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 Betreff des Beitrags: Futtermittelallergie wer kennt sich aus?
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Hallo zusammen,

mein Rüde hat eine Futtermittelallergie. Bevor ich nun loslege meine Frage an euch: Hat irgend ein Hundebesiter von euch auch so Erfahrungen gemacht?
Wie sind diese Erfahrungen?
Trat ein erneuerter Ausbruch der Allergie auf?
Ab wann begann die Allergie?

Unser Hund ist allergisch auf Rind und auf Lamm. Kleinste Mengen reichen aus und es geht los: Erbrechen, Hautprobleme, Durchfall, Krämpfe etc. einfach das ganze Paket! :-(

Unser Rüde wurde anfangs gebarft. Seitdem wir Nassfutter ihm geben, geht es ihm gut. Jetzt ist alles wieder ausgebrochen. Extreme Hautprobleme. Ich habe wieder (sein Futter und Leckerlis) alles mit Hilfe eines netten Hundebesitzers durchggeschaut, was das Problem sein könnte und fand heraus, in dem einen Leckerli sind kleinste Spuren von Lamm drinnen.

Jetzt wurden die Leckerlis weggelassen. 8-10 Wochen schaue ich nunmal, wie die Haut sich verändert beim Hund, wenn es nicht weggehen sollte, die Rötung der Haut, müßte wieder eine Ausschlußdiät durchgeführt werden.

Um regen Austausch würde ich mich sehr freuen.
Herzlichen Dank


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 Betreff des Beitrags: Re: Futtermittelallergie wer kennt sich aus?
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Die eine Dackelhündin, die ich oft dabei habe, hat eine Futtermittelallergie.

Es begann schon mit einem halben Jahr. Sie hatte ständig Ohrenentzündung, verstopfte Analdrüsen udn juckende Pfoten.

Die Besitzerin hat nicht lange rum probiert. Auf Wolfsblut mit Känguru oder reines Pferdefleisch reagirt sie nicht allergisch. Sämtliche Symptome sind damit weg.
Leckerlies bekommt sie schlicht und ergreifend gar nicht. Kausnacks eben nur Känguru oder Pferd.

Wenn sie unterwegs irgendwo doch mal etwas anderes aufnimmt oder man bei fütternden Passanten nicht schnell genug ist folgt 2 Tage später die Otitis auf dem Fuß.

Natürlich könnte man über Auschlussdiät und Blutprobe die allergie mehr eingrenzen. Aber die Fütterung klappt jetzt so gut seit über 5 Jahren, warum herum experimentieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Futtermittelallergie wer kennt sich aus?
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Danke Janabaer,
also die Symptome fingen an, als unser Kleiner bei uns einzog. Er war im Junghundalter! ;-) Blutprobe gemacht, Hautgeschabsel etc. - was brachte es? Leere Geldtaschen aber nicht die Ergebnisse, die man brauchte.
Denn die Lammallergie wurde garnicht angezeigt und die Allergie auf Lamm hat auch unser Rüde.

Otitis, Hautrötungen, Jucken, Kratzen, Magenprobleme, Erbrechen, Durchfall etc. alles hatte unser Hund.
Gebarft wurde unser Lucky am Anfang. Doch das wurde eingestellt. Weil es ihm eben so schlecht ging, und nicht besser wurde. Er wurde auf Nassfutter umgestellt.
Beim Nassfutter wurde auf die Qualität geachtet und auf Anraten von vielen Menschen, auch andere Futter-Anbieter probiert. Das einzige Nassfutter das unser Rüde verträgt ist Terra Canis. Bei allen anderen Nassfuttersorten gab es umgehend Probleme.
Von Trockenfutter halte ich nicht viel und da unser Hund ein Semi-Coated ist und das Nacktgen enthält, hat er rassebedingt kaum Zähne. ;-)

Frage zu deinem Pflegehund:
Wie sieht es aus mit dem Dackel? Braucht er kognitive Auslastung? Unser Rüde schon! Sport an sich, Bewegung und viel Ruhe tut ihm gut. Doch 1-2 mal die Woche braucht er Kopfarbeit. Dafür die Leckerlis. Diese sind bei uns auf Huhn eingestellt.

