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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirre eurer Frenchies
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In dem speziellen Fall als ich es gesehen habe, war der Fluss einfach zu tief, sodass die da nicht stehen konnten. Denke, die am Hals rauszuziehen ist auch nicht gerade schonend, oder?

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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirre eurer Frenchies
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Meine Bullys können SCHWIMMEN.
Und im NOTfall würde ich sie sicher NICHT am HB rausziehen sondern am Fell.
Einmal im Nacken und einmal überm Po reingepackt und hochgehoben.

Aber das hat mit dem Thema nun nix mehr zu tun.


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirre eurer Frenchies
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Mein(e) Hund(e): Dana (*2007)
Hast Recht, sorry fürs OT. Hat mich einfach interessiert, weil mir gesagt wurde, Bullys können nicht schwimmen wegen des großen Gewichtes!

Leider kann ich zum Thema nichts mehr beitragen :oops:

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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirre eurer Frenchies
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Zitat:
weil mir gesagt wurde, Bullys können nicht schwimmen wegen des großen Gewichtes!

Ja ne klar und ne Hummel kann eigentlich gar nicht fleigen weil die Flügel zu klein sind! :lol: :lol:

Zum Thema Geschirr vs Halsband habe ich gerade einen sehr guten Artikel gelesen,d er eigentlich alles erklärt:

Zitat:
Streitfrage Halsband oder Geschirr?

Diese Frage spaltet die Hundewelt: Was sollen Hunde tragen?

Hundephysiotherapeutin Britta Kutscher mit einem überraschend klaren Halsband-Plädoyer. ....
Halsband oder Geschirr? Das ist keine Geschmacksfrage! Auch der Aspekt, wer die Führungsrolle übernimmt, ob Hund oder Besitzer, ist dafür nicht entscheidend. Anatomie, Biomechanik und Physik geben stattdessen ganz klar vor, wie die Entscheidung zu fallen hat.

Den Druck verteilen
Um Klarheit in die Diskussion zu bringen, ob Halsband oder Geschirr das Richtige für einen Hund ist, schaut man am besten auf die naturgegebenen Fakten. Entstanden ist der Trend zum Geschirr aus der physikalisch richtigen Überlegung: Je größer die Auflagefläche, desto geringer ist der punktuelle Druck. Um sich von harten Methoden zu distanzieren, wurde überlegt, wie man Druck vom Hundehals wegnehmen kann und kam auf die Idee, den Druck zu verteilen. Messungen mit speziellen Druckmessunterlagen haben ergeben, dass durch die Geschirre durchaus der punktuelle Druck verringert wird, aber es entstehen Druckspitzen an Körperstellen, die überhaupt keinen Druck vertragen können.
Das Tragen eines Geschirres kann aus gesundheitlichen Gründen angebracht sein. Letztlich liegt die Entscheidung beim Halter.

Die Hals-Anatomie
Der Hund ist ein Jäger, dessen Körperbau trotz Domestikation immer noch auf diesen Broterwerb ausgelegt ist. Egal, ob Jagd- oder Schoßhund, im Großen und Ganzen stimmen die Skelette aller Hunde bis auf einige wenige Details, wie z.B. die Kopfform, überein. Ebenso haben alle Hunde die gleichen Muskeln mit denselben Funktionen. Als Beutereißer ist der Hund auf einen überaus stabil bemuskelten Hals angewiesen, da sich die Beute nach dem Zubeißen durchaus wehrt. Der Hund hält aber instinktiv fest, schließlich will er nicht verhungern. Die Halswirbelsäule, bestehend aus sieben Halswirbeln, ist der beweglichste Bereich der Wirbelsäule und fängt das Schütteln der Beute im Todeskampf sehr effektiv ab. Auch kleine Hunde können Beute machen, die körperlich deutlich größer ist. Beispielsweise kann ein Terrier kleiner Größe zum Erstaunen seiner Besitzer leider schon mal ein Reh erlegen.

Brustgeschirre sollen den Hundehals entlasten...

SONDERFALL SCHLITTENHUND
Der Zugpunkt beim Huskygeschirr liegt an der Schwanzwurzel, so dass der ganze Körper uneingeschränkt agieren kann. Die Spitzenzugkraft ist immer nur für kurze Zeit gefordert, das zu ziehende Gewicht verteilt sich im Gespann gewöhnlich auf mehrere Hunde und der Schlittenhund läuft immer mit nahezu waagerechter Zugleine, um nur einige Aspekte dieses speziellen Geschirrgebrauchs zu nennen.
Die Idee, Hunde mit einem Geschirr auszustatten, ist keine Erfindung moderner Hundetrainer. Ihren Ursprung hat sie in der Schlittenhundearbeit. So ziehen etwa Huskys schadlos den Schlitten im Geschirr. Dabei handelt es sich allerdings zum einen um komplett anders konzipierte Geschirre als die marktüblichen für den Hausgebrauch, in denen der Vierbeiner ja gerade nicht ziehen soll.

