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 Betreff des Beitrags: Afghanenhaltung in der Wohnung?
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Ich habe mal eine Frage an alle Afghanenbesitzer. Was sagt ihr zur Haltung von Afghanen oder allgemein großen Windhunden in der Wohnung? Ich finde diese Rasse sooo klasse, aber will erst richtig informiert sein, bevor ich noch zur Tierquälerin werde.
In Büchern oder im Internet habe ich bis jetzt sehr unterschiedliche Meinungen darüber gehört :o und bin nun gespannt auf eure Antworten. Und geht es überhaupt mit der Haltung, wenn ich alleine wohnen würde?( meine Ausbildung fängt bald an und die Zeit wohne ich noch zu Hause aber danach werde ich eine Wohnung beziehen müssen). Ich denke ich werde wohl allgemein auf einen neuen Hund verzichten müssen, damit er nicht Stunden lang zu Hause hocken muss....?

liebe grüße Li Lin


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 Betreff des Beitrags:
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Ich denke Wohnungshaltung ist absolut kein Problem (solange der Hund sich frei bewegen und ausstrecken kann), man sollte sich aber in erster Linie Gedanken darüber machen wie man den Hund rassegerecht auslastet und ob man ihm das auch wirklich bieten kann :)


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Hunderasse: Auf-jeden-Fall-Hund
Mein(e) Hund(e): Yoda
:waving: Li Lin,

sehe da auch kein Problem drin, solang keine 35qm wohnung gemeint ist :wink:

du hast ja u.a. möglichkeiten den Hund mit dem Fahrrad auszupowern.
Müßtest also schon sportbegeistert sein.

Meine Freundin geht auf die Rennbahn (eigentlich für Pferde).
Die bieten Hobby-"Hunderennen" an.
http://www.wsv-bb.de/html/training.html

Grüße Tazgirl

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Hunde sind die Besseren Menschen
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 Betreff des Beitrags: Kann man Afghanen mehrere Stunden alleine lassen??
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Vielen Dank für den Link, würde natürlich (falls ich mir einen Hundi anschaffe :D ) gerne mit ihm zum Rennen fahren bzw. rassegemäßes Auslasten betreiben. Mit dem alleine lassen habe ich so meine Zweifel, gerade in der Welpenzeit....
Wäre eine WG eine Alternative? Auch wegen der Rasse "Afghane"....der Umgang mit nicht-Familienmitgliedern scheint ja nicht ganz so einfach zu sein :???: ?
Oder was meint ihr wie lange kann man es einem Hund zumuten ihn alleine zu lassen?
Hab mit meiner Süßen das Problem nicht gehabt, da mein Dad pensioniert ist...
:wink:

lg Li Lin


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 Betreff des Beitrags:
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Hallo Li Lin,
ich leb ja schon mit Afghanen zusammen seit ich 15 bin(bin jetzt stolze fast 35),
mit Wohnungshaltung ist absolut kein Problem,da Windhunde,vor allem Orientalen(Afghane,Saluki,Sloughi),in der Wohnung,Haus ein sehr ruhiges Verhalten aufweisen,sie können bis zu 20 Stunden am Tag schlafen,sie werden oft mit Katzen verglichen.
Was das Alleinsein betrifft ist eine Sache der Gewöhnung,ich hatte nie Probleme meine Affis 5-6 Stunden allein zu lassen,wie gesagt muss man nur danach dafür sorgen dass sie sich auspowern können wenn man wieder zuhause ist.
Der Afghane meiner Schwester z.B. ist 3x die Woche 8 Stunden alleine mit einer Unterbrechung von 2 Stunden Mittags,und ihm geht's wunderbar.
An der WG seh ich an sich eigentlich kein grosses Problem,nur soll der Hund ein Zimmer oder abgelegenen Platz haben wo er sich zurückziehen kann wenn er möchte und nicht gestört wird,WG's sind ja oft ziemlich turbulent,oder?
Dass der Umgang mit nicht-Familienmitgliedern ein Problem sein soll,ist nicht richtig,meine Hunde haben sich noch nie problematisch mit irgendwelchen Leuten verhalten,ist alles Sache von Erziehung,und irgendwie wird die WG ja seine Familie sein.
Wenn du versuchen würdest den Welpen für die Sommerferien zu dir zu holen,hättest du schon viel Zeit ihn einzugewöhnen.
:waving:


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Ups,ich glaub ich hab was falsch verstanden,du fängst ne Ausbildung an,da hat man keine Sommerferien,oder?
:waving:


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Doch doch, das ist schon richtig. Ist zwar eine Ausbildung, aber eher eine Schulische, also hab ich immer noch tolle 6 Wochen Sommerferien :biglaugh:
Ja das stimmt mit der WG. Wäre zumindest schön wenn er die Leute als Familie ansehen würde.
Ja es ist wohl wirklich alles eine Sache der Erziehung, und wahrscheinlich schwer im allgemeinen zu sprechen.Hat mir schon sehr gut weitergeholfen, vielen dank!
:)
Aber dass es nicht unmöglich ist erleichtert mich.