Bei uns:
Jetzt habe ich erstmal die Leckerlis weggelassen, wo Huhn und kleinste Mengen Lamm drinnen war. Ich hatte sie geschenkt bekommen und dachte, naja, könnte nicht schlimm sein. Weit gefehlt! - Die Leckerlis habe ich umgehend weggeschmissen!!!
Jetzt bekommt er 3 Wochen lang diese nicht mehr. Er hat am Tag 3-5 kleinste Mengen davon bekommen. Das Ergebnis: Knallrote Innenschenkel, Lecken, Knabbern etc. Hautirritationen und so weiter und so fort.
Fazit:
Wenn es bald nicht weg geht, muß ich nach Alternativen schauen. Dann wird unser Rüde Pferd umgestellt. Und wenn er es verträgt, bleiben wir dabei. ^:)^

Das Barfen, wurde mir so ans Herz gelegt. Doch was bringt es einem, wenn der Hund reagiert? Wenn man Innereien nur vom Rind bekommt (direkt hier im Tierfachhandel) und nur so kleine Mengen Fleisch braucht, das wenn man sie sich zuschicken läßt (das vertägliche Fleisch) sie im Sommer schon aufgetaut sind?

Danke für deine Rückmeldung.
:freu:
Das Hypoallergen Futter ist sehr preisstark. Doch wenn man sich die Arztrechnungen anschaut, das Leiden des Hundes.... sollte man abwägen. Und wenn man erlebt hat, das ein Hund nichts mehr hört, weil die Ohren so schnell zugehen, dicht sind von Cerumen, ist einem alles andere egal: Hauptsache der Hund wird stabil und gesund!

PS: Fremde Personen oder vertraute Personen dürfen keine Leckerlis unserem Hund geben. Das Verbot sprach ich aus und fordere es ein. Und wenn dann nur die, die ich immer dabei habe. - Also Daumen drücken. Hoffentlich lag es nur an den Leckerlis oder ich stelle auf Pferdefleisch um.

Besten Dank. Viele Grüße :knutsch:


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 Betreff des Beitrags: Re: Futtermittelallergie wer kennt sich aus?
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Die Dackeline braucht nicht viel Kopfarbeit, das geht auch über Bringsel.
Sie ist zweimal in der Woche in der Grundschule, wenn dort Leckerlies gebraucht werden reicht das TroFu.

Auch Tiere ganz ohne Zähne können übrigens problemlos TroFu futtern.

Ich habe meinen Berner und die erste Bouvierhündin komplett ohne Leckerlie geführt. Ihnen reichte Lob und Körperkontakt.
Mit Futter fing ich erst an, als Strasehund Tomte einzog.

Du kannst im Dörrautomat auch selbst Leckerlies herstellen. Entweder reines Fleisch trocknen, oder auch Gemüse oder Apfel, wenn er das mag.


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 Betreff des Beitrags: Re: Futtermittelallergie wer kennt sich aus?
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Hey Janabaer,

super danke. Der Tipp mit dem Dörrautomat ist klasse. Der wird im Notfall einziehen.

Die Leckerlis gibt es nur bei neuen Tricks. Führen des Hundes komplett ohne Leckerlis. Nur beim erlernen neuer Tricks benutze ich sie gerne. Natürlich wird das Leckerli als Ergänzung zum normalen Fressen benutzt. Sprich, er muß sich sein Fressen erarbeiten! Einfach so Leckerli gibt es nicht. Ich hoffe, du verstehst was ich meine?


