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 Betreff des Beitrags: Giftige Pflanzen, Tiere und Notfallnummern bei Vergiftung
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Polizeihund
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Eine Übersicht der giftigen Pflanzen findet ihr hier:

Giftige Pflanzen
Vergiftungsursachen Infos
Hilfe zum Befund


Vor der Aufzählung der Pflanzen zunächst nochmal die Notfallnummern:

Bundesweit: Vorwahl der nächsten Großstadt/19240

Berlin Tel: 030/19240 www.giftnotruf.de

Für Erste Hilfe Infos runterscrollen oder HIER nachschauen.


Aufzählung der giftigen Pflanzen (keine abschließende Aufzählung!)

ZIMMERPFLANZEN:

Aloë, Bitterschopf - Giftige Zimmerpflanze. Milchsaft ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel giftig. Symptome: Blutiger Durchfall, übermässige Harnausscheidung.


Alpenveilchen - Giftige Zimmerpflanze. Ganze Pflanze (v.a. Knollen) für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Kolik, Atemlähmung, Kreislaufstörungen, bleiches Aussehen, speziell in den Hautfalten, Mundwinkeln und den Augenliedern, Gelbsucht.


Begonie, Schieffblatt - Ungiftige bis giftige Zimmer- und Gartenpflanze. Ganze Pflanze ist giftig, höchster Giftgehalt in den Wurzeln. Hunde, Katzen, Kleinsäuger, Pferde und Ziervögel sind betroffen. Symptome: Erbrechen, Durchfall (nach Aufnahme blutiger Durchfall).


Belladonna-Lilie -
Stark giftige Zimmerpflanze. Ganze Pflanze (v.a. die Zwiebel) ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Kolik, gestörte Bewegungsabläufe, Krämpfe, Herzrhythmusstörungen, niedriger Blutdruck, langsamer Herzschlag, Zittern.


Christusdorn, Dornenkrone -
Giftige Zimmerpflanze. Milchsaft ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel giftig. Symptome: Magen- und Darmentzündung, Kolik, Entzündung der Hornhaut und der Bindehaut, Veränderungen der Maulschleimhaut.


Dieffenbachie, Schweigrohr, Schweigstock, Giftaron - Sehr stark giftige Zimmerpflanze. Ganze Pflanze und auch Giesswasser ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Kolik, erschwertes Atmen, Inkoordinaton, Apathie, Körperschwäche, Herzrhythmusstörungen, Veränderungen der Augen.


Efeu, Eppig, Grabefeu, Wintergrün -
Giftige Wild-, Garten- und Zimmerpflanze. Blätter, Beeren, Fruchtfleisch, Stengel und Pflanzensaft sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger, Pferde und Ziervögel giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Speicheln, Krämpfe, Lähmungen, Erregung.


Efeutute, Buntes Herzblatt -

Giftige Zimmerpflanze. Triebe und Blätter sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel giftig. Symptome: Speicheln, Durchfall, Erbrechen, Magen-Darm-Blutungen, erschwertes Atmen, Schluckbeschwerden, Blutungen des Zahnfleisches.



Einblatt, Blattfahne - Giftige Zimmerpflanze. Blätter und Stiele sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel giftig. Symptome: Speicheln, Durchfall, Erbrechen, Blutungen (Magen-Darm, Gebärmutter, Zahnfleisch), erschwertes Atmen, Schluckbeschwerden.



Fensterblatt -
Giftige Zimmerpflanze. Blätter sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel giftig. Symptome: Speicheln, Durchfall, Erbrechen, Blutungen, erschwertes Atmen, Schluckbeschwerden, Zahnfleischbluten.


Flamingoblume - Giftige Zimmerpflanze. Junge Blätter sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel giftig. Symptome: Speicheln, Durchfall, Erbrechen, Blutungen (Magen-Darm-Trakt, Gebärmutter, Zahnfleisch), erschwertes Atmen, Schluckbeschwerden.


Flammendes Käthchen, Madagaskarglöckchen, Fettpflanze, Brutblatt -
Ungiftige bis giftige Zimmerpflanze. Blätter und Stengel sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel giftig. Symptome: Erschwertes Atmen, Depression, Zähneknirschen, Inkoordination, Lähmungen.


Jakobs-Kreuzkraut, Jakobs-Greiskraut, Spinnenkraut, Krötenkraut, Zehrkraut -
Sehr stark giftige Wild- und Zimmerpflanze. Ganze Pflanze, insbesondere Jungpflanze, ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger, Ziervögel und insbesondere Pferde giftig. Symptome: Abmagerung, Taumeln, Krämpfe, Unruhe, häufiges Gähnen, Depression, Koma, Blindheit.



