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 Betreff des Beitrags: Zweithund für 2 Studenten?
BeitragVerfasst: 07.01.2012 22:05 
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Huhu liebes Forum :)
Mein Freund und ich sind nun stark am überlegen, träumen und fantasieren ob wir uns irgendwann so Richtung 2-4 Jahren einen Zweithund zu Inuki hin zu holen. Derzeit macht er Schule, ich schließe dieses Jahr meine Ausbildung ab. Ich werde vorraussichtlich jetzt ein Jahr Arbeiten gehen um ein wenig Geld fürs Studium für uns beide anzusparen. Das heißt wenn wir beide einen Hund holen wollen wären wir beide Studenten, gegebenfalls mit Nebenjobs. Ist noch ein wenig viel Träumerei dabei, aber wir wollen natürlich uns auch vorher ausgiebig über die möglichen Rassen informieren.

Unsere Favorieten hierbei waren bisher (Manche haben wir uns nur vom "äußerlichen" angesehen, über manche richtig informiert: Deutscher Schäferhund, Leonberger, Berger Blanc Suisse, Harzer Fuchs, Retriever allgemein, Australian Kelpie, Hovawart, Kuvasz, Polski Owczarek Podhalanski, Ich mag noch den Eurasier, ....



1. Habt ihr Hundeerfahrung, oder wäre es euer Ersthund?
Ich habe ja bereits seit 2 Jahren meinen Golden Retriever Inuki, mein Freund hat keine.


2. Wollt ihr einen Welpe, einen Junghund, einen Erwachsenen Hund oder würdet ihr auch einem Senior ein Plätzchen geben?
Am liebsten einen Welpen. Tierheim etc. wäre natürlich auch gut. Senior eher weniger, aber nicht auszuschließen.

3. Wollt ihr einen Hund vom Züchter oder könntet ihr euch auch mit einem Hund aus einem Tierheim oder einer Tierhilfe anfreunden?
Züchter beim Welpen natürlich, oder bei Junghund/Welpen/Senior eben Tierschutz/Tierhilfe/Tierheim

4. Eure Rassevorstellung in Bezug auf den Charakter (Wachsamkeit, Schutztrieb, Jagdtrieb, Verhalten gegenüber Fremden, etc?) Gibt es bestimmte äußerliche Merkmale die man berücksichtigen sollte (wie Größe oder Fell)?
Neutral gegenüber Fremden, nicht unbedingt so wie bei Goldie die jeden Fremden mögen..., am liebsten ein Wenig Wachsamkeit aber nicht zu übertrieben, Schutztrieb am besten nicht. Jagdtrieb händelbar. Mittleres Temperament, kann zu Hause abschalten ist aber beim Sport etc. voll dabei. Lernfähig, gerne auch sehr intelligent.

Äußerlich bevorzugen wir größere Hunde. Ob Kurzhaar oder Langhaar nicht so wichtig. Haaren ist nicht so wichtig, mein Goldie haart eh wie bekloppt und erfordert daher viel Staubsaugen.

5. Wie würdest Du Dich (und ggf. Deine Familie/Partner) einschätzen? Bist du eher Nachgiebig Konsequent, Kompromissbereit? Bist Du eher ruhig oder temperamentvoll?
Mein Freund ist der ruhe Pol von uns beiden, er behält meist sein Temperament im Griff, während ich launisch bin. Ich dagegen bin ein wenig Konsequenter als er, allerdings ab und zu auch noch ein wenig nachgiebig. Wir arbeiten aber an unserer Konsequenz.

6. Wollt ihr eine Hundeschule/-verein besuchen? Wenn ja, nur bis der Hund erzogen ist/wenn ihr Problemen habt oder würdet ihr dieses Angebot auch über längere Dauer nutzen?
Hundeschule für den Anfang auf jedenfall. Weitere Ausbildung je nach Rasse / erforderung.

7. Würdet ihr Sport mit eurem Hund machen? Wenn ja, welchen? Hier bitte nicht verwechseln: Fahrradfahren, Spazierngehen, Joggen oder Reiten ist kein Hundesport!
Hundesport wäre z.B. Agility, THS, Obedience, Fährtenarbeit, VPG, Rettungshundearbeit....etc.

