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 Betreff des Beitrags: Wie Zeitaufwendig ist es wirklich?
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Hi ihr :)

Ich bin momentan wieder stark am überlegen ob die Rettungshundearbeit nicht was für´s Kindchen und mich wäre.
Ob sie geeignet ist sei erstmal dahin gestellt, ich kann das einfach nicht einschätzen aber trotzdem will ich dann mal nach der Zeitaufwendigkeit fragen.

Ich arbeite "normal". Also von morgens bis Nachmittags ca. 16.3o Uhr, Wochenenden frei.
Ab September mache ich eine schulische Ausbildung, ich denke aber das meine Schulzeiten ähnlich sein werden wie die jetzigen, mehr denke ich nicht.

Ist es für jemanden der so arbeitet bzw. zur Schule geht möglich die Rettungshundearbeit zu machen??
Ich meine, das muss es ja schon irgendwie weil ja bestimmt nicht alle Rettungshundler 24h Freizeit haben oder? :)

Würde mich freuen wenn ihr mir knallhart die Wahrheit sagt :evil:
Bitte :p

lg Selina


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie Zeitaufwendig ist es wirklich?
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In der Staffel bei der ich mich mal informiert hatte, haben sie zweimal abends unter der Woche trainiert (frühestens um 18 Uhr) und einen Tag am Wochenende.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie Zeitaufwendig ist es wirklich?
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Ich bin vielleicht etwas fanatisch, finde aber, dass man Rettungshundearbeit nur machen sollte, wenn man auch wirklich an Einsaetze gehen will/kann. Und da muss man schon sehr flexibel sein. Da muss auch der Chef einverstanden sein - auch bei den Trainings. Wir trainieren tagsueber, zweimal die Woche und haben oft auch zusaetzlich unregelmaessig und kurzfristig angesagte Trainings. Dann kommen die Trainingswochenende - alles auch nicht ganz billig.

Wenn man da nicht mit Leib und Seele dabei ist oder sein kann, finde ich, sollte man es lassen. :waving:


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie Zeitaufwendig ist es wirklich?
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Raven hat geschrieben:
Ich bin vielleicht etwas fanatisch, finde aber, dass man Rettungshundearbeit nur machen sollte, wenn man auch wirklich an Einsaetze gehen will/kann. Und da muss man schon sehr flexibel sein. Da muss auch der Chef einverstanden sein - auch bei den Trainings. Wir trainieren tagsueber, zweimal die Woche und haben oft auch zusaetzlich unregelmaessig und kurzfristig angesagte Trainings. Dann kommen die Trainingswochenende - alles auch nicht ganz billig.

Wenn man da nicht mit Leib und Seele dabei ist oder sein kann, finde ich, sollte man es lassen. :waving:


Genau so sehe ich das auch. Und das war auch der Grund, warum wir, trotz Anfrage, nicht mit der Rettungshundearbeit angefangen haben. Ich käme mir komisch vor, meinen Hund für etwas auszubilden und ihn dann aber nicht einzusetzen (wegen Zeit- oder Geldmangel, etc).


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie Zeitaufwendig ist es wirklich?
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Jap, das ist mir klar :yes:
Ich denke zeitlich wäre das machbar bei mir, finanziell auch.

Weiß jemand von euch ob irgendwo alle Staffeln aus Deutschland aufgelistet sind?
Hab sowas bis jetzt nicht gefunden und im Raum Düsseldorf muss es ja was geben :uho2:


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie Zeitaufwendig ist es wirklich?
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http://www.rettungshundestaffel-alzey.c ... links.html

Vielleicht hilft dir dieser Link.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie Zeitaufwendig ist es wirklich?
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Da stehen ja einige drin, aber nicht alle, die in der wir traininren z.B. auch nicht.
Kannst auch einfach mal die betreffende Stadt mit dem Begriff Rettungshund/Staffel/etc bei Google eingeben, oder du klapperst die großen Organisationen ab und guckst deren Homepages durch (kannst dann ja eintscheiden, ob du zu einer Staffel gehst, die einer großen Organisation angehört, oder einen freien Staffel)

Wir trainieren überigens einmal unter der Woche abends (3-4 Std.), dann abwechselnd Samstag oder Sonntag (ebenfalls so lange), einmal die Woche ist außerdem Unterordnungstraining (wobei ich das nur manchmal mache, da wir das eh im Verein trainieren). Dazu kommen dann noch Theorieveranstaltungen. Bedenken muss man auch die Fahrerei. Die Trainingsorte wechseln ja immer. Bei mir ist der nächste unter 10km entfernt, für die längste sind aber so ca. 50km eine Strecke.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie Zeitaufwendig ist es wirklich?
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einsätze plus 1 kompletter tag am wochenende plus 2 tage unter der woche nachmittags bis abends ist in der staffel die ich kenne training :)
dazu kommen dann noch andere veranstaltungen wie erste hilfe, besuche bei der feuerwehr....


