Freddy hat geschrieben:
ach ich weiß auch nicht, was ich mir hiervon erhoffe...kennt jemand dieses gefühl, dass man etwas sehr liebt und es gleichzeitig als so große belastung empfindet?

ja, aber mir ging es eher so als meine kinder noch klein waren - da konnte man nie spontan sein, musste immer warten bis sie ausgeschlafen hatte, gegessen hatten, ständig ihrem rhythmus folgen und sie überall hin mitnehmen was immer einen aufwand bedeutete oder nach einem babysitter suchen der zeit und lust hatte und das hieß dann wieder organisieren was eingepackt werden muss und wann man sie da hin bringen kann usw... da blieb ich manchmal dann lieber daheim...
als wir den hund holten, da waren wir solche einschränkungen schon gewohnt und es machte gar nichts weiter aus. unser hund läuft aber auch wirklich einfach nebenher mit. er fällt gar nicht auf. er kann auch bis zu 6 stunden alleine bleiben, wenn wir länger weg wollen, über nacht oder so, dann geht er in der regel mitsamt den kindern zur oma. da kommt es auf den hund auch nicht mehr an
im tagesablauf ist es kein problem wenn mal was außer der reihe ist, denn wen 4 personen im haushalt leben dann ist ja meistens einer da. die kinder sind mit 10 und 12 schon groß genug, dass sie mal ein paar stunden mit dem hund allein sein können und es lässt sich immer so regeln, dass früher oder später einer der erwachsenen kommt und da also gar kein großes tratra drum gemacht werden muss.
wenn man alleine lebt, dann ist es natürlich viel schwieriger, weil man halt nie spontan was machen kann und immer rechtzeitig daheim sein muss. ansonsten muss man eben jemanden organisieren und das ist aufwand und wenn es oft vorkommt halt auch nicht immer so einfach.
wenn man nicht ganz alleine die betreuung und verantwortung für den hund hat, dann hat man es wesentlich leichter.
hast du dir schonmal überlegt in eine WG zu ziehen?
lg ameise