Das mit dem Trockenfutter hat sich bei uns insofern erledigt weil unser Hund sich das schon so in sich reingepumpt hat, das es im Hals stecken blieb. ^#(^ Außerdem säuft er dann sehr viel!!!! Über das Nassfutter und über das Barfen bekommt er ausreichend Flüssigkeit und muß somit, kaum am Napf stehen. ;-) Pullern jedoch tut er gleich, wie bem Trockenfutter, Nassfutter oder beim Barfen. Und da ich Leute kenne die im Tierfachhandel arbeiteten weiß ich eben, das Trockenfutter das letzte sein wird was ich unserem Rüden geben würde. ;-) Nur wenn alle Stricke reißen. :)

Die positive Bestätigung ist bei uns viel über Lob, Spiel, Körperkontakt..... nur beim Erlernen neuer Tricks eben, hatte ich das gemacht.

Zum Futter:
Das Hypoallergene Futter von Terra Canis ist einfach zu teuer.(!) Wenn ich die Menge berechne, die unser Rüde braucht wäre ich im Monat bei 150 Euro. Also da werde ich auf preisgünstigere Produkte umsteigen, sollte die Hautirritation nicht weggehen.
Seitdem das Leckerli weg ist wo Lamm mit drinnen war ist alles viel besser geworden. Er kratzt sich nicht mehr ständig und beknabbert sich. Das Ohr beruhigt sich.... bis auf die roten Innenseiten des Schenkels. Wie gesagt, wenn das nicht weg geht binnen 8 Wochen, wird eine andere Futtersorte eingeführt. :lovemetoo:

Danke für deine hilfreichen Tipps im Forum hier. Das ist toll. :blumenkuss: :freu:


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 Betreff des Beitrags: Re: Futtermittelallergie wer kennt sich aus?
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Warum barfst du dann nicht komplett, wenn er es mag?

Dann hast du auch kein Problem, wenn die Firma die Rezeptur ändert. Das ist mir bei Tomtes Bauchspeicheldiät passiert. Bei schwierigen Hunden kann das zum Problem werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Futtermittelallergie wer kennt sich aus?
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Talisman hat geschrieben:

Das Barfen, wurde mir so ans Herz gelegt. Doch was bringt es einem, wenn der Hund reagiert? Wenn man Innereien nur vom Rind bekommt (direkt hier im Tierfachhandel) und nur so kleine Mengen Fleisch braucht, das wenn man sie sich zuschicken läßt (das vertägliche Fleisch) sie im Sommer schon aufgetaut sind?
[b]



Hier hast du die Antwort. Es steht weiter oben. Gebarft wurde unser Rüde. Doch Innereien und auch das Fleisch muß ich mir zuschicken lassen. Das Problem ist im Sommer oder wenn es in unserer Region schon wärmer wird. Das Fleisch kam teilweise schon ganz aufgetaut an! Die Mengen die ich benötige sind minimal. Alle Anbieter weisen darauf hin das bei kleinen Mengen das Gefriergut auftaut! Und genau so war es.

Barfen ist schön und gut. Doch da wir viel wandern ist es hilfreich auch hier eine Alternative zu haben. Das Barf-Trocken-Futter, das man einweichen kann ist oftmals auf der Basis von Rind und Lamm.

Unser Rüde kam gesund bei uns an und wurde dann sehr schwer krank. Die Ursache kann ein Impfschaden sein. Denn nach den Impfungen ging es los. :redcard: Jedoch fand man nie die Quelle, woran es lag! Es ging ihm so schlecht und im Rassehundeforum bat ich um Austausch..... und auch so, hörte ich mich um.

Als wir weggingen vom Barfen und vom Trockenfutter, was dann ziemlich zügig als Alternative eingeführt wurde, ging es ihm besser. Als wir von den Nassfuttersorten auf das Terra Canis kamen, ab da an hatten wir einen vitalen Hund. Wenn man im Jahr mehr als einen tausender ausgibt an Tierarztkosten und auch noch an Tierheilpraktikerkosten, fragt man sich eben:
Wie kann ich meinen Hund helfen?
Und man vergesse nicht, unser Hund war gerade mal ein Jahr alt als die gesundheitlichen Probleme losgingen. Und erst seid ca. 2 Jahren ist er stabil. :freu:
Die Vitalität die ich hier im Forum schrieb, war lange Zeit nicht da. :((

Ich hoffe, du kannst dir nun ein Bild von uns machen. :biggrins:


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 Betreff des Beitrags: Re: Futtermittelallergie wer kennt sich aus?
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Ja, beim Wandern ist barfen unpraktisch.