Kaladie, Buntwurz, Buntblatt -
Giftige Zimmerpflanze. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel giftig. Symptome: Speicheln, Durchfall, Erbrechen, erschwertes Atmen, Blutungen (Zahnfleisch, Magen-Darm, Gebärmutter).


Klivie, Riemenblatt -
Giftige Zimmerpflanze. Ganze Pflanze, v.a. der Zwiebelstamm und die Zwiebel sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel giftig. Symptome: Speicheln, Erbrechen, Durchfall, bei grösserer Dosis zentrale Lähmung.


Kolbenfaden -
Sehr stark giftige Zimmerpflanze. Blätter sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel giftig. Symptome: Speicheln, Durchfall, Erbrechen, erschwertes Atmen, Krämpfe, Koordinationsstörungen, niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen.

Korallenbäumchen, Korallenstrauch, Korallenkirsche -
Giftige Zimmerpflanze. Ganze Pflanze (besonders die Beeren) ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Kolik.


Kroton, Wunderstrauch, Krebsblume -
Giftige Zimmerpflanze. Farbloser Saft von Blättern, Rinde und Wurzeln sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel giftig. Symptome: Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Veränderungen der Maulschleimhaut.



Mistel, Drudenfuss, Hexenbesen, Donnerbesen -
Schwach giftige bis giftige Wild- und Zimmerpflanze. Vorkommen auf Bäumen; Weihnachtsschmuck. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger, Ziervögel und Pferde giftig. Symptome: Magen-Darm-Störungen, Muskelzuckungen, übermässige Harnausscheidung, Augenpupillen-Erweiterung, Allergien.



Oleander, Rosenlorbeer - Sehr stark giftige Zimmer- und Gartenpflanze. Ganze Pflanze, frisch oder getrocknet, ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger, Ziervögel und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Kolik, Durchfall, Herzrhythmusstörungen, schnelle Atmung, kalte Extremitäten, Erweiterung der Augenpupille.



QUELLE: http://www.tierschutz.ch/gift/Vergiftun ... rpflanzen/ Hier können auch Fotos der Pflanzen angesehen werden


GARTENPFLANZEN

Begonie, Schieffblatt -
Ungiftige bis giftige Zimmer- und Gartenpflanze. Ganze Pflanze ist giftig, höchster Giftgehalt in den Wurzeln. Hunde, Katzen, Kleinsäuger, Pferde und Ziervögel sind betroffen. Symptome: Erbrechen, Durchfall (nach Aufnahme blutiger Durchfall).



Berglorbeer -
Schwach giftige bis giftige Gartenzierpflanze. Blätter sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Kolik, Appetitlosigkeit, Inkoordination, Schwäche, Muskelzuckungen.


Blauer Eisenhut, Fuchswurz, Giftkraut, Mönchskappe, Sturmhut, Tübeli -
Sehr stark giftige Wild- und Gartenpflanze. Vorkommen auf feuchten Plätzen und in Gärten. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Speicheln, Kolik, übermässige Harnausscheidung, Herzrhythmusstörungen, Unterkühlung.



Efeu, Eppig, Grabefeu, Wintergrün -
Giftige Wild-, Garten- und Zimmerpflanze. Blätter, Beeren, Fruchtfleisch, Stengel und Pflanzensaft sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger, Pferde und Ziervögel giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Speicheln, Krämpfe, Lähmungen, Erregung.



Engelstrompete, Trompetenbaum, Daturabäumchen -
Sehr stark giftige Gartenpflanze. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Erweiterung der Augenpupille, Herzrhythmusstörungen, trockene Schleimhaut, Erregung, Depression, Schluckbeschwerden.



Falsche Akazie, Robinie, Weisse Robinie, Unechter Akazienbaum, Scheinakazie -

Stark giftige Garten- und Wildpflanze, Zier- und Forstbaum. Giftig für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und v.a. Pferde sind Rinde und Äste. Symptome: Kolik, Darmprobleme, Müdigkeit, erschwerte Atmung, Gleichgewichtsstörungen, Erweiterung der Augenpupille, Entzündung der Nieren.


Garten-Hyazinthe -
Schwach giftige Gartenzierpflanze. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Kolik, Durchfall.


Gartentulpe -
Giftige Gartenzierpflanze. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Speicheln, Erbrechen, Kolik.


Gemeine Eibe, Taxus, Ibe, Ife, Bogenbaum, Ifenbaum, Roteibe, Taxusbaum -
Stark giftige Gartenpflanze. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Herzjagen/langsamer Herzschlag, erschwertes Atmen, gestörte Bewegungsabläufe, gestörte Harnausscheidung, Erweiterung der Pupillen.



Gemeiner Besenginster, Besenstrauch, Gelbe Scharte, Gilbkraut, Mägdebusch -
Schwach giftige Wild- und Gartenpflanze. Vorkommen in sandigen, lichten Wäldern und Böschungen. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Darmverschluss, Lähmungen, Herzjagen, Bewusstlosigkeit, Erregung.


