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 Betreff des Beitrags: Lässt sich der Fellwechsel beeinflussen?
BeitragVerfasst: 02.01.2012 20:52 
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Blindenführhund
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Ich habe zwar schon gelesen, daß bei dem ein oder anderen Hund sich anscheinend der Fellwechsel genau verkehrtherum abspielt, aber gibt es denn auch eine Möglichkeit, das zu beeinflussen? Meine Frage bezieht sich darauf, daß ich im letzten Jahr mit Futter laborierte, da Jasper gerade zum Winter hin extrem Fell verlor und sich dabei auch immer wieder heftig schuppte. Er hat ja eh nicht gerade viel, somit waren gerade die Achsel- und Kniebereiche, sowie Brust (Bauch sowieso) ziemlich nackich. Mit Nassfutter von Terra Canis trat dann auch eine sichtliche Besserung ein ... bis jetzt :( Es ist also anscheinend nicht das Futter (wobei die Schuppen nicht mehr aufgetreten sind), sondern tatsächlich ein "umgedrehter" Fellwechsel? Sprich im Sommer hat der Knabe genug, im Winter schmeißt er ab?! Ist ja schon sehr kontraproduktiv und ich frage mich, ob man nicht mit Zusätzen (Öl, Kräutern, was weiß ich) dem ganzen ein wenig entgegensteuern könnte, bzw. die Zeiten eben in die richtige Richtung schubsen könnte. Ich kenn mich da jetzt nicht wirklich aus, nehme aber an, daß der Fellwechsel Hormongesteuert ist. Nein, ich will ihn jetzt nicht mit Medikamenten vollstopfen. Mich interessiert lediglich, ob es eine Möglichkeit gäbe, auf natürlichem Wege den Wechsel auf "normal" zu bekommen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lässt sich der Fellwechsel beeinflussen?
BeitragVerfasst: 02.01.2012 21:05 
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ohne darin jetzt ein experte zu sein, würde ich sagen nein. bei sammy beobachte ich ganz deutlich, wie das wetter den ausschlag gibt, wird bei deinem auch nicht anders sein.
meiner hat jetzt auch vor wenigen wochen richtig abgehaart, wenn man sich hier den winter anschaut, weiß man warum. selten ein tag unter null grad, deutliche plus grade und viel regen. da braucht er seine wintermatte nicht :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Lässt sich der Fellwechsel beeinflussen?
BeitragVerfasst: 02.01.2012 21:58 
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Blindenführhund
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Ok, dieses Jahr hatten wir noch nicht soo viel Schnee, bzw. er taut ganz flott wieder weg und momentan haben wir auch immer knapp über Null Grad. Allerdings haben wir normalerweise schon etwas mehr weiß und knackige Temperaturen. Wenn´s nach dem ginge, dann müßte der Bursche einen richtig fetten Pelz tragen :uho1:
Gerade bei ihm eben schon ungünstig, aber dann hilft´s nix, dann müssen wir uns mit Pullover und Mäntelchen einfach behelfen.
Er, als DIE Frostbeule schlechthin, hat sich da definitiv die falsche Behaarung ausgesucht :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Lässt sich der Fellwechsel beeinflussen?
BeitragVerfasst: 02.01.2012 23:33 
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ja :lol:
kann ja nächstes mal ein bisschen wolle vorbei schicken, wenn ich meinen mit dem furmi bearbeitet habe...

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 Betreff des Beitrags: Re: Lässt sich der Fellwechsel beeinflussen?
BeitragVerfasst: 03.01.2012 10:09 
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Polizeihund
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Man kann schon mit Futterergänzungen absichern, daß ein Nährstoffmangel der Grund für die dünne Behaarung ist. Aber wenn da die Hormone querschießen, hilft das natürlich nicht.

Und dann müßte man mit den Futterergänzungen möglichst schon vor dem Fellwechsel anfangen, damit die nachwachsenden Haare optimal versorfgt sind.

Hast Du mal die Schilddrüse usw. checken lassen?

Guck mal

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Grüße von Susanne


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 Betreff des Beitrags: Re: Lässt sich der Fellwechsel beeinflussen?
BeitragVerfasst: 03.01.2012 10:23 
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Leitwolf
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Ich hab ja Hündinnen, die haaren eh nicht nach Wetter, sondern hormonell gesteuert. Im Moment sind sie auch eher nackig, aber sie schieben schon feste wieder und wenn der Pelz wieder prächtig ist, werden sie läufig.

Ich hab ab und an, wenn die Unterwolle nciht richtig nachwachsen wollte, Biotin gegeben. Da gibts was für Pferde, da reicht für nen 35-kg-Hund 1 Tablette / Tag. Und es hilft wirklich gut.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lässt sich der Fellwechsel beeinflussen?
BeitragVerfasst: 03.01.2012 10:30 
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Hallo,
wenn gesundheitliche Probleme (Schilddrüse wie schon erwähnt) nicht Ursache sind dann kann es an einem Mangel an Omega 3 liegen.

hat er Schuppen und gleichzeitig evtl. fettiges Haar ? Hat er Juckreiz ?

