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 Betreff des Beitrags: wie wichtig ist die welpenstunde?
BeitragVerfasst: 28.01.2012 23:25 
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Forums-Welpe
Forums-Welpe

Registriert: 28.01.2012 23:08
Beiträge: 11
Geschlecht: Weiblich
Hunderasse: Sheltie
Hallo,
bin seid gerade erst hier im forum registriert...weil wir auch bald einen hund bekommen. Genauer gesagt, einen sheltie :freu: Wir freuen uns alle riesig.
Ich würde mit ihm sehr gerne in eine hundeschule gehen, vor allem zur welpenstunde. Der nächst kurs beginnt allerdings kommende woche und endet, wenn wir unseren welpen bekommen. Da ist er dann ca 9 wochen. Die nächste welpenstunde beginnt erst ende april, das ist doch dann zu spät oder?
Wie dringend braucht der welpe andere "kameraden"? Ich kenne fast niemanden, der einen hund hat, so wird es mit hundekontakten etwas schwierig...! :( Könnt ihr mir tipps geben?

Vielen dank schonmal :frohh: ,

sabbaralott :waving:


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 Betreff des Beitrags: Re: wie wichtig ist die welpenstunde?
BeitragVerfasst: 28.01.2012 23:41 
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Blindenführhund
Blindenführhund

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Beiträge: 930
Wohnort: Meckenheim
Hunderasse: Harzer Fuchs und Aussies
Mein(e) Hund(e): Kira, June, Samba, Aiyana
Hallo,
Also ich finde Welpenschule nur dann wichtig, wenn viele andere Hunderassen dort vertreten sind, um zum Beispiel zu lernen, dass ein Knautschgesicht nicht immer bedrohlich gemeint ist, weil ein Boxer oder Bully eben so ausschaut. Und wenn einem wirklich vermittelt wird, wie man seinen Hund gut sozialisiert. Und wenn man keinerlei Erfahrung darin hat, einen Hund zu erziehen. Sonst kann man vieles auch ohne diese Unterstützung hinbekommen.
Aber das ist nur eine Meinung.

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Liebe Grüße


Cordula


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 Betreff des Beitrags: Re: wie wichtig ist die welpenstunde?
BeitragVerfasst: 29.01.2012 00:02 
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Registriert: 02.10.2008 21:14
Beiträge: 9111
Weiss nicht wie es heuer gehandhabt wird. Aber bei Welpenschulen die ich kennen gelernt habe, musste bei den Hunden die Impfung abgeschlossen sein. Eigentlich dann schon Junghunde...
Aber: Ihr habt den Hund dann neu, alles ist neu, die Umgebung das Umfeld. Da würde ich den Fokus darauf legen, das der Hund seine neue Umwelt kennenlernt und auch euch. Eine Welpenschule könnte bei dem einen oder anderen schon zu viel Imput sein. Viele Hunde in dem alter verlassen auch eher ungern die ihnen gerade vertraute Umgebung, benötigen auch Zeit sich in ihr zurecht zu finden und um diese zu entdecken, diese sollte man den jungen Hund auch geben. Sicheres kennenlernen des Umfeldes mit einem Menschen an der Seite dem er vertraut. So eine Welpenschule kann auch unangenehme Schlüsselerlebnisse bescheren. Je nach Wesen vom Hund kann es auch seine negativen Spuren hinterlassen.

Meiner Persönlichen Meinung nach, schadet es keinem Hund, wenn er andere Junghunde erst mit 12 oder gar 14 Wochen kennen lernt. Hunde lernt er in der Regel bei seinen ersten Ausflügen schon kennen und ganz fremd sind sie ihm auch nicht. Und den wirklichen Sinn in diesen Welpenschule sehe ich eigentlich auch nicht. Vielmehr sehe ich den Sinn darin, das sich der junge Hund auf sein neues Herrchen und Frauchen konzentriert und eine richtige Bindung aufzubauen, als ihn in dem jungen Stadium in dem alles neu ist, mit zu viel "Sozialisierung" zu konfrontieren. In der Regel haben sie schon genug Imput zu verarbeiten.