Viele Dosenfutter sind allerdings auch nicht viel besser als TroFu. Die haben zwar weniger Füllstoff, sind aber oft sehr salzhaltig.

Ich hatte nicht, aber die Mädels bekommen 2 mal die Woche rohes Fleisch.
Und ich muss sagen, bisher hatte ich keine Probleme mit der Lieferung. Ich bestelle halt immer den vollen Karton ( zur Zeit 26kg). Platz im Gefrierschrank habe ich.
Mein Lieferant hat jetzt die Abpackung geändert, was mir sehr zu gute kommt. Im 1kg Beutel sind jetzt 50gr Stücke lose gefroren drin. Bei den kleinen Hunden extrem praktisch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Futtermittelallergie wer kennt sich aus?
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Talisman hat geschrieben:

Das Barfen, wurde mir so ans Herz gelegt. Doch was bringt es einem, wenn der Hund reagiert? Wenn man Innereien nur vom Rind bekommt (direkt hier im Tierfachhandel) und nur so kleine Mengen Fleisch braucht, das wenn man sie sich zuschicken läßt (das vertägliche Fleisch) sie im Sommer schon aufgetaut sind?
[b]

Wenn du in größeren Mengen bestellst, bekommst du das Fleisch meist wesentlich günstiger. Du kannst Fleisch auch bei deinem Metzger oder im Schlachthof holen. Dort kannst du auch nach BIO--Fleisch fragen, wenn du möchtest.
Dann hast du nur die Menge, die du brauchst. BARF-Fleisch muss man nicht durchs Netz bestellen.

Bei der Umstellung auf BARF sind vorübergehende Hautgeschichten, Juckreiz, Durchfall etc. fast "normal", weil der Körper sich erst "entgiftet". Es dauert seine Zeit, bis alles abtransportiert ist.

Wie lange hast du denn gebarft?
Wer hat denn die Allergien auf bestimmte Fleische festgestellt? Und wie wurden sie denn festgestellt?

Talisman hat geschrieben:
Unser Rüde kam gesund bei uns an und wurde dann sehr schwer krank. Die Ursache kann ein Impfschaden sein. Denn nach den Impfungen ging es los. :redcard: Jedoch fand man nie die Quelle, woran es lag! Es ging ihm so schlecht und im Rassehundeforum bat ich um Austausch..... und auch so, hörte ich mich um.

Wenn ich das jetzt richtig verstehe, dann gibt es keine tierärztliche Diagnose? Nur die Hinweise aus dem Netz?

Talisman hat geschrieben:
Als wir weggingen vom Barfen und vom Trockenfutter, was dann ziemlich zügig als Alternative eingeführt wurde, ging es ihm besser. Als wir von den Nassfuttersorten auf das Terra Canis kamen, ab da an hatten wir einen vitalen Hund. Wenn man im Jahr mehr als einen tausender ausgibt an Tierarztkosten und auch noch an Tierheilpraktikerkosten, fragt man sich eben:
Wie kann ich meinen Hund helfen?

Ein Tierheilpraktiker hätte die noch vorhandenen Impfstoffe (ist ja dein Verdacht) ausgeleitet, genau so, evtl. Stoffe, aus dem vorherigen Futter, die für deinen Hund "unverträglich" waren, Reste der Wirkstoffe von evtl. Wurmkuren, Zeckenmittel etc.pp.
Warst du denn bei einem Tierheilpraktiker? Nach welchen Kriterien hast du ihn denn ausgewählt? Arbeitet er mit klass. Homöopathie?

