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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 22.01.2012 15:04 
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SchmuseDobi hat geschrieben:
Ja da hast du Recht einen Hund auf den Arm nehmen ist nicht immer das Richtige. ABER wenn ich wirklich einen Hund auf mich zukommen sehe, der mir nicht geheuer ist, dann würde ich nen kleinen Hund lieber auf den Arm nehmen. Ich rede nur von den extremen Situationen. Wenn wirklich ein aggressiver Hund kommt, auch wenn er evtl. aggressiver wird, wenn der kleine auf dem Arm ist, aber ich könnte meinen kleinen nicht auf dem Boden lassen.



Und das wäre das einzig richtige.
Ein kleiner Hund gehört auf den Arm, wenn Hunde angerannt kommen, die ihm körperlich überlegen sind. Bei einem aggresiven Hund gilt das genauso wie bei einem stürmischen Labrador.
Viele Leute meinen da muss ein Hund durch. Ist der Hund dann ein paar mal gehetzt worden, hat sich vll sogar verletzt, ist dann völlig panisch beim bloßen Anblick von Hunden und angstaggresiv denken sie dann doch anders.
Wenn unser Jungspund mit anderen Hunden tobt, nehme ich Maddie zB auch auf den Arm, einfach um sie aus der Schusslinie zu holen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 22.01.2012 16:54 
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hallo gast99!

du hast deine kleine tochter ja im kinderwagen oder buggy, oder?
so lange der hund sich nicht für sie interessiert und auch keine anzeichen von aggressivität zeigt, würde ich die kleine einfach da drin sitzen lassen und langsam, ohne hektische bewegungen mit möglichst großem abstand an dem hund vorbei gehen.

wie viele hier schon geschrieben haben, wollen die wenigsten hunde einem was böses. manche bleiben stehen, weil sie selbst nicht wissen ob sie näher kommen dürfen oder weg bleiben sollen - wenn ein hund unsicher ist, musst du vorsichtig sein, weil der dann ja auch angst vor dir hat und hunde die angst haben sind gefährlicher als solche die sicher sind und keine angst haben.
ein hund der angst hat lässt den schwanz hängen oder zieht ihn zwischen den hinterbeinen ein.

die idee mit der hundeschule ist wirklich gut. es sprengt hier einfach den rahmen zu erklären wie du erkennen kannst wie ein hund gerade drauf ist.
einfache "erkennungsmerkmale" sind aber zum beispiel schwanz wedeln. wenn der hund mit dem schwanz wedelt, ist er in der regel aufgeregt oder erfreut. wenn er zu dir herkommt wird er dich wahrscheinlich beschnuppern wollen. wenn du nicht willst dass er dir zu nahe kommt, kannst du ihm deinen handrücken zum beschnuppern hinhalten. er wird schnüffeln und dich vielleicht ablecken und dann weitergehen. dass ein hund der sich so verhält, beisst, ist unwahrscheinlich.
wenn du aber möchtest dass er weit von dir weg bleibt, kannst du ihn mit einem klaren und deutlichen "geh", "hau ab" oder "geh weg" wahrscheinlich verscheuchen. am besten zeigst du ihm mit deinem arm eine richtung an.

wenn ein hund dich anspringt, tut er das meistens aus "übermut" und aufregeung/freude und weil er neugierig ist. viele hunde hören auf "nein", "geh" oder "aus". damit kannst du es auch versuchen. du kannst auch seine pfoten mit den händen nehmen und den hund dann von dir wegführen oder wenn du ihn nicht anfassen willst, ein stück zurück gehen dass er von alleine runter muss. am besten hälst du deinen unterarm dann waagrecht vor deinen oberkörper, damit du den hund falls er nochmal an dir hochspringt mit einer langsamen bewegung des unterarms abwehren kannst.

wenn ein hund dir nicht wohlgesonnen ist, kann es sein dass er die zähne bleckt, du also sein gebiss sehen kannst und er seine lippen hochzieht. wahrscheinlich schaut er dich dann "von unten herauf" an und evtl. knurrt er auch. sein schwanz ist dann eher gerade nach hinten ausgstreckt und wedelt nicht.
dann würde ich mich langsam und ohne hektische bewegungen von dem hund entfernen. keinesfalls rennen, denn sonst rennt er evtl. hinterher und will dich aufhalten.
angst, abneigung oder aggression zeigt sich auch daran, dass der hund evtl. seine nackenhaare aufstellt. manchmal auch das ganze fell entlang der wirbelsäule bis zum schwanz.

