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 Betreff des Beitrags: Welche Rasse als Ersthund?
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Beiträge: 8
Geschlecht: Weiblich
Hallo und vielen Dank erst mal für die Aufnahme! :)
Wir haben uns entschieden, dass wir in ca einem Jahr, wenn es beruflich dann klappt unseren ersten Hund einzehen lassen möchten und daher informiere ich mich lieber zu früh als zu spät. :)

1. Habt ihr Hundeerfahrung, oder wäre es euer Ersthund?
Als ich ein Kind war hatten meine Eltern Hunde, aber dies wird mein erster eigener.

2. Wollt ihr einen Welpe, einen Junghund, einen Erwachsenen Hund oder würdet ihr auch einem Senior ein Plätzchen geben?
Perfekt wäre ein Junghund zwischen 1 und 4 Jahren, ein Welpe wäre aber genauso willkommen. :)

3. Wollt ihr einen Hund vom Züchter oder könntet ihr euch auch mit einem Hund aus einem Tierheim oder einer Tierhilfe anfreunden?
Entweder ein seriöser Züchter oder aus dem Tierheim.

4. Eure Rassevorstellung in Bezug auf den Charakter (Wachsamkeit, Schutztrieb, Jagdtrieb, Verhalten gegenüber Fremden, etc?) Gibt es bestimmte äußerliche Merkmale die man berücksichtigen sollte (wie Größe oder Fell)?
Charakterlich sollte er ausgeglichen und freundlich zu allen sein, keinen/ wenig Jagdtireb, ruhig aber sportlich schon aktiv sein. Er sollte mittlelgroß sein (ca 30 - 50cm).

5. Wie würdest Du Dich (und ggf. Deine Familie/Partner) einschätzen? Bist du eher Nachgiebig Konsequent, Kompromissbereit? Bist Du eher ruhig oder temperamentvoll?
Wir sind beide Konsequent aber ruhig.

6. Wollt ihr eine Hundeschule/-verein besuchen? Wenn ja, nur bis der Hund erzogen ist/wenn ihr Problemen habt oder würdet ihr dieses Angebot auch über längere Dauer nutzen?
Wir würden die Hundeschule besuchen und vielleicht etwas wie Agility machen, trotzdem, mal schauen was es in der Gegens so für Angebote gibt. :lol:

7. Würdet ihr Sport mit eurem Hund machen? Wenn ja, welchen? Hier bitte nicht verwechseln: Fahrradfahren, Spazierngehen, Joggen oder Reiten ist kein Hundesport!
Hundesport wäre z.B. Agility, THS, Obedience, Fährtenarbeit, VPG, Rettungshundearbeit....etc.
Wie oben schon erwähnt würde mich so etwas sehr interessieren, aber was genau steht nicht fest.

8. Hier könnt ihr alle sportlichen Betätigungen (die bei 6. keinen Platz gefunden haben), bei denen euer Hund euch begleiten soll anmerken.
Lange spaziergänge, schwimmen, reiten und Fahrrad fahren.

9. Ein Hund möchte nicht nur körperlich sondern auch geistig ausgelastet (Erklärung siehe unten) werden. Ist dafür Zeit sowie Lust/Kreativität da um auch nach neuen Denkaufgaben für den Hund zu schauen?
Darüber müsste ich mich erst noch genau informieren und dann schauen was sich auch zeitlich einplanen lässt. :)

10. Wieviel Zeit plant ihr für die täglichen Spaziergänge des erwachsenen Hundes ein?
Morgens 20 Minuten, Mittags 30 Minuten und Abends ca 60 Minuten. Am Wochenende mehr.

11. Lebenssituation: Leben Kinder mit im Haushalt? Wenn ja, wie alt sind diese?
Nein keine Kinder, da wir aber beide jung sind weiß man nicht wie es in 10 Jahren aussieht. :D

12. berufliche Situation: Seid ihr noch Schüler, schon in der Ausbildung oder habt ihr eine feste Arbeit?Könnt ihr für die nächsten Jahre einen Hund in euer Leben einplanen?
Wenn der Hund dann geplant ist ausgelernt mit festem Arbeitsplatz.

13. Wohnsituation: Wohnung (welcher Stock, Lift vorhanden, Erlaubnis vom Vermieter?) oder Haus? Wie viele Stufen/Treppen muss der Hund laufen?
Wohnung im 1. Stock ohne Fahrstuhl, Erlaubnis vom Vermieter vorhanden.

14. Leben noch andere Tiere mit im Haushalt? Wenn ja welche?
Ja, zwei Wohnungskatzen.

15. Wie lange muss euer Hund täglich alleine bleiben?
von 7 Uhr bis 15 Uhr. In der Mittagspause aber einmal die 30 Minuten gassi gehen.

