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 Betreff des Beitrags: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 18.01.2012 23:05 
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Forums-Welpe
Forums-Welpe

Registriert: 18.01.2012 22:56
Beiträge: 3
Hallo,

mich beschäftigt momentan ein Problem und ich denke, dass ich hier entsprechende Antworten bekommen kann.

Ich selber habe keinen Hund, gehe mit meiner Tochter (bald 2) oft spazieren. Wir wohnen nahe am Wald und gleich nebenan ist ein Park. Uns ist es jetzt schon 4mal passiert, dass z.B. mitten im Wald plötzlich ein unangeleinter Hund (1x mittlere Größe, 1x ein sehr großer Hund) in ca. 10m Entfernung vor uns stand und kein Herrchen oder Frauchen weit und breit in Sicht war. Auch im Park hatten wir schon das Vergnügen mit Hunden ohne Leine und ohne Herrchen dazu. Diese kamen in den genannten Fällen irgendwann sehr viel später und meinten "Der tut doch nichts." (Das kann ich aber leider nicht wissen. Das Tier hatte sich nicht vorgestellt.)

Ich selbst wurde als Kind von einem Hund in die Schulter gebissen und habe eine gewisse Angst behalten, muss aber inzwischen nicht mehr die Straßenseite wechseln, wenn ich einen Hund sehe. Doch wie reagiert man in so einer Situation richtig? Ich habe mich bislang nicht von der Stelle bewegt und gehofft, dass der Hund verschwindet. 2x blieb der Hund zum Glück stehen, die anderen beiden Male kam er plötzlich auf mich zu gerannt und sprang an mir hoch. Ich war starr vor Angst, nicht nur um mich, sondern auch um meine Tochter im Kinderwagen/Buggy.

Sagt mir doch bitte, wie ich mich da verhalten kann. Macht es Sinn, ein Pfefferspray zu kaufen? Oder schreit man den Hund an? Ich möchte gerne ein sichereres Gefühl für mich haben.

Danke.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 18.01.2012 23:34 
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Rettungshund
Rettungshund
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Beiträge: 1330
Wohnort: Wuppertal
Hunderasse: PON
Mein(e) Hund(e): Herr Hund ;-
Hallo Gast,

es ist sehr schwierig, dir in deiner Situation etwas zu raten. Von Pfefferspray würde ich dringendst abraten. Da sind zu viele Faktoren in einer aktuellen Gefahrensituation zu berücksichtigen und die volle Ladung trifft im schlimmsten Fall dich und deine Tochter. Solange die Hunde einen gebührenden Abstand einhalten, brauchst du gar nichts zu machen.
Das Anspringen ist im Normalfall auch keine gefährliche Geste, sondern im Gegenteil. Junge Hunde springen häufig an, wenn sie die Mundwinkel lecken wollen, was eher ein Zeichen für freundschaftliches Verhalten ist. Wäre es eine Möglichkeit für dich mit den Hundehalter mal zu besprechen und falls ihr auf einer Wellenlänge liegt, gemeinsam spazieren zu gehen? Dadurch lernt man sehr viel über Hundeverhalten und was man kennt, ist leichter zu verstehen.

Ich hatte sehr lange Zeit Angst vor Schäferhunden, weil der Dackel meiner damaligen Freundin, übelst von einem Schäferhund malträtiert wurde. Und es gibt auch genug Hundebesitzer, die vorher Angst vor bestimmten Hunderassen oder generell Hunden hatten, weil sie ähnliche Erlebnisse wie du, in der Kindheit gemacht haben. Aber was man kennt, muß man später nicht mehr wirklich fürchten.

Als Erste-Hilfe-Maßnahme würde ich es vermeiden direkten Augenkontakt mit dem Hund zu vermeiden. Einfach am Kopf vorbei schauen. Das ist der beste Tipp, den ich meiner Schwester gegeben habe, weil sie auch Angst vor Hunden hat, obwohl sie eigentlich immer der Hundeliebhaber der Familie war. Und ansonsten einen netten Hundehalter mit nettem Hund (davon gibt es mehr als genug) mal an zu sprechen, ob ihr gemeinsam laufen könnt.

