Hallo Michael,
mein Tipp: schau Dir beide Elterntiere Deines zukünftigen Hausgenossen genau an.
Wie Neufi-Hope bereits schrieb, das Problem, das manche Neufis zum Sabbern neigen, liegt ganz erheblich in der Form und Größe der Lefzen begründet. Je enganliegender und geschlossener der Fang aussieht, desto besser. Hängende Lefzen, und damit die Tendenz zu Sabbern, sind erblich! Und beim Welpen ist das Gesichtchen noch straff (von süß ganz zu schweigen *schwärm*

), da wirst du das spätere Problem noch nicht erkennen können.
Ansonsten eine super Entscheidung! Der Neufundländer ist ein wundervoller Hund! Und gemütlich? Ja, das ist er wirklich! Eine Neufundländerbesitzerin (sie hatte zwei Hunde) hat einmal zu mir gesagt: "In der Wohnung benehmen sich ihre beiden eher wie Möbelstücke, sie sind groß, sperrig und dennoch kaum zu bemerken - einfach da." Mit dem Unterschied, dass zwei braune, treue Augen jeden Schritt und jeden Handgriff von Dir beobachten, während der Kopf auf den Vorderpfoten ruht.
Gut, die erste Etage könnte tatsächlich zum Problem werden, da die großen, schweren Rassen nicht unbedingt Treppen steigen sollten, soweit ich weiß. Zumindest während des Wachstums. Hierbei fällt mir ein: Hast Du schon einmal über die Möglichkeit nachgedacht, Dir einen erwachsenen Neufi anzuschaffen? Vielleicht über Neufundländer in Not oder die Neufundländer-Nothilfe? Da könntest Du Dir die "ausgewachsenen Lefzen" ansehen, und hier das Sabber-Risiko erheblich einschränken. Außerdem macht ein erwachsener Hund weniger kaputt, ist schon stubenrein und kennt bereits (meistens) ein paar Grundregeln der Erziehung. Und wenn die Knochen gesund sind, dürfte das Treppensteigen auch kein so großes Problem sein, wie bei einem ganz jungen, meine ich ...
Boah, nun ist der Beitrag ein halber Roman geworden - sorry!
Liebe Grüße
Becky