Wir würden gerne Agility, mein Freund evtl. Obedience machen. Des weiteren überall mal ein wenig Reinschauen was uns gut gefällt. Hatte auch mal mit dem Gedanken an Rettungshundearbeit gespielt, wenn alles andere dafür stimmt (Zeit, Hund, Gehorsam, Ich etc.).


8. Hier könnt ihr alle sportlichen Betätigungen (die bei 6. keinen Platz gefunden haben), bei denen euer Hund euch begleiten soll anmerken.
Spazieren gehen, Joggen, Wandern mit Hunden -> Harz.

9. Ein Hund möchte nicht nur körperlich sondern auch geistig ausgelastet (Erklärung siehe unten) werden. Ist dafür Zeit sowie Lust/Kreativität da um auch nach neuen Denkaufgaben für den Hund zu schauen?
Klar. Intelligenzspielzeuge, Nasenarbeit, etc pp. :)

10. Wieviel Zeit plant ihr für die täglichen Spaziergänge des erwachsenen Hundes ein?
ca. 2-3 Stunden, je nach dem.

11. Lebenssituation: Leben Kinder mit im Haushalt? Wenn ja, wie alt sind diese?
Keine

12. berufliche Situation: Seid ihr noch Schüler, schon in der Ausbildung oder habt ihr eine feste Arbeit?Könnt ihr für die nächsten Jahre einen Hund in euer Leben einplanen?
Beide Studenten. Können wir einplanen.

13. Wohnsituation: Wohnung (welcher Stock, Lift vorhanden, Erlaubnis vom Vermieter?) oder Haus? Wie viele Stufen/Treppen muss der Hund laufen?
Da wir noch nicht umgezogen sind und nicht hellsehen können schwierig. Aber vermutlich eine große 2-3 Zimmer Wohnung. Wir sind bedacht auf einen Erdgeschoss.

14. Leben noch andere Tiere mit im Haushalt? Wenn ja welche?
Inuki, Golden Retriever und derzeit 2 Jahre alt. Eventuell noch Schildkröten, steht aber in weiter Ferne und in den Sternen.

15. Wie lange muss euer Hund täglich alleine bleiben?
Ohne uns und mit Inuki vermutlich so 5-6 Stunden. Muss man auch schauen inwiefern sich unsere Pläne überschneiden etc. Aber nicht länger als nötig.

16. Könnte sich im Krankheitsfall/Krankenhausaufenthalt/Sonstigem jemand zuverlässiges um den Hund kümmern?
Ja!

17. Erkläre mit einigen Sätzen wie du dir ein Leben mit dem Hund vorstellen würdest, wie sich ein Hund in deiner Freizeit einbindet.
Wir hätten gerne einen Lebensbegleiter mit dem man rum albern kann, allerdings auch zu Hause mal kuscheln kann. Wir wollen mit ihm einen Ausgleich zu unserem Alltag haben. Er soll wenns geht mit Inuki überall und viel dabei sein, der Hundesport soll uns allen zum Ausgleich dienen.


Nun bin ich mal gespannt :freu:

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 Betreff des Beitrags: Re: Zweithund für 2 Studenten?
BeitragVerfasst: 08.01.2012 08:40 
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Aus deinem Anforderungsprofil fallen für mich komplett der Kelpie - Workaholic und der Kuvasz - mitunter extremer Schutztrieb, territorial und nicht für Hundesport geeignet raus!

Einen Eurasier könnt ich mir gut vorstellen. Warum nicht ein weiterer Golden Retriever vom ordentlichen Züchter? Würd für mich mitunter am besten passen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Zweithund für 2 Studenten?
BeitragVerfasst: 08.01.2012 08:46 
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Mich würde hier doch mal was interessieren.

Du schreibst Zweithund, du schreibst 2-3 Stunden spazieren, Hundeschule, später noch Agility, dein Freund evtl. Obedience.

Bekommt man das im Studium, eine Zeit die ich immer mit Lernintensiv verbinde, überhaupt noch gebacken? Wird das nicht irgendwo alles etwas zu viel?


