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 Betreff des Beitrags: Wie richtig reagieren wenn der Abruf nicht klappt?
BeitragVerfasst: 31.01.2012 21:27 
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Forums-Welpe
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Mein(e) Hund(e): Boomer
Huhu.

Unser Boomer ist jetzt 12 Wochen alt. Bis vor 2 Tagen klappte das Abrufen echt schon sehr gut. Auch unter Ablenkung, z. B. bei anderen Hunden. Tja, seit vorgestern ist er eben wieder typischer Welpe :zwink:

Boomer spielt mit einem Hund, Frauchen ruft hier und Boomer denkt sich bloß :-@

So, nun meine Frage: wie verhalte ich mich richtig? Einfach umdrehen und weggehen interessiert ihn nicht. Er hat ja den Spielkameraden, da ist Frauchen nur Nebensache. Von einem Welpenfolgetrieb hat er sowieso noch nie was gehört :evil:

Hab´s dann bisher so gemacht, dass ich einfach ruhig hingegangen bin, ihn kommentarlos angeleint und dann einfach an recht kurzer Leine mitgenommen habe. Ein paar Minuten an kurzer Leine und ignoriert und gut war´s. Ist das nun richtig falsch? Wie könnte ich es besser machen?

Und dann gleich noch was: Wenn wir an Hunden an der Leine vorbei gehen, dann guckt er natürlich nach den Hunden und zieht in deren Richtung. Wie verhalte ich mich richtig, so dass er später als erwachsener Hund souverän mit mit an anderen Hunden vorbeiläuft? Er kann ja schließlich nicht mit jedem Hund spielen den wir treffen.

LG
Boosa


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie richtig reagieren wenn der Abruf nicht klappt?
BeitragVerfasst: 31.01.2012 21:43 
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Rettungshund
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Coppi war auch so einer. Ab der 11. Woche (da kam er zu uns) ständig allein unterwegs, da mussten nichtmal andere Hunde in der Nähe sein. Ein interessanter Geruch hat gereicht, er ist in den Wald getapst und hat sich kein Stück um Frauchen gekümmert.
Da konnte man auch gut und gerne 10-15 Minuten außer Sichtweite sein, das hat den nicht gejuckt. 0 Folgetrieb. Auch wenn die erwachsenen Hunde aus seinem Rudel nicht mehr in Sichtweite waren, war ihm das völlig egal.

Keine Ahnung, ob das an seiner geistigen Behinderung, an der Tatsache, dass er ohne Geschwister aufgewachsen ist, oder einfach an seinem Charakter liegt. Eigentlich ist das sehr untypisch für Golden, zumindest in dem Ausmaß.

Von da an war der werte Herr nur noch mit der Schleppleine unterwegs. Wenn er nach zweimaligem Rufen nicht kommt, gehst du weg und er MUSS mit. Damit das ganze nicht in ewiges Geschleife ausartet, solltest du parallel daran arbeiten, dass du für deinen Hund interessant bleibst. Viele Spiele bei dir (alles, was körpernah stattfindet, keine Bälle weit weg werfen), Futter aus der Hand für kleine Aufgaben, die erledigt wurden usw.
Das mit der kurzen Leine finde ich eher ungünstig, weil er das Anleinen so als etwas negatives wahrnimmt. Mit Pech haut der dir demnächst ab, wenn du mit der Leine kommst. Ich versuch bei Welpen immer, das Anleinen möglichst positiv zu belegen.

Mit 6-8 Monaten, also eigentlich in der typischen Pubertätsphase, klappte der Abruf bei Mr. Copper zuverlässig und er durfte auf übersichtlichen Flächen frei laufen. Zwischen dem ersten und zweiten Lebensjahr hat es sich dann so entwickelt, dass er zuverlässig kommt. Ausnahme: Er steht direkt vor einem Matschloch und hat gerade beschlossen, sich reinzustürzen. Da ist es Glückssache, ob er direkt oder erst schwarz wiederkommt :p

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Fotos von meiner Retrievermeute >Update 03.02.<
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 Betreff des Beitrags: Re: Wie richtig reagieren wenn der Abruf nicht klappt?
BeitragVerfasst: 31.01.2012 22:18 
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Leitwolf
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Ich glaube ich würde ihn auch an die Schlepp packen, da er sonst negative Schlüsse ziehen könnte.
Zu dem Thema an anderen Hunden vorbei gehen, ich habe bzw. würde es so machen, das du kommentarlos an ihnen vorbei gehst und ihn natürlich lobst, wenn er das gut macht. Er soll ja lernen, erst auf dein Kommando andere Hunde begrüßen zu dürfen. Dh. begegnen euch Hunde und er zieht dorthin, dann gehst du kommentarlos weiter, sodass er dir folgen muss, macht er das gut, lobst du ihn, so lernt er dann schnell, das dies nicht erwünscht ist.

