Ich denke, immer mehr Hunde haben wir sicherlich. Ich weiß nicht, ob die Leute die sich früher, so vor 30-40 Jahren Hunde anschafften besser in der Lage waren, sie zu erziehen (es gab ja damals noch keine Hundeschulen). Was ich aber glaube, daß sich zu der Zeit überlegter Hunde angeschafft wurden und nicht, heute kommt mir die Idee, ich möchte einen Hund und morgen ist er schon da und übermorgen finde ich, daß die Idee doch nicht so gut war. Außerdem hatten früher die meisten einen HUnd und nicht gleich einganzes Rudel.
Na ja und immer mehr Hunde bringen dann auch immer mehr Steuern ins Stadtsäckel. Den Städten fehlt Geld, also ist es eine prima Idee, die Hundesteuer hochzuschrauben
Ich denke, daß Hunde zum öffentlichen Ärgernis werden, ist schon teilweise eigene Schuld der Hundehalter. Dabei finde ich, sind die Hinterlassenschaften das kleinste Problem. Dadurch, daß sich viele unüberlegt einen Hund anschaffen, die sich vorher keine Gedanken darüber machen, sind nicht vernünftig erzogene Hunde zum größten Problem geworden.
Zum anderen Teil wird die Hundehysterie auch durch die Presse gepusht, die genüßlich jeden Beissvorfall aufbläst ohne die Hintergründe, wie es dazu kam zu recherchieren, oder zu berichten. Da muß ja für Nichthundehalter der Eindruck aufkommen es laufen nur noch Bestien rum, die drauf aus sind zu beißen. Beißvorfälle wird es früher auch gegeben haben, aber da wurde nur vereinzelt drüber berichtet und nicht wenn Nachbars Dackel mich am Hosenbein zwickt gleich ´ne Riesenbildzeitungsschlagzeile draus gemacht.
Toleranz muß auf beiden Seiten da sein, auf Seiten der Hundehalter, aber auch auf Seiten der Nichthundehalter und wenn die auf einer Seite, egal welcher, fehlt, wird es nie Frieden geben.
Gruß Uta mit Bonny und Buffy