Glyzine, Glycinie, Blauregen -
Giftige Gartenpflanze. Vorkommen an Hauswänden, Mauern und in Parkanlagen. Ganze Pflanze (besonders Hülsen mit Samen) ist für Hunde, Katzen und Kleinsäuger giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Kreislaufstörungen, Erweiterung der Augenpupille.


Goldgelbe Alpenrose, Gichtrose, Sibirische Alpenrose, Azalee - Giftige bis stark giftige Garten- und Wildpflanze. Blätter, Blüten und Honig sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Speicheln, Erbrechen, Kolik, Durchfall, langsames Atmen, Krämpfe, schwacher Puls, Depression, Zittern.



Goldregen, Bohnenbaum, Gelbstrauch, Goldrausch, Kleebaum - Sehr stark giftige Gartenpflanze. Vorkommen als Zierstrauch in Gärten und Parkanlagen. Ganze Pflanze (auch getrocknet) ist für Hunde, Katzen, Pferde (selten Kleinsäuger) giftig. Symptome: Kolik, niedriger Blutdruck, Schweissausbrüche, Koma, Krämpfe, Koordinationsprobleme.



Grüne Nieswurz -
Sehr stark giftige Wild- und Gartenpflanze. Vorkommen in Gebirgswäldern und Gärten. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Speicheln, Durchfall, Erbrechen, Kolik, langsamer Herzschlag, Herzrhythmusstörungen, Herzstillstand, Lähmung, Erregung.


Herbstzeitlose, Ägidibleambel, Giftkrokus, Herbstblume, Hundshode -
Sehr stark giftige Garten- und Wildpflanze. Vergiftungen bei Hunden, Katzen, Kleinsäugern und Pferden besonders im Frühling durch die Blüten. Symptome: Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Kreislaufstörungen, schwankender Gang, Zähneknirschen, Lähmungen, Apathie, Unterkühlung.


Immergrüner Buchsbaum, Beetzaun, Buchs, Grabkraut -
Stark giftige Garten- oder Wildpflanze. Selten in Laubwald, häufiger in Parkanlagen. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und v.a. Pferde giftig. Symptome: Durchfall, Krämpfe, Lähmungen, Tod durch Atemlähmung.


Kirschlorbeer, Lorbeerkirsche -
Stark giftige Gartenpflanze. Vorkommen als Zierstrauch in Parkanlagen und Gärten. Ganze Pflanze (v.a. Samen und Blätter) ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Speicheln, erschwertes Atmen, Taumeln, Festliegen, Krämpfe, Lähmung, Blut und Schleimhäute hellrot.



Lebensbaum, Abendländischer Lebensbaum, Friedhofsbaum, Lebenszaun -
Sehr stark giftige Gartenpflanze. Vorkommen in Hecken und Gärten. Ganze Pflanze, insbesondere Blätter, ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Magen- und Darmentzündung, Krämpfe, gestörte Harnausscheidung, Leber- und Nierenschädigung.



Maiglöckchen, Maiblume, Maischelle, Marienglöckchen, Marienblume, Tal-Lilie -
Sehr stark giftige Wild- und Gartenpflanze. Vorkommen in Wäldern, Gebüschen und Gärten. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Herzrhythmusstörungen, niedrige Herzfrequenz, Krämpfe, erschwertes Atmen, Schlaflosigkeit.



Oleander, Rosenlorbeer -
Sehr stark giftige Zimmer- und Gartenpflanze. Ganze Pflanze, frisch oder getrocknet, ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger, Ziervögel und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Kolik, Durchfall, Herzrhythmusstörungen, schnelle Atmung, kalte Extremitäten, Erweiterung der Augenpupille.



Schwarze Nieswurz, Christrose, Schneerose -
Sehr stark giftige Wild- und Gartenpflanze. Vorkommen in subalpinen Wäldern und Gebüschen und im Garten. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Speicheln, Durchfall, Erbrechen, Kolik, Lähmungen, Erregung, Erweiterung der Augenpupille.


Schwarzer Holunder -
Schwach giftige Wild- und Gartenpflanze. Vorkommen in Gärten und Waldlichtungen. Blätter, Früchte und Rinde sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, erhöhte Herzfrequenz, Koordinationsstörungen, Krämpfe, erschwertes Atmen.



Schwarzer Nachtschatten -
Stark giftige Wild- und Gartenpflanze. Vorkommen an Wegrändern, in Äckern und Gärten. Ganze Pflanze (v.a. Beeren) ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde stark giftig. Symptome: Lähmung, Erregung, bleiches Aussehen, Gelbsucht, Nierenschädigung, Schleimhautreizung.


