Hallo,
Ich habe mich mal neu hier im Forum angemeldet, da ich mich gerne mal mit anderen Hundefreunden austauschen möchte und hin und wieder auch mal ein paar fragen habe.
Stelle ich mich erst mal vor. Ich heißt Karo und bin 28 Jahre alt.
Mit Hunden habe ich schon mein ganzes Leben zu tun, da auch schon meine Eltern immer einen Hund hatten. Als ich mit 20 ausgezogen bin, habe ich dann 3 Jahre ohne Hund gelebt, da Ausbildung und Beruf das zeitlich leider nicht möglich machten. Mit 24 konnte ich mir dann aber den großen Traum vom eigenen Hund erfüllen.
So habe ich dann Nanuk, meinen 5jährigen Rüden kennen gelernt. Er ist ein Huskymischling und ich habe ihn damals aus dem Tierheim geholt. Eigentlich wollte ich ja einen kleinen Hund, aber wie das dann so ist, habe ich Nanuk gesehen und sofort gewusst, dass es genau der sein muss.
Eine der besten Entscheidungen in meinem Leben. Gut, am Anfang war es schon ziemlich anstrengend. Ein einjähriger, komplett unerzogener Huskymix, aber ich muss sagen: Mit konsequenten Training habe ich meinen absoluten Traumhund bekommen.
Ich liebe es, mit ihm morgens joggen zugehen, oder einfach stundenlang durch den Wald zu laufen. Er gibt mir die Ruhe, die ich im stressigem Alltag nur zu gut gebrauchen kann.
Da ich mich mit 24 selbstständig gemacht habe und seither mein größtes Hobby, das Fotografieren auch als Beruf ausüben kann, ist es mir möglich Nanuk auch mit zur Arbeit zu nehmen.
Als ich nun vor einigen Wochen wieder im Tierheim war, um ein paar Futterspenden abzugeben, ist mir eine kleine Hündin aufgefallen, die in einem der Zwinger saß. Irgendwie hat sie ich an Nanuk erinnert, wie er damals zusammengekauert in einem der Zwinger saß.
Ich habe dann mal mit einer Mitarbeiterin aus dem Tierheim gesprochen, die mir erzählten, dass die Hündin schon im Tierheim geboren wurde, aber sich keiner für sie interessiert hatte. Sie ist mittlerweile 3 Jahre alt.
So kam es dann, dass ich mal mit der kleinen Hündin spazieren ging, nach ein paar Tagen ein zweites mal. Schließlich kam ich fast jeden Tag, irgendwann habe ich dann auch Nanuk mitgenommen und die beiden haben sich ganz wunderbar verstanden.
Nach reichlichen Überlegungen habe ich mich entschieden, dass ich die kleine Megan gerne zu mir nehmen würde. Zeit habe ich und Nanuk versteht sich auch mit ihr.
In zwei Wochen kann ich sie dann endlich mit nach Hause nehmen. Ich hatte sie schon ein paar mal mit zuhause. Auch da hat Nanuk sie akzeptiert. Mittlerweile liegen beide schon im gleichen Körbchen

Ich wollte jetzt gerne mal wissen, ob irgendjemand schon Erfahrungen mit Zweithunden aus dem Tierheim hat, oder allgemein einem Zweithund, der schon ausgewachsen war, als ihr ihn bekommen habt. Was habt ihr so für Erfahrungen gemacht?
Ich würde mich sehr über Antworten freuen.
Mit freundlichen Grüßen,
Karo