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 Betreff des Beitrags: Den Hund wildern lassen
BeitragVerfasst: 03.11.2011 15:14 
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Blindenführhund
Blindenführhund

Registriert: 14.01.2007 21:09
Beiträge: 522
Ich rege mich über Hundehalter auf, die der meinung sind ihren Hund wildern lassen zu ,müssen und das bewusst. Ich mein es kann jeden mal passieren das einen der Hund entwischt wenn man nicht aufgepasst hat. Aber bei diesen Leuten hier in meiner gegend ist dies nicht so zumindest ist es ziemlich auffällig wenn man diese besagten Lute jeden tag sieht, diese ihre Hunde dann wirklich jeden tag hetzen lassen (Hasen Kaninchen und Rehe). Manchesmal spreche ich die Leute dann darauf an (bzw wenn sich unsere wege so oder so kreuzen), natürlich in einen freundlichen ton zu 95 % bekomme ich zur antwort :Ach der erwischt sowieso nix, der braucht auslauf und ich will ihn nicht an der Leine halten, oder auch an der Leine zieht er so.

Die "Vorfälle" der letzten Zeit:1: Vor ein paar tagen erzählte mir eine freundin das die 4 Windhunde eines entfernten bekannten (entfernt deswegen weil es eher zufällige treffs waren) rießen ein Reh, da der Besitzer nicht gesehen wurde, brachte dieser seine Hunde weg kehrte dann aber zum ort zurück und vergrub das tote Reh, ohne es zu melden.

Eine Freundin und ich gingen mit insgesamt 6 Hunden spazieren und fanden eine verletzte Wildgans, wir leinten unsere Hunde an meine Freundin hielt unsere Hunde fest und ich ging zur Gans um nachzusehen was los ist und riefen die Feurewehr (die ist hier für Wildtiere zuständig) es kamen uns noch 2 andere Hundehalterinnen entgegen die auch 3 Hunde hatten. Wir baten sie ihre Hunde anzu leinen, wegen der Gans, die Hunde umkreisten diese dann und versuchten rein zu beißen. Die Hunde konnte ich gsd davon abhalten. Auf die frage warum sie die Hunde nicht festhielten kam dann nur : Das sind Sennenhunde, die jagen nicht die wollen nur spielen und zogen von dannen. Die Feuerwehr kam dann nahm die Gans mit. Ein paat Tage später riefen wir nochmal bei der Feuerwehr an und wollten wissen was mit der Ganz ist, sie war total erschöpft, hat ein gebrochenes Bein, aber sie wird es schaffen und wieder ausgewildert sobald es abgeheilt ist.


3.Eine Labbibesitzerin (die Besitzerin kenne ich von Gassitreffs schon etwas länger), läßt ihren Hund über sämtliche felder rennen (egal ob frisch eingesäät ), läßt ihren Hund hinter sämtliche Hasen her rennen, ohne auch nur mal zu versuchen diesen Hund abzurufen. Auf die Frage warum sie nicht am jagdtrieb ihres Hundes arbeite hieß es dann nur der Labbi sei kein Jagdhund sondern ein apportierhund, sie solle eigentlich von natur aus nicht jagen sondern nur apportieren. Außerdem würde sie sowieso nix kriegen, das Wild wäre schneller.. Ich erklärte ihr das ich zum beispiel mit meinen Cocker (aus einer jagdlichen Zucht) z.B Dummytraining, Fährtenarbeit mache und zusätzlich an der abrufbarkeit gearbeitet habe und sie aufgrund dessen recht oft frei laufen kann, und wäre dieser Hund von mir dürfte sie zunächst wenn überhaupt in Wildärmeren gebieten oder auf eingezäunten Grundtsücken frei laufen, bis der Rückruf klappt,ansonsten würde ich ihren Hund erstmal an der Schleppleine führen. Das wäre ihr viel zu anstrengend (Dummytrining oder ähnliches) für den Hund müsse Gassi gehen und Ballspielen reichen und an der Leine würde der Hund so ziehen, deswegen läuft sie ohne.



