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 Betreff des Beitrags: Afghanenwelpe - Probleme!!!!
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Hi Leuz!

Ich frage hier für Bekannte von mir. Deren Afi ist jetzt 14 Wochen alt und seit 3 Wochen bei ihnen. Er kommt aus Bratislava von den Gandamaks.

Sie gehen (leider) recht lange mit ihm spazieren (1/2 bis 3/4 Stunde), sobald er heimkommt, pieselt er ins Haus (manchmal setzt er auch seinen Kot drinnen ab). Ich habe schon geraten, erstens nur für Minuten mit ihm zu gehen (er versteckt sich, sobald er die Leine sieht) und zweitens nix interessantes zu machen, damit er Zeit hat, sich unabgelenkt zu lösen. Auch die üblichen Tipps, von wegen genau aufpassen und beim kleinsten Zeichen raus mit ihm. Er pieselt aber nicht am Arbeitsplatz, wohin er mitgenommen wird. Ich vermute mal, da liegt das Problem an der häuslichen Situation, was immer ihn da auch stört. Wobei er, wenn er in einem geschlossenen Raum mit der Familie ist, er auch nicht pieselt.

Die zweite Geschichte ist, dass er oft Durchfall hat. Er bekommt Royal Canin für Welpen. Lt. Tierarzt ist alles i.O. mit ihm. Zur Rohernährung zu raten, hat keinen Sinn, das ist für sie zu aufwändig, obwohl ich es ihnen erklärt habe anhand meiner eigenen Erfahrung (ich füttere nur roh und finde es gar nicht aufwändig). Da ich mit TroFu keine Erfahrung habe, was könnte ich raten, dass sie tun sollen. Welches TroFu wäre erfahrungsgemäß am verträglichsten?

Persönliche Frage: sind Afi´s wirklich sooooo schwierig?


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Hallo,
ich persönlich finde dass 1/2 bis 3/4 Stunden wirklich zuviel sind für einen 14 Wochen alten Welpen der ja doch ziemlich wächst,ist für seine Gelenke einfach zu viel.
Dass er sich vor der Leine versteckt kann zb davon kommen weil er noch nicht so an die Leine gewöhnt ist und dies noch nicht mit was nettem verbindet.Ich kann mir vorstellen dass der Wurm nach 3/4 Stunden spazieren total Fertig ist und dies gar nicht so toll findet.
Und ich bin definitiv der Meinung dass man nicht von einem 14 Wochen alten Welpen erwarten kann seine Blase schon unter Kontrolle zu haben,nach drei Wochen in einem neuen Zuhause muss der Kleine ja noch ganz viel lernen.
Afghanen sind nicht so schwierige Hunde aber sehr sensibel und feinfühlig.
Ist es der erste Hund deiner Bekannten?
Eine gute Lebenshygiene um einen Welpen "sauber"zu bekommen find ich diese:
Nach jedem Schlafen,Fressen oder Spielen sofort mit dem Kleinen für ein paar Minuten raus!
Wenn er was macht,dann ganz toll loben.
Mit dem Futter ist schwierig,ich füttere meinem Afghanen Belcando Trofu
gibts bestimmt auch für Welpen,ich find es ist ein sehr gutes Futter.
So,vielleicht hat noch jemand eine andere Meinung,
:waving:


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Mit der Angst vor Leinen geb ich Isa recht... Für ihn wird jeder Spaziergang wie ein kleiner Marathon für dich sein... Demnach denkt er vor jedem Gassi gehen, Nein nicht schon wieder so ne lange anstrengede Strecke... Sie sollte die Zeit auf jeden Fall um die Hälfte reduzieren...

Und dass er drinnen macht, obwohl er grad draußen war liegt einfach daran, dass draußen soviel Reizen sind, die das Pieseln vergessen lassen... Hatten wir bei Ashley auch... Draußen war alles Woooow und toooll und drinnen wo sie ja alles kannte, wurde dann gepieselt... Also, wir sind dann stündlich raus und nach 1 Wochen hat sies dann auch geschnallt... Überschwengliches Lob und Geduld sind gefragt...

Andereseits könnte es ein Protest rein pieseln sein... Wenn du schreibst, er macht nur wenn er allein ist...

Schwierige Situation... Vll solltest du damit direkt ins Welpenforum...

