Ich rege mich über Hundehalter auf, die der meinung sind ihren Hund wildern lassen zu ,müssen und das bewusst. Ich mein es kann jeden mal passieren das einen der Hund entwischt wenn man nicht aufgepasst hat. Aber bei diesen Leuten hier in meiner gegend ist dies nicht so zumindest ist es ziemlich auffällig wenn man diese besagten Lute jeden tag sieht, diese ihre Hunde dann wirklich jeden tag hetzen lassen (Hasen Kaninchen und Rehe). Manchesmal spreche ich die Leute dann darauf an (bzw wenn sich unsere wege so oder so kreuzen), natürlich in einen freundlichen ton zu 95 % bekomme ich zur antwort :Ach der erwischt sowieso nix, der braucht auslauf und ich will ihn nicht an der Leine halten, oder auch an der Leine zieht er so.
Die "Vorfälle" der letzten Zeit:1: Vor ein paar tagen erzählte mir eine freundin das die 4 Windhunde eines entfernten bekannten (entfernt deswegen weil es eher zufällige treffs waren) rießen ein Reh, da der Besitzer nicht gesehen wurde, brachte dieser seine Hunde weg kehrte dann aber zum ort zurück und vergrub das tote Reh, ohne es zu melden.
Eine Freundin und ich gingen mit insgesamt 6 Hunden spazieren und fanden eine verletzte Wildgans, wir leinten unsere Hunde an meine Freundin hielt unsere Hunde fest und ich ging zur Gans um nachzusehen was los ist und riefen die Feurewehr (die ist hier für Wildtiere zuständig) es kamen uns noch 2 andere Hundehalterinnen entgegen die auch 3 Hunde hatten. Wir baten sie ihre Hunde anzu leinen, wegen der Gans, die Hunde umkreisten diese dann und versuchten rein zu beißen. Die Hunde konnte ich gsd davon abhalten. Auf die frage warum sie die Hunde nicht festhielten kam dann nur : Das sind Sennenhunde, die jagen nicht die wollen nur spielen und zogen von dannen. Die Feuerwehr kam dann nahm die Gans mit. Ein paat Tage später riefen wir nochmal bei der Feuerwehr an und wollten wissen was mit der Ganz ist, sie war total erschöpft, hat ein gebrochenes Bein, aber sie wird es schaffen und wieder ausgewildert sobald es abgeheilt ist.
3.Eine Labbibesitzerin (die Besitzerin kenne ich von Gassitreffs schon etwas länger), läßt ihren Hund über sämtliche felder rennen (egal ob frisch eingesäät ), läßt ihren Hund hinter sämtliche Hasen her rennen, ohne auch nur mal zu versuchen diesen Hund abzurufen. Auf die Frage warum sie nicht am jagdtrieb ihres Hundes arbeite hieß es dann nur der Labbi sei kein Jagdhund sondern ein apportierhund, sie solle eigentlich von natur aus nicht jagen sondern nur apportieren. Außerdem würde sie sowieso nix kriegen, das Wild wäre schneller.. Ich erklärte ihr das ich zum beispiel mit meinen Cocker (aus einer jagdlichen Zucht) z.B Dummytraining, Fährtenarbeit mache und zusätzlich an der abrufbarkeit gearbeitet habe und sie aufgrund dessen recht oft frei laufen kann, und wäre dieser Hund von mir dürfte sie zunächst wenn überhaupt in Wildärmeren gebieten oder auf eingezäunten Grundtsücken frei laufen, bis der Rückruf klappt,ansonsten würde ich ihren Hund erstmal an der Schleppleine führen. Das wäre ihr viel zu anstrengend (Dummytrining oder ähnliches) für den Hund müsse Gassi gehen und Ballspielen reichen und an der Leine würde der Hund so ziehen, deswegen läuft sie ohne.
Einen Tag später traff ich den Sohn mit der Labbihündin im Feld, diese ging auf jagd hetzte einen Hasen bekam ihn und biss ihn tod, sovie zum thema bekommt er sowieso nicht.
Dieses Gebiet ihr ist eines der wenigen Gebiete wo man den Hund ohne Leine laufen lassen darf (Feldweg), bin gespannt wie lange dies noch so bleiben wird.
Eigentlich müsste es mir ja egal wenn jemand der meinung ist er müsse seinen Hund jagen lassen, dieser muß dann aber auch mit den konsequenzen leben, wenn der Hund evtl erschossen oder überfahren wird. Leider ist es dann das dies dann auf alle Hundehalter zurückfällt und das ist es was mich ärgert.
Sorry ist ein bisschen lang geworden, aber dadurch das jetzt um diese Jahreszeit recht viel Wild unterwegs ist und dadurch das die Felder zum großenteil abgerntet (und somit das Wild gut sichtbar ist) sind sehe ich dies fast täglich und das regt mich auf.

Jessica