Einen Tag später traff ich den Sohn mit der Labbihündin im Feld, diese ging auf jagd hetzte einen Hasen bekam ihn und biss ihn tod, sovie zum thema bekommt er sowieso nicht.


Dieses Gebiet ihr ist eines der wenigen Gebiete wo man den Hund ohne Leine laufen lassen darf (Feldweg), bin gespannt wie lange dies noch so bleiben wird.

Eigentlich müsste es mir ja egal wenn jemand der meinung ist er müsse seinen Hund jagen lassen, dieser muß dann aber auch mit den konsequenzen leben, wenn der Hund evtl erschossen oder überfahren wird. Leider ist es dann das dies dann auf alle Hundehalter zurückfällt und das ist es was mich ärgert.


Sorry ist ein bisschen lang geworden, aber dadurch das jetzt um diese Jahreszeit recht viel Wild unterwegs ist und dadurch das die Felder zum großenteil abgerntet (und somit das Wild gut sichtbar ist) sind sehe ich dies fast täglich und das regt mich auf.

:waving: Jessica


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Hund wildern lassen
BeitragVerfasst: 03.11.2011 15:41 
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Junghund
Junghund

Registriert: 22.10.2011 20:55
Beiträge: 78
Hunderasse: Gordon Setter, Bracco Italiano
Mein(e) Hund(e): Rodin, Primo,
Solche Leute bekommt man nur dann dazu, ihre Hunde in Schach zu halten, anzuhängen und sich letztendlich doch die Mühe zu machen, mit ihnen zu arbeiten, wenn man sie fotografiert und androht, diese Bilder auch an Tageszeitungen zu schicken, oder ins Internet zu stellen. Egal ob man es wirklich tun würde oder nicht. .... Die Aussicht, jedem vom Gesicht her bekannt zu werden, schreckt viele davon ab, sich weiterhin so dämlich zu benehmen! Mit Belehrungen erreicht man leider nur sehr wenig, am ehesten noch Widerstand, denn die wenigsten Leute wollen belehrt werden, weil sie im Grunde ohnehin schon wissen, dass die Sache, der sie da so "sorglos" Lauf lassen, äusserst unangenehm ist und auch werden kann, sowohl für sie selbst als auch für den Hund.

liebe Grüße
Gini, Rodin & Primo


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Hund wildern lassen
BeitragVerfasst: 03.11.2011 15:43 
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Blindenführhund
Blindenführhund

Registriert: 14.01.2007 21:09
Beiträge: 522
Hier in meiner Gegend gibt es nicht viele freilaufflächen in der Stadt, und die die vorhanden sind haben nur ne Handtuchgröße sind nicht eingezäunt und liegen direkt an Hauptverkehrstraßen (bis auf eine fläche). Deswegen nutzen die meisten Hundehalter die in der stadt leben dann hier hier das Feld.

Vor einiger Zeit gab es hier ne Huskybesitzerin die hatte 2 Sibierian Husky, beide mit extremen Jagdtrieb und nicht unter kontrolle, so habe ich diese Hunde auch schon teilweise bis zu 500 meter vom Besitzer entfernt jagend angetroffen oder ein anderes mal umzingelten die einen traktor der gerade auf dem Feld fuhr, teilweise jagden diese Hunde auch an Feldrändern die vielleicht nur 50 meter entfernt von stark befahrenen straßen waren.

Hier bei mir gibt es sehr viele Hundehalter, leider auch sehr viele unvernünftige, ihr glaubt gar nicht wieviele Herrenlose Hunde ich schon aufgegabelt habe.

1. Einen 14 jahren alten Golden retriver, irrte hier auf dem Parklplatz rum ohne Besitzer wir fingen ihn ein eine bekannte nahm ihn dann erstman mit nach hause und ließ ihn bei sich im Vorraum, sie rief dann das Th an, die nahmen ihn dann mit. Heraus kam das der Hund den Besitzern zu alt geworden ist und sie ihn nicht mehr wollten (Hund war gechippt).