an der stellung der ohren kann man auch viel erkennen. dazu müsstest du aber wissen wie die "grundstellung" der ohren des hundes ist. mein hund hat z.b. seeehr bewegliche "steh-schlappohren". er kann sie nach vorne gerichtet aufstellen und sie in verschiedene richtungen drehen wenn er aufmerksam, auf der lauer ist oder auf etwas horcht.
wenn er angst hat, legt er sie flach nach hinten gerichtet an den kopf an.
wenn er entspannt und unbeeindruckt ist, dann stellt er sie auf die seite und lässt sie halb hängen.
wenn er freudig aufgeregt ist - z.b. wenn ich nach hause komme und er alleine war, dann zieht er sie aber auch nach hinten, ähnlich wie wenn er angst hat. man muss einen hund kennen um das dann zu unterscheiden und genau deuten zu können.
wenn er neugierig ist dann stellt er seine ohren auf und richtet die ohrmuschel nach vorne.
mein hund kann z.b. auch "lachen". er bleckt die zähne und grinst. für jemanden der ihn nicht kennt, sieht das aus, als würde er aggressiv die zähne blecken.

wichtig ist, dass du die ruhe bewahrst wenn ein fremder hund auf dich zukommt oder vor dir steht. sprich ruhig und freundlich in sanften tönen, dass er an deiner stimme erkennt dass keine gefahr von dir ausgeht. keinesfalls solltest du schrille töne und geschrei von dir geben. wenn du ihn zum gehen auffordern willst, dann tu das klar und deutlich, mit bestimmten tonfall, aber trotzdem freundlicher stimme. ungefähr so, wie wenn du deine kleine tochter nicht schimpfst, aber ihr etwas verbietest.

irgendwelche "techniken" wie arm ins maul stecken oder sowas, würd ich vermeiden. solange du nicht auf einen absolut gestörten hund triffst (welche es zum glück nicht so oft gibt und die auch normalerweise nicht frei rumlaufen), brauchst du auch keine angst haben. ein hund verteidigt sein rudel oder sein revier. wenn du ihn allein im wald triffst, dann hat er ja nichts was er verteidigen muss, es sei denn du würdest ihn angreifen.

ach ja, sollte es jemals soweit kommen, dass ein hund sich in etwas verbeisst und nicht mehr loslässt, dann kann man ihn auch dazu bewegen loszulassen, indem man ihm die finger in die nasenlöcher steckt, denn dann muss er loslassen um atmen zu können. funktioniert zumindest bei den hunden die ich bisher kennengelernt habe ganz gut.

ich finde es toll, dass du dich hier informierst! falls du eine hundeschule findest, wünsche ich dir viel spaß dort. vielleicht kommst du ja auch noch auf den hund...

lg ameise


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 22.01.2012 17:15 
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Zum Thema "auf den Arm nehmen"..
Ich bin davon gar nicht überzeugt. Die Hunde, die dann nicht auf dem Arm sind, reizt das doch noch mehr und bespringen dann den Mensch mit Hund (oder kleinem Kind?!) auf dem Arm. Ich habe die Erfahrung schon oft gemacht, wenn jmd seinen kleinen Hund hoch nimmt.
Meine Kleine ist (leider) auch so ein neugieriges Monster. Sobald jmd sein (armes..) Hündchen hochnimmt (aber ohne ersichtlichen Grund), dann bellt sie und will zu dem Mensch hin (ich leine sie dann an).
Ist es nicht "besser", sich vor seinen (kleinen) Hund zu stellen, falls ein (zu) großer angestürmt kommt?

Wirklich nur eine Frage, ich hab ja auch keine Rießen - aber sie sind stabil.. lach.

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Liebe Grüße Tina

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 22.01.2012 21:36 
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Und dann ?
Was bringt das denn, wenn ein Hund an meinen Hund will ?
Wenn jemand nicht in der Lage ist seinen Hund davon abzuhalten an mir hochzuspringen, wie wahrscheinlich ist es, dass er seinen Hund abrufen kann, wenn dieser meinen Hund hetzt oder anderweitig bedrängt?
In der aktuellen Dogs ist ein ganz guter Artikel zu dem Thema.