Wurde sie wegen dem Durchfall schon gründlich untersucht? Muss ja nicht ausschlaggebend vom Futter kommen... :???:

Royal Canin ist aber nicht gerade das Non Plus Ultra... Verstehen könnt ich schon wenn sie Durchfall bekommt...
Wir füttern sehr zufrieden Magnusson... :goldcup:

Und Affis sind ned schwierig... Man muss nur mit ihnen umzugehen wissen :wink: Man braucht das gewisse Feingefühl für die Rasse :D


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Naja und beim Feingefühl fängt es meiner Meinung ja schon an. Es ist nicht ihr erster Hund und mein Eindruck war auch beim vorherigen schon, dass er so nebenher gelebt hat. Sie behandeln den Kleinen meiner Meinung nach wie einen erwachsenen Hund, so nach dem Motto: wir hatten schon drei Hunde in unserem Leben und das funktioniert jetzt auch so. Irgendwie so nach Schema.
Ich rate natürlich, wenn ich gefragt werde, soweit ich mich auskenne, aber irgendwie habe ich das Gefühl, das wird nicht ernst genommen.

Es tut mir so leid, denn ich finde, dass Afghanen tolle Hunde sind und im übrigen ist die Aufzucht eines Welpen, egal welche Rasse oder Nichtrasse sehr viel mehr erfordert, als ich es z.B. hier mitkriege.


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Ohweh... Sowas kann eigentlich nur schief gehen... Spät wenn er in die "pubertät" kommt wird er dann eben anfangen, den Herrn im Haus zu spielen und naja... So landen die Affis in der WIndhundhilfe und das verschafft ihn seinen Ruf...

Ich hoffe sie bekommt das hingebogen, Afghanen machen sich auch toll in der Hundeschule :wink:


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[quote="*schnuffelchen*"]Ohweh... Sowas kann eigentlich nur schief gehen... Spät wenn er in die "pubertät" kommt wird er dann eben anfangen, den Herrn im Haus zu spielen und naja... So landen die Affis in der WIndhundhilfe und das verschafft ihn seinen Ruf...

Ja,ich hab genau das Gleiche gedacht als ich den letzten Beitrag von Maddox gelesen hab.
Einen Afghanen einfach so nebenher leben lassen,kann nur schiefgehn!
Ich kann da nur sagen:Armer Hund

:waving:


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Ich muss nochmal was anmerken. Ich mag die Familie total gerne und hab mich auch sehr mit ihnen gefreut, als feststand, dass wieder ein Hund einziehen wird. Sie sind wirklich liebe Menschen, nicht dass da jetzt ein falscher Eindruck entsteht. Aber trotzdem hat sich im Laufe der letzten Jahre das Verständnis für Hunde und deren Bedürfnisse bzw. Sprache gsd allgemein geändert, man sollte halt ein bissl über den Tellerrand schauen und sich informieren.

Ich denke auch, dass sie gutgemeinte Ratschläge von mir vielleicht nicht ernst nehmen, da ich ja nun einen "Ersthund" habe. Trotzdem habe ich mich in alle Richtungen informiert und viel gelesen, weil ich denke, ein Hund ist genauso ein Familienmitglied und hat ein Recht auf bestmögliche Haltung (warm, satt, sauber ist schon längst out). Der Kleine kommt ja auch nicht ausm Kofferraum, wo man dann vielleicht sagen könnte, nicht sozialisiert, eh klar. Der hatte es beim Züchter echt gut. Naja, ich hoffe wirklich sehr, dass sich alles zum Guten wendet, danke für eure Geduld!


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Kein Problem,
ich drücke dem Kleinen die Daumen dass alles gut geht.
:waving:


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*maddox* hat geschrieben:
Der Kleine kommt ja auch nicht ausm Kofferraum, wo man dann vielleicht sagen könnte, nicht sozialisiert, eh klar. Der hatte es beim Züchter echt gut. Naja, ich hoffe wirklich sehr, dass sich alles zum Guten wendet, danke für eure Geduld!


Wenn ich höre, dass es sich um einen Gandamak handelt, blutet mein Herz noch mehr, als es ohnehin schon bluten würde!
Wir hatten früher selbst einen Gandamak und sie sind heute noch seeeehr erfolgreiche Züchter!!! Außerdem sehe ich sie gelegentlich bei uns auf der Rennbahn...

Ich würde auch sagen, dass die Familie den Welpen lieber mehr Aufmerksamkeit schenken sollte. So lange Spaziergänge sind für den Kleinen nichts!
Der Kleine (die Kleine) sollte sich zuerst besser eingewöhnen und ein bissi mehr wachsen und dann mit der Zeit langsam die Länge der Spaziergänge steigern.
Wenn der Welpe so viele neue Eindrücke erlebt, vergisst er womöglich aufs pieseln und erledigt das dann zu Hause. Die ersten Tage war das bei Gino auch so. Bis wir die "Lösegegend" eingeschränkt habe, damit keine neuen Reize auf ihn wirken.

Ich wünsche dem kleinen Gandamakbaby alles erdenklich Gute!!!