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 Betreff des Beitrags: Re: Zweithund für 2 Studenten?
BeitragVerfasst: 08.01.2012 11:32 
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Von der Zeit bekommt man das gebacken. Wir hatten im Studium auch 2 Hunde bzw. zum Ende meines Studiums zog Nummer3 ein - mein Freund hat zu dem Zeitpunkt bereits gearbeitet.
Während des Studiums hat er gearbeitet und ich Stundenweise geputzt und in ner Huschu gejobbt.
Das Ganze erfordert nur Organisation und vorallem muss man eben auch Abstriche machen. Was z.B. Wunschvorlesungen angeht, wenn die Scheiße liegen + beide zur gleichen zeit zur Uni und müssen arbeiten danach, wirds eng! Immerhin sollen die Hunde ja auch nicht EWIG alleine bleiben und danach dann Abends noch auf ne Party? No way, das geht natürlich nicht.
Also muss Arbeit und Vorlesungszeit von beiden am besten so gelegt werden das es sich verschiebt.
Das nervt ganz schön auf Dauer, das geb ich zu. Man sieht sich als Paar halt auch nicht so oft und viele Ausgehabenteuer fallen weg oder es geht nur einer... denn für uns war das einfach ein NoGo die Hunde Tagsüber ihre 6-8Stunden alleine zu lassen und dann Abends auch ständig nochmal.
Mit nem Welpen wird die Organisation dann ja nochmal straffer - ABER wenn man des clever macht holt man sich den Welpen zur Prüfungsphase vor den Semesterferien - lernen zu Hause, keine Vorlesungen mehr und wenn man zur Pürfung muss kann man wen Organisieren der aufpasst.
Und danach hat man die ganzen Semesterferien mehr Zeit um den Grundstock legen zu können.
Meine Hunde sind es deshalb z.B. gewöhnt auch 3-4Wochen kurz gefahren zu werden was Hundesport oder so angeht. Die sind total ruhig und entspannt weil wir eben von Anfang an zwar was gemacht haben aber nicht X-Sachen auf einmal und die Hunde in "Pause" geübt haben.
Arbeiten tun die von alleine, was die lernen müssen ist "Pause machen" - das gilt für bestimmte Rassen auf alle Fälle ;-)

Also bei uns hat es gut funktioniert, aber bedeutet eben viel Organisation, Abstriche machen und man muss echt konsequent sein - mit sich selbst vorallem.

Zur Rassewahl würde ich mich mal Anschließen was den Kelpie und den Kuvasz angeht. Außerdem, der Harzer Fuchs ist ein weiterer Hütehund gehört zu den Altdeutschen Hütehunden. Ich persönlich bin mittlerweile dafür das man sich einen Spezialisten anschafft und dann aber auch mit dem Spezialisten ARBEITET, sprich hüten geht.
Und da ich selbst mit meinem Border hüten gehe - sie war vorher nur im Hundesport und ich bei ihr, sowie bei so einigen anderen Hunden mittlerweile einen Vergleich zwischen nur Hundesport und arbeiten in der Ursprünglichen Tätigkeit gesehen habe, sage: Es GIBT diesen berühmten Unterschied wirklich!
Ich will damit nicht sagen das die Hunde ohne ihre Ursprungstätigkeit total Unglücklich sind und die Besitzer quälen alle ihre Hunde (meine beiden Russells werden auch nicht jagdlich geführt...)
Ich möchte damit nur zu denken geben das man sich einen Arbeitshund anschafft der für ganz bestimmte Tätigkeiten gezogen und selektiert wurde und es gibt im Hundesport leider nicht eine Sache die dem Hüten Nahe kommt, Fährten und Dummy kommen den Ursprungstätigkeiten sehr Nah aber dem Hüten?
Ich empfinde Treibball zumindest nicht als adäquaten Ersatz, sorry an alle Treibballer ihr macht das großartig und ich schaue gerne zu, aber hüten ist für mich einfach mehr...

Diesen Unterschied, den sieht man aber auch nur wenn mann es ausprobiert... wenn ich mitbekomme wie die Bracke eines Bekannten schon ein MEHR gewinnt wenn man sie von den Übungsfährten auf eine echte Fährte bei der Jagd setzt, ist alleine das schon nen Kracher!