Mein persönlicher Rat demnach. Lasst den Hund erst einmal einziehen und sich eingewöhnen. Schaut wie er sich macht. Wie sicher er auf neues reagiert und aufgeschlossen die Umwelt erkundet. Richtet euch danach, wann der richtige Zeitpunkt für eine Welpen/Hundeschule ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: wie wichtig ist die welpenstunde?
BeitragVerfasst: 29.01.2012 01:05 
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Rettungshund
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Sehe das so wie Andreas. Ich finde nicht, daß Welpen unbedingt eine Welpenstunde brauchen. Ich bin mit meinen Welpen nie hingegangen und sie haben auch so Kontakte zu anderen Hunden bekommen und haben sich zu normalen Hunden entwickelt. Ich bin mit Bonny bloß zur Hundeschule gegangen, als sie Junghund war, weil es im Deggenhausetal, wo ich wohnte normal sehr selten vorkam, daß man anderen Hunden begegnete und ich wußte durch die wenigen Begegnungen, die ich hatte, daß Bonny gern mit anderen Hunden spielte und die Gelegenheit wollte ich ihr bieten. Gott sei Dank hab ich da eine super Hundeschule mit einem tollen Trainer gehabt. Die Junghunde konnten vor und nach der Stunden miteinander spielen und der Trainer hatte alles so gut im Blick und im Griff, daß ich keine Angst haben mußte, Bonny mit großen Hunden spielen zu lassen, sie hat sogar die Rottis zum spielen aufgefordert. Aber man muß halt eben Glück haben, eine gute Hundeschule zu erwischen.

Gruß Uta mit Bonny und Buffy

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 Betreff des Beitrags: Re: wie wichtig ist die welpenstunde?
BeitragVerfasst: 29.01.2012 03:15 
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Mein(e) Hund(e): Schnuppe, Dino, Barney
Ich denke es kommt drauf an. Zum Einen muss man erstmal eine wirklich gute Hundeschule finden-das ist schon schwer genug... Zum Anderen kommt es auf einen selbst an.

In meiner Huschu wird das so gehandhabt, dass die Welpen eh frühestens mit 10 Wochen kommen können. Die erste Zeit haben sie noch genügend zu tun mit den Eindrücken des neuen Zuhauses fertig zu werden. Mein Barney war glaub ich mit 13 Wochen das erste mal in der Welpengruppe-wegen Urlaub und organisatorischen Gründen ging es nicht früher. Es war weder zu spät noch zu früh, sondern genau richtig wie ich finde. Frag doch mal bei der Huschu nach ob es in Ordnung ist, wenn ihr etwas später kommt. Direkt von Anfang an, find ich es auch etwas zu viel. Wie Andreas schon schrieb, wollen die Kleinen am Anfang meistens noch nichtmals von Zuhause weg.

Ich wollte mit meinem Kleinen eine Welpenschule besuchen, damit er auch Kontakt zu Gleichaltrigen hat. Den könnte ich ihm so nicht bieten. Er hat zwar Hundekontakt und wächst im Rudel auf, aber das Spiel mit Gleichaltrigen und vor allem mit verschiedenen Rassen, finde ich persönlich ganz wichtig. In der Huschu durfte er von Mops bis zum Briard alles kennen lernen-solche Hunde könnte ich ihm nie bieten. Außerdem hat man grade als Ersthundehalter bei dem Trainer einen guten Ansprechpartner. Ich bin zwar schon etwas erfahren, aber einen Welpen hatte ich bis dato noch nie. Meine Trainerinnen konnten mir tolle Tipps und Hinweise geben, was ich wann tun soll und wie ich noch etwas verbessern konnte.

Bei meiner Huschu finde ich es auch sehr gut, dass ein besonderer Augenmerk auf die Mensch-Hund-Beziehung gelegt wird. Wir haben mit "Sitz" zum Beispiel erst bei den Junghunden angefangen. Vorher standen Spielstunden, verschiedene Untergründe, Leinenführigkeit, Abbruchsignal, Tabus setzen, Rückruf und Co auf dem Programm. Es ging um die Sozialisierung und vor allem darum, dass die Menschen mit ihren Hunden zu einem Team zusammen wuchsen und auch im Alltag klar kamen. Das ist halt das Glück wenn man eine gute Huschu findet.