Haben Sie schon mal beobachtet, wie zwei Hunde miteinander toben, da wird auch gehörig gerissen und gezerrt. Oder welcher Hund liebt nicht das wunderbare Zerrspiel mit dem Spielzeug? Durch diese Spiele nehmen die Hundezähne meist mehr Schaden als die Halswirbelsäule, sonst wäre die Spezies Hund mangels Jagderfolg längst ausgestorben.
Ergo: Die Halswirbelsäule ist sehr beweglich und tief in sehr gut ausgeprägte Muskulatur eingebettet. Durch die Beweglichkeit verzeiht sie auch schon einmal einen seitlichen Ruck.
Heikle Brustregion

Ähnlich einem Weidenzweig, der frisch gebrochen weich und elastisch ist, getrocknet jedoch ohne viel Kraft zerbricht, ist auch bei der Anatomie des Hundes entscheidend, ob die Kraft auf elastische, gut bemuskelte Körperpartien ausgeübt wird, oder auf starre Körperteile, bei denen die Knochen wenig geschützt dicht unter der Haut liegen. Was zeichnet diese Körperregion anatomisch aus? Der Brustkorb des Hundes ist Träger des Brustgeschirres. Der Brustkorb besteht aus 13 Brustwirbeln. An jedem beginnt ein Rippenpaar, das in großem Bogen abwärts führt. Am Brustbein, das aus kleinen, wirbelähnlichen Knochen besteht, werden alle Rippenpaare mehr oder weniger direkt wieder zusammengeführt und schließen den Brustkorb. Die Knochen des Brustbeins bilden eine bewegliche Gliederplatte. Das menschliche Brustbein ist dagegen eine starre Knochenplatte. Seitlich rechts und links sind die Schulterblätter auf den Brustkorb gelagert und dort
nur durch Muskeln mit ihm verbunden. Eine knöcherne Verbindung wie das menschliche Schlüsselbein fehlt beim Hund. Die Schulterblätter bilden am vorderen Ende gemeinsam mit den Oberarmen die Schulter- oder Buggelenke. Sie sind an der Vorderseite des Hunderumpfes rechts und links neben der mittig gelegenen Brustbeinspitze gut zu tasten.
Hier zwickt es. Wenn Geschirrteile in den Achseln drücken oder reiben, können Verletzungen und Irritationen entstehen.

Rutschende Riemen
Wenn man genau hinschaut, kann man hier recht viel Beweglichkeit bei jedem Schritt des Hundes beobachten. Sind die Schultergelenke durch irgendwelche äußeren Einflüsse wie z.B. ein dort aufliegendes Norwegergeschirr in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt, bereitet das dem Tier nicht nur Unbehagen (Welche Dame hat nicht schon mal über die heruntergerutschten BH-Träger geflucht? Und damit Sport treiben?), sondern es entsteht sogar eine erhebliche Mehrbelastung für die darunterliegenden Gelenke, allen voran die Ellenbogengelenke. Die Schulterblätter bewegen sich deutlich vor und zurück, sodass hier aufliegende Textil-streifen auch die natürliche Bewegungsökonomie stören. Nun liegen die Bruststreifen der Geschirre auf dem Brustbein -sollten sie zumindest. Wer hat schon mal probiert, ein Brett auf einer Rolle auszubalancieren? Bei der geringsten Bewegung der Rolle rutscht das Brett hinunter. Ähnlich verhält es sich mit dem Brustriemen des Geschirrs. Da der Hund ein mobiles Wesen ist, hat das Brustriemchen leider keine Chance, auf dem Brustbein liegenzubleiben. Es verrutscht zur Seite und drückt dann auf die sehr empfindlichen Gelenke zwischen den Rippen und dem -Brustbein. Oder es rutscht in die Achselhöhlen. Hier verlaufen wichtige Nerven und Gefäße, die die Läufe versorgen. Erzeugen Geschirrteile Druck oder Reibung in den Achseln, so können Muskelverletzungen und/oder Irritationen der Nerven bis hin zu Lähmungen entstehen.