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 22.01.2012 21:57 
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Ich glaube auch, dass es schwierig ist einen Hund abzuhalten, nur weil man seinen Hund hinten den Füßen versteckt. Ich denke es gibt da wirkliche viele Vor- und Nachteile ob man einen Hund auf den Arm nimmt, dies sollte jeder in der Situation für sich selber entscheiden was das Richtige ist. Ich habe wie gesagt keinen Kleinen Hund, also muss ich mir da auch keine Gedanken drüber machen. Kann nur von meinen Erfahrungen sprechen und dass meine Hunde keinen Hund angreifen, der auf dem Arm ist. Aber ist halt Erfahrungssache, also muss es jeder für sich selber entscheiden. :thumbsup:
Wir können hier auch nur Tipps geben, ich denke es liegt an der Frau ob sie sich dann sicherer fühlt, wenn sie ihr Kind auf den Arm nimmt. Denn es kann beides Mal was passieren, wenn das Kind auf dem Boden ist oder auf dem Arm. Also kann man da nichts pauschal sagen denke ich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 22.01.2012 22:03 
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Ich denke, dass es keinen großen Unterschied macht, ob ich mein Kind nun auf dem Boden lasse oder hochnehme. Zumindest für den Hund nicht.
Aber ich meine auch wirklich "auf den Arm nehmen" nicht "panisch hochreißen".
Allerdings glaube ich, dass das Kind sowas evt. falsch verknüpfen könnte.
Generell sage ich immer, dass jemand, der sich normal und sicher zwischen Hunden bewegt nicht gebissen oder bedrängt wird.
Und den Umgang kann man ja üben. Vor allem Kinder sollten das lernen, bekannte von mir trainieren ihrem Kind Angst vor Hunden an, weil sie meinen dann würde er nicht Gefahr laufen gebissen zu werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 22.01.2012 22:31 
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Ja ich kenne auch eine, die ihr Kind noch betätschelt, wenn es Angst vor einem friedfertigen Hund hat. Man sollte schon das Kind akzeptieren, aber gerade bei ängstlichen Kindern würde ich raten, einen Hund vllt im Bekanntenkreis zu suchen, der super lieb ist und an den das Kind sich annähern kann. Mein Bruder hatte große Panik als Kind, deswegen ist meine Mama zu meinen Nachbarn gegangen als dort ein total lieber Hund war und es war super. Als wir dann einen eigenen Hund hatten hat mein Bruder die komplette Angst verloren. Denn auf Dauer wird ein ängstliches Kind nicht glücklich, da es einfach zu viele rücksichtslose Hundehalter gibt denen es egal ist ob ihr Hund auf ein fremdes Kind zu läuft. Man wird sein Kind also niemals 100 prozentig davor schützen können und sollte somit versuchen die Angst zu nehmen.
Ich finde man sollte auch das Kind nur auf den Arm nehmen, wenn man sich nicht sicher ist wie der Hund reagieren wird.
Als Hundehalter kann man das schon besser einschätzen als wenn man sich mit Hunden nicht auskennt. Also ist es immer sinnvoller, wenn man die Körpersprache des Hundes deuten kann.
Es gibt aber auch die Leute, die ihre Kinder zu jedem Hund rennen lassen und das ist genau so falsch hehe.
Denn ein Kind ist für einen Hund nicht vergleichbar wie ein Erwachsener, da ein Hund ein Kind nicht so gut einschätzen kann und ein Kind für einen Hund unberechenbar scheint.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 23.01.2012 14:09 
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ameise hat geschrieben:
wenn du aber möchtest dass er weit von dir weg bleibt, kannst du ihn mit einem klaren und deutlichen "geh", "hau ab" oder "geh weg" wahrscheinlich verscheuchen. am besten zeigst du ihm mit deinem arm eine richtung an.
lg ameise


Das mit dem Arm ausstrecken um den Hund weg zu schicken, würde ich eher lassen, obwohl es meistens ja ein Reflex ist, wenn man jemand weg schickt. Es könnte einen Hund, zumindest wenn er tatsächlich in weniger friedlicher Absicht kommt, dazu veranlassen, den hochschnellenden Arm als Angriff zu interpretieren und tatsächlich (in den Arm) zu beissen.
Mein Mann hat das mit seinem früheren Hund mal erlebt, als ihn jemand nach dem Weg gefragt hat. Nachdem er es erklärt hatte, hob der andere den Arm um in die eben beschriebene Richtung zu zeigen, worauf der Hund meines Mannes sofort zum Sprung ansetzen wollte (mein Mann reagierte zum Glück gerade noch rechtzeitig), da er wohl dachte, sein Herrchen würde angegriffen.
Sicherlich nochmals eine etwas andere Situation als ein Hund, der alleine vor einem steht und kein Besitzer zu verteidigen meint, dennoch wäre ich vorsichtig mit "herumfuchteln", wenn man den Hund nicht einschätzen kann.