Wie gesagt, also gerade was solche Hütehunde angeht, bin ich der Typ der dann auch sagt: Hüten gehen!
Und bei Hunden die noch länger auf die Arbeit selektiert wurden, als andere.
Als Sport und Freizeithunde, würde ich mir, mittlerweile ganz andere Hunde zulegen, da ich selbst mit nem Retriever Dummyarbeit betreiben würde und nicht nur zum Aggi gehen würde ;-)
Aber das ist ja ein ganz anderes Thema, ich wollte nur mal nen Denkanstoss geben.

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Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen.
(Robert Lembke)


"RockingDogs im Leben"- der Fotothread


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 Betreff des Beitrags: Re: Zweithund für 2 Studenten?
BeitragVerfasst: 08.01.2012 14:27 
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Itundra hat geschrieben:
Einen Eurasier könnt ich mir gut vorstellen. Warum nicht ein weiterer Golden Retriever vom ordentlichen Züchter? Würd für mich mitunter am besten passen!


Der Goldie steht in der engeren Auswahl. Ich hätte nur gerne irgendwie was in Richtung Schäferhund, weil es meine absoluten Traumhunde sind. Aber dann muss ich wohl noch warten, da ich denen wohl noch nicht genug bieten kann.

Andreas hat geschrieben:
Mich würde hier doch mal was interessieren.

Du schreibst Zweithund, du schreibst 2-3 Stunden spazieren, Hundeschule, später noch Agility, dein Freund evtl. Obedience.

Bekommt man das im Studium, eine Zeit dich ich immer mit Lernintensiv verbinde, überhaupt noch gebacken? Wird das nicht irgendwo alles etwas zu viel?


Das Studium ist ja abgesehen von den Seminaren selber Arbeiten zu Hause. Wie Scherbenstern schon schrieb, wenn du alles organisierst und gut planst klappt das. Ich war ja vorher 1 Jahr Arbeiten um Geld anzusparen, wir beantragen Bafög, das heißt ein Nebenjob für uns beide muss NICHT unbedingt sein. Es würde auch so reichen. Da wir sonst keine anderen großen Hobbys haben, haben wir auch entsprechend viel Zeit für unsere Hunde. Deswegen sagte ich ja, es dient als ausgleich. Zum abspannen. Also machbar ist das auf alle Fälle.

@Scherbenstern
Ich verstehe worauf du hinaus willst. Man muss sich einiges umdenken, planen. Hunde in ihrer eigentlichen Aufgabe zu halten ist das schönste was es gibt. Es wäre eventuell sogar möglich, da im Harz ja auch viel Natur und Schäfchen vorhanden sind. Dennoch gut zu wissen das Kelpie, Kuvasz und der Fuchs raus fällt.


Was haltet ihr von den anderen Rassen? Wir haben uns jetzt nochmal den Toller angesehen, der gefällt uns auch ganz gut... Obwohl ich immernoch Richtung Schäferhund tendiere, aber nur weil es seit ich klein bin ein Traum ist. Ich werd mir gleich erstmal ein paar Bücher bestellen um mich einzulesen...
Allgemein die Retriever Rassen informieren wir uns nochmal...

EDIT:
Wir überlegen im übrigen auch eventuell eine Jagdausbildung zu machen, daher wäre zu unserem Goldie ein weiterer Retriever ja eigentlich nicht SO schlecht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Zweithund für 2 Studenten?
BeitragVerfasst: 08.01.2012 15:31 
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Mein(e) Hund(e): Schnuppe, Dino, Barney
Zwei Dinge finde ich sehr schwierig:

Ihr tendiert zu einem großen Hund aber möchtet gerne Agi machen. Das zusammen zu bringen, finde ich sehr schwer. Ihr solltet dann auf jeden Fall darauf achten einen eher kleinen Vertreter einer größeren Rasse zu nehmen.

Der Hund soll wachsam sein, aber keinen Schutztrieb haben. Ich kenne ehrlich gesagt keine Rasse wo man das strikt trennen könnte. Das geht halt Hand in Hand und ist einfach je nach Rasse unterschiedlich ausgeprägt. Das sollte man sich halt bewusst machen.