2. Ein Westi unter der leitplanke, ich fuhr gerade nach hause und sah nur was weißes direkt unter der Leitplanke laufen. Ich fuhr dann die nächste aussfahrt raus und suchte nach diesen Acker, fand ihn auch, die Besitzer standen in ca 200 meter enternung und tratschten (ich wußte zu diesen Zeitpunkt nicht das sie die Besitzer waren), also machte ich mich auf durchs Rübenfeld den Hund holen. Sie kamen erst zurück als ich dann im inbegriff war den Hund anzuleinen, als die mich dann anmotzten von wegen das dies ihr Hund wäre, habe ich sie dann dezent darüber aufgeklärt das sie ihren Hund beinahe von der A61 hätten abkratzen können und ich deswegen extra von der Autobahn runtergefahren bin und nach dem Hund gesucht habe,danach sind sie stillschweigend von dannen gezogen ohne ein Dankeschön das wenigstens einer aufgepasst hat.


Mit Anzeigen, habe ich es auch schon versucht, die Leute bekommen für ihre Hunde dann nen Leinenzwang doch kontrollieren tuts keiner, deswegen laufen diese dann doch wieder ohne leine.

:waving: Jessica


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Hund wildern lassen
BeitragVerfasst: 03.11.2011 15:57 
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Leitwolf
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Mein(e) Hund(e): Nelly, Yanka
Ich würde die Leute einfach mal fragen, ob ihnen wirklich so wenig an ihren Hunden liegt, dass sie es billigend in Kauf nehmen, dass diese abgeknallt werden. Denn das dürften sie nunmal, wenn sie beim Wildern erwischt werden. Nelly hat bei mir von klein auf gelernt, die Wege nicht zu verlassen. Außerdem weiß sie, dass Hetzen und Jagen tabu sind. Ihr sind schon etliche Wildtiere direkt vor die Pfoten gesprungen, sie läuft nicht hinterher. Bei Yanka sieht das leider anders aus, deshalb bleibt sie in wildreichen Gebieten zu bestimmten Zeiten angeleint. Ich habe kein Verständnis für solche Leute. So egal kann einem der eigene Hund doch nicht sein, oder?! Mir wäre es allein deshalb schon zu gefährlich, die Hunde streunen zu lassen, weil sie sich im tiefen Wald verletzen könnten oder mit ihrem Geschirr/Halsband irgendwo hängenbleiben und ich finde sie dann nicht...Nein danke, da verzichte ich lieber drauf. Und Rehe und Hasen haben bald (sollte es denn noch kälter als 20°C werden...) auch andere Dinge, wofür sie ihre Energie brauchen. Das wissen ja viele auch nicht, dass es nicht nur darum geht, dass der Hund ein Tier töten könnte, sondern das viele Wildtiere am Stress oder Energieverlust sterben können. Oder sie rennen in ihrer Panik in einen Stacheldrahtzaun oder auf eine Straße. Die meisten Menschen denken doch, es ist nur wichtig, dass der Hund nichts fängt. Totaler Blödsinn.

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Vielen Dank an Geli für die Signatur und an Verena für den Avatar (+ Foto)
Lieben Gruß von Kiri mit Nelly und Yanka


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Hund wildern lassen
BeitragVerfasst: 03.11.2011 16:21 
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Mein(e) Hund(e): Toffee
Wir wohnen ja auch direkt am Wald, und wenn ich am WE in der Früh (7.00 Uhr) mit meiner Schnute unterwegs bin, mag man gar nicht glauben wieviele Hunde einem ohne Herrchen/Frauchen entgegen kommen. War die ersten Male direkt erschreckt. Ich beobachte zwar, das diese immer auf den Hauptwegen (soweit man das so bezeichnen kann) bleiben und auch immer die selbe Route gehen, aber ich weiß auch, dass in unserem Wald Wildschweine (mit 4 Beinen :wink: und 2 Beinen :( ) unterwegs sind. Außerdem wenn ich eh schon auf bin, kann ich auch in Schuhe und Jacke schlüpfen. Waschen kann ich mich auch später... bzw. geh ja dann auch noch mal ins Betti :lipssealed:

Toffee bleibt auch immer in unmittelbarer Nähe und wenn sie auch keine Pfote gibt, sie bleibt bzw. kommt wenn ich sie rufe.