LG, Bexy


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Irgendwie hat sich das alles nicht gut entwickelt. Dieser prachtvolle Rüde ist nun soweit, dass er fast nicht mehr zu händeln ist. Zerstört zu Hause alles, hört nicht (naja, wie auch, wurde ja nix gemacht mit ihm), wenn sein Herrl nicht da ist, muss er in die Hundepension, weil sie nicht auf ihn aufpasst, ich denke, nun erfüllt der arme Hund jedwedes Klischee von wegen unmöglicher Afghane. Ich hoffe nur inständig, dass er - und das fürchte ich fast - wenn er abgegeben wird, dem Züchter zurück gegeben wird (k.a., ob das bei Gandamaks üblich ist).
Na Hauptsache, Hund sieht cool aus - boah, ich versteh sowas nicht!!!! :cry:


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Oje,
da sieht man was dabei raus kommt wenn Afghanen in die falschen Hände kommen :headtowall:
Wie alt ist der Hund jetzt?
Eigentlich kann man ihm nur wünschen,dass er wieder an den Züchter abgegeben wird!
Ich könnt heulen wenn ich das lese :cry: ,dauert wahrscheinlich jetzt nicht lange ehe er nach jem schnappt wenn ihm was nicht gefällt.
:waving:


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Er müsste jetzt ziemlich genau 1 Jahr alt sein. Er ist riesengroß und wunderschön und irgendwie bettelt er offenbar um Beschäftigung und Zuwendung.


Was mir noch einfällt, spazieren gehen geht natürlich nur mit Leine, ich denke nicht, dass er jemals so wie meine Hunde frei über die Pampa galopieren durfte. Der rennt ja weg, war mal ein Statement zu einer Freundin. Mit Wegrennen war aber eher gemeint, zu anderen Hunden hinrennen. Tja, von dort muss man Hund dann holen, denn auf Pfiff od. ähnliches hört er ja nicht. Das ist aber kein "Wegrennen" wie ich finde.
Er darf lediglich mitlaufen, wenn gejoggt wird, na toll!


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Das mit dem ableinen beim Afghanen ist so ne Sache,
da geb ich ihnen nicht ganz unrecht.
Der Afghane hat einen gewaltigen jagdtrieb,und lässt man sie von der Leine und sie wittern oder sehen irgend etwas was sich am Horizont bewegt,sind sie wirklich weg.Sie kommen wieder,irgendwann,an dieselbe Stelle wo sie ihren Menschen verlassen haben,wenn ihnen die Lust am jagen vergangen ist.
Es gibt zwar auch welche die man ableinen kann,aber 100% abrufbar werden sie nie.
Naja,mit joggen hat er zwar Bewegung,ob das ihm jedoch viel Spass macht...
:waving:


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Ich kenn Gandamak ned persönlich, aber ne sehr gute Bekannte hat 2 Gandamak Hündinnen und soviel ich von der weiß, sind die eigentlich sehr gute Züchter... Kann mir ned vorstellen das die sich ned darum kümmern, den Hund weiterzuvermitteln... Was wohl das beste sein wird...

Leider fällt es mir in letztern Zeit häufig auf das Afghanen abgegeben werden... Die Iwi ist voll mit Affis... Des is verdammt traurig :(


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Blindenführhund
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achje der arme Hund... einen Afghanen holt man sich doch nicht einfach so, da muss man sich vorher erkundigen.... bei manchen Züchtern frage ich mich aber auch, wie die manchen Leuten einen Affi geben können. So ohne Ahnung, was für einen Hund man sich ins Haus holt.

Wie kommt die Frau denn zurecht bei der Fellpflege? Lässt er sich denn baden und kämmen?

Es ist absolut richtig, dass der Hund an der Leine bleibt, leinenlos laufen will geübt sein und ohne langes Training sollte man einen Afghanen nicht von der Leine lassen. Die wenigsten Afghanen können frei laufen. Sie sind ja eine Gefahr für sich selbst und auch für andere.

Hört sich nach einem (bald) vollkommen verkorksten Hund an, man kann nur hoffen dass er bald zum Züchter zurück geht oder an eine Hilfsorga übergeben wird.... nicht dass er dann irgendwo eingesperrt leben muss, weil keiner mit ihm zurecht kommt.... und das liegt sicherlich nicht an der Rasse sondern an der Haltung. Selbst ein Border Collie oder Schäferhund würde unter solchen Bedingungen ausflippen.
Behalte den Hund bloss im Auge und versuche im richtigen Moment die Familie zu überzeugen den Hund doch zurück zu geben.... ich will keinen beschuldigen, aber es hat schon Menschen und Ärzte gegeben, die solch einen Hund haben einschläfern lassen, weil er ja angeblich gefährlich wurde!

_________________
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