Feiticeira hat geschrieben:
Er ist einfach noch klein und das Abrufen aus dem Spiel heraus, ist mit das Schwerste was ein Hund lernen muss. Ich würde ihn wenn er spielt überhaupt nicht rufen. Wenn du weiter möchtest, würde ich einfach gehen und warten dass Welpi iwann mit kommt (und das tun sie halt irgentwann). Kommt er zu dir freuen und anleinen. Und so würde ich das immer machen-wenn man nicht 100pro weiß dass der Hund kommt, erst gar nicht rufen, sondern einfach gehen. Rufen kann man ihn erst, wenn das absolut verlässlich auch in all möglichen anderen Situationen klappt und du dir sicher bist, dass er kommt.
Parallel dazu würd ich viele körpernahe Spiele machen und mit ihm gemeinsam Dinge unternehmen um die Bindung zu stärken. Der Rückruf soll ja nicht zur lästigen Pflicht werden, mit der der ganze Spaß vorbei ist.

Genau so seh ich das auch!

Verlange nie etwas, was du nicht durchsetzen kannst, oder was noch nicht verstanden wird.
Ich hätte schon ein Problem mit meinen Welpenkäufern, wenn sie ihrer nur wenige Tage bei ihnen lebenden FB (im Abgabealter ca. 3 - 4 kg leicht und noch seeehr klein) ne Schleppe rantüddeln würden. So kann man einem Welpen den Spaß an Spaziergängen geschickt verekeln. Zumal ich der Meinung bin, die Handhabung eines solchen Trainingsgerätes erfordert schon etwas Wissen und mindestens jemanden, der einem dat ganze mal zeigt.
Ablenkung durch Artgenossen ist für Hunde einer der stärksten Reize überhaupt, und viele haben mit ihren erwachsenen, im Grunde gut erzogenen Hunden damit noch Probleme. Man liest es in den Hundeforen überall. Es ist eher wie ein 6er im Lotto, wenn man einen Hund hat, der seinen neuen Menschen nach 3/4 Wochen schon für so wichtig hält, dass er seine potentiellen Spielkumpels dafür stehen läßt.
Ich würd bei Begegnungen lieber meinen Kleinen kommentarlos abholen, oder besser noch, schon im Vorfeld ein unkontrolliertes Begegnen verhindern.
Folge- und Abrufübungen mache ich erstmal zu Hause auf dem bekannten Grundstück, später auf reizarmen Wegen ohne andere Gassigänger, und steigere je nach Entwicklung dann die Ablenkung, durch die Wahl anderer Wege.
Das ist natrülich etwas umständlicher und mit mehr Arbeit für mich verbunden, als wenn ich meinen Welpen generell an der Angel habe, aber auf Dauer lohnt es sich.