Wegen der Sache mit der Erziehung hab ich noch eine Frage. Eine Afghanenbesitzerin erzählte mir der festen Überzeugung, dass sich Afghanen nicht erziehen lassen, auf den Tischen rumturnen, und ins Haus machen.
Das halte ich für fragwürdig, was sagt ihr dazu denn? :shock:

Danke im Voraus, die Li Lin


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Ah ich habe gerade gelesen, bei "Wilde Feger", dass manche Leute denken, Afis seien nicht zu erziehen, so erklärt sich auch warum bei diesen Menschen die Hundis auf den Tischen rum springen.

Höre trotzdem gerne eure Antworten

:D

lg Li Lin


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Hi,
O Gott,was müsen da Zustände herrschen :headtowall:
Afghanen kann man sehr wohl erziehen,er wird natürlich nie ein DSH oder Aussi oder Labrador werden,dieses Grabgehorsam kann man nicht von ihnen abverlangen,sie behalten immer ihren speziellen Touch individualität.
Sie gehorchen um ihrem Herrn zu gefallen,und venn man versucht sie mit Härte oder gar Schlägen zu erziehen,kann das ganz klar nach Hinten losgehn.
Es gibt mittlerweile sehr viele Besitzer welche die Hundeschule mit ihrem Affi besuchen und diese beim Spaziergang ableinen können,dies ist aber mit Vorsicht zu geniessen,denn im Afghanen steckt ein grosser Jäger und ist er von der Leine braucht er nur irgendwo am Horizont was zu sehn wo sich bewegt ist er ab und hört nix mehr bis er seinen Trieb befriedigt hat,dann kommt er an die Stelle zurück wo er seinen Herrn verlassen hat.
Also wie gesagt,Grundgehorsam ist überhaupt kein Problem,mit viel Liebe und Einfühlvermögen absolut zu machen.
Noch ein sehr grosser Nachteil(oder Vorteil) des Afghanen besteht in seiner Fähigkeit Essbares zu klauen schneller als sein Schatten.
Alles was auf dem Küchentisch oder manchmal sogar in der Pfanne ohne Aufsicht 2 Sekunden liegen bleibt ist seins!
Das kriegt man ihnen wirklich nicht abgewöhnt,und sie machen es ALLE.
Vorteil darin liegt dass man wirklich sich angewöhnt nichts herumliegen zu lassen,sei es Kartoffelchips beim Fernsehen,oder n'Kuchen auf dem Küchentisch.
So,noch Fragen?
:waving:


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Zitat:
Wegen der Sache mit der Erziehung hab ich noch eine Frage. Eine Afghanenbesitzerin erzählte mir der festen Überzeugung, dass sich Afghanen nicht erziehen lassen, auf den Tischen rumturnen, und ins Haus machen.
Das halte ich für fragwürdig, was sagt ihr dazu denn?


Ja, das stimmt, das solche Zustände bei manch einem Windhundbesitzer vorherrschen. Leider kein Witz und ich saß bereits selbst daneben. Es sind genau die Menschen, die sagen "Hundeschule? Nein, das schadet einem Windhund" und "Einen Windhund zu erziehen verstößt gegen die Würde der Tiere" - alles Hokuspokus. Faul sind diese Menschen und nichts anderes! Ein Windhund braucht Zeit etwas wirklich verinnerlicht zu haben. Horus hat innerhalb von einem Tag perfekt "sitz" gemacht. Dennoch hat es 2 Monate gedauert, bis er es ohne zu hinterfragen einfach macht. Manchmal guckt er mich dabei an und führt es in Zeitlupe aus - nach dem Prinzip "wenn ich langsam genung bin, vll hebt sie dann wieder auf". Bei meiner Schwester z.B klappt das. Bei mir nicht. Er MUSS es machen und so tut er es einfach. Ohne lang zu überlegen. Man kann einen Windhund genauso erziehen wie eine andere Rasse. Es kommt nur darauf an, ob man auch den Atem dazu hat. Horus beispielsweise ist in der Hundeschule ein Streber schlechthin. Er langweilt sich, weil wir immernoch "sitz", "platz" "fuß" und "bleib" machen. Er macht es verdammt gut und wir üben zuhause täglich an der Schleppleine. Er kann inzwischen mit der Leine sehr gut umgehen und weiß, was beispielsweise "laaaaaaaangsam" bedeutet. Windhunde sind nicht dumm, aber sie fangen teilweise an, wenn du sie für dumm verkaufen möchtest alles zu hinterfragen. Ich hatte vor ein paar Wochen eine riesen Diskussion mit einer Trainerin. Sie hate es für sinnvoll gehalten, die Hunde 15 min Fuß laufen zu lassen und alle 2-3 Meter "sitz" zu sagen. Ich habe es nicht gemacht, weil ich will, dass mein Hund ein Komando ernst nimmt. Es ist nicht zum Spass da, sondern hat Sinn. Wenn du verlangst, dass der Windhund 20x hintereinander "sitz" macht und beim 21x immer noch mitspielt, dann biste falsch :lol: Der stempelt dich eher als unglaubwürdiger Hampelmann ab und du hast verloren. :evil:

Alles ist möglich, denn auch ein WindHUND ist nur ein Hund :waving:

Lg Lucia - die bei Windhundunterhaltungen immer viel zu viel quatscht :lol:


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Auch wenn manche Menschen behaupten (habe ich zumindestens vor einiger Zeit von Micha *Schnuffelchen* gehört und meiner Mama war es ebenfalls bekannt) das ein Affi sterben wird, wenn er allein bleibt halte ich sowas für völligen Schwachsinn.

Horus musste jetzt auch die letzte 2 Wochen täglich für 3-5 Stunden allein bleiben. Gut, unsere Katzen waren dabei, aber eben niemand anderes. Horus lebt noch, ihm geht es gut und er ist nicht irgendeiner Krankheit verfallen. Du kannst mit Übung (wobei meiner nicht mal das wirklich hatte) auch einen Windhund problemlos allein lassen. Nur sagt man, dass man es nicht vor dem 6. Monat machen sollte, da die Mutter in der Wildness dies mit den Kleinen auch nicht macht. Besonders bei den Windhunden ist dies noch sehr sehr ausgeprägt...


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Hi,
Lucia,ich bin voll und ganz deiner Meinung,
ich kann nur hinzufügen dass meine Affis auch schon vor 6 Monaten alleine blieben,wie lange am Stück weiss ich nicht mehr,aber sie haben es alle überlebt!
Im Jugendalter muss man eben nur damit rechnen,dass manchmal eben z.B die Zimmerpflanzen auseinandergenommen werden oder Schuhe total zerkaut werden,mein Dago hat z.b. Schnee aus seinen Kissen gemacht,usw.
Aber ab ein gewisses Alter klappt dies ohne Problem.
Ich muss zwar noch dazusagen dass wir eigentlich immer 2 Hunde hatten,und kann sein dass dies auch geholfen hat,denn an sich sind sie ja dann nicht allein,eben wie bei Lucia mit den Katzen.
:waving:


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Einen Tip zum Alleinbleiben bei Junghunden - der gefüllte Kong! Horus liebt das Teil, weil immer was neues drin ist. Letzte Tage war er beispielsweise von Morgens halb 9 bis Mittags halb 3 allein. Es ging eben nicht anders...Horus hat außer eines seiner Stofftiere nichts zerstört. Überhaupt denke ich, dass Windhunde Rassen sind, mit relativ wenig Zerstörungspotential. Vielleicht bild ichs mir nur ein - aber ich find das :lol:

Ich liebe die Windis :lovemetoo: Und ich würd meinen für kein Geld der Welt eintauschen, auch wenn ich ihn hin und wieder an die Wand tackern könnte :lol: :lovemetoo:


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Danke für sie Antworten.
Jaja Konsequenz ist schon sehr wichtig. Für alle Hunde wie für Menschen. Meine Belgierin hat sich, als wir sie zu uns geholt haben, auch gedacht "Sitz soll ich machen...Wer bist du denn überhaupt?!" Aber Geduld zahlt sich halt aus und selbst wenn es manchmal nicht sehr leicht ist hat man am Ende einen netten Hund der die Grenzen kennt und akzeptiert.
Da muss man beim Afghanen bestimmt noch mehr von vorweisen als beim Belgischen Schäferhund :wink:

Hunde sind schon super :lovemetoo:
Oh, das mit dem Essenklauen ist mir neu. Da lässt man bestimmt wirklich nichts mehr liegen :P
Das liegt doch bestimmt an den Genen oder? Vielleicht weil sie so ursprünglich sind, da ist es halt einfach gut alles Essbare zu nehmen, was man findet^^
Vom Futterball hab ich auch sehr Positives von gehört. Und wenn sie so auf Essen stehen, ist das ja genau das Richtige!

Eine neue Frage :cool: : Wie lange hat es gadauert eure Windis stubenrein zu bekommen? Dauert es länger als bei anderen Hunden, haben die Züchter gute Vorarbeit geleistet? (...Naja drei Fragen :) )

Liebe Grüße Li Lin


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Hi,
ich würde sagen mit der Stubenreinheit ist es gleich wie bei anderen Hunden,
hängt davon ab mit welchem Alter man ihn bekommt.
Oft geben Afghanen oder im allgemeinen Windhundzüchter ihre Hunde nicht vor 12 bis 16 Wochen ab,also steht fest dass ein 16 Wochen alter Welpe der beim Züchter schon viel mitgekriegt und gelernt hat schneller Stubenrein ist als ein Welpe mit 10 oder 12 Wochen.
:waving:


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