Kinder krampfhaft vor Hunden fernhalten, ihnen davor sogar noch Angst zu machen, find ich das Allerletzte! Abgesehen davon, dass es dadurch zu enorm gefährlichen Situationen kommen kann, wenn das Kind dann vor lauter Angst völlig falsch reagiert, wird es später auch als Erwachsener darunter leiden. Ich kenne mehr als eine erwachsene Person, die dank solch "verantwortungsbewussten" Müttern später mit einem Psychologen an ihrer Angst arbeiten mussten, um sich angstfrei auf der Strasse bewegen zu können. Hundebegegnungen sind nunmal praktisch unausweichlich in unserer dichtbevölkerten Gesellschaft.
Aber wenn eine Mutter natürlich selber schon Angst hat, wird es schwierig für das Kind, einen normalen Umgang mit diesen Tieren zu lernen, selbst wenn es das von sich aus gerne möchte. Finde es immer traurig, wenn Mütter ihre Kinder panisch von einem Hund weg reissen, obwohl das Kind Interesse zeigt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 23.01.2012 15:38 
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Junghund
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Huhu!

Also ich habe bei dem Hund meiner Tante damals den "Fehler" gemacht und ihn auf den Arm genommen als zwei wütende Hunde auf uns losstürmten. Ich konnte auch nicht einfach den Hund unten lassen, aber wahrscheinlich wäre er einfach schnell weggerannt. Aber den Hunden war egal ob er auf meinem Arm war. Sie haben mich umgeworfen und nach dem Dackel in meinen Armen "gegraben" und geschnappt. Meine Arme waren sehr schwer verletzt und der kleine auch.
Also kurz gesagt ich bin kein Fan von : Auf den Arm.
Ich habe nun einen eigenen Hund, einen Yorki (also auch wieder n kleiner Racker) und der kennt nur einen Platz, wo er sicher ist: bei mir.
Also wenn es mal erster werden sollte, dann vertreibe ich den agressiven Hund, wie es viele von euch schon in den Thread "wurde euer Hund schonmal gebissen?" reingeschrieben haben: mit der Leine schlagen, oder Schuhe werfen. Klingt komisch, ist jedoch effektiv, denn damit rechnet der "Angreifer" nicht!

Aber das mit dem Arm sollte unterlassen werden, denke ich!


LG Ivy & Gismo

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“ Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum!”
Carl Zuckmayer

“Du denkst, Hunde kommen nicht in den Himmel. Ich sage dir, sie sind lange vor uns dort.”
Louis Armstrong


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 23.01.2012 23:46 
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IvY2504 hat geschrieben:
Huhu!

Also ich habe bei dem Hund meiner Tante damals den "Fehler" gemacht und ihn auf den Arm genommen als zwei wütende Hunde auf uns losstürmten. Ich konnte auch nicht einfach den Hund unten lassen, aber wahrscheinlich wäre er einfach schnell weggerannt. Aber den Hunden war egal ob er auf meinem Arm war. Sie haben mich umgeworfen und nach dem Dackel in meinen Armen "gegraben" und geschnappt. Meine Arme waren sehr schwer verletzt und der kleine auch.
Also kurz gesagt ich bin kein Fan von : Auf den Arm.
Ich habe nun einen eigenen Hund, einen Yorki (also auch wieder n kleiner Racker) und der kennt nur einen Platz, wo er sicher ist: bei mir.
Also wenn es mal erster werden sollte, dann vertreibe ich den agressiven Hund, wie es viele von euch schon in den Thread "wurde euer Hund schonmal gebissen?" reingeschrieben haben: mit der Leine schlagen, oder Schuhe werfen. Klingt komisch, ist jedoch effektiv, denn damit rechnet der "Angreifer" nicht!



Aber das mit dem Arm sollte unterlassen werden, denke ich!


LG Ivy & Gismo


Ich habe sowohl Beißvorfälle auf Mensch als auch auf Hunde mehrfach mit erlebt.
Außerdem habe ich bereits selbst einige aggresive Hunde gearbeitet.
Würde ein Hund deinen wirklich fressen wollen, da könnte er rennen soviel er wollte, das würde ihm nichts bringen.
Ich kann meinen Hund besser schützen, wenn er auf meinem Arm ist.
Mal abgesehen davon, dass es im Alltag eigentlich vermehrt darum geht, meine Hündin vor drängelnden Hunden zu schützen, die einfach zu grob sind.