16. Könnte sich im Krankheitsfall/Krankenhausaufenthalt/Sonstigem jemand zuverlässiges um den Hund kümmern?
Ja

17. Erkläre mit einigen Sätzen wie du dir ein Leben mit dem Hund vorstellen würdest, wie sich ein Hund in deiner Freizeit einbindet.
Da mein Freund und ich beide sehr tierlieb sind suchen wir einen treuen Begleiter der überall mit kommen darf. Ob es nun ein netter Ausritt ist, ein kurzer Urlaub zum Wandern oder am Wochenende eine Fahrrad Tour. :)

Ich mag besonders gerne so typische Rassen wie Goldies, Schäferhunde, aber im Moment haben es mir auch Elos besonders angetan. :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Rasse als Ersthund?
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Geschlecht: Männlich
Hunderasse: Kaukasischer Owtscharka und Deutscher Schäferhund
Ich antworte einfach mal, denn nach unserem Neuzugang aus dem Tierheim wird mir vieles wieder bewusst, was ich nicht mehr bedenken musste.

Also zunächst einmal solltet Ihr Euch die Frage aller Fragen stellen, auch wenn die nicht für den Moment zum tragen kommt aber ein Hund bleibt hoffentlich eine lange Zeit.
Wie ist das, wenn Ihr mal nicht mehr zusammen seid?
Diese Möglichkeit muss man heute mehr als deutlich einplanen.

Und habt Ihr bedacht, dass man nicht mehr mal so einfach in Urlaub fahren kann? Man muss immer überlegen, was mit dem Hund passiert.

Ja und was die Rasse angeht, gut, wir haben eine Schäferhündin vom Züchter mit Stammbaum und dann haben wir, weil ich den Eindruck hatte, sie fühlt sich einsam, aus dem Tierheim einen Spielgefährten geholt.
Das es dann ein Kaukase ist, haben wir erst später herausgefunden. Wir kannten die Rasse überhaupt nicht und das Tierheim entweder auch nicht oder man hat uns bewusst in die Irre geführt, weil den sonst niemand genommen hätte. Daher meine Aussage der vielen Fragen, die mir nicht mehr bewusst waren.

Nachdem wir aber mehrfach im Tierheim waren, würde ich nur noch Hunde aus dem Tierheim holen. Die taten mir so leid, ich hätte am liebsten alle mitgenommen.
Und im Tierheim gibt es auch viele Rassehunde, wenn man einen will. Auch junge Hunde.
Unser Kaukase war 2 Jahre als wir ihn geholt haben.
Jetzt ist er wohl hoffentlich ausgewachsen mit knapp 70cm.

Ich bin aufgewachsen mit einem Bedlington Terrier, der war auch den ganzen Tag alleine in der Wohnung.
Welche Rasse die richtige ist, kann ich nicht sagen aber Ihr solltet berücksichtigen, dass ein unausgelasteter Hund Euch die Wohnung zerlegen kann.
Die Erfahrung haben die Vorbesitzer unseres Kaukasen gemacht, der irgendwann die Wohnung vor den Besitzern beschützt und dabei wohl auch die Möbel zurecht gerückt hat.
Gut, Ihr wollt jetzt keinen Herdenschutzhund haben aber ich kenne genug andere Beispiele, wo selbst Zwergpudel die Wohnung zerlegt haben.
Sowas solltet Ihr mit berücksichtigen.
Und natürlich muss er an Katzen gewöhnt sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Rasse als Ersthund?
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Junghund
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Beiträge: 103
Hunderasse: Parson Russell Terrier
Hallo,
schön, dass ihr euch schon Gedanken macht über den zukünftigen Weggefährten :)

Bei den von dir angesprochenen Rassen fände ich zwar den Golden Retriever ganz passend, allerdings hat auch diese Rasse einen Jagdtrieb, der -je nach Hund- unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann.
Da ihr den Hund ja auch zum Ausreiten mitnehmen wollt, könnte vllt auch ein Sheltie passen, haben kaum Jagdtrieb und scheinen bei uns recht beliebte Reitbegleithunde zu sein.
Wenig Jagdtrieb hat auch der Tibet Terrier, die Rasse ist auch sehr sportlich. Evt. käme der noch in Betracht?

Gerade, weil ihr eher einen etwas älteren Hund in Betracht zieht, lohnt es sich, sich im lokalen Tierschutz umzusehen, vllt. findet sich ja dort ein passender Hund.