Studium und 2 Hunde klappt mit der richtigen Organisation sehr gut. Das kommt aber auch auf den Studiengang an. Ich habe mit meinem Fach (Erziehungswissenschaft) da keine Probleme. Mein Freund der Medizin studiert, könnte alleine nicht mals einen Hund halten. Der hat 3 Tage die Woche schon 10 Stunden am Stück. Die anderen 2 Tage sind auch nochmal 6 Stunden. Wenn er Zuhause ist lernt er eigentlich permanent. Aber wenn ihr eh mit dem Zweithund noch warten wollt, könnt ihr ja sehen wie viel Zeit euch bleibt. Im ersten Semester würde ich eh keinen weiteren Hund nehmen, weil das eigentlich bei allen Studiengängen anstrengend ist.

Zu den Rassen:
Die Anderen haben ja schon etwas zu den Rassen geschrieben. Viele die ihr interessant findet, würden einfach gar nicht passen. Selbst wenn ihr eine Hütemöglichkeit in der Nähe hättet (und selbst da sollte man immer im Hinterkopf haben, dass man Schafe unter Stress setzt für etwas was eigentlich nicht nötig wäre), wird das schwierig mit einem Harzer. Das sind keine Koppelgebrauchshunde wie die Border, sondern Hüter die den Wanderschäfern zur Hand gingen. Die Anforderungen sind da vollkommen anders. Wo der Border die versprengte Schafe zusammen treibt und zu dir bringt, läuft der Harzer Fuchs Stunden lang Furche um alle Schafe von der Straße fern zu halten. Diese Hunde bringen nochmal vollkommen andere Wesenseigenschaften mit als manch anderer Hüter. Ich würde dir deswegen von dieser Rasse komplett abraten-zumal es diese Rasse aus seriösen Zuchten eigentlich nur aus der Arbeit bekommt. Eine "Showzucht" gibt es nicht. Ein Hütehund aus der Arbeitslinie hat bei "Normalos" nichts verloren, meiner Meinung nach.

Was ich sehr passend fände wäre ein Weißer Schäferhund. Er würde die Anforderungen eigentlich sehr gut erfüllen, wenn ihr mit dem Schutztrieb umgehen könnt. Alternativ fiele mir noch der Collie ein. Der Eurasier würde auch gehen. Genauso wie der Groß- und Wolfspitz. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Zweithund für 2 Studenten?
BeitragVerfasst: 08.01.2012 16:26 
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Feiticeira hat geschrieben:
Zwei Dinge finde ich sehr schwierig:

Ihr tendiert zu einem großen Hund aber möchtet gerne Agi machen. Das zusammen zu bringen, finde ich sehr schwer. Ihr solltet dann auf jeden Fall darauf achten einen eher kleinen Vertreter einer größeren Rasse zu nehmen.

Wir mögen eher die größeren Vertreter, wobei "Mittelgroße" eigentlich auch noch ganz in Ordnung wären. Agility ist bisher eins der Dinge worüber wir uns schon informiert haben und daher irgendwie dabei. Mir fällt auch nicht viel ein, was man mit großen an Hundesport tun könnte? Was gibts da denn so für Möglichkeiten?

Feiticeira hat geschrieben:
Der Hund soll wachsam sein, aber keinen Schutztrieb haben. Ich kenne ehrlich gesagt keine Rasse wo man das strikt trennen könnte. Das geht halt Hand in Hand und ist einfach je nach Rasse unterschiedlich ausgeprägt. Das sollte man sich halt bewusst machen.

Das ist uns klar. Schutztrieb ist denke ich nicht vermeidbar bei Wachsamkeit (Wobei mein Goldie derzeit auch nur Wachsam ist). Wir wollen nur, dass der Schutztrieb nicht zu ausgeprägt von der Rasse her ist, damit wir den in einer Wohnung auch gut händeln können.

Feiticeira hat geschrieben:
Studium und 2 Hunde klappt mit der richtigen Organisation sehr gut. Das kommt aber auch auf den Studiengang an. Ich habe mit meinem Fach (Erziehungswissenschaft) da keine Probleme. Mein Freund der Medizin studiert, könnte alleine nicht mals einen Hund halten. Der hat 3 Tage die Woche schon 10 Stunden am Stück. Die anderen 2 Tage sind auch nochmal 6 Stunden. Wenn er Zuhause ist lernt er eigentlich permanent. Aber wenn ihr eh mit dem Zweithund noch warten wollt, könnt ihr ja sehen wie viel Zeit euch bleibt. Im ersten Semester würde ich eh keinen weiteren Hund nehmen, weil das eigentlich bei allen Studiengängen anstrengend ist.