Brustbein und Rippen mögen aber auch keinen Druck.
Die Riemen der meisten Geschirre beengen die Schulter- und Ellenbogengelenke.

Behinderte Atmung
Die seitlichen Brustriemchen bringen bei seitlichem Zug des Hundes (oder des Besitzers)
auch noch Scherkräfte auf das in sich bewegliche Brustbein. Des Weiteren laufen diese Riemchen über die Rippen. Funktion der Rippen ist es, sich auseinanderzuspreizen und sich wieder zusammenzuziehen, um so den für die Atmung notwendigen Über- bzw. Unterdruck im Brustkorb zu erzeugen. Wieder eine Frage an die Damen: Wie fühlt es sich an, wenn man mit einem BH mit zu geringem Brustumfang joggen soll? Den Herren wird schon beim Gedanken an eine derartige Einengung die Luft wegbleiben! Nun werden Sie vermutlich erwidern, man müsse das Geschirr ja nicht so eng schnallen. Doch schon der Zug an der Leine reicht für einen die Atmung beschränkenden Effekt aus. Ein weiterer Faktor für Unbehagen sind die dicken Schnallen vieler Geschirre, die auf den Rippen liegen. Wird das Geschirr nicht abgenommen, sobald sich der Hund hinlegen soll oder möchte, so drücken die Schnallen auf die empfindliche Knochenhaut der Rippen. Wer schläft schon gerne auf Krümeln, von Metall- oder Plastikknubbeln ganz zu schweigen?

Bei langen Rücken
Auch wer glaubt, durch ein Geschirr die lange Wirbelsäule seines Dackels zu schonen, der täuscht sich leider! Entscheidend hierfür ist nämlich, dass eine Knickung der Wirbelsäule entsteht: Die Halteöse für die Leine befindet sich über der mittleren bis hinteren Brustwirbelsäule. Die Zugrichtung und damit der Winkel einer Hebelwirkung ist abhängig von der Höhe des Hundes in Relation zur Höhe des Hundeführers. Je kleiner der Hund, desto größer wird die Knickwirkung auf die Wirbelsäule bei angezogener Leine.
Die Druckmessungen haben ergeben, dass die schonendste Druckverteilung mit einem breiten, weichen Halsband zu erreichen ist, bei dem alle Schnallen, Schieber und die Leinenöse im Nacken positioniert sind.

Selbst entscheiden
Es gibt einige medizinische Ausnahmefälle, bei denen das Geschirr das Führungsmittel der Wahl ist. Dazu zählen Verletzungen oder Krankheiten im Bereich des Halses, außerdem eine Neigung zum Trachealkollaps (Instabilität der Luftröhre). Davon abgesehen: Vielleicht sehen Sie die Auswahl der Führungshilfe für Ihren Hund zukünftig unter anderen Gesichtspunkten als die Mode oder strikte Hundeplatzregeln es vorschreiben. Was für den einzelnen Hund am besten zu sein scheint, muss in letzter Instanz jeder selbst entscheiden


Britta Kutscher, Jahrgang 1965, ist ausgebildete Krankengymnastin sowie osteopathische Hunde- und Pferdetherapeutin. Sie hält seit über 20 Jahren Hunde, betreibt Hundesport und setzt ihre beiden Vierbeiner als Co-Therapeuten ein. Die gebürtige Dortmunderin arbeitet in eigener Praxis für Krankengymnastik in Karby an der Ostsee.

Quelle:
"Der Hund" 7/10.
Redaktion DER HUND Wilhelmsaue 37-10713 Berlin
Fax: 0 30/4 64 06-3 13
E-Mail: derhund@bauernverlag.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirre eurer Frenchies
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Das ist es eben. Man muss von Hund zu Hund unterscheiden. Jede Hunderassen hat so ihre Eigenheiten, egal ob Größe, Körperform, Fellart usw.
Zudem ist es auch eine Frage des persönlichen Geschmacks. Quinn trägt fast ausschließlich Norwegergeschirre: Er hat einen sehr dünnen Hals mit seeeeehr viel Fell. Für das Fell müsste das Halsband dünn sein, aber von seiner Figur eher ein Windhundhalsband.
Bei Brustgeschirren stört ihn der Steg in der Mitte so sehr, dass er nicht laufen will. Konsequenz: Norweger oder Chow Geschirr. Aber ich bin eben kein Gegner von angemessenen Halsbändern.

:waving:


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirre eurer Frenchies
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Hi.