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie Zeitaufwendig ist es wirklich?
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Hey, danke das hat mir schon sehr geholen :yes:
Zeitlich wäre es also definitiv machbar :)
Das gute ist, das ich das Jünchen ohne jegliches schlechte Gewissen zu hause lassen kann.
Meine Mum geht mit ihr spazieren, sie kann im Garten sein und alles...
Wär´s umgekehrt und ich müsste das Kindchen zu Hause lassen, hätte ich ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber. 1. macht sie voll das Theater und 2. ist es für meine Mum immer eher Stress mit ihr zu laufen wegen dem jagen :uho2:

@ET
Danke, den hatte ich auch schon gefunden aber leider ist das am nahe gelegensten von den dort verlkinkten Köln und das ist mir zu weit weg...
Ich habe jetzt mal das DRK von unserem Kreis angeschrieben ob sie eine Rettungshundestaffel haben oder wissen wo die nächste ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie Zeitaufwendig ist es wirklich?
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Ich finde es kommt immer darauf an, kann phasenweise sehr unterschiedlich sein. Wir haben i.d.R. zweimal die Woche Training. Das dauert meist etwa 5 Stunden, manchmal mehr, manchmal ist man auch schneller durch. Vor zwei Wochenende hat unsere Staffel ein Ausbilderseminar organisiert, da waren wir z.T. von morgen bis abends dort, ohne Hund wohlgemerkt, und das Samstag und Sonntag. Dieses Wochenende war Prüfung, gleiches Spiel.
Man darf halt einfach nicht ausser Acht lassen, dass so viel Zeit ohne den Hund "draufgeht". Das sind dann Tage, an denen man sich dan auch noch nen Kopf drum machen kann, wie man den Hund unterkriegt oder dergleichen.
Trümmerwochenenden sind auch meist beide Tage, den ganzen Tag. Genauso Lehrgänge. Dann noch Vorführungen, am Wochenende oder unter der Woche, ... Aber die sind natürlich mit Hund :wink: .
Ich habe ein relativ zeitintensives Studium und es ist an der Grenze. Dadurch, dass ich aber einfach kein anderes Hobby habe (weil ich dafür einfach keine Zeit habe) und auch jede freie Minute gerne in den Hund und die Ausbildung stecke, ist es so für mich ein gutes Gegenstück zum Studium.

_________________
Grüße von Wiebke & Nilsson


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie Zeitaufwendig ist es wirklich?
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Selina hat geschrieben:
Weiß jemand von euch ob irgendwo alle Staffeln aus Deutschland aufgelistet sind?
Hab sowas bis jetzt nicht gefunden und im Raum Düsseldorf muss es ja was geben :uho2:

du solltest dir dann erst mal überlegen welche organisation dich grundsätzlich interessiert: thw, asb, drk,...

und ob du mit der orga an sich grün gehst. du machst ja nicht nur rettungshundearbeit, sondern stehst auch für deren maximen ein.

dann musst du dir überlegen: mantrailing, fläche, trümmer, fläche UND trümmer.

für mich käme definitiv nur ersteres in frage, da mir mein hund sehr am herzen liegt und ich ihn nicht gefährden möchte! nicht für andere menschen, die dann evtl. auch noch undankbar sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie Zeitaufwendig ist es wirklich?
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Zitat:
für mich käme definitiv nur ersteres in frage, da mir mein hund sehr am herzen liegt und ich ihn nicht gefährden möchte! nicht für andere menschen, die dann evtl. auch noch undankbar sind.


:lipssealed: :o


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie Zeitaufwendig ist es wirklich?
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LaUrA hat geschrieben:
:lipssealed: :o


So unrecht hat sie nicht, so hart es auch klingt. Das ist einer der Gruende, weshalb ich entschieden gegen SAR als Sport bin. Auch im Training riskieren wir das Leben unserer Hunde jedesmal, wenn wir sie auf die Truemmer schicken. Wem das nicht bewusst ist, sollte sich von dieser Art Arbeit fernhalten.

:waving:


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie Zeitaufwendig ist es wirklich?
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Raven hat geschrieben:
weshalb ich entschieden gegen SAR als Sport bin. Auch im Training riskieren wir das Leben unserer Hunde jedesmal, wenn wir sie auf die Truemmer schicken. Wem das nicht bewusst ist, sollte sich von dieser Art Arbeit fernhalten.
:waving:

danke raven. so sieht es aus.
einzige ausnahme in meinen augen: mantrailing. in gebieten, die wir auch in unserer freizeit betreten würden.


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