Man muss ja eh erstmal schauen wie das Studium läuft und ob das alles so für einen Hund passt. Ich möchte Medieninformatik studieren, da klappt das mit dem Studium eigentlich ganz gut. Mein Freund ist sich noch unsicher.

Feiticeira hat geschrieben:
Zu den Rassen:
Die Anderen haben ja schon etwas zu den Rassen geschrieben. Viele die ihr interessant findet, würden einfach gar nicht passen. Selbst wenn ihr eine Hütemöglichkeit in der Nähe hättet (und selbst da sollte man immer im Hinterkopf haben, dass man Schafe unter Stress setzt für etwas was eigentlich nicht nötig wäre), wird das schwierig mit einem Harzer. Das sind keine Koppelgebrauchshunde wie die Border, sondern Hüter die den Wanderschäfern zur Hand gingen. Die Anforderungen sind da vollkommen anders. Wo der Border die versprengte Schafe zusammen treibt und zu dir bringt, läuft der Harzer Fuchs Stunden lang Furche um alle Schafe von der Straße fern zu halten. Diese Hunde bringen nochmal vollkommen andere Wesenseigenschaften mit als manch anderer Hüter. Ich würde dir deswegen von dieser Rasse komplett abraten-zumal es diese Rasse aus seriösen Zuchten eigentlich nur aus der Arbeit bekommt. Eine "Showzucht" gibt es nicht. Ein Hütehund aus der Arbeitslinie hat bei "Normalos" nichts verloren, meiner Meinung nach.

Gut, also solche Rassen streichen wir dann mal. War wohl auch eher utopisch von uns gedacht.

Feiticeira hat geschrieben:
Was ich sehr passend fände wäre ein Weißer Schäferhund. Er würde die Anforderungen eigentlich sehr gut erfüllen, wenn ihr mit dem Schutztrieb umgehen könnt. Alternativ fiele mir noch der Collie ein. Der Eurasier würde auch gehen. Genauso wie der Groß- und Wolfspitz. :)

Beim Weißen (Hab mich ja schon viel über ihn informiet weil mein erster eigentlich einer werden sollte) haben wir irgendwie ein schlechtes Gefühl. Das wir ihm nicht gerecht werden könnten. Wir wollen irgendwann sicher einen (Mit Haus und Garten und ausreichenden Möglichkeiten), aber zu der Zeit glauben wir irgendwie das wir nicht gutr genug für ihn sind.

Unsere Favoriten derzeit sind...
Golden Retriever, Nova Scotia Duck Tolling Retriever, Labrador Retriever, Flat Coated Retriever, Hovawart

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 Betreff des Beitrags: Re: Zweithund für 2 Studenten?
BeitragVerfasst: 08.01.2012 18:03 
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Ich denke auch, wenn ihr beide am gleichen Strang zieht, sollte ein zweiter Hund machbar sein. Aber auch ich muss sagen, dass ich mir nicht gleich im 1. Semester den Hund holen würde, sondern etwas später.
Mein Freund und ich studieren beide Informatik und das auch im gleichen Semester. Da es aber keine Anwesenheitspflicht gibt und alle Vorlesungen im Internet hochgeladen werden, muss Quinn nur sehr wenig alleine bleiben und es ist absolut ausreichend Zeit, ihn zu beschäftigen. Er ist ja nach dem 4. Semester eingezogen und das war wirklich super. Das Studium ist wesentlich entspannter geworden, da sämtliche Pflichtfächer abgearbeitet sind. Jetzt gibt es nur noch, was mir Spaß macht. ;)

Machst du eine Ausbildung zum Fachinformatiker? Denn auch bei Medieninformatik muss man ja gut programmieren können. Ich sehe zumindest bei uns, dass viele sich in Digitale Medien schwer damit tun. Ist jetzt etwas OT, nur interessehalber.

