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 Betreff des Beitrags: Re: Vorraussetzung Hund und HF für eine sinnvolle Arbeit
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Katrin85 hat geschrieben:
Nana hat geschrieben:
Leider gibt´s von mir bzw.natürlich meinen Hunden so gut wie nie Bilder "at work"... ich bin ja immer diejenige, die fotografiert :roll: .

Ich hab angefangen die Kamera auch anderen in die Hand zu drücken. So bekommt man zum einen Bilder von sich selbst und zum anderen Bilder aus unterschiedlicher Perspektive, weil jeder anders fotografiert.


Dafür muss ich wohl erstmal ein paar Leuten die Angst vor meiner Kamera nehmen :lol: ! Aber stimmt schon, das muss man öfter mal machen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorraussetzung Hund und HF für eine sinnvolle Arbeit
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:roll: :lol:

RHA ist halt kein Hundesport. :)


Viele glauben immer es ist ein bisschen Beschäftigung für den Hund und erzogen wird er dabei auch. :roll:

Einmal interessierte sich eine Frau mit nem Jagdhund für die RHA, weil ihr Hund doch immer so schlimm jagen würde. :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorraussetzung Hund und HF für eine sinnvolle Arbeit
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Alina14 hat geschrieben:
:roll: :lol:

RHA ist halt kein Hundesport. :)


Viele glauben immer es ist ein bisschen Beschäftigung für den Hund und erzogen wird er dabei auch. :roll:

Einmal interessierte sich eine Frau mit nem Jagdhund für die RHA, weil ihr Hund doch immer so schlimm jagen würde. :roll:


Oh ja, solche "Bewerber" kenne ich auch zur Genüge... Auch ein super Beispiel: Familie mit zwei Kindern, damals etwa zehn und zwölf Jahre alt. Als "Spielgefährten" für die Kinder wurden zwei Border Collies angeschafft- Wurfgeschwister. Die sind nämlich hübsch und sollen soooo leicht zu erziehen sein. Naja, dem war nicht ganz so- also hatten die Eltern die grandiose Idee, die Kinder samt Hunde bei einer Rettungshundestaffel "abzuladen" :headtowall: .
Oder wir hatten mal eine Frau zu Gast, die ungelogen mit Labradorwelpen in Rock, Seidenstrumpfhose und Pumps zum Training kam!!! Ich kann´s mir zwar nicht erklären- die kam nie wieder :lol: :lol: !

@Diana: Ich finde auf jeden Fall gut, dass du dir Gedanken machst und offenbar gut überlegst, ob die Arbeit auch zu DIR passt. Hut ab, macht noch lange nicht jeder...

Und ja: Die Trümmergelände sind nicht "ohne"- selbst die extra erschaffenen. Eine Bekannte von mir hatte einen Unfall bei einer Trümmer-Prüfung- sie lag als Opfer in einem Versteck, als ein Beton-/Steinbrocken auf ihr Bein stürzte und sie eingeklemmt hat. Man musste sie mit schwerem Gerät "ausbuddeln" -und ihr Bein musste im Nachhinein sogar operativ versorgt werden. Sehr unschön... aber zum Glück die Ausnahme!

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorraussetzung Hund und HF für eine sinnvolle Arbeit
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Ohje. :uho1:

Das beste war bis jetzt eine Frau die überlegt hatte mit einem Frettchen anzufangen. :)

Ist ja so eine tolle Idee, zumal die ja auch beim Zoll eingesetzt werden. Aber in den Trümmern? :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorraussetzung Hund und HF für eine sinnvolle Arbeit
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Nana hat geschrieben:
Und ja: Die Trümmergelände sind nicht "ohne"- selbst die extra erschaffenen. Eine Bekannte von mir hatte einen Unfall bei einer Trümmer-Prüfung- sie lag als Opfer in einem Versteck, als ein Beton-/Steinbrocken auf ihr Bein stürzte und sie eingeklemmt hat. Man musste sie mit schwerem Gerät "ausbuddeln" -und ihr Bein musste im Nachhinein sogar operativ versorgt werden. Sehr unschön... aber zum Glück die Ausnahme!