Im übrigen kann es auch an der "Heizperiode" liegen das nicht soo viel Unterwolle kommt. Unsere Wuffis sind ja die meiste Zeit im warmen.

VG Kerstin

@Babett, sehr praktisch, so kann man die Läufigkeit gut planen. Bei mir ist s leider nicht so bzw. bei meinen Hunden. Ich bin mal gespannt wann meine Branca nun läufig wird :uho1:

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Viele Grüße
Kerstin mit ihren zwei Kohlekästen Chiara & Branca


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 Betreff des Beitrags: Re: Lässt sich der Fellwechsel beeinflussen?
BeitragVerfasst: 03.01.2012 10:51 
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Kerstin hat geschrieben:

@Babett, sehr praktisch, so kann man die Läufigkeit gut planen. Bei mir ist s leider nicht so bzw. bei meinen Hunden. Ich bin mal gespannt wann meine Branca nun läufig wird :uho1:

Ja, schon, aber dafür kann ich in Stoßzeiten 2 x täglich staubsaugen ... 3 Weiber mit Stockhaar, da fliegt ordentlich was rum. In der Zeit wünsch ich mir immer, ich hätte Riesen *g*

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 Betreff des Beitrags: Re: Lässt sich der Fellwechsel beeinflussen?
BeitragVerfasst: 03.01.2012 15:48 
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Blindenführhund
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Die Schilddrüse wurde zwar noch nicht gecheckt, allerdings kann ich mir das jetzt auch nicht wirklich vorstellen. Dann müßte es ja ganzjährig auftreten und nicht nur gerade im Winter, oder? Schuppen hat er seit der Umstellung auf Terra Canis gar nicht mehr, fettig war noch nie. Auch Juckreiz ist nicht vorhanden. Unterwolle aber von Haus aus auch nicht :dozey:

Biotin hört sich gut an. Ist ja auch für Menschleins gut, stimmt :) Wie sieht das aus bei einem 7-Kilo-Fellbündel? Wenn für 35 kg Hund eine Tablette gegeben wird?

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 Betreff des Beitrags: Re: Lässt sich der Fellwechsel beeinflussen?
BeitragVerfasst: 03.01.2012 16:23 
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Leitwolf
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Es gibt ja auch niedriger dosiertes Biotin, ich glaub 1mg gibts auch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lässt sich der Fellwechsel beeinflussen?
BeitragVerfasst: 13.01.2012 12:47 
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das machen die von ganz alleine ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Lässt sich der Fellwechsel beeinflussen?
BeitragVerfasst: 13.02.2012 11:15 
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Hallo Schwarzvieh,

heute Morgen hab ich probiert ein wenig zu recherchieren was den Fellwechsel denn überhaupt ausmacht und was genau ihn auslöst, bin jedoch auf keinen Artikel und auf kein Buch gestossen beim Googlen das wirklich darüber auskunft gibt. Ich hab aber 3 interessante Websiten gefunden.
Die eine ist eine Frettchenwebsite auf der unter Anderem über die Einwirkungen von Licht im Zusammenhang vom Fellwechsel geschrieben wurde.

Mary Van Dahm hat geschrieben:
Frettchen sind sehr lichtenpfindlich, d.h. sie reagieren auf das (natürliche oder künstliche) Licht, dem sie ausgesetzt sind. Falls Ihr Frettchen stets unter grossem Lichteinfluss lebt, z.B. falls Sie oft in dem Zimmer, in dem sich das Tier die meiste Zeit aufhält, Licht machen, kann dies den Fellwechselzyklus über den Haufen werfen. Sein Fell wird ev. nicht so dicht wachsen wie normal oder es wächst nur sporadisch. Sie werden nicht einmal den normalerweise deutlichen Frühlings- oder Herbstfellwechsel bemerken.

http://www.ch-br.net/ferretopolis/d/pfl ... echsel.htm

Darüber habe ich nachgedacht, und meinte erst dies hätte keinen Zusammenhang mit unseren Haushunden. Dann hab ich mir aber auch überlegt, dadurch das es im Winter länger dunkel ist als im Sommer und wir Menschen viel mehr künstliches Licht verwenden in normalerweise nicht beleuchteten Räumen , könnte es sein, dass gewisse Hunde darauf reagieren mit einem dem Licht angepasstem Fellwechsel. Dies könnte auch der Grund sein weswegen der Jasper eher verkehrt zu den Jahreszeiten Fell abwirft.