Zu euren jetzigen Auswahl: Der Toller und der Flat würden sich auch für Agility eignen. Ein sehr schlanker Golden oder ein Field Trial Labrador (wenn ich da jetzt nichts verwechsele) eventuell auch noch. Aber gerade die Retriever bieten sich auch für Dummyarbeit an. Zusätzlich gibt es noch soo viele Sportarten/Beschäftigungsmöglichkeiten: THS, Obedience, VPG, Mantrailing, Rettungshundearbeit oder oder oder. Alles Dinge, die man auch gut mit großem Hund machen kann.
Ob der Hovawart passt, bin ich nicht so sicher. Die können auch einiges an Schutztrieb mitbringen und sind noch ein gutes Stück größer als die anderen Rassen. Agility würde ich mit denen definitiv nicht machen.

:waving:

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 Betreff des Beitrags: Re: Zweithund für 2 Studenten?
BeitragVerfasst: 08.01.2012 20:08 
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elsebaer hat geschrieben:

Zu euren jetzigen Auswahl: Der Toller und der Flat würden sich auch für Agility eignen. Ein sehr schlanker Golden oder ein Field Trial Labrador (wenn ich da jetzt nichts verwechsele) eventuell auch noch. Aber gerade die Retriever bieten sich auch für Dummyarbeit an. Zusätzlich gibt es noch soo viele Sportarten/Beschäftigungsmöglichkeiten: THS, Obedience, VPG, Mantrailing, Rettungshundearbeit oder oder oder. Alles Dinge, die man auch gut mit großem Hund machen kann.
Ob der Hovawart passt, bin ich nicht so sicher. Die können auch einiges an Schutztrieb mitbringen und sind noch ein gutes Stück größer als die anderen Rassen. Agility würde ich mit denen definitiv nicht machen.

:waving:


Gerade mit dem Toller und dem Flat würde ich nur Agility anstreben, wenn sie sich für die Dummyarbeit nicht interessieren.
Sie sind noch mehr "Vollblutapportierer" als Golden und Labbis es sind. Da gibt es eher die Vertreter, die sich aus den kleinen langen Säckchen nichts machen.
Ach, und wenn ihr sagt, dass ihr einem WSS nicht gerecht werden könnt oder es denkt, würde ich auch von einem Toller, Flat und Hovawart Abstand nehmen. Alles sehr arbeitsintensive Rassen. ;)

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Liebe Grüße von Steffi und Fenja
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 Betreff des Beitrags: Re: Zweithund für 2 Studenten?
BeitragVerfasst: 08.01.2012 20:11 
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Ne Bekannte wollte auch nen Toller, sehr arbeitsintensiv!!

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liebe Grüsse Vicky

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 Betreff des Beitrags: Re: Zweithund für 2 Studenten?
BeitragVerfasst: 08.01.2012 20:27 
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Mein(e) Hund(e): Schnuppe, Dino, Barney
Von dem was du geschrieben hast, sehe ich überhaupt nichts was gegen einen WSS sprechen würde. Einen Toller halte ich für sehr viel arbeitsintensiver. Und ein Hovi dürfte nochmal sehr viel "knackiger" sein was Territorialverhalten und Schutztrieb angeht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Zweithund für 2 Studenten?
BeitragVerfasst: 09.01.2012 00:58 
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Nur mal kurz eine Anmerkung es gibt sehr wohl Hunde die Wachsam sind und keinen Schutztrieb haben: Islandhunde :waving:


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 Betreff des Beitrags: Re: Zweithund für 2 Studenten?
BeitragVerfasst: 09.01.2012 07:00 
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Flöckchen hat geschrieben:
EDIT:
Wir überlegen im übrigen auch eventuell eine Jagdausbildung zu machen, daher wäre zu unserem Goldie ein weiterer Retriever ja eigentlich nicht SO schlecht.

Ihr oder euer jetziger Hund?


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 Betreff des Beitrags: Re: Zweithund für 2 Studenten?
BeitragVerfasst: 09.01.2012 11:11 
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elsebaer hat geschrieben:
Machst du eine Ausbildung zum Fachinformatiker? Denn auch bei Medieninformatik muss man ja gut programmieren können. Ich sehe zumindest bei uns, dass viele sich in Digitale Medien schwer damit tun. Ist jetzt etwas OT, nur interessehalber.