Bei Amina hat das super gut geklappt. Dann sind wir Hunden begegnet, ich habe sie sitzen lassen und auf mein Kommando durfte sie die Hunde dann begrüßen, dann ist es ja in Ordnung,solange DU bestimmst, was passiert, er darf dir halt nicht zuvorkommen.

Ich finde es ja immer sinnvoll dem Welpen schon "schau" beizubringen, Amina konnte dies schon von Welpenbeinen an, heute brauch ich nur kurz "schau" zu sagen und sie fragt ob sie darf oder nicht, meistens muss ich gar nichts mehr sagen und sie macht das schon von sich aus, das erleichtert einem viel. :)

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LG von Janina mit Mylow & Amina und Tinka tief im Herzen
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Lieben heißt manchmal loslassen können, lieben heißt manchmal vom Geliebten sich trennen,
Lieben heißt nicht nach dem eigenen Glück fragen.
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aber sie rückt die Unheilbaren aus dem Mittelpunkt - Tinka meine Maus, du bist immer ganz tief in meinem Herzen!!! ♥


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie richtig reagieren wenn der Abruf nicht klappt?
BeitragVerfasst: 31.01.2012 22:30 
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Rettungshund
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Mein(e) Hund(e): Herr Hund ;-
Unserer war nie an der Schleppi und er hatte auch niemals nicht, was vom Welpenfolgetrieb gehört. Ich habe einfach drauf verzichtet, ihn anfangs zu rufen, wenn ich wußte, daß er sowieso nichts mitbekommt. Lieber abholen und mitnehmen und wenn er sich dann auf mich konzentrieren konnte, gab es dickes Lob. Es ist ja nicht so, daß sie einen ignorieren, sondern sie sind dann so mit Spielen beschäftigt, daß sie es gar nicht mitbekommen. Ist ja bei uns Menschen auch nicht anders, wir bekommen auch teilweise nichts mit, wenn wir hochkonzentriert mit einer Sache beschäftigt sind. :) So mit etwa 16 Wochen, als auch schon eine deutliche Bindung da war, habe ich Tschüß eingeführt. Da hatte er mehr oder weniger schon verstanden, was "Komm" heißt und es auch wahrgenommen. Wenn er dann nicht kam, bin ich weitergegangen und habe über die Schulter "Tschüß" gerufen. Hat bei ihm gut funktioniert, da er sich damals dann schon arg zum Kaugummi-Hund entwickelt hatte.

Ich habe es leider vergessen, welche Rasse euer Welpe ist. Aber je nach Rasse und Charakter des Hundes ist das Spielen mit anderen Hunden sowieso bald Geschichte. Meiner hat bereits mit 6 Monaten nicht mehr mit anderen Hunden gespielt, mal abgesehen von seinem großen Hundekumpel. Bei dem verfällt er aber auch noch heute mit 7 Jahren in den Alber- und Welpenmodus, in dem er ihm sein Spielzeug abnimmt. Das erwachsene Hunde nicht mehr mit anderen Hunden spielen, finde ich übrigens völlig normal. Das Gegenteil finde ich eher kurios. An der Leine kannst Du auch jetzt schon versuchen, seine Aufmerksamkeit über Ansprechen auf dich zu lenken. Und wenn es klappt, natürlich großzügig belohnen. Wenn er zu abgelenkt ist - kann man ganz prima mal kurz überprüfen, wenn man den Popo mal sanft antippt - lass die Distanz größer werden und versuche es dann noch mal. Mit 12 Wochen würde ich da aber noch nicht zu viel erwarten. Er ist noch ein Hundekind, welches seine Umwelt kennenlernn muß.