Talisman hat geschrieben:
Und man vergesse nicht, unser Hund war gerade mal ein Jahr alt als die gesundheitlichen Probleme losgingen. Und erst seid ca. 2 Jahren ist er stabil. :freu:
Die Vitalität die ich hier im Forum schrieb, war lange Zeit nicht da. :((


Was hat denn dein Hund zum Fressen bekommen, bevor er bei dir war?
Und was machst du, wenn die Rezeptur geänder wird? TerraCanis wurde vor nicht zu langer Zeit an den Konzern von Nestle verkauft. Da könnte sich die Rezeptur durchas ändern...


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 Betreff des Beitrags: Re: Futtermittelallergie wer kennt sich aus?
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Super gute Ideen. :freu: Danke euch :knutsch:

Viele Fragen wurden an mich gestellt und ich versuche sie zu beantworten:
Der Tierheilpraktiker arbeitete nach folgenden Kriterien:
Verhaltenstherapie
Magnetfeldtherapie
Klassische Homeopathie
Bachblütentherapie
Eigenbluttherapie
Lasertherapie
Akupunktur

Die Impfstoffe, Entwurmungen etc. wurden ausgeleitet. Die Behandlung dauerte insgesamt über ein Jahr!
Der Tierheilpraktiker wurde ausgesucht, da er einem Hund geholfen hatte, der so schwer krank war das er eingeschläfert werden mußte. Er wäre damals mit 1 nem Jahr eingeschläfert worden. - Den Hund kenne ich persönlich.... also wußte ich, wie dieser Tierheilpraktiker arbeitet. ;-D
Dieser Homeöopath schaffte es, das der Hund stabil wurde und gesund! Obwohl die Tierärzte sagten: Einschläferung.
Die Tierheilpraktiker in unserer Gegend:
Alle Tierheilpraktiker hier brachten nichts. Das weiß ich noch von unserer einen Pflegehündin, wo ich hier vor Ort welche aufsuchte. Das war vor vielen Jahren und deshalb, bin ich da nicht hingegangen.
Nun der lange Weg zur Behandlung hin:
Zu dem Tierheilpraktiker unseres Hundes fuhr ich immer 200 Kilometer weit hin und zurück.
Nach der Behandlung ging es unserem Hund endlich gut! :freu: :biggrins:

Der Impfschaden wurde vom Tierheilpraktiker erstellt oder wie man das nennt. Hier wußte kein Tierarzt und keine Tierklinik weiter! Alle sagten sie nur, das der Chinese Crested eine fast unbekannte Rasse ist. Er bekam permanent Antibiotika und Kortison. Er hat bis heute mittlerweile Panik vor Ärzten!
Als er beim Tierheilpraktiker war ging es ihm endlich gut.

Doch die Panik vor den Ärzten ist geblieben. Man wollte ihn schon operieren.
Man wollte dieses und jenes ausprobieren. Und seine Futtermittelunverträglichkeit wurde zwar von Ärzten erkannt, doch man wurde nicht begleitet. Das heißt, die Ausschlußdiät mußte ich mir via Internet raussuchen. Die Werte/Tests etc. von den Ärzten brachten eigentlich gleich Null! Und egal wo ich hingehe heißt es: Diese Rasse sei ja so überzüchtet. Oder auch Aussagen wie: Wenn man dem Hund die Haare wegzüchtet, dann muß man sich nicht wundern, wenn er Probleme hat. All sowas, darf man sich anhören. Ich zumindest bei den Tierärzten! :-?
Und unser Lucky kam zu uns weil er ein Zuhause suchte. Er hatte nicht viel positives im Leben erlebt und auch so einem Hund sollte man eine dicke Chance geben, glücklich zu werden. :laola:

Unnötiger Weise wurde unser Rüde dann auch noch mit Spezialshampoos, Futter etc. abgefertigt. So das die Ursache des Problems nicht wirklich gefunden wurde.