Ja bin derzeit Fachinformatikerin Systemintegration und hab daher bereits Programmierkenntnisse in C++. Programmiersprachen sind ja alle ähnlich, nur der Syntax ändert sich, wenn man die Logik dahinter verstanden hat ;)

Feiticeira hat geschrieben:
Von dem was du geschrieben hast, sehe ich überhaupt nichts was gegen einen WSS sprechen würde. Einen Toller halte ich für sehr viel arbeitsintensiver. Und ein Hovi dürfte nochmal sehr viel "knackiger" sein was Territorialverhalten und Schutztrieb angeht.


Ich hätte jetzt eigentlich wirklich gedacht das der WSS nochmal um das doppelte an Bewegung benötigt als der Toller. Vielleicht täuscht einfach sein kleines zierliches Antlitzt. Da ich ja schonmal einen haben wollte und sehr schlechte Erfahrung mit einem WSS Züchters des VDHs hatte kann es aber auch deswegen abschreckend wirken (Wenn man sich über 1 Stunde am Telefon anhören kann wie kacke mal eigentlich ist.)...
Wir informieren uns jetzt nochmal über die WSS und setzen uns mit Züchtern in Kontakt :) Die können uns am besten sagen ob einer zu uns passen würde.


Andreas hat geschrieben:
Flöckchen hat geschrieben:
EDIT:
Wir überlegen im übrigen auch eventuell eine Jagdausbildung zu machen, daher wäre zu unserem Goldie ein weiterer Retriever ja eigentlich nicht SO schlecht.

Ihr oder euer jetziger Hund?


Sowohl als auch. Mein Freund will einen Jagdschein machen und mit Inuki extra eine Jagdhundeausbildung vollziehen :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Zweithund für 2 Studenten?
BeitragVerfasst: 09.01.2012 12:01 
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Flöckchen hat geschrieben:
Sowohl als auch. Mein Freund will einen Jagdschein machen und mit Inuki extra eine Jagdhundeausbildung vollziehen :)


Ok. Ähmm, da würde ich eher dazu rate sich jetzt noch gar nicht auf eine Rasse festzulegen (ihr seid da ja ohnehin noch nicht sehr fixiert) und noch zu warten. Zum einem werdet ihr resp dein Freund noch die die eine oder Rasse näher kennenlernen, zum anderen ergibt sich dadurch die Möglichkeit sich für eine Rasse /Typ nach Bedarf zu entscheiden. Die Sache ist nämlich die, jetzt muss ich Vorsichtig sein wie ich es ausdrücke, die Retreiver sind teils so Speziell das sich nur wenige Möglichkeiten im Jahresbetrieb ergeben. Man ist mit ihm schon etwas eingeschränkt gerade in unserer Regionen. Es sind auch nicht gerade besonders gefragte Hunde, wenn es darum geht einen Jäger mit Hunde zu bekommen. Man schaut halt oft auf den Hund und da sind Retriever eher spezialisierte Exoten. Es werden sich also noch ganz andere Sichtweise auftun.
Mein Vorschlag wäre, den jetzigen Hunde da heran zu führen und zu schauen ob er den Ansprüchen über das Jahr hinweg überhaupt gerecht werden kann. Und dann vielleicht noch nach einem anderen Typ, durchaus auch Kompakter, zu schauen damit er auch mehr dabei sein kann. Hier würde ich mal, wenn es nicht unbedingt ein deutscher Hund sein muss, den Bretone oder sogar einen Cocker ins Rennen werfen oder oder... nen Dackel...der passt auch in den Rucksack.

Wenn man beabsichtigt zwei oder gar drei Hunde zu haben, kann man hier auch variabler sein. Dann ist auch Raum für etwas Spezielles. Ich würde mich aber nicht nur auf den einen Typ beschränken, es sei denn man hat explizit Retrieverarbeit vor aus Liebhaberei bzw.Zucht
Ich bin da nämlich in dieser Zwickmühle weil ich eigentlich noch einen anderen Typ bräuchte was im Moment nicht geht. Trotzdem werde ich nicht von „meiner“ Rasse abkehren. Aber der nächste Hund wird definit erst mal kein Setter, sondern was kompakteres und vielseitigeres werden.

Oder eben gänzlich losgelöst von dieser Geschichte und da kann es auch xy sein. Nur wenn es auch um diesen Zusammenhang geht, gilt mein Rat warten und schauen....


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