Eine Ausnahme reicht aber schon um den Ernst der Lage deutlich werden zu lassen. Wir hatten bei einer Übung die Situation dass eine Versteckperson 1,5m in die Tiefe gestürzt ist, aus einem Versteck dem man keine Gefahr ansah und in dem sie schon für mehrere Hunde zuvor lag. Ergebnis waren mehrere Rippenbrüche.
Im vergangenen Jahr sind hier in der Gegend drei Hunde bei unterschiedlichen Trümmerübungen ums Leben gekommen. Einfach abgestürzt, gerutscht, nen milimeterchen zu weit vorgewagt und das Gleichgewicht verloren. Sowas wünsche ich keinem Hundeführer und dennoch finde ich es wichtig dies auch den Interessenten zu sagen. Wenn ich schon zu Beginn weiß dass ich DAS nicht will und meinen Hund keinesfalls so einer Gefahr aussetzen will dann braucht man nicht damit anfangen.
RHarbeit ist schlichtweg kein Hundesport sondern Arbeit in der es um Leben und Tod geht. AUCH die Flächensuche. Ich hab mir nach nem Sturz von nem Felsen mal nen Nierenriss zugezogen an dem ich verblutet wäre wenn ich nicht gleich ins Krankenhaus gegangen wäre. Und einmal hatten wir nen Einsatz in nem Gebiet das recht easy aussah. Geendet hat es auf scheißgefährlichen Felsabhängen wo ich mittendrin gedacht hab da kommt mindestens einer nicht mehr lebend runter. Ich könnte noch etliche Beispiele aufzählen aber das wird unserer Arbeit auch nicht gerecht. Wenn es NUR gefährlich und risikoreich wäre würden wir es ja auch nicht machen. Aber es ist gut wenn man WEIß dass es keine just-for-fun-Beschäftigung ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorraussetzung Hund und HF für eine sinnvolle Arbeit
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Klingt jetzt schon heftig, was du beschreibst! Klar, es gibt viele gefährliche Situationen... aber ich selbst habe es in inzwischen fast 15 Jahren RH-Arbeit ZUM GLÜCK noch nicht erlebt, dass ein Hund (oder gar ein HF) dabei umgekommen ist. Zumindest nicht in den eigenen Reihen. Einmal ist ein Hund beim Training schwer abgestürzt- das hätte schlimm ausgehen können, es war wirklich sehr hoch. Aber zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert.
Allerdings muss ich sagen, dass gerade die Feuerwehr EXTREM penibel ist, wenn es um die Sicherheit geht. Wir hatten in diesem Jahr einen Trümmereinsatz nach einer Hausexplosion- und es gibt tatsächlich Staffeln, die ihre Leute ohne passendes Schuhwerk, Helme oder gar Absturzsicherung in die Trümmer schicken (wollten). Das sind Dinge, die es bei uns nicht geben würde. Wer z.B. keine Absturzsicherung und kein passendes Schuhwerk hat- sorry, der bleibt von der Einsatzstelle fern. Und die Absturzsicherung ist übrigens auch schon an Steilhängen in der Fläche zum Einsatz gekommen...
Ich hoffe, du fasst das jetzt nicht falsch auf- das geht nicht gegen dich oder deine Staffel, Katrin. Es hört sich nur ziemlich extrem an, was du schreibst- und ich bin eben der Meinung, dass man viel für seine Sicherheit und die seines Hundes tun kann... und dass solche Unfälle tatsächlich die Ausnahme sein sollten (bzw. sind)!

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorraussetzung Hund und HF für eine sinnvolle Arbeit
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Alina14 hat geschrieben:
RHA ist halt kein Hundesport.


Das ist schon klar und ich persönlich habe schon Interesse an der Arbeit, aber ich wüßte gar nicht, wie ich das zeitlich auf die Reihe bekommen sollte. Voll berufstätig, mit einem Job, der auch öfter mal Reisen beinhaltet, verheiratet und Freundeskreis.

Wie schafft ihr das?

LG
Martina

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Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche. (R. Gernhardt)


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorraussetzung Hund und HF für eine sinnvolle Arbeit
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Wow.

Also ich muss ja sagen da ist das THW auch super! Wir achten da auch wirklich auf jeden Kleinigkeit und mit der entsprechenden Ausrüstung dürfte auch keiner das Einsatzgebiet betreten.

Ich habe auch schon mehrere Staffeln gesehen im Internet und so.