LG
Martina

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Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche. (R. Gernhardt)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie richtig reagieren wenn der Abruf nicht klappt?
BeitragVerfasst: 01.02.2012 00:35 
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Trini hat geschrieben:
Unserer war nie an der Schleppi und er hatte auch niemals nicht, was vom Welpenfolgetrieb gehört. Ich habe einfach drauf verzichtet, ihn anfangs zu rufen, wenn ich wußte, daß er sowieso nichts mitbekommt. Lieber abholen und mitnehmen und wenn er sich dann auf mich konzentrieren konnte, gab es dickes Lob. Es ist ja nicht so, daß sie einen ignorieren, sondern sie sind dann so mit Spielen beschäftigt, daß sie es gar nicht mitbekommen. Ist ja bei uns Menschen auch nicht anders, wir bekommen auch teilweise nichts mit, wenn wir hochkonzentriert mit einer Sache beschäftigt sind. :) So mit etwa 16 Wochen, als auch schon eine deutliche Bindung da war, habe ich Tschüß eingeführt. Da hatte er mehr oder weniger schon verstanden, was "Komm" heißt und es auch wahrgenommen. Wenn er dann nicht kam, bin ich weitergegangen und habe über die Schulter "Tschüß" gerufen. Hat bei ihm gut funktioniert, da er sich damals dann schon arg zum Kaugummi-Hund entwickelt hatte.

Ich habe es leider vergessen, welche Rasse euer Welpe ist. Aber je nach Rasse und Charakter des Hundes ist das Spielen mit anderen Hunden sowieso bald Geschichte. Meiner hat bereits mit 6 Monaten nicht mehr mit anderen Hunden gespielt, mal abgesehen von seinem großen Hundekumpel. Bei dem verfällt er aber auch noch heute mit 7 Jahren in den Alber- und Welpenmodus, in dem er ihm sein Spielzeug abnimmt. Das erwachsene Hunde nicht mehr mit anderen Hunden spielen, finde ich übrigens völlig normal. Das Gegenteil finde ich eher kurios. An der Leine kannst Du auch jetzt schon versuchen, seine Aufmerksamkeit über Ansprechen auf dich zu lenken. Und wenn es klappt, natürlich großzügig belohnen. Wenn er zu abgelenkt ist - kann man ganz prima mal kurz überprüfen, wenn man den Popo mal sanft antippt - lass die Distanz größer werden und versuche es dann noch mal. Mit 12 Wochen würde ich da aber noch nicht zu viel erwarten. Er ist noch ein Hundekind, welches seine Umwelt kennenlernn muß.

LG
Martina

:thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

Nach der Erfahrung mit meinem Welpen Timmi, ist die vertrauensvolle Bindung des Hundes zum Halter das Wichtigste, was man dem Hund zuerst beibringen sollte. Dann klappen alle anderen Erziehungsmaßnahmen viel einfacher und sind effektiver!
Mein Timmi (jetzt 8 Monate) und ich sind mittlerweile ein tolles Team und arbeiten sehr gerne und mit sehr viel Spaß zusammen!

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Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
(Antoine De Saint-Exupéry)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie richtig reagieren wenn der Abruf nicht klappt?
BeitragVerfasst: 01.02.2012 09:28 
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Ihr dürft aber nicht vergessen, aus welchen Rassen der Elo abstammt, um den es hier geht. Von sehr sehr eigenständigen nordischen Rassen.

Es ist vollkommen richtig, was du schreibst Trini, jedoch ist dies nicht auf alle Rassen 1:1 umsetzbar. Einen Lapinporokoira interessiert das herzlich wenig. Sie wurden seit jeher auf Eigenständigkeit gezüchtet und das zeigt sich schon sehr stark als Welpe. Und das hat auch nichts mit falscher Bindung zu tun, ganz im Gegenteil. Meine vier waren alle so, dass sie sich die Dinge selbst auch in der Distanz angeschaut haben, so auf die Art, ich weiß eh, dass du da hinten auf mich wartest, ich mach mal und komm dann wieder :roll: bei Fjord hat mich dieses Verhalten noch stark überfordert, war mein Goldie nie so, sondern so, wie oben beschrieben - natürlicher Folgetrieb, nie ein Problem mit Weglaufen und ähnlichem.
Heut sag ich, auch zu allen Welpenkäufern, anfangs nur an die Schlepp, um erstmal den Abruf 100%ig zu trainieren.