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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Rasse als Ersthund?
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Beiträge: 8
Geschlecht: Weiblich
Hallo, vielen Dank schon mal für die lieben Beiträge. :)
Also dass so eine Beziehung nicht zwangsweise ewig hält ist mir bewusst, eine Trennung kann allerdings auch mit 30, 40, 50 Jahren noch vorkommen, damit ist ja immer zu rechnen. Mir wäre es aber auch möglich alleine einen Hund zu halten da ich als Bankkauffrau im Innendienst ein Recht gutes Gehalt + Gleitzeit habe. :)
Urlaub ist auch kein Problem, ich selber war noch nie im Urlaub muss also nicht mal "verzichten" außerdem reizen mich eher europareisen mit Auto, wo Hundi natürlich dabei wäre. Im Notfall würden die Eltern sich jedoch auch freuen. :D
Sind denn Terrier so als Ersthunde geeignet? Es wird ihnen ja oft gesagt dass sie schwer zu erziehen wäre. Mein Freund hatte auch schon mal einen Jack Russell angesprochen, für meinen Geschmack etwas klein aber im Tierheim gibt es sicher eine Menge Mischlinge. Es muss für mich natürlich kein Rassehund sein, allerdings bin ich mit Tierheimen etwas vorsichtig geworden aufgrund schlechter Erfahrungen. :(

Liebe Grüße :waving:


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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Rasse als Ersthund?
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Beiträge: 103
Hunderasse: Parson Russell Terrier
Hallo,

bei Terriern kommt es natürlich drauf an, was für ein Terrier es ist. ;) Der "tyische" Terrier wird aber weniger als "anfängergeeignet" angesehen. Generell finde ich jedoch den Begriff "Anfängerhund" schwierig, denn auch Rassen, die typischerweise nicht als Anfängerhund angesehen werden, können zu hundeunerfahreneren Menschen passen, wenn diese ihnen eben die passende Umgebung und Anforderungen bieten.
Der von mir angeführte Tibet Terrier hat mit den "typischen" Terriern wenig zu tun, was man auch am geringen Jagdtrieb sehen kann. Das sind meist fröhliche, aktive Hunde mit Wachtrieb. Sie geben daher auch gute Familienhunde ab.
Jack Russell Terrier haben dagegen meist einen ausgeprägten Jagdtrieb und fordern neben körperlicher Auslastung auch geistig viel Auslastung, sonst suchen sie sich ihre Beschäftigung selbst und entwickeln Marotten. Was wahrscheinlich auch ein Grund ist, warum so viele in Tierheimen landen :(
Sie brauchen auch eine konsequente Erziehung, denn sie merken Schwächen recht schnell. Unserer wurde z.B. einmal von Gästen am Tisch gefüttert, seitdem probiert er es hartnäckig immer wieder (unauffällig) am Tisch zu betteln, wenn wir Besuch haben. Könnte ja sein, dass er wieder Erfolg hat. Kann also manchmal richtig nervig sein, denn was einmal erlernt ist, geht schwer wieder weg.
Ein Jack Russell Terrier stellt meist also recht hohe Anforderungen, weshalb man es sich gut überlegen sollte, ob man so einem Hund gerecht werden kann und will.

Zu guter letzt ist auch wichtig zu erwähnen, dass jeder Hund natürlich individuell ist. Nur an der Rasse lässt sich der passende Hund nie zu 100 Prozent festmachen, es spielt auch immer Glück und Zufall mit, an was für ein typisches oder untypisches Exemplar man gerät. ;)

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Rasse als Ersthund?
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Mein(e) Hund(e): Ali, Rosie
Ich glaube, wichtiger als die Suche nach sog. "Anfängerhunden" ist eine genaue Selbstanalyse.

Wie bin ich? Konsequent, oder eher nachgiebig. Nervös, ungeduldig, die Ruhe selbst. Was erwarte ich von meinem zukünfigen Hund? Sportlichkeit? Oder nur gemütiche Spaziergänge?
Was kann ich an Eigenschaften bei einem Hund tolerieren, was geht garnicht,womit würde ich nicht klar kommen?
Und nicht zu vergessen, möchte ich einen Hund sein ganzes Leben lang aufwendig pflegen müssen oder tendiere ich eher zu Kurzhaar.

Sowas in der Art. Hat man sich da mal eine Liste erstellt, kann man auf die Suche nach Rassen/Mischingen mit typischen, gewünschten Eigenschaften gehen.

Wenn die Eigenschaften des Hundes mit meiner Persönlichkeit übereinstimmen, kann auch ein Hundeanfänger mit einer angeblich schwierigeren Rasse gut harmonieren.