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 24.01.2012 11:40 
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Polizeihund
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Toblerone hat geschrieben:
Ich kenne mehr als eine erwachsene Person, die dank solch "verantwortungsbewussten" Müttern später mit einem Psychologen an ihrer Angst arbeiten mussten, um sich angstfrei auf der Strasse bewegen zu können. Hundebegegnungen sind nunmal praktisch unausweichlich in unserer dichtbevölkerten Gesellschaft.
Aber wenn eine Mutter natürlich selber schon Angst hat, wird es schwierig für das Kind, einen normalen Umgang mit diesen Tieren zu lernen, selbst wenn es das von sich aus gerne möchte. Finde es immer traurig, wenn Mütter ihre Kinder panisch von einem Hund weg reissen, obwohl das Kind Interesse zeigt.



ich könnte da auch immer k****, wenn ich sehe, wie Mutter ihre Kinder wegreißen, wenn ein Hund kommt.
Gestern hat ne ganz nette Person....hat selbst Hund, die aber gar nicht hören, ihrem Enkel erklärt, dass er nicht zu nah an mein Grundstück vorbei gehen darf, weil meine Hunde ihn sonst zerfleischen würden. gehts noch?! :headtowall:
das kind wurde schon mal von nem Hund ins Gesicht gebissen....
der Kleine hat zwar drüber gelacht, da er schon mehrmals bei mir war und meine Hunde kennt, aber trotzdem. Da war ich richtig sauer, als ich das gehört habe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 24.01.2012 23:26 
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@ toblerone

ich hab ja auch geschrieben "keine hektischen bewegungen machen" und das mit dem arm in die richtung zeigen sollte man natürlich nicht machen wenn der hund direkt vor einem steht. ich meinte eher wenn er noch einige meter entfernt ist.
aber du hast recht, es könnte schon kritisch sein, den arm hoch zu reissen um den hund weg zu schicken.

ich hab übrigens auch schon miterlebt wie eine erwachsene frau ihrem neffen permanent angst vor tieren eingeredet hat. jedesmal als sie das kind sah, hat sie ihm erzählt alle hunde beissen und mit jedem stofftier machte sie solche blöden spiele wie wenn die den jungen beissen würden und fand das total witzig wie sich der damals 1-3 jährige erschreckte. :headtowall:
die mutter des jungen war ziemlich genervt und versuchte es öfter der tante klar zu machen das zu unterlassen. es dauerte jahre den jungen zu überzeugen das nicht alle tiere gefährlich sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 03.02.2012 08:52 
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Mein(e) Hund(e): Kira, June, Samba, Aiyana
Lienchen hat geschrieben:
Hi.

Wenn ich ohne Hund unterwegs bin und mir kommt ein aufdringlicher Hund in den Weg, dann hat sich stehenbleiben, nicht direkt ansehen und ein ruhiges aber deutliches und lautes: "Geh!", "Hau ab!" "Geh nach Hause!" oder "verschwinde!" ziemlich gut bewährt.

Die allermeisten Hunde lassen sich recht leicht beeindrucken und gehen einem aus dem Weg.
Gruß
Lienchen

Der Schuss kann aber auch nach hinten los gehen.
Aus diesem Grund habe ich den Vorschlag gemacht, eine Welpengruppe zu besuchen.
Ist man nicht sicher genug oder erwischt ein Exemplar Hund, dass sich nichts sagen lassen will, und schon gar nicht von einem Fremden, ist eine Attacke vorprogramiert. Und diese Unterschiede kann ich nicht im Forum erklären, sondern sollte den Unterschied schon ganz deutlich machen können.
Auch ein ängstlicher Hund könnte dies als Grund nehmen zu attakieren.

_________________
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Liebe Grüße


Cordula


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 03.02.2012 22:18 
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Rudelmitglied
Rudelmitglied

Registriert: 05.09.2011 09:55
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Hunderasse: Coton de Tulear
Mein(e) Hund(e): Jipsy
Also ich finde es echt super, dass du dicht informierst :thumbsup:
Ich treffe oft nur Menschen die immer sagen "der böse Hund" oder sowas und ich finde es gut, dass du auch mal versuchst den Hund zu verstehen!
Also als erstes: Dem Besitzer sagen, er soll seinen Hund bitte zurückrufen ist schonmal nicht verkehrt. Viele machen sich einfach keine Gedanken um andere Menschen (und Tiere) und lassen ihre Hunde einfach auf alles und jeden zurennen :headtowall:
Ansonsten wurde hier glaube ich schon alles gesagt. Ruhig bleiben, dem Hund nicht direkt in die Augen gucken, nicht einfach blind wegrennen etc... Geh mal davon aus, dass 99,99% der Hunde dir nichts böses wollen. Im Internet findest du bestimmt ein paar Bilder etc von Hunden, die agressiv sind, das könnte dir vll schon mal weiterhelfen.
Ansonsten finde ich die Idee mit der Hundeschule einfach super!!!


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