Videos von Hunden auf Trümmern. Und da liefen welche mitm K9 Geschirr über Trümmer.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorraussetzung Hund und HF für eine sinnvolle Arbeit
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Naja, ich kann dazu nur sagen: Ich war früher selbst in einer anderen Staffel, bei einem anderen Verband. Absturzsicherung? Nie gehört... Richtiges Schuhwerk? Wieso, Trekkingschuhe sind doch super!?! Auf die Trümmer darf, wer schon mal irgendwie ´ne Trümmerprüfung geschafft hat- Hauptsache man hält was auf sich, und der Rest ist Nebensache! Das ist ziemlich traurig, aber leider wahr- und da wundert es mich manchmal, dass nicht noch mehr passiert...
Die Feuerwehr ist -ähnlich wie das THW- völlig anders organisiert und hat andere Schwerpunkte. Die Gruppenstrukturen sind auch ganz anders- daran musste man sich erstmal gewöhnen, wenn man aus einem anderen "Club" kommt :wink: . Aber mittlerweile kann ich es mir kaum noch anders vorstellen... es gibt eben Dinge, da GIBT ES EINFACH NICHTS ZU DISKUTIEREN!!! Wie oft habe ich das früher gesehen/gehört/mitgemacht... :o . Wer nicht richtig ausgerüstet ist, wer nicht entsprechend ausgebildet ist- der hat in entsprechenden Situationen nichts zu suchen. Punkt.

@Trini: Naja, einfach ist es nicht immer :wink: . Ich bin auch voll berufstätig, verheiratet, Haus mit Garten. Viele unserer Freunde sind auch Hundeleute- da kommt eins zum anderen... Naja, und von den Nicht-Hundeleuten sind beispielsweise auch einige bei der Feuerwehr- die verstehen vieles :wink: . An manchen Tagen ist es mir selbst zu viel- ich habe keine Minute nur für mich. An anderen Tagen, so wie heute, gehen ich TROTZ all dieser Dinge in meinen Tätigkeiten auf und bin zufrieden mit dem, was ich mache. Natürlich ist es manchmal etwas hart- aber wie bei allem: Wo ein Wille ist, ist (meistens) auch ein Weg :) !

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorraussetzung Hund und HF für eine sinnvolle Arbeit
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Wir sind auch bei der Feuerwehr und ohne spezifisches Schuhwerk, Ausruestung und Helm kommt keiner auf die Truemmer. Trotzdem passieren immer wieder Unfaelle. Bei uns sind dieses Jahr auch 3 Hunde ums Leben gekommen - nicht in unserem Team, aber auch bei uns gab es Unfaelle, Hund und Hundefuehrer, leichte und schwere Verletzungen.

Hier ein paar Beispiele, wie die Truemmerhaufen bei uns aussehen koennen:

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Andere Truemmerhaufen bestehen aus Holzhaufen inklusive lange Naegel. Die Haufen sind instabil und gefaehrlich.

Ich habe das Glueck, dass ich recht selbstaendig arbeite und flexibel bin. Unsere Trainings sind meistens unter der Woche und ich habe oft Nachtschicht. Da geht das Hand in Hand.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorraussetzung Hund und HF für eine sinnvolle Arbeit
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zum Thema Sicherheit: auch bei uns geht keiner ohne vollständige PSA raus, schon garnicht in die Trümmer.
Besagte Versteckperson hatte "nur" Rippenbrüche WEIL sie Helm etc anhatte.
Die Hunde die ums Leben gekommen sind waren auch nicht bei uns in der Staffel, aber es könnte eben doch der eigene Hund sein. Und da kannst du auf Sicherheit achten soviel du willst, sowas kann eben passieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorraussetzung Hund und HF für eine sinnvolle Arbeit
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Liegt da nicht ein Problem bei den ganzen Rettungshundestaffeln, die nicht irgendeiner Organisation angehören? Wir sind ja schon alleine aus Versicherungsgründen verpflichtet immer optimal ausgerüstet in die Trümmer zu gehen, sind das "Sport"-Staffeln auch? Da fängt es an, es geht weiter über den Sinn und Zweck von Rettungshundearbeit und den Hintergrund, warum man dieses Hobby überhaupt betreibt. Mir persönlich stößt es echt übel auf, wenn ich höre was sich alles Rettungshundestaffel schimpft und wie dort gearbeitet wird - ich bin aber auch kein Experte auf dem "Wer-macht-was-wie"-Gebiet.

@Raven: Sieht unglaublich gemütlich aus bei dem Wetter auf den Trümmern. Wir hatten im Sommer ein Training mit einer befreundeten Staffel, Absagen war blöd. Also haben wir bei 37° Gebäudesuche gemacht in kompletter Trümmerausrüstung - da läuft einem ja alles weg, als Opfer eingewickelt in einen dicken Vorhang :wink: .