Ich denk beim Elo ist es nicht viel anders, wenn man sich eben die Rassegeschichte anschaut! :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie richtig reagieren wenn der Abruf nicht klappt?
BeitragVerfasst: 01.02.2012 11:46 
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Unabhängig von der Rassen muss man erst mal unterscheiden zwischen a) nicht hören können resp erfassen und b) nicht hören wollen.
Gerade bei jungen Hunden, die noch sehr oft und sehr häufig abgelenkt und womöglich mit dem Gedanken wo anders sind, ist es nicht immer einfach zwischen den können und den wollen zu unterscheiden.

Bei einen jungen Hund der nicht kann, können wir nicht viel verkehrt machen. Er realisiert das rufen nicht, folglich ergibt sich daraus auch keinen Lerneffekt in Folge von „wir müssen nicht gleich reagieren“. Anders beim Hund der nicht will. Er lernt nur es pressiert nicht, wenn ich nicht gleich reagiere. Er wird seine Grenzen ausschöpfen.
M.E. fährt man unabhängig der Situation (wollen oder können) mit kommentarlosen abtragen oder anleinen. Erst wenn die Aufmerksamkeit wieder vorhanden ist, bringt auch ein Kommando etwas.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie richtig reagieren wenn der Abruf nicht klappt?
BeitragVerfasst: 04.02.2012 21:26 
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@ Itundra

Meiner ist auch keiner der klassischen "Kadaver-Gehorsam"-Hütehunde. Er ist eher der Esel im Hundepelz. :evil: In dem Alter kann man, wie ich finde, noch gar nicht so großartig nach Rassen unterscheiden, da sind sie einfach nur Hundewelpen. Der eigentliche Charakter zeigt sich m.M. nach erst sehr viel später. In unserer Hunde-Anfänger-Zeit gab es hier im Forum auch einige Kommentare zu unkontrollierbar jagenden PONs. :dizzy: Gehört meiner nun wirklich nicht zu. Ohne Schleppi und sonstige Hilfsmittel. Ich habe die Welpenzeit auch ohne Folgetrieb vorrangig genutzt, um Abruf und Aufmerksamkeit für mich zu erzeugen. Auch unser Welpe ging uns schon mal "verschütt" - und ich schob Panik, während Herr Hund sich selbst bespaßt hat. :roll: Ich tendiere eher dazu, frühzeitig ohne Schleppi zu üben, damit ich das freiwillige Herkommen fördere. Wenn ich Herrn oder Frau Welpi nicht die Möglichkeit gebe, eigene Entscheidungen zu treffen, kann er meiner Ansicht auch nichts lernen und eigene Erfahrungen sammeln.

LG
Martina

P.S.: Ich bin bekennende Wattebausch-Werferin....... :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie richtig reagieren wenn der Abruf nicht klappt?
BeitragVerfasst: 04.02.2012 23:17 
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Ich bin bei sowas knochentrocken. Und zwar so trocken, dass anderen Hundebesitzern alles aus dem Gesicht fällt :biggrins: Ich rufe exakt einmal und dann nicht mehr. Dann gehe ich weg und zwar konsequent. Notfalls sogar außer Sicht. Das brauche ich höchstens 3mal machen und der Knopf kommt dann auf Zuruf jederzeit schleunigst zu mir.

Ich mache das aber nur, wenn ich es mir leisten kann, ohne die Gesundheit des Hundes oder jemand anderen zu gefährden.

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Ich will nicht alles besser wissen, ich weiß es einfach.
Und wenn ich was nicht weiß, weil ich nicht allwissend bin,
dann steht das dabei.

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Frau Werwolf's Hexenkessel


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie richtig reagieren wenn der Abruf nicht klappt?
BeitragVerfasst: 04.02.2012 23:24 
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Unserer Revier TB war dann erst mal 2 Stunden weg und saß dann später vor der Hütte. Das geht nicht bei jedem.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie richtig reagieren wenn der Abruf nicht klappt?
BeitragVerfasst: 05.02.2012 23:28 
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Rettungshund
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@ Krambambuli

Aber sicherlich wartest du auch auf einen aufnahmefähigen Zeitpunkt, oder? Bei Welpen und Junghunden fallen ja ganz gerne die Ohren zu, wenn sie konzentriert mit irgendetwas anderem beschäftigt sind. :) Komm, gab es nr ein enziges Mal, dann sind wir weitergelaufen. Und "Tschüß" war dann die wirklich allerletzte Verwarnung - wenn du jetzt nicht kommst, sind wir weg,

@ Andreas

Was ist ein TB?