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LG von Nina mit Schnuppe, Dino und Barney.

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 Betreff des Beitrags: Re: wie wichtig ist die welpenstunde?
BeitragVerfasst: 29.01.2012 10:44 
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Leitwolf
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Ich find Welpenstunde schon wichtig, allerdings sollte man sich vorher Gedanken machen, was das Ziel der Aktion sein soll.

Ich she als Ziel, daß der Welpe, der ja bis dahin ausschließlich gleichrassige Hunde kennengelernt hat, sich mit anderen Rassen und Rassegruppen auseinandersetzt, deren körperliche Besonderheiten und ihre doch oftmals stark abweichende Körpersprache kennenlernt. Macht das Leben später leichter.

Für mich liegt das Hauptaugenmerk auf dem freien Spiel der Welpen unter Kontrolle von TrainerInnen, die in der Lage sind, Situationen einzuschätzen und entsprechend zu bewerten. Also, einerseits Auseinandersetzungen zulassen, solange es fair bleibt und andererseits einschreiten, wenns kippt. Bzw. kurz davor. Zwischen den einzelnen Spielsequenzen kann man schon kleinere UO-Übungen einflechten - das dient auch der Bindung - und natürlich und ganz wichtig Sozialisierungsübungen. Untergründe, optische und akkustische Reize, Pflegesituationen, Abrufübungen ... Auch mal eine Welpenstunde in einem Einkaufszentrum etc, der Phantasie sind ja keine Grenzen gesetzt. Dazu kommt, daß die TrainerInnen auch mit den Menschen gut klarkommen, also Entscheidungen begründen, die Theorie (Lernverhalten, Hundeverhalten ... ) beherrschen und vermitteln können.

Wo ich nicht hingehen würde sind Welpenstunden, bei denen die "Abrichtung" des Hundes im Vordergrund steht oder massiv auf eine Sport"karriere" hingearbeitet wird. Ich kenne z.B. eine Welpengruppe, da dürfen die Welpen von den 60 min vielleicht 2 x 10 min frei spielen, die restliche Zeit wird an der Leine und an Agility-Geräten geübt. Für mich völlig daneben.

Ein Hund muß mit 6 Monaten weder "Sitz" noch "Platz" beherrschen und auch nicht perfekt "bei Fuß" laufen. Aber er muß sofort und in 90% der Fälle kommen, wenn man ihn ruft. Egal, wieviel Ablenkung da ist. Und das vermittelt eine gute Welpenschule.

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Viele Grüße von Katrin und dem Trio infernale
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 Betreff des Beitrags: Re: wie wichtig ist die welpenstunde?
BeitragVerfasst: 29.01.2012 12:27 
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Forums-Welpe
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Vielen dank für eure wirklich hilfreichen antworten! Dann weiß ich jetzt ja, dass alles nicht so pressiert und es zur junghundstunde auch noch reicht!!! Ich will einfach nix verpassen oder falsch machen! Aber eure antworten hören sich sehr vernünftig und logisch an ;-) Also vielen dank dafür und allen einen schönen sonntag!!!! :-h :waving:


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 Betreff des Beitrags: Re: wie wichtig ist die welpenstunde?
BeitragVerfasst: 29.01.2012 20:57 
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sabbaralott hat geschrieben:
Vielen dank für eure wirklich hilfreichen antworten! Dann weiß ich jetzt ja, dass alles nicht so pressiert und es zur junghundstunde auch noch reicht!!! Ich will einfach nix verpassen oder falsch machen! Aber eure antworten hören sich sehr vernünftig und logisch an ;-) Also vielen dank dafür und allen einen schönen sonntag!!!! :-h :waving:

Trugschluss!!! Hundewelpen sollten möglichst bis zur 16. Woche die Basics beigebracht bekommen!! Da brennt sich quasi alles auf des Hundes Festplatte! Und das bleibt dann auch! Man sollte so früh wie möglich mit seinem Welpen "arbeiten".