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Ein Stafford packt Dein Herz und läßt es nie mehr los.


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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Rasse als Ersthund?
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Wohnort: Wuppertal
Hunderasse: PON, Huete-Mixe? oder Astramis
Mein(e) Hund(e): Herr Hund und Spunky im Herzen, Bungee und Hotti
Ich muss Friida recht geben.

Unser erster Hund war ein PON, der sowas von rassetypisch war mit allen positiven und negativen Eigenschaften, die diese Rasse mit sich bringt. Jnd damit eigentluch kein klassischer Anfaengerhubd. Rassebeschreibungen lesen, hat was von Reisekatalogen. Man muss zwischen den Zeilen lesen.. Treu der eigenen Familie ergeben, steht z.B. haeufig fuer starken Schutztrieb...

Wir waren uns bewusst, dass wir uns keine ganz einfache Rasse ausgesucht haben, hatten aber im Vorfeld (als Gassigeher im TH) schon die Erfahrung gesammelt, dass unser Ding die Huete- und Herdenschutzhunde sind.

Die anderen Hunde kamen jetzt erwachsen aus dem TH bzw. TSch. Ich muss gestehen, dass ich auf die Welpenzeit prima verzichten kann und ein mehr oder weniger erwachsener Hund mir lieber ist.

Bei den THs muss man u.U. auch im etwas weiteren Umkreis suchen. Es gibt bekl...te TH-Leitungen, bei denen man den Eindruck hat, dass sie nicht vermitteln wollen, andere THs geben sich dagegen unwahrscheinlich viel Muehe, um ihre Tiere gut unterzubringen. Alternativ arbeiten auch viele TSch-Orgas mit Pflegestellen.

LG
Martina

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Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche. (R. Gernhardt)


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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Rasse als Ersthund?
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Ja, Merkmale aufschreiben und dann damit auf die Suche gehen ist eine sehr gute Idee, danke! :) Gerade etwas ältere Hunde kann man denke ich auch charakterliche besser einschätzen. In unserer Nähe haben wir leider nur ein großes Tierheim, dort bekommen man allerdings nur einen Hund wenn man ein eigenes Haus mit Garten hat und der Hund täglich nicht mehr als 2 Stunden alleine ist, sprich einer müsste ja praktische arbeitslos sein, ich frage mich wie die da ein schönes Zuhause finden sollen. :no: Aber wir haben in der Gegend auch viele kleine Tierheime, die werden dann auf jeden Fall als erstes abgeklappert, vielleicht findet sich ja tatsächlich was passendes und wir haben ja auch alle Zeit der Welt. :D
Und jeder Hund ist individuell, ja, aber ein Bordercollie oder Aussie wird es trotzdem nicht. :lol:
Ich bedanke mich für die tollen Tipps und ich denke irgendwo werden wir schon fündig, ob es nun Tierheim, Tierschutz oder Züchter ist, es gibt ja einen Haufen Möglichkeiten.

Vielen lieben Dank. :waving:


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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Rasse als Ersthund?
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Hunderasse: Kaukasischer Owtscharka und Deutscher Schäferhund
Zitat:
Wenn die Eigenschaften des Hundes mit meiner Persönlichkeit übereinstimmen, kann auch ein Hundeanfänger mit einer angeblich schwierigeren Rasse gut harmonieren.

Naja, im Prinzip richtig aber da muss man schon mit Augenmass rangehen.
Ich stelle mir gerade vor, da ist ein blutiger Anfänger, dessen Persönlichkeit mit einem Tibetmastiff übereinstimmt und sich so einen zulegt. :)

Was die Tierheime angeht, ich habe da ja bisher nur Erfahrung mit dem Berliner Tierheim. Das "abholen" war da eher gar kein Problem, ich hatte den Eindruck, die waren froh, den Kaukasen los zu sein.
Dann tauchte nach ein paar Wochen ein Mitarbeiter vom Tierheim bei uns auf und wollte mal gucken, wie wir ihn halten.
Das finde ich im Prinzip eigentlich super - wenn der Typ Ahnung gehabt hätte. Der wollte mich dazu bringen, mit dem Hund zur Tierpsychologin zu gehen. Das wäre beim Tierheim kostenlos gewesen. Er wollte uns einreden, dass der Kaukause nicht alle Latten am Zaun hätte und ungehorsam wäre und das würde man bei der Psychologin abstellen.