Die Rezeptur des Futters wird oftmals umgestellt. Das Terra Canis von Nestle aufgekauft wurde wußte ich. Ich habe mich viel informiert. Habe Panik geschoben. Denn wie bei dem Futter Rinti, das von Mars aufgekauft wurde, kann auch bei Terra Canis das Futter umgestellt werden! Also schiebe ich da Obacht. :ympeace:

Zwecks Futter und was unser Rüde vorher bekam. Das weiß ich nicht! Er suchte ein Zuhause. Er muß wohl nicht soviel gutes erlebt haben denn ich war mit ihm anfangs 3-4 mal in der Woche bei der Hundeschule. Er hatte vor vielem Angst/Panik. War unsicher und hätte man nicht gewußt, da ist ein Hund, hätte man ihn wohl nicht bemerkt. :pfeif:

Das mit dem Einfrieren von TK-Fleisch geht bei uns kaum. Wohnraum hier ist sehr teuer. Wohnen mit Hund mittlerweile unmöglich! Von daher ist nur ein begrenzter Platz vorhanden. Ein kleines Gefrierfach haben wir. Keine Gefriertruhe und Co.. Der Keller ist für die Größe ein Witz =)) und kein Stromanschluß vorhanden, um eine Truhe anzuschließen.

Zum Wandern:
Unser Hund bekommt VOR dem Wandern sein Futter und währenddessen seine Kaustange. Nach der Wanderung bekommt er seine 2. Mahlzeit.
Die längeren Wanderungen von 5-6 Stunden da waren wir dann im Urlaub. Da bekam er dann auch abends sein Fressen.

Gebarft wurde unser Rüde 1,5 Jahre. Er wurde sanft umgestellt. Er kannte von der Vermittlungsstelle her gekochtes Fressen. Als ich mich informierte zwecks Allergien wurde mir später mitgeteilt, das unser Lucky auf Rind mit umgehenden Jucken reagiert hat.


Was mich stört ist, das kein Tierarzt und keine Tierklinik unserem Rüden so helfen kann. Als Lucky mit 1 nem Jahr nur noch schlapp rumlag. Rumlief wie ein alter Rüde, wurde gesagt, man weiß nicht weiter! Ich war in Tierkliniken, bei diversen Tierärzten etc. . Die letzte Rettung war der Tierheilpraktiker.
Nun ist er seid über 2 Jahren stabil. Nun die Futtermittelreaktion. Und ein Tierheilpraktiker der das Futter Platinum gut findet, als Ergänzung zum Barfen, da weiß ich auch nicht weiter.
Und mittlerweile haben wir soviel Geld ausgegeben an Tierarztkosten/Tierheilpraktiker.... das ich nun eigene Wege gehe. Deshalb hier mein Austauschsbedarf. \:D/

Ich hoffe, ich habe alles beantwortet. :ymhug: Und Nassfutter ist das Futter das ich mittlerweile fokusiere. Barfen will ich nicht mehr. Das Thema ist bei mir durch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Futtermittelallergie wer kennt sich aus?
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Leitwolf
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Beiträge: 3878
Wohnort: NRW
Hunderasse: Podenco-SChäferhund-Terrier
Hallo
Ich hatte zwei allergische Hunde..
Beide hatten Allergien auf Futtermittel,die letzte auch eine Atopie...
Beide waren bei einem Homöopathen..
Die letzte Hündin,auch bei zwei..

Wir hatten auch alles..Durchfall,erbrechen,wunde Haut,Jucken,Ohren entzündet,Analdrüdenentzündungen..
Unsere Hündin,wurde zwei mal über die Bioresonanz ausgetestet..Leider wurde ihre Allergie,im laufe ihres Lebens immer mehr..Hausstaubmilben,Futtermilben,Gräser und Getreide kamen noch hinzu..