Meine Pflegebullyhündin hatte auch ein Geschirr.
Und meine Freundin musste sie auch mal am Geschirr aus der Hochwasser führenden Ruhr retten, wo die Hündin beim Versuch, an der Böschung zu trinken, reingefallen war.

Die Hündin war alt und herzkrank, die wäre im Februar bei Schneeregen nicht lange geschwommen... Meine Freundin konnte sie prima am Geschirr packen und rausziehen. Hätte sie das mit einem Halsband versucht, hätte sie das Halsband in der Hand gehabt und der Hund wäre weg gewesen.

Ein Halsband hat bei der Hündin nicht gut gesessen, weil sie a) kaum einen Hals hatte (sie war eine sehr kompakte Hündin) und das bisschen Hals b) dicker war als der Kopf. Die ging kurz rückwärts, dann ging sie nach Hause. Ohne Halsband und ohne Frauchen.
Mit Geschirr ging das nicht...

Sie hatte so ein Geschirr (mit Bruststeg): http://www.shop-014.de/tina111052-p490h ... mit-N.html

Optisch zwar nicht so der Bringer, aber hat super gesessen.

Ich verwende beides, Halsband und Geschirr, wobei man bei "meiner" Rasse mit ihrem ellenlangen, dünnen und wenig bemuskelten Hals (Dobermann) mit einem Halsband sehr viel mehr Schaden anrichten kann an Kehlkopf und Halswirbelsäule als mit einem gut sitzenden Geschirr.

Gruß
Lienchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirre eurer Frenchies
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Lienchen hat geschrieben:

Ich verwende beides, Halsband und Geschirr, wobei man bei "meiner" Rasse mit ihrem ellenlangen, dünnen und wenig bemuskelten Hals (Dobermann) mit einem Halsband sehr viel mehr Schaden anrichten kann an Kehlkopf und Halswirbelsäule als mit einem gut sitzenden Geschirr.




Weia! Und warum hat es über die vielen Jahre Einsatz (also Nutzung und nicht Deko) von Dobermännern im Dienst, im Sport und im Schutzdienst keine Dobis mit Genickbruch gegeben? Wo da doch keiner auch nur mal dran gedacht hat, seinem Hund ein Geschirr anzuziehen?

Mag ja sein, dass es Vertreter der Rasse Dobermann gibt, die einen dünnen, wenig bemuskelten Hals besitzen. Als rassetypisch würde ich das nun nicht bezeichnen. Im Alltag erlebe ich das sogar eher andersrum.
Und die HWS eines Dobermanns hat auch nur 7 Halswirbel, wie bei jedem anderen Hund... :zwink:

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Grüßchen, Ute
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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirre eurer Frenchies
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Jetzt hab ich mich auf viele Fotos von Bullis mit chickem Geschirr gefreut ...
Schade.


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirre eurer Frenchies
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Hi.

Alle Säugetiere haben 7 Halswirbel... :gruebel: Das tut auch gar nix zur Sache.
Fakt ist, dass ein großer Hund wie der Dobi einen gut 20 - 30 cm langen Hals hat mit einem Halsumfang von 40 (!) - 50 cm, wobei 50 schon sehr viel ist. Mein Rüde hat gerade mal 45 cm. Kopflänge 33 cm, Halslänge 33 cm.
Fakt ist, dass die French-Bully-Hündin von der ich sprach, einen ca. 5 - 6 cm "langen" Hals hatte mit einem Halsumfang von 45 cm! Dass da ein Unterschied in der Anatomie vorliegt, dürfte sich auch einem Laien erschließen. Auch wenn beide Hunde 7 Halswirbel haben.

Es hat im Sport jede Menge Dobis gegeben, die durch kräftige Einwirkung am (zumeist eingliedrigen Kettenhalsband) massive Schäden an der Halswirbelsäule und am Kehlkopf erlitten haben. Bis hin zum Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule mit Komplettlähmung. Ich kenne einige davon in der Dobiszene...

Die Tierärzte sprechen mittlerweile sogar vom "erworbenen Wobbler-Syndrom" beim Dobermann - sehr unschön, weil Wobbler (unnatürlicher Verschleiß der Halswirbelsäule aufgrund Fehlbildungen am Halswirbelkörper) eine Erbkrankheit ist.

Der Vater meines Rüden hatte einen solchen "Hundesportschaden" an der Halswirbelsäule.
Ein anderer bei uns am Platz hatte nach einem Salto an der Schleppleine (mit Halsband) Gangwerksprobleme in den Vorderbeinen, ausgehend von der Halswirbelsäule....