LG Angelika & Toffee

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Wer heute nichts tut, lebt morgen wie gestern


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Hund wildern lassen
BeitragVerfasst: 03.11.2011 17:57 
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Mein(e) Hund(e): Guardian Angel
Es ist wirklich schade, dass wegen einiger Weniger alle Hunde in Verruf kommen..
..und natürlich ist es auch schde um das Wild!


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Hund wildern lassen
BeitragVerfasst: 03.11.2011 18:36 
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Blindenführhund
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Ja, es ist sehr schade.

Ich habe manche Leute auch darauf hingewiesen, das Jäger den Hund abschiessen dürfen wenn er wildert und nicht abrufbar ist das nehmen die meisten dann nicht ernst oder es geht in ein Ohr rein und auf dem anderen wieder raus, bzw sieht man den Hund samt ein paar tage später wieder jagend.

Die nehmen es noch nichtmal an wenn man denen sagt das sie damit nicht nur ihren Hund gefährden könnten sondern evtl auch andere Personen (Autofahrer evtl auch Radfahrer die zufällig den weg kreuzen usw) nicht nur das Wild könnte angefahren werden, sondern auch der eigene Hund. Oft heißt es dann auch och der rennt nicht soweit. Oder das Wild wird so oder so abgeschossen. Leider hört bei manchen leuten der Tierschutz beim eigenen Haustier auf.

Sowas habe ich einmal erlebt und möchte es nie wieder. Ich ging nach der Hundeschule nochmal im Feld Gassi in ca 30 meter entfernung jagde ein Labbi über das Feld ohne Besitzer, dieser raste dann über eine Landstraße, es kam ein Auto und erwischte ihn an seiner kompletten seite, es knallte recht laut der Hund schrie auf und lief in panik weg. Ich lief zu diesen Auto, die fahrerin war geschockt und rief dann die Polizei. Als der Unfall dann aufgenommen wurde bin ich zurück zur Hundeschule und fragte nach ob jemand den Hund zufällig kannte oder ob er evtl von der Hundeschule entwischen ist, da der Besitzer immer noch nicht auffindbar war. War aber nicht so. Ich habe dann noch so ca 2 std die umgebung abgesucht den Hund aber nicht gefunden.


:waving: Jessica


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Hund wildern lassen
BeitragVerfasst: 03.11.2011 18:51 
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Blindenführhund
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Beiträge: 705
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Glücklicherweise begegnen mir solche Leute so gut wie nie, ich glaub ich würde ... :furious: :rifleshot: .
Es geht hier um weit mehr, als den eigenen Hund. Hier in der Gegend sind neulich drei Menschen durch einen Auto-Wildunfall gestorben. Wildernde Hunde sorgen nicht nur dafür, dass Wild vermehrt in Panik auf die Straßen rennt, sondern stellen selbst auch noch eine enorme Gefahr für den Straßenverkehr dar!
Außerdem finde ich es eine Zumutung den Wildtieren gegenüber, die im Zweifelsfall mehrmals am Tag um ihr Leben rennen müssen.

Was das für ein Licht auf Hundebesitzer wirft müssen wir verstärkt im Rettungshundetraining feststellen (unsere Hunde sollen ja auch noch mitten durch den Wald laufen). Wir bekommen schlecht Trainingsgebiete, weil Förster und Jagdpächter befürchten sie könnten wildern gehen. Die Befürchtungen kommen auch nicht von ungefähr.

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Grüße von Wiebke & Nilsson


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Hund wildern lassen
BeitragVerfasst: 03.11.2011 19:04 
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Ich denke, dass den meisten Leuten einfach nicht klar ist, dass der Hund abgeschossen werden darf.