Hundefutter,war ein leidliches Thema..
Wir hatten tatsächlich immer wieder Hundefutter,was unsere Hündin fast 2 JAhre lang vertrug..
Auch bei ihr reichte das stibitzen einiger Futterbrocken unseres Rüden,das sie reagierte..
Als es mit 5-6 JAhren am schlimmsten wurde,fing ich mit einer Ausschlußdiät an..Ich konnte schnell fest stellen,das weder Lamm noch Huhn,genau wie Rind,vertragen wurden..Mir blieb erst einmal nur Pferd über..
Also fing ich mit dem BArfen an..
Ich machte das ganze 2 Jahre lang..Auch unsere Hündin wurde entgiftet und weiter Homoöpathisch unterstützt..
Ich merkte bei ihr irgendwann,das es mit der Zusammenstellung gar nicht so einfach ist..Sie sah nach einiger Zeit aus wie ein Strassenhund..Glänzte nicht mehr u.s.w...
Ganz so einfach,wie es immer gerne beschrieben wird,ist die Zusammensetzung nicht..
Gerade bei Allergikern,ist einiges was zusammen kommt..

Als unsere Hündin um die 7-8 Jahre war,kamen wir nicht drum herum,Kortison zu geben..
Das war eigentlich das,was ich nie wollte..
Sie kratze sich Blutig,es war einfach nur schlimm...
Das war auch der Zeitpunkt,wo ich von meiner damaligen THP,zu unserer Tierärztin,die auch Homöopathisch als auch mit der Bioresonanz gute Erfolge erzielte,überwechselte..
Leider nicht bei unserer Hündin..Es half nichts mehr..
Um die Hündin zur Ruhe kommen zu lassen,gab es Kortison.
Nach einer längeren Leidenszeit,kam endlich ruhe ins Haus..
Es ist auch heute noch ein Mittel,was ich nur im äußersten Notfall einsetzte..

Wir wechselten damals auf Wolfsblut Grey Peak..Es war eines der weniger Futter,die sie überhaupt vertrug..Wir froren das futter direkt nach dem Kauf ein.SChauten immer,das die Säcke keine Luft gezogen hatten..Leider,leider wurde nach einiger Zeit die Rezeptur verändert...Wir fingen dann im Alter noch einmal mit dem BArfen an..
Ich kaufte viele,viele Zusätze,damit mein Hund alles bekam was er brauchte..Es gab Pferd mit Kartoffel und verschiedenen Gemüsen..
Viel Pferdefett dazu,wie auch Nachtkerzenöl..
Das fütterten wir bis unsere Hündin das BArfen nicht mehr vertrug..Sie war zu Alt..Danach gab es gekochtes Fleisch..
Ich nahm das Fleisch,auch als Leckerchen mit nach draussen..
Ach ja,das Kortison wurde nach einem Jahr auf Apoquel umgestellt..
Das bekam sie bis sie 13 JAhre alt wurde und starb :cry:

Noch eine kleine Anmerkung..
Wir haben jetzt eine neue Hündin aus dem Tierschutz..Auch sie zeigt jucken,Durchfall,erbrechen,rote Ohren,Analdrüsenprobleme an..
Mittlerweile geht es besser..So wie es aussieht,verträgt sie überhaupt keine Kauartikel aus Fleisch..Sie hat jedes mal Probleme bei Futter mit hohem Rohprotein,egal welche Quelle..
Laut Bioresonanz,hat sie keine Allergien..



Sorry es wurde etwas lang
Viele Grüße
Erna


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 Betreff des Beitrags: Re: Futtermittelallergie wer kennt sich aus?
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Erna hat geschrieben:
Hallo
Ich hatte zwei allergische Hunde..
Beide hatten Allergien auf Futtermittel,die letzte auch eine Atopie...
Beide waren bei einem Homöopathen..
Die letzte Hündin,auch bei zwei..

.......


Sorry es wurde etwas lang
Viele Grüße
Erna


Hallo liebe Erna,
nein gerade richtig! Danach hatte ich gesucht! Darauf wurde ich hingewiesen vor 2 Jahren, das sich dies verändern kann. Bei uns z.B.: Anfangs ging das Schwarzkümmelöl.... und später kam eine Unverträglichkeit hervor. :shifty:

Neben dir gibt es noch einen anderen Menschen aus dem Internet der mir das so genau erklärte, die Leidensgeschichte seines Hundes bzw. seiner Hunde.... bei der Futtermittelunverträglichkeit..... .