Je später man anfängt, umso schwieriger wird es! Vor allem für Halter, die zum ersten Mal einen Welpen haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: wie wichtig ist die welpenstunde?
BeitragVerfasst: 29.01.2012 21:31 
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Zitat:
Hundewelpen sollten möglichst bis zur 16. Woche

Es gibt keine Welpen mit 16 Wochen. Das sind bereits Junghunde. Es reicht auch in der Tat aus, wenn sie ab der 12-14 Wochen in so eine "Belustigungstunde" geht. Und selbst wenn man erst ab der 16. Wochen mit so einem Wurm in die "Hundeschule" geht, schadet es einem Hund auch nicht. Für einige kann es sogar besser sein. Man kann hier nicht alles über einem Kamm scheren und es hängt im Wesentlichen immer vom Hund ab. Man muss auch den Hund nicht jedes mal neu Erfinden. Heuer dappen vermutlich bald mehr kaputt Therapierte Hunde rum wie schlecht sozialisierte. Es ist auch keine Wissenschaft, man kann aber daraus eine machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: wie wichtig ist die welpenstunde?
BeitragVerfasst: 29.01.2012 21:38 
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Andreas hat geschrieben:
es hängt im Wesentlichen immer vom Hund ab. .


Und vom dazugehörigen Menschen.

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Du , mein Hund , bist der einzig wahre Freund , was habe ich getan um deine Hingabe zu verdienen ? - Siano


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 Betreff des Beitrags: Re: wie wichtig ist die welpenstunde?
BeitragVerfasst: 29.01.2012 23:40 
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Andreas hat geschrieben:
Zitat:
Hundewelpen sollten möglichst bis zur 16. Woche

Es gibt keine Welpen mit 16 Wochen.

Dünnbrettbohrer. Wegen dem einen Tag ... :gruebel:

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 Betreff des Beitrags: Re: wie wichtig ist die welpenstunde?
BeitragVerfasst: 30.01.2012 00:11 
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Rettungshund
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Mein(e) Hund(e): Lea, Hero, Cora
Naja, der Hund wird ja nicht 16 Wochen und dann ist plötzlich alles zu spät.

Viel wichtiger ist in den ersten Wochen Bindungs- und Vertrauensaufbau.
Klar sollte der Hund zumindest seine nähere Umgebung kennenlernen, auch ein paar nette Hunde.

Aber es ist ja nicht so, dass seine "Festplatte" dann plötzlich nicht mehr "beschreibbar" ist.

Eine meiner Hündinnen ist mit über 4 Jahren das erste Mal mit mir mit dem Bus gefahren. Hatten wir nie geübt, weil es sich einfach nicht ergeben hat.
Trotzdem kein Problem.
Genau wie viele andere Sachen. Man kann ja in den paar Welpen-Wochen garnicht alles was mal sein könnte üben. Da ist so ein Knopf hoffnungslos überfordert.

Aber wenn das Grundvertrauen stimmt, geht auch später noch alles mögliche.

_________________
Ein Stafford packt Dein Herz und läßt es nie mehr los.


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 Betreff des Beitrags: Re: wie wichtig ist die welpenstunde?
BeitragVerfasst: 30.01.2012 07:37 
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babett hat geschrieben:
Andreas hat geschrieben:
Zitat:
Hundewelpen sollten möglichst bis zur 16. Woche

Es gibt keine Welpen mit 16 Wochen.

Dünnbrettbohrer. Wegen dem einen Tag ... :gruebel:


Für mich ist ein Hund ab 14 Wochen ein Junghund von mir aus ein angehender Junghund. Eigenlicht kann man ihn auch ab der 12 so bezeichnen. So wirklich gibt es kein tatsächlicher Stichpunkt, irgendwann hat, wer auch immer die 16 Woche festgelegt. Die "großen" Fachliteraturen legen sich hier auch nicht fest. An sich gibt es kaum einen Grund mit 12- 14Wochen hier noch das "Baby/Säugling" zu sehen. Zumal die die Selbständigkeit schon weit fortgeschrittenen ist, feste Nahrung zu sich genommen wird und die Kontrolle über Darm/Blase im groben oftmals schon gut funktionieren. Betrachten wir das ganze mal von den kleinen Rassen, welche mit 5-6 Monaten ihre erste Läufigkeit erfahren, erscheint mir fixe Festlegung auf 16 Wochen etwas merkwürdig.