LG
Martina

_________________
Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche. (R. Gernhardt)


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 19.01.2012 09:42 
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Forums-Welpe
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Registriert: 18.01.2012 22:56
Beiträge: 3
Danke für die Antwort. Also ist stehen bleiben und nicht anschauen erstmal richtig.

Kann ich dann einfach weiter gehen? Oder interpretiert ein Hund das als Weglaufen?
Wenn der Besitzer in der Nähe ist, rufe ich ihm oder ihr meist zu, dass sie den Hund bitte festhalten oder zu sich rufen sollen.

Woran erkenne ich, ob ein Hund mich angreifen will? Knurrt er oder bellt er? Dieses auf mich zu rennen ist schon heftig gewesen.
Ach ja, ich hab gelesen, man soll dem Hund ggf. den Arm in das Maul drücken, dann könnte er nicht zubeißen. Ist da was dran?


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 19.01.2012 10:04 
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Blindenführhund
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Hallo Gast,
ich finde Hundeverhalten ist sehr klompx.
In meiner Hundeschule nehme ich Menschen wie Dich gerne in eine Welpengruppe auf. Ich erkläre ganz viel über das, das was die Hunde sagen, denn sie sprechen ganz viel über Bewegungen. Viele Gesten kann man in verschiedenen Richtungen interpretieren. Das liest man dann aus dem Zusammenhang.
Vielleicht gibt es in Deiner Nähe ja eine Hundeschule oder einen Verein, der Dir in dieser Weise helfen kann. Denn wie schon gesagt, was ich verstehe, brauch ich nicht zu fürchten.
Da könntest Du wirklich lernen, angemessen zu reagiern.


Ich finde es klasse, dass Du nicht verurteilst, sondern Dich informierst.

_________________
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Liebe Grüße


Cordula


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 19.01.2012 10:55 
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Gast99 hat geschrieben:
Kann ich dann einfach weiter gehen? Oder interpretiert ein Hund das als Weglaufen?

Im Grunde kannst du dich einfach ruhig vom Hund wegdrehen und in die andere Richtung laufen ... aber ruhig, keine schnellen Bewegungen, das könnte für den Hund interessant werden und er könnte zu dir kommen.
Auch wenn du ruhig gehst kann es sein, dass er kurz schnuppern will, aber wenn du dich dann wieder wegdrehst und gehst verlieren die Hunde in 90% der Fälle das Interesse
Zitat:
Woran erkenne ich, ob ein Hund mich angreifen will? Knurrt er oder bellt er? Dieses auf mich zu rennen ist schon heftig gewesen.

Sowas einem "Laien" zu erklären ist schwierig. Hunde arbeiten hauptsächlich mit Körpersprache. Unangenehm könnte es werden, wenn der Hund den Kopf leicht runter nimmt und dich starr anschaut. Der ganze Körper des Hundes ist dann angespannt und die Rute eher nach hinten gestreckt als nach oben. Knurren ist natürlich auch ein sehr deutliche Zeichen, aber das gibt dir immerhin die Chance zu reagieren. Denn wenn der Hund knurrt dann droht er erstmal "nur". Für dich heißt das sofortiger Rückzug und zwar langsam und ohne den Hund anzuschauen. Ein "normaler" Hund wird dann von dir ablassen.

Zitat:
Ach ja, ich hab gelesen, man soll dem Hund ggf. den Arm in das Maul drücken, dann könnte er nicht zubeißen. Ist da was dran?

Hab ich ehrlich gesagt noch nicht gehört und glaube ich auch nicht.

Ich wage zu behaupten, dass 98% der freilaufenden Hunde in Stadt und Feld NICHT beißen sofern man sie weder bedroht noch bedrängt. Ein gut normal aufgewachsener Hund wird möglicherweise wohl Interesse an dir haben, schnüffeln wollen, aber nicht beißen (Vorraussetzung: Nicht streicheln, nicht drüber beugen, ignorieren).

