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 Betreff des Beitrags: Neufi als Ersthund, frage zum sabbern
BeitragVerfasst: 27.09.2011 13:00 
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Forums-Welpe
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Registriert: 27.09.2011 12:45
Beiträge: 2
Hallo Zusammen,

ich will mir Mitte nächsten Jahres meinen ersten Hund zulegen und der Neufundländer hat mein Interesse geweckt. Ich habe bereits mehrere Foren und Seiten durchgeforstet und mir einiges an Grundwissen angeeignet. Ich bin selbstständig als Webdesigner tätig und arbeite zu 90% von Zuhause aus. Weiterhin will mir eine Freundin bei der Aufzucht helfen, sie hat bereits einen kanadischen Schäferhund großgezogen und kennt sich somit ein wenig aus. Neufi's finde ich wegen ihrer gemütlichen Art interessant.

Wir haben ein 2 stöckiges Haus (ich wohne im ersten OG) mit kleinem Garten und etwa 200m in alle Richtungen beginnen Felder und Waldstücke die genügend Auslauf bieten sollten. Die Grundbedingungen sind also gar nicht so schlecht, abgesehn vom Stockwerk .... Meine Frage zielt aber auf ein anderes Thema ab.

Ich habe jetzt schon des öfteren gelesen, dass Neufis sabbern wie man es noch nicht gesehn hat... Ich will jetzt nicht sagen, dass es mir was ausmacht von meinem Hund eine Dusche zu bekommen, aber wenn es sich vermeiden lässt würde ich mich gern vorher entsprechend vorbereiten. Kann man also irgendwie feststellen ob der von mir ausgesuchte Welpe zum sabbern neigt? Generell kommt auch ein Mischling in betracht. Was wäre denn da angebracht um einerseits die gemütliche und freundliche Art nicht zu gefährden und andererseits die losen Lefzen los zu werden.

grüße,

Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Neufi als Ersthund, frage zum sabbern
BeitragVerfasst: 27.09.2011 13:40 
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Registriert: 17.06.2008 09:27
Beiträge: 2344
Wohnort: Geilenkirchen
Sicher gibt es beim Neufi wahre Sabbermonster.
Das muß aber nicht sein und sollte auch nicht Zuchtziel sein.
Guck Dir doch dahingehend Hunde auf Ausstellungen, Treffen etc an und betreibe Ahnenforschung.
Oft sind es die besonders großen, schweren Hunde mit den dicken Schädeln, hängenden Augen, die dann auch offene Lefzen und somit ein Dichtheitsproblem haben.
Meine Hope hat die Probleme nicht, da läuft der Sabber nur - wie bei jedem anderen Hund auch - wenn man mit besonderen Leckereien zu lange vor der Schnute hantiert. Die berühmtberüchtigten Schnürsenkel kenne ich bei ihr so gut wie gar nicht.

Gedanken würde ich mir an Deiner Stelle aber trotzdem um das Obergeschoss machen. Das mag in jungen Jahren noch gut gehen. Aber meine Omi mit ihren fast 13 Jahren hat mittlerweile Tage, da kommt sie nicht mal die 4 Stufen zum Hauseingang unfallfrei hoch. Sie ist relativ klein und leicht, da kann man sie unterstützen. Bei einem 60 - 70kg Hund wäre ich allerdings überfordert.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Neufi als Ersthund, frage zum sabbern
BeitragVerfasst: 28.09.2011 15:00 
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Forums-Welpe
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Registriert: 31.08.2011 20:57
Beiträge: 11
Geschlecht: Weiblich
Hunderasse: Neufundländer-Mix
Mein(e) Hund(e): Emma
Hallo Michael,

mein Tipp: schau Dir beide Elterntiere Deines zukünftigen Hausgenossen genau an.

