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 Betreff des Beitrags: Ich wills auch wissen.
BeitragVerfasst: 20.02.2012 16:38 
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Forums-Welpe
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Registriert: 20.02.2012 16:12
Beiträge: 2
Geschlecht: Weiblich
Hunderasse: Hab noch keinen Hund.
Hallo Hallo,

mein Freund und ich lieben Hunde und überlegen uns endlich einen zu holen. Deshalb hab ich mich hier angemeldet und hoffe, dass ihr mir helfen könnt.
Also hier der Fragebogen:

1. Habt ihr Hundeerfahrung, oder wäre es euer Ersthund?
Für beide ein Ersthund.

2. Wollt ihr einen Welpe, einen Junghund, einen Erwachsenen Hund oder würdet ihr auch einem Senior ein Plätzchen geben?
Ein Welpe/Junghund wäre schön. Aber einen erwachsenenhund schließen wir nicht aus.

3. Wollt ihr einen Hund vom Züchter oder könntet ihr euch auch mit einem Hund aus einem Tierheim oder einer Tierhilfe anfreunden?
Muss nicht unbedingt von Züchter sein.

4. Eure Rassevorstellung in Bezug auf den Charakter (Wachsamkeit, Schutztrieb, Jagdtrieb, Verhalten gegenüber Fremden, etc?) Gibt es bestimmte äußerliche Merkmale die man berücksichtigen sollte (wie Größe oder Fell)?
Der Hund sollte klein sein (wir wollen keinen großen) und nicht unbedingt einen übertriebenen Schutztrieb haben. Einfach ein freundlicher, verschmuster und lieber Hund.

5. Wie würdest Du Dich (und ggf. Deine Familie/Partner) einschätzen? Bist du eher Nachgiebig Konsequent, Kompromissbereit? Bist Du eher ruhig oder temperamentvoll?
Ich bin temperamentvoll und sehr konsequent. Mein Freund eher ruhig und auch konsequent.

6. Wollt ihr eine Hundeschule/-verein besuchen? Wenn ja, nur bis der Hund erzogen ist/wenn ihr Problemen habt oder würdet ihr dieses Angebot auch über längere Dauer nutzen?
Für die Erziehung schon weil wir beide keine Erfahrung mit Hundeerziehung haben. Danach nur wenn Probleme da sind.

7. Würdet ihr Sport mit eurem Hund machen? Wenn ja, welchen? Hier bitte nicht verwechseln: Fahrradfahren, Spazierngehen, Joggen oder Reiten ist kein Hundesport!
Hundesport wäre z.B. Agility, THS, Obedience, Fährtenarbeit, VPG, Rettungshundearbeit....etc.

8. Hier könnt ihr alle sportlichen Betätigungen (die bei 6. keinen Platz gefunden haben), bei denen euer Hund euch begleiten soll anmerken.
Joggen

9. Ein Hund möchte nicht nur körperlich sondern auch geistig ausgelastet (Erklärung siehe unten) werden. Ist dafür Zeit sowie Lust/Kreativität da um auch nach neuen Denkaufgaben für den Hund zu schauen?
Ja. Wir möchten uns mit Hund beschäftigen. Er soll für uns nicht nur ein Haustier sein sondern ein Familienmitglied.

10. Wieviel Zeit plant ihr für die täglichen Spaziergänge des erwachsenen Hundes ein?
Mindestens 3 Stunden.

11. Lebenssituation: Leben Kinder mit im Haushalt? Wenn ja, wie alt sind diese?
Nein, wir haben keine Kinder.

12. berufliche Situation: Seid ihr noch Schüler, schon in der Ausbildung oder habt ihr eine feste Arbeit?Könnt ihr für die nächsten Jahre einen Hund in euer Leben einplanen?
Mein Freund arbeitet täglich ca. 8 Stunden. Ich bin noch Studentin und noch Zuhause. Allerdings fange ich ab Juli mit meinem Praktikum an und da werde ich auch täglich 8 Stunden auf der Arbeit sein. Das Praktikum geht nur 6 Monate. Danach bin ich mit meinem Studium durch und bewerbe mich dann für eine Stelle. Werde also dann auch berufstätig sein.