Die Idee von Kira, einer Hundeschule zu besuchen, finde ich übrigens sehr gut. Da lernst du, den Hund zu "lesen" und zu verstehen, welche Situation wirklich gefährlich werden könnten ... und die wenigsten Situationen sind gefährlich :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 19.01.2012 11:08 
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Polizeihund
Polizeihund

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Beiträge: 1875
das mit dem Arm ins Maul richtig tief reindrücken kenne ich auch. ist sehr gefährlich für den besitzer des arms, würde denke ich mal aber helfen, schlimmere verletzungen im ernstfall zu verhindern, da sie nicht mehr mit voller kraft beißen können. (der arm muss bis zum anschlag rein). aber ich würde davon abraten.
sollte ein hund dich wirklich angreifen (kein spielerisches zustürmen oder anspringen), dann gibt es ein paar Handgriffe, die man benutzen kann. Wenn der Hund zu groß und zu schwer für einen ist, wirds sicherlich auch nicht gehen. also bis ca. 40Kg würde ich persönlich es schaffen, drüber hinaus ist ein Glücksspiel...
die griffe müssen allerdings sitzen und dazu gehört meiner meinung nach auch Übung.
schnapp dir die wangen, halte richtig fest (er kann schnell mal nach links und rechts schnappen), drück ihn runter auf den rücken, fixiere den kopf am boden und verlagere dein gewicht auf den hund so, dass er sich nicht mehr bewegen kann. am besten das knie auf die brust oder hals (aber hundi nicht gleich erwürgen ;) ) und warten, bis der besitzer kommt oder der hund aufgibt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 19.01.2012 12:59 
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Forums-Welpe
Forums-Welpe

Registriert: 18.01.2012 22:56
Beiträge: 3
Danke für die weiteren Antworten. Ich fühle mich schon viel besser und werde mal nach einer Hundeschule in meiner Umgebung schauen. Mein Kollege will sich in Kürze eine Dogge holen, da werd ich auch mal hin gehen und schauen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 21.01.2012 20:11 
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Begleithund
Begleithund

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Zitat:
Der tut doch nichts." (Das kann ich aber leider nicht wissen. Das Tier hatte sich nicht vorgestellt.)


Ich als Hundebesitzer kann dich trotzdem sehr gut verstehen.
Es gibt leider viele Hundebesitzer denen es piep egal ist, ob anderen Menschen evtl. Angst haben und die ihren Hund einfach laufen lassen ohne Kontrolle.
Erstmal möchte ich dich beruhigen. Die meissten Hunde, die du treffen wirst, sind nicht in der Absicht dich oder dein Kind zu verletzten. Es passiert eher etwas wenn du einen Hund dabei hättest, dass er dann den Hund angreift, aber ein Hund greift im Normalfall keinen Menschen an. Es gibt natürlich auch die extremen Hunde, die aber meiner Meinung nach nicht unbedingt von der Leine gelassen werden, dort wo der Hundeführer weiss, dass die aggressiv gegenüber Menschen sind. Da traue ich den Besitzern doch schon genug Verstand zu :cool: .
Ich selber habe es noch nie erlebt, dass ein Hund einen Menschen angegangen ist oder mich attackiert hätte, habe auch oft schon davon gehört, dass Bekannte gebissen wurde ohne Grund, ist aber eher selten, wenn man mal überlegt von wie vielen Hundebegegnungen sowas Schlimmes wirklich passiert. Diese Hunde sind dann aber wirklich Verhaltensgestört ( Schuld ist meisstens der Halter ) und gehören nicht von der Leine.
Dort wo ich früher gelaufen bin wurde auch keine Rücksicht auf Kinder genommen, was ich persönlich sehr schlimm finde.
Ändern kannst du die Leute eh nicht, ich gehe auch schon Wege, wo ich weiss, dass dort kein unangeleinter Hund kommt.
Ist zwar blöd sich von schönen Plätzen "vertreiben" zu lassen, aber mir geht es damit besser. Also vllt mal gucken, dass du dort gehst wo nicht so viele unangeleinte Hunde sind.