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 Betreff des Beitrags: Re: wie wichtig ist die welpenstunde?
BeitragVerfasst: 30.01.2012 08:44 
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Registriert: 02.10.2008 21:14
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Friida hat geschrieben:
Viel wichtiger ist in den ersten Wochen Bindungs- und Vertrauensaufbau.
Klar sollte der Hund zumindest seine nähere Umgebung kennenlernen, auch ein paar nette Hunde.
Aber es ist ja nicht so, dass seine "Festplatte" dann plötzlich nicht mehr "beschreibbar" ist.
Eine meiner Hündinnen ist mit über 4 Jahren das erste Mal mit mir mit dem Bus gefahren. Hatten wir nie geübt, weil es sich einfach nicht ergeben hat.

Richtig, ein Hund muss nicht Zwangshaft alles bereits kennengelernt haben. Ein solide aufgebauter und wesensfester Hund, wird auch weit später neuem gegenüber aufgeschlossen sein. Es ist auch gar nicht möglich, dass er alles bereits in sehr jungen Wochen verarbeiten kann, weil für diese Lernprozesse auch Erfahrungswerte Erforderlich sind. Viel schlimmer ist es, wenn er mit zu vielem konfrontiert wird, wo er noch gar nicht weiß wo er es alles hinstecken soll, bzw. erlebtes noch nicht richtig verarbeitet werden kann. Umso merkwürdiger mutet es mittlerweile auch an, wenn selbst Züchter der Meinung sind gerade gewölfte Welpen mit CD beschallen zu müssen. Sehr viele Erlebnisse bedürfen auch eines positiven Lernerfolgs. Bleibt dieser aus bleibt bestenfalls ein großes Vakuum. Ein positiver Lernerfolg besteht auch darin, Verlässlichkeit und Vertrauen zu bestätigen, in eine für den Hund neuen oder gar unangenehmer Situation. Es nützt also nichts, einen Hund mit einer Situation zu konfrontieren, die für ihn unbehaglich ist und er sich in einer solchen ziemlich verlassen fühlt. Im Gegenteil, wenn sein Mensch an dieser Stelle noch versagt hinterlässt es negative Spuren.
Also auch hier hängt immer wieder alles vom Wesen und Typ des Hundes ab. Daher ist es schlicht „falsch“ sich an irgendwelche Richtzeiten zu Orientieren. Selbst Hunde die am Anfang hier und da einige Startschwierigkeiten haben, holen das in der Regel zügig wieder auf.
Das Beste für einen Hund ist immer noch das „natürliche“ ins Leben gehen, nichts Zwanghaftes, und auch keine von Hundeschulen festgelegt Normen. In seinem gewohnten häuslichen Umfeld, beim täglichen Gassigang in Wald Feld und Flur bekommt der Wurm in der Regel alles nötige an Input.


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 Betreff des Beitrags: Re: wie wichtig ist die welpenstunde?
BeitragVerfasst: 30.01.2012 10:46 
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Junghund
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Beiträge: 94
Geschlecht: Weiblich
Hunderasse: Sheltie
Mein(e) Hund(e): Nelli, Jule
Meine Meinung dazu: Lieber gar keine Erfahrung als eine schlechte!
Erstmal den Hund in Ruhe ankommen lassen und wenn Welpenspielstunde, dann bitte eine die gut ist.
Es ist sehr schwer einem Hund schlechte Erfahrungen vergessen zu lassen die so früh gemacht worden sind.
Manchmal ist es einfach besser, man sucht sich einen anderen Welpen (mit ähnlicher Größe und gleichem Alter) und trifft sich einfach privat.
Hast du allerdings eine gute Hundeschule mit kompetenten Trainer finde ich es sehr sinnvoll hinzugehen. An deiner Stelle würde ich mir die Hundeschulen in der Umgebung, ohne Hund, erstmal genau anschauen und dann entscheiden ob und wo du hingehst. Ein ausschließender Satz war für mich immer: " Das müssen sie untereinander klären".

_________________
Liebe Grüße
Anja

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