Hier sind zum Glück alle vorsichtig, weil man schon bei der kleinsten Kleinigkeit angeschissen wird. Bsp.: Unsere Hunde spielen 10m von uns entfernt auf einer kurz gemähten Wiese, der Waldrand mind. 300m entfernt. Ein Jäger fährt grade zufällig vorbei und kackt uns an, dass unsere Hunde die Rehe auf die Straße treiben würden und dass er sie nächstes Mal abknallt, wenn er das sieht. :roll:

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Liebe Grüße von Miri

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 Betreff des Beitrags: Re: Den Hund wildern lassen
BeitragVerfasst: 03.11.2011 19:21 
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Rettungshund
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Gut, ich finde es gibt auch Jäger, die übertreiben und meinen wer weiß was raushängen lassen zu müssen. Hab ich auch mal erlebt, als wir zu Pferd unterwegs waren. Wir waren etwas vom Teitweg abgekommen, weil wir uns auch nicht so wirklich gut auskannten und der Typ fährt uns querfeldein mit dem Jeep hinterher und raunzt uns an, daß die Pferdehufe alles kaput machen würden. Ich hab dann halt gesagt, daß wir uns hier nicht wirklich auskennen und dann hab ich ganz scheinheilig gefragt, was er denn denke, jetzt nun wohl mehr kaputt gemacht hätte, die Pferdehufe oder die Reifen seines Jeeps, da hier doch gar kein Fahrweg wäre.

Ich bin auch nicht dafür, daß Hunde jagen. Meine tun es auch nicht. Das höchste der Gefühle ist, daß Buffy hinter ein paar Krähen hinterherrennt, wenn sie schon mal am rennen ist. Da ich sie aber immer abrufen kann, lass ich sie, weil sie nach 100 - 200m eh im Bogen zu mir zurückkommt. Bei einem Hasen oder anderem Wild würd ich es ihr von vorn herein verbieten. Ich weiß aber auch, daß sie nie eine Krähe auch nur anrühren würde, im Gegenteil, käme die auf sie zu gehüpft, würde sie den geordneten Rückzug antreten. Und das sie, auch wenn sie mit Bonny spielt, über gepflügte Felder rennt, find ich jetzt auch nicht so tragisch, beide wiegen zwischen 3 und 4 kg und hinterlassen keine Spuren.

Gruß Uta mit Bonny und Buffy

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 Betreff des Beitrags: Re: Den Hund wildern lassen
BeitragVerfasst: 03.11.2011 19:29 
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Hundilein ! hat geschrieben:
Bsp.: Unsere Hunde spielen 10m von uns entfernt auf einer kurz gemähten Wiese, der Waldrand mind. 300m entfernt.

Was hat es jetzt damit zu tun, das der Wald 300m entfernt ist? Jetzt mal den eigentlichen Vorfall mal weggelassen. Es ist vollkommen unerheblich wie weit der Wald von Feld und Wiesen entfernt ist. Auch dort gilt die gleiche Sorgfaltspflicht für Hundehalter.
Wenn man es genau nimmt, dürften Hunde vielerorts höchstens auf Wegen frei laufen. Wir haben hier im Nachbarort einen, mittlerweile sehr zugespitzten, Konflikt zwischen Landwirten und Hundehalter. Was, wenn es so weiter geht, auf ein generelle Leinenpflicht für alle Hunde hinauslaufen wird.
Das Hauptproblem scheint m.E. zu sein, das je mehr die Fronten verhärten ein Konsens kaum möglich ist. Rechtlich gesehen haben die Landwirte mehr in der Hand als die Hundehalter.
Damit es erst nicht soweit kommt müssten Hundehalter selber aktiv werden und versuchen in den eigenen Reihen ein Bewusstsein zu schaffen das vieles nur Privilegien sind, die man ganz schnell nehmen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Hund wildern lassen
BeitragVerfasst: 04.11.2011 15:12 
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Hi.

