Lienchen hat geschrieben:
Meine Hunde sind alt, für ihre Rasse sogar uralt. Die allermeisten ihrer Gebrechen sind reine Altersgebrechen.
Natürlich ist ein Hund ein Lauftier, aber ein 90jährer Mensch geht auch nur noch langsam und kurze Strecken, stolpert öfter und fällt manchmal. Warum sollte ich einen Hund einschläfern, nur weil sie statt mit einer 5-km-Runde mit mehreren gemütlichen 200-Meter-Gassigängen zufrieden ist?
Die Tumore sehen unschön aus, aber haben noch nicht in die Lunge gestreut, stören sie nicht und tun ihr nicht weh.
Weil mein Rüde sich auf Asphalt die Krallen aufschleifen würde, gehen wir halt auf weichem Untergrund. Da passiert den Krallen nix.
Und die beiden bekommen in einer auf ihr Körpergewicht abgestimmten Dosis Schmerzmittel. Es gibt diese Möglichkeit, warum sollte ich (evtl. sogar aus Kostengründen) darauf verzichten, ihnen einen schmerzfreien Lebensabend zu verschaffen? Einschläfern wäre billiger, klar, damit würde man auch die Schmerzen final beseitigen. Aber wäre das wirklich gerecht, seinem Hund gegenüber?
Du hast das Dilemma gut umschrieben. Und auch wunderbar verdeutlicht, das es sehr schwer ist eine Trennunglinie zu ziehen.