13. Wohnsituation: Wohnung (welcher Stock, Lift vorhanden, Erlaubnis vom Vermieter?) oder Haus? Wie viele Stufen/Treppen muss der Hund laufen?
Wohnung, Erdgeschoss. Haben eine 26 qm Terasse, ohne Garten. Erlaubnis vom Vermieter ist da.

14. Leben noch andere Tiere mit im Haushalt? Wenn ja welche?
Nein

15. Wie lange muss euer Hund täglich alleine bleiben?
Bis Juli garnicht. Aber ab Juli täglich 8 Stunden.

16. Könnte sich im Krankheitsfall/Krankenhausaufenthalt/Sonstigem jemand zuverlässiges um den Hund kümmern?
Ja, unsere Nachbarn. Außerdem möchten wir, wenn ich mit meinem Job anfange, einen Hundesitter engagieren, der zumindest einmal am Tag, wenn wir nicht da sind, mit dem Hund raus kann.

17. Erkläre mit einigen Sätzen wie du dir ein Leben mit dem Hund vorstellen würdest, wie sich ein Hund in deiner Freizeit einbindet.
Ich träume seit ich ein Kind bin, von einem eigenen Hund. Er soll für und ein Begleiter und Familienmitglied werden, der möglichst immer und überall dabei ist.


Also, was meint ihr? Sind wir als berufstätige überhaupt dafür geeignet? Und wenn ja, welche Rassen würden zu uns passen? Wie gesagt, es soll ein kleiner Hund sein.

Vielen Dank für die Ratschläge. Ich bin wirklich sehr gespannt :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich wills auch wissen.
BeitragVerfasst: 20.02.2012 20:39 
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Rudelmitglied
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Mein(e) Hund(e): Püppi, Buddy, Momo, Pepsi
Täglich 8h sind zu lange für meinen Geschmack.
Da kommt meist ja auch noch die Fahrt dazu, Einkaufen, Arzt, Friseur, Abends mal Kino/Kneipe.

Und schnell gibt es - ohne böse Absicht immer öfter Tage wo aus den (schon sehr langen) 8h - 10 bis 12h werden.

Falls Ihr an den WE frei habt dann fragt doch mal im örtlichen Tierheim nach ob die Hilfe brauchen können.

Von einem eigenen Hund kann ich bei der Ausgangssituation leider nur abraten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich wills auch wissen.
BeitragVerfasst: 20.02.2012 21:13 
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Junghund
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Mein(e) Hund(e): Gwen, Naemi, Khalida
Muss mich da Fladdermuus anschließen.
Ein Welpe wäre ziemlich unverantwortlich ihn in dem Alter überhaupt mal so lange allein zu lassen.
Einem erwachsenen Hund kann man sicherlich mal bis 8 std allein lassen, aber jeden Werktag finde ich das auch zuviel.
Wenn ihr wirklich einen Hund haben möchtet, würde ich mich vorher erstmal erkundigen, ob es passende, nette Hundepensionen bei euch gibt, oder aber, ob ihr die Möglichkeit habt, den Hund im Bekannten/Verwandtenkreis unterzubringen. Oder wie das mit den Nachbarn ist. Denn wenn der Hund erstmal da ist, und es dann noch keine Lösung gibt, wäre ja ziemlich blöd. Oft ist es leider gar nicht so einfach, einen passenden Hundesitter zu finden.
Ansonsten muss ich sagen, dass ihr eurem zukünftigen Familienmitglied keinen Gefallen tut, wenn es den ganzen Tag allein sein muss.