Ich kenn auch so einige Spezies Mensch, die der Meinung sind, ihr Hund dürfe sich den Spaß gönnen und Kaninchen oder Rehe jagen. Da heißt es dann auch "Och, der kriegt das Reh eh nicht und Karnickel gibts doch so viele, da kommt es auf ein oder zwei weniger gar nicht an - Mein Hund muss sich ja auch mal austoben und nach dem Hetzen ist der immer so schön platt und gibt den ganzen Tag Ruhe". :headtowall:

Die wissen sehr genau, dass der Jäger schießen darf, aber die stehen auf dem Standpunkt, dass der Jäger das dann nur einmal macht, O-Ton: "Dem ramme ich seine Flinte in den A... und drücke ab, wenn der auf meinen Hund schießt...". :uho2:

Rücksichtslose Egoisten, bei denen die Tierliebe beim eigenen Tier aufhört, gibts leider immer und überall.

Gruß
Lienchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Hund wildern lassen
BeitragVerfasst: 04.11.2011 17:38 
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Hunderasse: Gracestreetdog, Sheltiekind
Andreas hat geschrieben:
Hundilein ! hat geschrieben:
Bsp.: Unsere Hunde spielen 10m von uns entfernt auf einer kurz gemähten Wiese, der Waldrand mind. 300m entfernt.

Was hat es jetzt damit zu tun, das der Wald 300m entfernt ist? Jetzt mal den eigentlichen Vorfall mal weggelassen. Es ist vollkommen unerheblich wie weit der Wald von Feld und Wiesen entfernt ist. Auch dort gilt die gleiche Sorgfaltspflicht für Hundehalter.
Wenn man es genau nimmt, dürften Hunde vielerorts höchstens auf Wegen frei laufen. Wir haben hier im Nachbarort einen, mittlerweile sehr zugespitzten, Konflikt zwischen Landwirten und Hundehalter. Was, wenn es so weiter geht, auf ein generelle Leinenpflicht für alle Hunde hinauslaufen wird.
Das Hauptproblem scheint m.E. zu sein, das je mehr die Fronten verhärten ein Konsens kaum möglich ist. Rechtlich gesehen haben die Landwirte mehr in der Hand als die Hundehalter.
Damit es erst nicht soweit kommt müssten Hundehalter selber aktiv werden und versuchen in den eigenen Reihen ein Bewusstsein zu schaffen das vieles nur Privilegien sind, die man ganz schnell nehmen kann.


Vielleicht hätte ich erwähnen sollen, dass die Wiese dem Opa von dem gehörte, mit dem ich unterwegs war.
Ich wollte damit nur sagen, dass weit und breit kein Reh gewesen sein kann, wenn ich meinen Hund jetzt schon nicht mehr in der Nähe vom Wald frei laufen lassen darf, kann ich ihn auch ganz an der Leine lassen. Hier ist überall Wald.

_________________
Liebe Grüße von Miri

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 Betreff des Beitrags: Re: Den Hund wildern lassen
BeitragVerfasst: 04.11.2011 17:44 
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Wohnort: Geilenkirchen
Lienchen hat geschrieben:
...
Die wissen sehr genau, dass der Jäger schießen darf, aber die stehen auf dem Standpunkt, dass der Jäger das dann nur einmal macht, O-Ton: "Dem ramme ich seine Flinte in den A... und drücke ab, wenn der auf meinen Hund schießt...". :uho2:
...

Den Spruch hab ich auch schon bis zum Erbrechen gehört, hauptsächlich auf dem Hundeplatz und am liebsten von Männern.
Wenn ich dann erwidere "mag ja sein, aber dann ist Dein Hund bereits tot", herrscht betretenes Schweigen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Den Hund wildern lassen
BeitragVerfasst: 04.11.2011 18:20 
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Registriert: 02.10.2008 21:14
Beiträge: 9045
Hundilein ! hat geschrieben:
Ich wollte damit nur sagen, dass weit und breit kein Reh gewesen sein kann, wenn ich meinen Hund jetzt schon nicht mehr in der Nähe vom Wald frei laufen lassen darf, kann ich ihn auch ganz an der Leine lassen. Hier ist überall Wald.


Es ist falsch anzunehmen das Rehe nur im Wald sind.


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