Danach hab ich einen Artikel gelesen über Fotoperiodismus. Vorwiegend ging es in diesem Artikel den Effekt das Lichtes auf Lebensorganismen, hauptsächlich Pflanzen. Jedoch erschien mir dies interessant:

Spektrum Akademischer Verlag hat geschrieben:
Fotoperiodismus, Bez. für die Fähigkeit von Lebewesen, die Tageslänge (Fotoperiode) und somit auch die Jahreszeit zu bestimmen. Tiere sind dadurch z.B. in der Lage, Winterschlaf, Fellwechsel oder ihre Fortpflanzung an den Jahresgang anzupassen.

http://www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/biok/4362

Leider habe ich keine passende Studie gefunden die sich wirklich mit dem Zusammenhang vom Fellwechsel und Kunstlicht befasst, vieleicht ist es aber einen Gedanken wert, dass da vieleicht ein Zusammenhang besteht? Zumindest hab ich mir das so heute Morgen mal so überlegt.

Und zum letzten, fand ich noch eine Website die über den Fellwechsel von Pferden geschrieben hat im Zusammenhang mit der Ernährung.
MASTERHORSE hat geschrieben:
Für die Bildung des Winterfells verbraucht der Körper vermehrt Vitamine, Mengenelemente und vor allem Aminosäuren und Spurenelemente. In dieser Phase muss das Pferd mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden.
...
Bei Pferden, die erfahrungsgemäß Probleme mit dem Fellwechsel haben, haben sich spezielle Futtermittel mit Biotin, Zink, Kupfer und Methionin (schwefelhaltige Aminosäure) bewährt. Sie versorgen das Pferd mit den Nährstoffen die für das Haar benötigt werden. Reicht die Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen nicht aus besteht die Gefahr einer Mangelversorgung. Diese äußert sich im verzögerten Fellwechsel, stumpfen Fell, Leistungseinbußen oder erhöhter Infektanfälligkeit. Häufi g kommt auch ein reiner Zink-Mangel vor. Dieser zeigt sich in schlecht heilenden Wunden (auch Mauke), brüchigem Haar und Horn oder einem schwachen Immunsystem. Die täglich aufgenommene Menge an Vitaminen, Mengen- und Spurenelementen ist zwar relativ gering, diese Mikronährstoffe haben jedoch entscheidende Funktionen im Körper. Mengenelemente wie Calcium oder Magnesium sind Baustoffe für das Skelett oder fungieren als biochemische Botenstoffe. Vitamine und Spurenelemente sind Bestandteile von Enzymen oder Hormonen. Ohne sie können viele Stoffwechselprozesse nicht ablaufen.

http://deinreitsport.de/pferdewissen.php?k=F&id=445

Und somit denke ich auch das es eine gute Idee sein könnte Biotin zu verabreichen, vieleicht noch in Absprache mit einem Ernährungskenner bei Hunden ist es auch noch einen Gedanken wert Vitamine und andere Ernährungsergänzungen dazuzugeben. Hast du bereits angefangen mit dem Biotin und was denkst du darüber? Ich bin sehr gespannt auf deine Antwort und hoffe das es Jasper schon etwas besser geht mit seinem Fell.

liebe Grüsse
Jenny


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 Betreff des Beitrags: Re: Lässt sich der Fellwechsel beeinflussen?
BeitragVerfasst: 13.02.2012 13:26 
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Hallo,

Sehr interessantes Thema. Möchte aber nur auf eines hinweisen:
Die eine ist eine Frettchenwebsite auf der unter Anderem über die Einwirkungen von Licht im Zusammenhang vom Fellwechsel geschrieben wurde.

Die meisten Lampen senden nicht das gleiche Lichtspektrum der Sonne (Tageslicht) aus. Spezielle Lampen, die das Sonnenlicht nachstellen, sind äußerst selten in Verwendung und auf das sollte man hier Rücksicht nehmen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Lässt sich der Fellwechsel beeinflussen?
BeitragVerfasst: 26.02.2012 15:54 
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Danke für den Hinweis Oesti, das hatte ich garnicht bedacht aber macht auf jeden Fall Sinn.

Übrigens, weiss jemand wo ich im Internet oder in Literatur generelle Informationen zum Thema Haarwuchs und Haarwechsel finde? Das Thema interessiert mich nämlich doch sehr aber werde leider nicht fündig.

Liebe Grüsse
Jenny


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 Betreff des Beitrags: Re: Lässt sich der Fellwechsel beeinflussen?
BeitragVerfasst: 26.02.2012 16:09 
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paolo hat saisonbedingte alopezie. der ist im winter viel kahler als im sommer. speziell am hals, bauch bzw. brustkorb und am kopf sieht man das ganz deutlich.
vielleicht könnte das bei euch auch die ursache sein??

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Liebe Grüße von der Chaos-Crew

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