Er ist aber absolut super und hat durchaus alle Sinne beieinander - im Rahmen seiner Rasse.
Nur das er bei den Vorbesitzern absolut falsch gehalten wurde und dann - eben im Rahmen seiner Rasseeigenschaften - durchgedreht ist, lag nicht am Hund sondern an den Vorbesitzern.
Bei uns ist er - im Rahmen seines Charakters - ein total super Hund.
Wenn ich daran denke, dass sich ein Neuling darauf eingelassen hätte und man hätte an dem Hund psychologisch rumgedoktort, ich weiss nicht, was dann passiert wäre.

Da muss man sich als Neuling, wenn man einen Hund aus dem Heim holt, schon mit beschäftigen und dem Tierheim auch mal die Meinung sagen, wenn die komisch werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Rasse als Ersthund?
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Polizeihund
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Geschlecht: Weiblich
Hunderasse: Staff-Mix, Yorkie-Mix
Mein(e) Hund(e): Ali, Rosie
Was mir zum Thema Hund aus dem Tierheim noch aus eigener Erfahrung einfällt:

Kleine Tierheime sind oft besser als die großen. In einem kleinen Tierheim kennen die ihre Hunde fast immer gut und können viel dazu sagen. Grad wenn man Hundeneuling ist, ist das wichtig.
In großen Tierheimen werden die Hunde oft nur mehr oder weniger "verwaltet". Die können zu vielen Fragen keine Auskunft geben und wenn man sich nicht selbst ein Bild machen kann, sondern eher unsicher ist kann das auch schief gehen.

_________________
Ein Stafford packt Dein Herz und läßt es nie mehr los.


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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Rasse als Ersthund?
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Geschlecht: Weiblich
Was auch immer eine gute Alternative ist, ist ein Tierschutzverein die mit Pflegestellen arbeiten. Dort kann man den zu vermittelnden Hund in einer privaten Atmosphäre in einem normalen Zuhause kennen lernen. Und die Pflegestellen können natürlich den Hund auch viel besser einschätzen, weil sie Tag und Nacht mit diesem verbringen und nicht nur "ab und zu eine Schicht", wie es halt im Tierheim der Fall ist.

_________________
Viele Grüße
Heike mit Easy und Pepper


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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Rasse als Ersthund?
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Hunderasse: mischling
Mein(e) Hund(e): tuli
ja genau! Ich finde für einen Hundeanfänger einen älteren Hund, der also aus der pubertären Phase raus ist und schon ein bisschen ruhiger geworden ist und auf einer Pflegestelle einer Tierschutzorganisation lebt eigentlich ideal.
Dort kann man sich genug Infos über den Hund holen und die Pflegeleute sind da in der Regel auch so erhlich und verschweigen die Macken nicht - es nützt ja nichts wenn sie einen Hund loswerden, der dann unter Umständen wieder zurückkommt, weil es nicht passt.

LG Ameise


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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Rasse als Ersthund?
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Rettungshund
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Beiträge: 1104
Wohnort: D (NRW)
Ich würde auch jederzeit einen Tierschutzhund, der auf einer Pflegestelle lebt, einem aus dem Tierheim vorziehen. Tierheim ist für jeden normalen Hund ein Horror - kein Hund verhält sich in einem Tierheim normal! Deswegen können die meisten Tierheimhunde auch nicht gut eingeschätzt und beschrieben werden, vom Charakter und Verhalten her.

Ein Hund lebt in einer privaten Pflegestelle wie in einem normalen Haushalt, er ist in den Alltag integriert, geht Gassi, lernt alles kennen und man kann ihn nach einer Weile absolut gut beschreiben, sein Wesen, sein Verhalten, evtl. Defizite und Vorlieben... unsere Pflegestellenhunde waren alle exakt so wie beschrieben, da gab es keine Überraschungen.
Und man konnte sie vor der Übernahme in privater, familiärer Atmosphäre kennen lernen, nicht im Stress des Tierheimalltags.

Schaut Euch doch mal hier um: http://zergportal.de/baseportal/tiere/Hunde
Die Hunde, die ein (D) hinter dem Namen stehen haben, befinden sich in Deutschland auf einer privaten Pflegestelle. Man kann auch nach Geschlecht, Rasse oder Größe suchen.

Ich persönlich bin ja mittlerweile ein echter Mischlingsfan, ich habe selbst 5 Mischlinge (und einen Rassehund) aus dem Tierschutz (die im Übrigen alle perfekte Anfängerhunde gewesen wären...).
Mischlinge sind echte Unikate, einzigartig und absolut toll.

Ein paar Beispiele für "anfängergeeignete" Hunde:

*Links entfernt, da die Zielseiten nicht mehr funktionieren*

Gruß
Lienchen


Zuletzt geändert von Team Hundund am 18.12.2015 17:14, insgesamt 1-mal geändert.
Links entfernt, da nicht mehr funktionieren


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