Von der Rasse her, gibt es sonst bestimmt grade bei den Gesellschaftshunden (FCI Gruppe 9) einige, die auf eure Kriterien passen.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:FCI-Gruppe_9)

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 Betreff des Beitrags: Re: Ich wills auch wissen.
BeitragVerfasst: 20.02.2012 21:29 
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Begleithund
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Ich stimme Fladdermuus zu, es sei denn ihr engagiert wirklich einen vernünftigen und zuverlässigen Hundesitter und zwar am besten einen, der nicht nur zwischendurch mit dem Hund rausgeht, sondern ihn auch wenigstens halbtags zu sich nimmt.

Du hast geschrieben, dass ihr täglich mindestens drei Stunden mit dem Hund spazieren geht. Ist das nur in den sechs Monaten, in denen du noch zuhause bist der Fall oder könnt und wollt ihr das auch dann noch durchziehen, wenn ihr einen stressigen und langen Arbeitstag hinter euch habt?
Ich selber bin manchmal froh, wenn ich nach einem 10-Stundentag nicht noch zwei Stunden mit meinem Hund laufen und ihn auslasten muss.

Ansonsten würde ich mich an eurer Stelle mal in der FCI Gruppe 9 nach einem passenden Begleiter umsehen, oder vielleicht werdet ihr ja auch im Tierheim fündig.

_________________
liebe Grüße von Steffi&Phoebe

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 Betreff des Beitrags: Re: Ich wills auch wissen.
BeitragVerfasst: 20.02.2012 22:11 
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Forums-Welpe
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Hunderasse: Hab noch keinen Hund.
Hallo nochmal,

danke für die bisherigen Antworten. Das hilft mir sehr weiter.
Wir hätten beide nicht gedacht, dass Berufstätigkeit und Hund sich ausschließen. Das ist sehr sehr schade. Ich möchte aber natürlich, dass es dem Tier gut geht und würde lieber auf einen verzichten als ihn leiden zu lassen.
Wie lange kann denn ein Hund alleine bleiben?
Ihr habt mir Hunde der Kategorie FCI-Gruppe 9 empfohlen. Heißt das, dass diese Hunde länger alleine bleiben können oder wie kann ich das verstehen? In der Anfangsphase wäre ich ja noch vollzeit Zuhause.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich wills auch wissen.
BeitragVerfasst: 20.02.2012 22:17 
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Blindenführhund
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Beiträge: 858
Wohnort: 72622 Nürtingen
Dazu kommt ja gerade in den Wintermonaten, dass ihr dann ausschließlich im Dunklen unterwegs sein müsstet. Ich glaube, dass sich die Zeiten da sehr schnell sehr stark reduzieren würden....

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 Betreff des Beitrags: Re: Ich wills auch wissen.
BeitragVerfasst: 21.02.2012 02:22 
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Mein(e) Hund(e): Schnuppe, Dino, Barney
Ich lasse meine Hunde regelmäßig höchstens 6 Stunden alleine (ist momentan nicht der Fall, aber müsste ich sie regelmäßig lange alleine lassen, wäre dies meine Höchstgrenze). Wenn ich dies nicht gewährleisten könnte, würde ich mir einen Sitter suchen.

Die Begleithunde können nicht länger alleine bleiben als andere Rassen. Jeder Hund ist ein Rudeltier. :zwink: Die Rassen wurden dir genannt, weil sie am ehesten zu euch passen würden. Sie sind (fast) alle klein und benötigen nicht derart viel Auslastung wzB Hütehunde. Auch starken Schutztrieb und Ähnliches findet man bei diesen Rassen seltener. Sie wurden bereits seit langer zeit dafür gezüchtet den Menschen nur zu begleiten-sie sind keine Arbeitshunde und benötigen deswegen im Regelfall auch keinen Hundesport oder Ähnliches.