Was man in nem einzelnen Fall machen kann hängt von dem Hund ab. Vom Vorteil ist es, wenn du selber einschätzen könntest wie der Hund drauf ist. Als nicht Hundehalter glaube ich dir ist es schwierig, weil dieser Bereich Körpersprache fremd für dich ist.
Leichter gesagt als getan du solltest dem Hund niemals vermitteln, dass du unsicher bist und Angst hast, ist sehr schwierig, ich habe selber Angst vor manchen Rassen zb. Schäferhunden, aber du musst "cool" bleiben und souverän und sicher sein. Niemals hecktisch werden oder wegrennen. Auch dein Kind versuchen ruhig zu halten, denn viele Hunde rennen unheimlich gerne hinter rennenden, schreienden Kindern hinterher. Also würde das nur nach hinten losgehen.
Wenn ich ein kleines Kind dabei hätte, dann würde ich es auf den Arm nehmen oder besser hinter mich stellen. Auf jeden Fall das Kind schützen.
Aber viele Hunde wollen wirklich nichts böses, sie wollen nur schnuppern, wenn du die Körpersprache des Hundes beherrscht, dann kannst du sehen, dass es viele liebe Hunde gibt und leider musst du damit leben, denn diese Leute werden sich leider niemals ändern.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 22.01.2012 11:02 
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Blindenführhund
Blindenführhund

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Hi.

Wenn ich ohne Hund unterwegs bin und mir kommt ein aufdringlicher Hund in den Weg, dann hat sich stehenbleiben, nicht direkt ansehen und ein ruhiges aber deutliches und lautes: "Geh!", "Hau ab!" "Geh nach Hause!" oder "verschwinde!" ziemlich gut bewährt.

Die allermeisten Hunde lassen sich recht leicht beeindrucken und gehen einem aus dem Weg.

Gruß
Lienchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 22.01.2012 13:21 
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Begleithund
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Ja Lienchen sehe ich genauso. Ich hatte auch selten Hunde, die nicht auf ein Hau Ab reagiert haben.
Ich glaube, dass ein "normal" sozialisierter Hund sich so abweisen lässt. Die Hunde, die wirklich aggro sind, die wird man so nicht los, die würden glaube ich auch noch mehr aufpuschen, wenn man sich ihnen in den Weg stellt, aber solche hatte ich gott sei dank NOCH NIE. Das sind sehr wenige. Und bei solchen hilft glaube ich auch nur einfach nicht beachten und den Hund nicht unnötig reizen. Würde man bei denen mit Schlagen, etc. kommen kann das nach hinten los gehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 22.01.2012 13:39 
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Polizeihund
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Registriert: 30.07.2007 16:37
Beiträge: 1875
auf den arm nehmen ist keine so gute idee. kenne viele hunde, die dann versuchen, zu schnappen, was sie normal nicht machen würden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 22.01.2012 13:52 
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Begleithund
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Ja aber wie gesagt, ich gehe nicht davon aus, dass ein "normal" sozialisierter Hund nach einem Kind schnappt oder nach einem Erwachsenen. Die meissten Hunde gehen wirklich nur hin und wollen mal schnuppern. Es gibt bestimmt Geschichten, da wo Hunde Kinder vom Arm geholt haben, aber da kann man auch von nem Auto angefahren werden ich denke das ist eher die Seltenheit. :zwink:
Ich könnte mir selbst nicht vorstellen, dass ein Hund eher einen kleinen Hund vom Arm zerrt, obwohl ich das schon einmal erlebt habe, aber auch nur einmal. Es gibt sicherlich Fälle, aber das sind sehr geringe. Ich würde weiterhin einen kleinen Hund auf den Arm nehmen und ihn durch meine andere Hand schützen genauso wie ich ein Kind auf den Arm nehmen würde.
Es gibt sicherlich Hunde, die mehr darauf abgehen, wenn ein Kind oder Hund auf dem Arm ist, ich denke aber doch es ist die Minderheit. :zwink:
Aber wenn du das so erlebt hast, dann glaube ich dir das. Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen, dass ich solche Hunde nie kennen gelernt habe und deswegen auf den Arm nehmen als für mich richtig empfinde. :zwink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 22.01.2012 14:24 
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Rettungshund
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Das Problem ist, dass viele kleine Hunde sich auf dem Arm entweder plötzlich stark fühlen oder unsicher werden, weil sie nicht wegkönnen und dann anfangen zu giften und zu schnappen. Dadurch fühlt sich der Große auf dem Boden provoziert und dann gibts erst recht Stunk.
Boris wird auf dem Arm zur Furie, da darf nichtmal ein Hund aus unserem Rudel ihm zu nahe kommen. Das hab ich bei vielen so erlebt.