LG
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 Betreff des Beitrags: Re: Wie richtig reagieren wenn der Abruf nicht klappt?
BeitragVerfasst: 06.02.2012 11:06 
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Huhu.

Vielen Dank für eure Antworten.

Also umdrehen und gehen interessiert den Herr nicht, da er gerade anderweitig voll beschäftigt ist. Verstecken hab ich einmal im Wald gemacht. Das hat wunderbar funktioniert. Da war allerdings kein anderer Hund im Spiel, da ging es nur darum, dass er im Gebüsch schnüffeln wollte und nicht auf mein Rufen reagiert hat.

Die letzten Tage hab ich es so gemacht: ich bin zu den spielenden Hunden hin und hab meiner Maus ein tolles Leckerchen (Rinderherz) direkt unter die Nase gehalten um seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Wenn er dann geguckt hat hab ich ihn mit hier einige Schritte zu mir gelockt und dann natürlich gelobt. Das klappt ganz gut.

Allerdings fehlt mir dann da der nächste Schritt. Leine ich ihn dann an und nehme ihn mit, dann verbindet er "hier" mit anleinen. Doof.

Nehme ich ihn nicht mit, dann frisst er sein Leckerchen, kehrt um und spielt weiter.

Habe schon versucht, dass ich ihn dann nach dem Loben mit eigenem Spielzeug ablenke, aber das klappt auch nicht.

Hat da noch jemand eine Idee für mich?


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie richtig reagieren wenn der Abruf nicht klappt?
BeitragVerfasst: 06.02.2012 12:36 
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Krambambuli hat geschrieben:
Ich bin bei sowas knochentrocken. Und zwar so trocken, dass anderen Hundebesitzern alles aus dem Gesicht fällt :biggrins: Ich rufe exakt einmal und dann nicht mehr. Dann gehe ich weg und zwar konsequent. Notfalls sogar außer Sicht. Das brauche ich höchstens 3mal machen und der Knopf kommt dann auf Zuruf jederzeit schleunigst zu mir.

Ich mache das aber nur, wenn ich es mir leisten kann, ohne die Gesundheit des Hundes oder jemand anderen zu gefährden.


Buddy wäre es, als ich ihn noch nicht lange hatte, scheißegal gewesen ob ich weg bin. Dann wäre er halt mit jemand anderem mitgegangen. Als er eine Weile bei mir war, da war er aber schon über ein Jahr alt, da ging er kurz "verloren". Er hat einfach nicht mitbekommen das ich woanders abgebogen bin. Seit dieser Zeit achtet er auf mich und es reicht ein "Tschö Buddy" um ihn zu erinnern. Buddy war neun Monate alt als ich ihn bekommen habe.

_________________
Bis bald, Diana

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie richtig reagieren wenn der Abruf nicht klappt?
BeitragVerfasst: 06.02.2012 14:34 
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Junghund
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Beiträge: 79
Hunderasse: Gordon Setter, Bracco Italiano
Mein(e) Hund(e): Rodin, Primo,
Boosa hat geschrieben:
Huhu.

Vielen Dank für eure Antworten.

Also umdrehen und gehen interessiert den Herr nicht, da er gerade anderweitig voll beschäftigt ist. Verstecken hab ich einmal im Wald gemacht. Das hat wunderbar funktioniert. Da war allerdings kein anderer Hund im Spiel, da ging es nur darum, dass er im Gebüsch schnüffeln wollte und nicht auf mein Rufen reagiert hat.

Die letzten Tage hab ich es so gemacht: ich bin zu den spielenden Hunden hin und hab meiner Maus ein tolles Leckerchen (Rinderherz) direkt unter die Nase gehalten um seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Wenn er dann geguckt hat hab ich ihn mit hier einige Schritte zu mir gelockt und dann natürlich gelobt. Das klappt ganz gut.

Allerdings fehlt mir dann da der nächste Schritt. Leine ich ihn dann an und nehme ihn mit, dann verbindet er "hier" mit anleinen. Doof.