Solange der Hund allerdings so lang alleine bleiben muss, würde ich auf einen Hund komplett verzichten. Fragt mal im Th nach ob evtl Gassigänger gebraucht werden. Es gibt auch in manchen Tierheimen Patenschaften. Da kümmert man sich besonders um einen Hund, führt in regelmäßig aus und nimmt ihn evtl mal am WE zu sich. Das wird gerne von Leuten in Anspruch genommen die keinen eigenen Hund halten können und den Hunden wird dort geholfen. Eine Win-Win-Situation quasi. :zwink:

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LG von Nina mit Schnuppe, Dino und Barney.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ich wills auch wissen.
BeitragVerfasst: 21.02.2012 03:50 
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Mein(e) Hund(e): Robin, Fjord, Tundra, Samur, Ajatuksia, Gry
Ich finde nicht unbedingt, dass Berufstätigkeit und Hund sich ausschließen (meine Hunde sind mitunter länger allein) Nur sind meine Hunde mein Lebensmittelpunkt, um der sich alles dreht, die ausreichend beschäftigt und bespaßt werden.

In eurem Fall, so wie du es beschreibst, stellt sich für mich die Frage, warum ihr einen eigenen Hund haben wollt, denn außer Spazierengehen (und das wird vermutlich automatisch kürzer ausfallen, als du dir vorstellst, das ist auch nicht schlimm, sondern nur realistisch) wird der Hund nicht machen.
Ich fände den Vorschlag von Nina mit nem Gassihund auch sehr gut! Zumal auch deine Zukunft unsicher ist!


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich wills auch wissen.
BeitragVerfasst: 21.02.2012 09:22 
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Blindenführhund
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Beiträge: 943
NaMo hat geschrieben:


Wir hätten beide nicht gedacht, dass Berufstätigkeit und Hund sich ausschließen.


Das tut es auch nicht zwangsläufig z.B. wenn man den Hund mit auf die Arbeit nehmen könnte. :)

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LG Diana

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 Betreff des Beitrags: Re: Ich wills auch wissen.
BeitragVerfasst: 21.02.2012 13:37 
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Die Hunde aus der Gruppe 9 sind klein und brauchen meist nicht besonders viel Beschäftigung - richtig.
Allerdings sind sie - eben WEIL sie als BEGLEIThunde selektiert worden sind auch SEHR menschenbezogen und leiden unter längerem Alleinsein vermutlich NOCH mehr als andere Rassen.

Natürlich schliessen sich Berufstätigkeit und Hunde nicht aus. Sonst könnten ja nur Rentner und geborene Millionäre Hunde halten.
Im Idealfall darf der Hund mit zur Arbeit. Andernfalls braucht man einen ZUVERLÄSSIGEN Sitter (gerne innerhalb der Familie) oder man hat zumindest versetzte Arbeitszeiten.
MAL 8h Alleinsein sind nicht das Problem, aber regelmäßig ist ein NO GO.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich wills auch wissen.
BeitragVerfasst: 21.02.2012 18:21 
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Junghund
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Feiticeira hat geschrieben:
Die Begleithunde können nicht länger alleine bleiben als andere Rassen. Jeder Hund ist ein Rudeltier. :zwink: Die Rassen wurden dir genannt, weil sie am ehesten zu euch passen würden. Sie sind (fast) alle klein und benötigen nicht derart viel Auslastung wzB Hütehunde. Auch starken Schutztrieb und Ähnliches findet man bei diesen Rassen seltener. Sie wurden bereits seit langer zeit dafür gezüchtet den Menschen nur zu begleiten-sie sind keine Arbeitshunde und benötigen deswegen im Regelfall auch keinen Hundesport oder Ähnliches.