Herzlichen :blumenkuss: :knutsch: DANK . GENAU DANACH hatte ich gesucht. Jetzt bin ich fündig.
Derzeit bin ich selbst etwas krank und kann erstmal nicht teilnehmen am Forum hier. Doch wenn ich wieder gesund bin.... und noch Fragen habe, würde ich gerne darauf zurückgreifen. :-BD

Auf bald, beste Grüße Wibke :yes:


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 Betreff des Beitrags: Re: Futtermittelallergie wer kennt sich aus?
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Leitwolf
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Beiträge: 3878
Wohnort: NRW
Hunderasse: Podenco-SChäferhund-Terrier
Hallo Wibke

Danke.. :blush:
Ich helfe dir gerne weiter.. :yes:

Jetzt wünsche ich dir erst einmal gute Besserung... :thumbsup:


Erna


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 Betreff des Beitrags: Re: Futtermittelallergie wer kennt sich aus?
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Hi Erna,
bin wieder fitt. Also super danke für deinen Erfahrungsbericht.
Derzeit wird alles besser bei unserem Rüden.
Er hatte anfangs nur eine Allergie auf Rind.
Dann stellte sich die Allergie auf Lamm mit ein.
Ebenso wurden weiterhin Schwarzkümmelöl vertragen, später umgehende Reaktion.

Alles lief super. Dann wieder Ausbruch der Hautprobleme und Cerumen etc. . Nun haben wir mal den kleinen Klecks Joghurt weggelassen. Und ebenso das kleine Stück Käse. Das bekam er immer, weil er Magenprobleme hatte. Das Ergebnis: Die Haut entspannt sich. Das Rote/Jucken etc. geht weg. Wir haben wohl die Quelle.
Das Futter haben wir umgestellt. Denn das Terra Canis Futter löste eine Übersäuerung des Magens aus, deshalb der Joghurt Klecks und der Käse.
Denn durch den Joghurt und den Käse, hatte er kein Magengrummeln mehr und ebenso kein Gras fressen.
Als wir vor über 2 Jahren das Terra Canis kauften, gab es diese Probleme nicht. Nun aber trat es auf, seid über einem halben Jahr.

Deine Erfahrungen sind deshalb so wichtig für mich, damit ich weiß:
Wir liegen richtig. :laola:

Und unser Rüde bekommt nun ein Futter in Lebensmittelqualität aber nur mit einem Single-Protein! Da Terra Canis aufgekauft wurde, kann es sein, das eventeuell kleinste Spuren des Futters verändert wurden. Es kann sein :roll: muß aber nicht :thumbsup: Nur unser Hund reagiert eben auf kleinste Abweichungen. Wie gesagt, mit dir kenne ich im Netz nur einen anderen Hundebesitzer der ähnliches erlebt hat und erlebt, wie du und ich.

Ich bin hier wieder im Forum aktiv und bringe mich ein. :-BD Schön wieder unter euch zu sein. :freu:

Beste Grüße


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 Betreff des Beitrags: Alles gut...
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Hi kurze Rückmeldung:
Unser Hund bekommt von der Firma Lukullus das Menü Pute Sensitive.
Nur noch das und ausschließlich Hühnerleckerlis.
Das Ergebnis ist, das seine Allergie weg ist. Das die Ohren frei sind. Das er endlich ruhig schlafen kann.

Das Lukullus Menü ist fester und mit Kartoffeln. Die verträgt er gut und den "flotten Otto" den er oft vom Terra Canis Futter hatte ist weg. Er muß also beim "Output" ordentlich drücken und die Analdrüse entleert sich. Das ist super gut. :frohh: Das war beim Barfen früher auch so. Nur beim Terra Canis Futter war der Druck zu schwach so das man zum Doc mußte zwecks Analdrüsen-Entleerung.

Ende gut, alles gut. :drunksing: Wir hoffen sehr das die Allergie sich nun nicht noch weiter ausbreitet sondern das Ruhe endlich einkehrt. :ymdaydream: :x


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