_________________
Fotos von meiner Retrievermeute >Update 03.02.<
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Most institutions demand unqualified faith but the institution of science makes skepticism a virtue.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 22.01.2012 14:41 
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Begleithund
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Mina hat geschrieben:
das mit dem Arm ins Maul richtig tief reindrücken kenne ich auch. ist sehr gefährlich für den besitzer des arms, würde denke ich mal aber helfen, schlimmere verletzungen im ernstfall zu verhindern, da sie nicht mehr mit voller kraft beißen können. (der arm muss bis zum anschlag rein). aber ich würde davon abraten.


Es gibt Rassen, die nachschieben und sich regelrecht Stück für Stück reinfressen. Die gehen einfach ein winziges Stück mit dem Kopf zurück und schieben um so stärker nach vorne nach. Also ganz schlechte Idee, wie Mina schon sagt. Wirkungsvoller ist es die Faust tief in den Rachen des Hundes zu stoßen. Für erfahrene Halter schon ein schwieriges Unterfangen geschweige für jemanden, der Angst hat. Die Reaktion des Menschen ist dabei zu langsam im Verhältnis zum Hund.

Am besten ist, wie schon erwähnt, den Blick abwenden und eine neutrale Körperhaltung einzunehmen. Neutral heißt, nicht nach vorne gebeugt, aber auch nicht einladend. "Nasser Sack" beschreibt es am ehesten. Beim Angriff, auch einem vermeintlichen, Hund am Halsband fassen und hochziehen, dass die Vorderläufe den Boden nicht mehr berühren. Der Hund wird in dem Falle gewürgt und wenn er was im Fang hat, muß er es aus lassen, weil er keine Luft mehr bekommt. Nicht die feine englische Art, aber das ist das Verhalten dieser dämlichen Hundehalter auch nicht.

Für den Angstbau könnte es auch nützlich sein, wenn der Vorfall aus Deiner Kindheit einmal analysiert würde. Wenn Du verstehst, warum Du gebissen wurdest, hast Du eher die Möglichkeit die Angst abzubauen.

_________________
Ich will nicht alles besser wissen, ich weiß es einfach.
Und wenn ich was nicht weiß, weil ich nicht allwissend bin,
dann steht das dabei.

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Frau Werwolf's Hexenkessel


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zum Umgang mit fremden Hunden (kein Hundebesitzer)
BeitragVerfasst: 22.01.2012 14:48 
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Begleithund
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Hunderasse: Dobermann
Ja da hast du Recht einen Hund auf den Arm nehmen ist nicht immer das Richtige. ABER wenn ich wirklich einen Hund auf mich zukommen sehe, der mir nicht geheuer ist, dann würde ich nen kleinen Hund lieber auf den Arm nehmen. Ich rede nur von den extremen Situationen. Wenn wirklich ein aggressiver Hund kommt, auch wenn er evtl. aggressiver wird, wenn der kleine auf dem Arm ist, aber ich könnte meinen kleinen nicht auf dem Boden lassen, gut dass ich keinen kleinen Hund habe hihi.
Ich kenne auch viele, die ihre kleinen Hunde auf den Arm nehmen, ständig, und daraus werden dann Angstkläffer oder Hunde, die sich auf Mamas Arm stark fühlen. :zwink:
Also weiss ich was du meinst. Aber ich brennslichen Situationen ist mir das dann doch lieber. Grins.
Da bin ich froh, dass ich noch nie so eine Situation hatte wo ich dem Hund meinen Arm reinschieben musste oder sonst was. Hehe.


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