Nehme ich ihn nicht mit, dann frisst er sein Leckerchen, kehrt um und spielt weiter.

Habe schon versucht, dass ich ihn dann nach dem Loben mit eigenem Spielzeug ablenke, aber das klappt auch nicht.

Hat da noch jemand eine Idee für mich?


***Der nächste logische Schritt wäre ....??? Die Schleppleine!, an der man das "Hierher", oder auch "Zu mir" oder auch "komm" exzessiv, also wirklich konsequent trainiert, mit Pfiff und mit Ruf. An die Leine nehmen ist nicht unbedingt "hier" ist doof. Jedesmal wenn er kommt, lobst Du ihn in den höchsten Tönen, gibs Leckerli und auch fürs Anhängen lassen gibts vie freudigesl Lob und vielleicht anfangs auch Leckerlis, somit verbindet der Hund auch das an die Leine genommen werden mit Lob. Außerdem ... was willst Du denn von einem 12 Wochen jungen Knirps??? Der hat viel zu viel anderes um die Ohren, und es gibt nunmal auch Welpen, die den für viele Welpen typischen Nachfolge-Trieb nicht so drauf haben! Also, rufen, ein bisschen weggehen, kommt er nicht nach, an die Schleppleine und immer wieder mal das Zurückkommen trainieren. Kommt er nach, auch wenns 2 MInuten dauert, intensiv loben, aber Du musst ihm auch diese Zeit geben .... Sehr wichtig ist, dass Du den (auch an der Leine) nachkommenden kleinen Zwerg viele positive Verknüpfungen gibst. Nicht schimpfen, nicht ärgern, nicht mal nur im Geist und Gedanken schmollen, der Hund spürt das!!!
Intensive Bindung aufbauen geht nur über den positiven Weg! Und ich würde auch das Hören auf Piff dringend anraten, am besten zuhause zur Fütterungszeit!

Liebe Grüße
Gini, Rodin & Primo


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie richtig reagieren wenn der Abruf nicht klappt?
BeitragVerfasst: 07.02.2012 21:51 
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Forums-Welpe
Forums-Welpe

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Beiträge: 34
Geschlecht: Weiblich
Hunderasse: Elo
Mein(e) Hund(e): Boomer
Rodin hat geschrieben:
***Der nächste logische Schritt wäre ....??? Die Schleppleine!, an der man das "Hierher", oder auch "Zu mir" oder auch "komm" exzessiv, also wirklich konsequent trainiert, mit Pfiff und mit Ruf.


Nein, das wäre der erste Schritt, wenn man denn Schleppleinentraining machen möchte. Nicht der nächste logische Schritt nachdem der Hund bereits auf hier gehört hat.

Rodin hat geschrieben:
Außerdem ... was willst Du denn von einem 12 Wochen jungen Knirps???


Gar nichts! Ich stelle hier nur Fragen, um Erziehungsfehler zu vermeiden oder um Ratschläge zu bekommen, wie es besser machen könnte. Siehst du hier irgendwelche Kommentare alla "Blödes Mistvieh hört nicht!" ? Mir ist schon klar, dass ein (by the way inzwischen 13,5 Wochen alter) Welpe nicht perfekt hören kann und somit erwarte ich auch nichts.

Rodin hat geschrieben:
Und ich würde auch das Hören auf Piff dringend anraten, am besten zuhause zur Fütterungszeit!


Ein guter Rat, leider nicht umsetzbar für mich. Ich kann absolut nicht pfeifen, ich krieg keinen Ton raus und als chronischer Tinnitus-Patient kommt auch keine Pfeife für mich in Frage.

Heute hat´s wunderbar geklappt. Unsere Rettung scheint ein Quietscheknochen zu sein. Den guckt er zu Hause nicht an, aber draußen bekomme ich damit sofort Aufmerksamkeit und kann dann nach dem erfolgreichen "hier" entsprechend Party feiern und mit ihm spielen. Damit hab ich ihn heute ganze 5 Mal ohne Probleme vom Spielen mit Hundefreunden wegbekommen. Er kam sofort angelaufen und folgte mir dann auch problemlos. Mal sehen, ob das morgen immer so gut klappt oder ob das heute ein Ausnahmetag war :gruebel:


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