Wie Neufi-Hope bereits schrieb, das Problem, das manche Neufis zum Sabbern neigen, liegt ganz erheblich in der Form und Größe der Lefzen begründet. Je enganliegender und geschlossener der Fang aussieht, desto besser. Hängende Lefzen, und damit die Tendenz zu Sabbern, sind erblich! Und beim Welpen ist das Gesichtchen noch straff (von süß ganz zu schweigen *schwärm* :ymhug:), da wirst du das spätere Problem noch nicht erkennen können.
Ansonsten eine super Entscheidung! Der Neufundländer ist ein wundervoller Hund! Und gemütlich? Ja, das ist er wirklich! Eine Neufundländerbesitzerin (sie hatte zwei Hunde) hat einmal zu mir gesagt: "In der Wohnung benehmen sich ihre beiden eher wie Möbelstücke, sie sind groß, sperrig und dennoch kaum zu bemerken - einfach da." Mit dem Unterschied, dass zwei braune, treue Augen jeden Schritt und jeden Handgriff von Dir beobachten, während der Kopf auf den Vorderpfoten ruht.

Gut, die erste Etage könnte tatsächlich zum Problem werden, da die großen, schweren Rassen nicht unbedingt Treppen steigen sollten, soweit ich weiß. Zumindest während des Wachstums. Hierbei fällt mir ein: Hast Du schon einmal über die Möglichkeit nachgedacht, Dir einen erwachsenen Neufi anzuschaffen? Vielleicht über Neufundländer in Not oder die Neufundländer-Nothilfe? Da könntest Du Dir die "ausgewachsenen Lefzen" ansehen, und hier das Sabber-Risiko erheblich einschränken. Außerdem macht ein erwachsener Hund weniger kaputt, ist schon stubenrein und kennt bereits (meistens) ein paar Grundregeln der Erziehung. Und wenn die Knochen gesund sind, dürfte das Treppensteigen auch kein so großes Problem sein, wie bei einem ganz jungen, meine ich ...

Boah, nun ist der Beitrag ein halber Roman geworden - sorry! :uho1:

Liebe Grüße
Becky


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 Betreff des Beitrags: Re: Neufi als Ersthund, frage zum sabbern
BeitragVerfasst: 28.09.2011 15:36 
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Blindenführhund
Blindenführhund

Registriert: 04.01.2011 16:27
Beiträge: 735
Hunderasse: mischling
Mein(e) Hund(e): tuli
meine eltern hatten so ein mega-sabber-monster!
ihr neufundländer sabberte sogar noch mehr als gewöhnlich viel sabbernde hunde. er hatte immer bindfäden am maul hängen und wohnungshaltung ging als er ausgewachsen war dann gar nicht mehr, weil sobald er sich schüttelte hingen dicke fette schleimbatzen an wand, sofa, lampe oder schrank...
ganz ehrlich: es war so eklig, dass sie den hund wegsperren mussten wenn besuch kam. sogar die tierärztin sagte dass er enorm sabbert und gab meinen eltern globulis für den neufundländer - leider nützten die aber recht wenig.

er tat mir total leid, denn der war wirklich sonst ein super lieber und ganz toller hund!

mein vater baute ihm eine riesige hütte im garten, so groß wie ein ziegenstall und zäunte ihm ein großes stück garten ein, damit er immer freilauf hatte. das gefiel ihm gut, denn die fußbodenheizung im haus war ihm eh zu warm.
ein hund der draußen lebt, stinkt aber auch mehr als hunde die im haus leben.

zur gesellschaft bekam er eine ziege mit der er sich sehr gut verstand.

trotzdem war das eigentlich nicht zufriedenstellend, denn meine eltern hatten es anders geplant gehabt. ihr hund sollte im haus leben.

daher finde ich die idee einen erwachsenen hund zu nehmen, bei dem du schon absehen kannst wie stark er sabbert, gar nicht schlecht.
kennst du leute mit neufis? besuch die doch mal öfter und schau dir die tiere persönlich genauer an. wie es im alltag so läuft usw... ein neufi ist schon riesig und wuchtig. wenn der sich mal verletzt und nicht laufen kann, dann hast du ein problem im 1. stock.

ich wünsch dir alles gute bei der hundesuche!

lg ameise


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