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Naja, da muss man durchaus unterscheiden: Es gibt Staffeln, die Hilfsorganisationen angehören und katastrophal arbeiten (in so einer war ich früher!); und es gibt "freie" Staffeln, die sich um professionelle Arbeit bemühen. Allerdings sind viele dieser freien Staffeln keine "Sportgruppen", sondern wollen genauso ernst genommen und behandelt werden wie die der Hilfsorga´s. Im Grunde ist es wirklich von Staffel zu Staffel unterschiedlich. Ich weiß z.B., dass es in meiner "alten" Orga durchaus wirklich gut organisierte Staffeln mit richtig guten Teams gibt- aber es gibt eben leider auch die Ausnahmen. Es war bei uns (und so ist es dort immer noch!) schlimmer als im Kindergarten- die erste Vorsitzende sieht die Staffel als ihr Eigentum an und macht, was sie will. Und der eigene Wille wird auch durchaus mit Erpressung Einzelner, Heulattacken bei Vorstandssitzungen und Ähnlichem durchgesetzt. Echt gruselig. Naja, auf jeden Fall hat da noch nie einer etwas von einer PSA gehört... Klar- es kann IMMER etwas passieren (Hund und HF), aber wenn man ein paar Sicherheitsvorschriften beachtet, lässt sich das Risiko zumindest reduzieren!!! Bei einigen Staffel wundert mich nur eben nicht, wenn mehr passiert...

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorraussetzung Hund und HF für eine sinnvolle Arbeit
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kuecken hat geschrieben:
Da fängt es an, es geht weiter über den Sinn und Zweck von Rettungshundearbeit und den Hintergrund, warum man dieses Hobby überhaupt betreibt. Mir persönlich stößt es echt übel auf, wenn ich höre was sich alles Rettungshundestaffel schimpft und wie dort gearbeitet wird


Das sehe ich genauso. Mindestens Truemmerarbeit, finde ich, gehoert in keine Sportkategorie. Da wird das Leben und die Gesundheit des Hundes (und des Hundefuehrers) riskiert, jedesmal wenn der Hund auf die Truemmer geschickt wird.

Ebenso finde ich es wichtig, dass das Team Teil einer ausgeruesteten Katastrophenhilfsgruppe ist. Das heisst unser 10 Leute Team ist Teil einer fast 300 koepfigen Gruppe, da ist von Ingenieuren, Aerzten, Bauarbeitern bis Nahrungsmittelverteilern alles dabei und die Gruppe ist auch entsprechend ausgeruestet. Das heisst, es geht in kein Katastrophengebiet, wenn die Ausruestung nicht mit kann. Es bringt schliesslich nichts, wenn die Ueberlebenden gefunden aber nicht geborgen oder medizinisch versorgt werden koennen.

Alleinaktionen von Hundeteams stehe ich sehr kritisch gegenueber.

kuecken hat geschrieben:
@Raven: Sieht unglaublich gemütlich aus bei dem Wetter auf den Trümmern. Wir hatten im Sommer ein Training mit einer befreundeten Staffel, Absagen war blöd. Also haben wir bei 37° Gebäudesuche gemacht in kompletter Trümmerausrüstung - da läuft einem ja alles weg, als Opfer eingewickelt in einen dicken Vorhang :wink: .


Da gewoehnt man sich dran. Ich glaube, eines der schlimmsten Trainings war bei 42 Grad auf einem Holzhaufen. Die 42 Grad wurden da gemessen, wo wir geparkt haben, nicht auf dem Holzhaufen - da war es zweifellos noch heisser. Das ist auch fuer die Hunde recht stressig. :sick:


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Raven hat geschrieben:
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Andere Truemmerhaufen bestehen aus Holzhaufen inklusive lange Naegel. Die Haufen sind instabil und gefaehrlich.


Bei diesen Bildern von Raven ist mir folgende Frage durch den Kopf:
bringt man einem Hund in der Ausbildung eigentlich bei, entsprechend vorsichtig über die Trümmer zu gehen? Kann man das einem Hund überhaupt beibringen? Oder hat das mehr mit der Veranlagung des Hundes zu tun, ob er über die Trümmer flitzt oder eher ruhig und vorsichtig geht?

Muss ein Hund möglichst schnell über die Trümmer und diese absuchen oder kann er das auch langsamer und "sicherer" machen? Bei Ravens Beispiel Holzhaufen mit langen Nägeln stelle ich es mir sehr gefährlich vor, wenn Hunde übereifrig arbeiten. Ein verletzer Hund nützt dem Opfer schlussendlich ja auch nichts.

Viele Fragen, aber ihr könnt sie mir sicher beantworten.

LG Janine


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