Dem kann ich nur zustimmen, wobei man das nun nicht so interpretieren sollte, dass diese Hunde nun gar nicht arbeiten wollen. Sie verlangen nun nicht die Art von Auslastung wie ein Arbeitshund, der vielleicht bei zu wenig Auslastung oder falscher Führung zu einem großen Problem werden kann. Allerdings haben sie genauso viel Spass am gemeinsamen Training wie jeder andere Hund auch und sind zumeist auch für jegliche Art von Hundesport zu haben, es muss ja nicht gleich in die Profi-Ebene gehen. Jedem Hund sollte man auch was zur geistlichen Auslastung anbieten. :zwink:

Für Vollzeit-Berufstätigt ist es meiner Meinung nach wirklich schwierig mit dem eigenen Hund.
Es sei denn man hat das Glück, den Hund bei der Arbeit mitnehmen zu dürfen oder aber man hat einen Partner, der vielleicht nur Teilzeit arbeitet oder man selbst oder der Partner arbeitet direkt von zu Hause. Ansonsten muss man halt vorher schauen einen entsprechenden Sitter zu finden.
Das heißt ja nicht, dass das die ganze Sache unmöglich werden lässt. Man muss nur vorher entsprechend suchen, Arbeit und Zeit investieren und später auch mitberechnen, dass so ein Sitter nun auch nochmal mehr Kosten bedeutet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ich wills auch wissen.
BeitragVerfasst: 21.02.2012 18:40 
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Leitwolf
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Mein(e) Hund(e): Fenja
Ich würde den Traum des eigenen Hundes nicht direkt komplett einstellen.
ABER die ganze Sache muss komplett, ohne Lücken durchorganisiert sein.

Du schreibst, du bist iMo zu Hause. Das heißt du könntest dir bis Juli die gesamte Zeit für den Hund nehmen? Dann finde ICH, ginge auch ein Welpe.
In der Zeit sollte er das Alleinebleiben bis zu ca.3-4 Stunden gelernt haben. Aber natürlich könnt ihr auch Pech haben und es gelingt euch eben nciht, dafür müsste ein Plan B her, damit der Hund in eurer Abwesenheit versorgt wäre.
Deswegen fände ich es besser, ihr schaut euch nach einem etwas älteren Hund um, von dem man weiß, dass er sicher einige Stunden ohne Probleme alleine bleiben kann.
Doch gilt auch da: 8h täglich sind viel zu lang!

Ihr solltet euch VOR der Anschaffung am besten schon einen Hundesitter suchen, der euch, sobald der Hund da ist, auch nach ein, zwei Wochen Eingewöhnungszeit mehrmals die Woche besucht, damit sich Hund und Sitter aneinander gewöhnen können und alle ein gutes Gefühl bei der Sache haben.
Der Sitter sollte den Hund mittags natürlich sein Geschäft verrichten lassen und vllt auch etwa eine Stunde Zeit mit ihm verbringen, damit die Zeit alleine so kurz wie möglich gehalten wird.
Ich sehe kein Problem darin, einen Hund morgens vier Stunden alleine zu lassen, eine Stunde Beschäftigung/Nicht-allein-sein, danach nochmal drei bis vier Stunden.
Danach muss aber die Zeit dem Hund gehören! Großer Spaziergang, Spielchen, Schmusen etc. ;)

Ich werde in vermutlich vier Jahren auch voll berufstätig sein.
Ich erhoffe mir, hier in der Nähe einen Job zu bekommen (was in meinem Beruf zum Glück super ausschaut!), sodass ich morgens mit dem Hund einen schönen Spaziergang mache und ihn danach entweder zu meinem Vater bringe oder er aber nachdem er von seiner Arbeit kommt (arbeitet nachts) zu ihr fahren würde um sie rauszulassen.

Also klärt das Alleinsein quasi ab. Ist euch das sicher, sehe ich dem Thema "Eigener Hund" gar nciht so kritisch gegenüber.
Ihr müsst eben wissen, auf was ihr euch da einlasst.
Ein Hund kann eine große Bereicherung sein, WENN man sich den Konsequenzen und Einschränkungen bewusst ist. ;)

Achso, was die Rassen anbelangt würde ich euch auch die Begleithunde(Gruppe 9) empfehlen. ;)
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:FCI-Gruppe_9

_________________
Liebe Grüße von Steffi und Fenja
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