Es sind nicht wenige...
Nicht umsonst gehen immer mehr Sportler dazu über, den Dobi nicht nur in A sondern (und gerade besonders) auch in C am Geschirr zu führen.

Gruß
Lienchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirre eurer Frenchies
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Ja gut, wenn man will, oder zu blöd ist, kann man jeden Hund kaputt kriegen. Du zählst Helfer- und Halterfehler im Schutzdienst auf. Hm? Das hat für mich mit bauartlichen Mängeln einer Dobermann-HWS nichts zu tun.

Wenn ich einen Hund mit HWS-Problemen hätte, würde ich gerade bei dem noch ausgefeilter an einer vernünftigen Leinenführigkeit arbeiten. Dann ist es Schnuppe, was ich dem um tüddele, weil es ihm dann eh nichts tun kann.

Was ich bei den Bullys aber sehr häufig beobachte ist, dass sie pöbelnd, ziehend und ohne jede spur von Kontakt zum Führer im Geschirr hängen. Und NIEMAND macht sich Gedanken darüber, was er dem Hund damit tut. Man hat ja schließlich ein Geschirr gewählt und damit alles richtig gemacht.
Es werden immer häufiger Bullys auf Grund von Bandscheibenvorfällen und Problemen im BWS-LWS-Übergang eingeschläfert. Diverse sind hausgemacht - durch eine grottenschlechte Leinenführigkeit im Geschirr. Und unter DEM Gesichtspunkt möge man sich Lupos eingestellten Text noch mal zu Gemüte führen, bevor man sich für ein stylisches Geschirrchen entscheidet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirre eurer Frenchies
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Naja, man kann den Hund auch mit Geschirr erziehen... sollte man sowieso. :roll: Ich kenne auch Hunde, die genau so stark am Halsband ziehen, so dass sie quasi keine Luft mehr bekommen. Ist bestimmt auch nicht gesünder.


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirre eurer Frenchies
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elsebaer hat geschrieben:
Naja, man kann den Hund auch mit Geschirr erziehen... sollte man sowieso. :roll:


Sollte man. Ist nur leider zu oft zu sehen, dass man sich hinter dem Geschirr versteckt, weils angeblich dem Hund ja nix tut und Huskys ziehen ja auch nen Schlitten. :roll: Bei Halsband-Hunden wird Leinenziehen lange nicht so stark toleriert, und bei großwüchsigen Hunden auch nicht. Aber die Hupen dürfen dat, woll!

Ich hab schon mal jemandem angeboten, meine Bullmastiff-Hündin ins Geschirr zu stecken (Ja, die hat sowat.) und zu locken, damit sie so läuft, wie sein Terror-Zwerg. Warum bloß wollte der dat nich? :-?

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Mulle72 hat geschrieben:

Sollte man. Ist nur leider zu oft zu sehen, dass man sich hinter dem Geschirr versteckt, weils angeblich dem Hund ja nix tut und Huskys ziehen ja auch nen Schlitten. :roll: Bei Halsband-Hunden wird Leinenziehen lange nicht so stark toleriert, und bei großwüchsigen Hunden auch nicht. Aber die Hupen dürfen dat, woll!


Wo gehst du Gassi?

Bei uns hab ich noch keinen Unterschied, zwischen HB- und Geschirr-Hunden gesehen.
Die, die leinenführig sind, sind es bei beidem. Und die andern eben bei beiden nicht.

Ein Hund sollte weder am einem noch am andern ziehen - doch es kann immer mal was sein.
Beim Geschirr drückt es dann eben auf die Brust (oder so) und beim HB auf den Kehlkopf und Luftröhre.
Beides nicht optimal. Die perfekte Lösung wird es nirgends geben...
Außer natürlich der guten Leinenführigkeit :) Aber auch da kann eben mal was sein....

Unser Mops trägt nur Geschirr, da er mit HB gar nicht läuft (Leine zu nah am Kopf, schlechte Erfahrungen) und sich auch aus jedem rauswinden kann... :uho1:

Luna hat beides und kann mit beidem anständig laufen.

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Liebe Grüße Tina

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Das_Snoopy hat geschrieben:

Wo gehst du Gassi?



Im tiefsten Mecklenburg, wo es sogar immer noch Kettenhunde gibt. Und Koppeln, die mit Stacheldraht eingezäunt sind... x_x

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Ehrlich? In so einem bösen Land wohnst du??


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