Weisse, Blaue oder Gelbe Lupine, Vielblättrige Lupine -
Giftige bis stark giftige Wild-, Garten-oder Kulturpflanze. Samen und Blätter sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Inkoordination, Krämpfe, Zittern, erschwertes Atmen, Unruhe, Depression, Koma, bleiches Aussehen.




QUELLE: http://www.tierschutz.ch/gift/Vergiftun ... npflanzen/ Hier können auch Bilder der Pflanzen eingesehen werden!


WILDPFLANZEN

Ackerschachtelhalm, Zinnkraut -
Giftige Wildpflanze. Vorkommen bei Äckern und Wegrändern. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und v.a. Pferde giftig. Symptome: Muskelzittern, Bewegungsstörungen, Taumeln, Lähmungen, Zusammenbrechen, Übererregbarkeit, Erweiterung der Augenpupille.



Adlerfarn, Adlersaumfarn, Grosser Waldfarn, Johanniswurz, Jesus-Christwurz -
Sehr stark giftige Wildpflanze. Vorkommen in Laubwäldern. Ganze Pflanze, insbesondere Jungpflanze, ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und v.a. Pferde giftig. Symptome: Blutiger Durchfall, Blut im Urin, Muskelzuckungen, motorische Störungen, Krämpfe, allergische Reaktionen.



Adonisröschen,Teufelsauge, Falsche fenchelblättrige Nieswurz -
Stark giftige Wildpflanze. Krautige Staude mit schwarz-braunem Wurzelstock und gelben Blüten. Blütezeit Mai bis Juni. Vorkommen an sonnigen Hügeln und Wiesenhängen. Ganze Pflanze ist für Hunde, Kleinsäuger, Pferde und v.a. Katzen giftig. Symptome: Erbrechen, Kolik, ev. Herzarrythmien.



Berberitze, Sauerdorn, Saurach, Essigdorn, Beisselbeeren, Weinzäpfchen -
Schwach giftige Wildpflanze. Vorkommen an Waldrändern und in Waldlichtungen. Ganze Pflanze (v.a. Wurzel) ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Nierenschädigung.



Bittersüsser Nachtschatten, Bittersüss -
Stark giftige Wildpflanze. Vorkommen an feuchten Plätzen. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Kolik, Inkoordination, Herzstillstand, Depression, Mundschleimhautentzündung.



Blauer Eisenhut, Fuchswurz, Giftkraut, Mönchskappe, Sturmhut, Tübeli -
Sehr stark giftige Wild- und Gartenpflanze. Vorkommen auf feuchten Plätzen und in Gärten. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Speicheln, Kolik, übermässige Harnausscheidung, Herzrhythmusstörungen, Unterkühlung.



Buchweizen, Echter Buchweizen, Heidekorn, Heidel, Heidegrütze, Flende, Hede -
Stark giftige Kultur- und Wildpflanze. Grösster Giftgehalt in jungen Blüten und Samenschalen. Hunde, Katzen, Kleinsäuger und v.a. Pferde sind betroffen. Auftreten der Symptome bei Sonnenexposition: Rötung und Ödeme auf ungeschützten Hautpartien. Leber- und Nerven-Symptomatik.


Buschwindröschen, Anemone, Augenwurz, Luck, Lickt, Waldröschen, Waldanemone - Giftige Wildpflanze. Vorkommen in Laubwäldern, Gebüschen und Wiesen. Höchster Giftgehalt zur Blütezeit. Pferde, Hunde, Katzen und Kleinsäuger sind betroffen. Symptome: Speicheln, Erbrechen, Durchfall, blutiger Urin, bei hohen Dosen Tod durch Atemlähmung oder Kreislaufkollaps.

Doldiger Milchstern, Stern von Bethlehem -
Giftige Wildpflanze. Vorkommen in Wiesen, Äckern, an Wegrändern und Weinbergen. Ganze Pflanze (v.a. Zwiebel) ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Herzrhythmusstörungen, Depressionen, Speicheln.



Drachenwurz, Schlangenkraut, Schweinsohr, Schweinekraut, Schlangenwurzel -
Giftige Wildpflanze. Vorkommen in Sümpfen, Mooren und Erlenbrüchen. Ganze Pflanze (v.a. Blätter und Beeren) ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Magen- und Darmentzündung, Speicheln, Veränderungen der Maulschleimhaut.



Efeu, Eppig, Grabefeu, Wintergrün - ´
Giftige Wild-, Garten- und Zimmerpflanze. Blätter, Beeren, Fruchtfleisch, Stengel und Pflanzensaft sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger, Pferde und Ziervögel giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Speicheln, Krämpfe, Lähmungen, Erregung.



Einbeere, Vierblättrige Einbeere, Wolfsbeere, Sauauge -
Giftige Wildpflanze. Vorkommen in feuchten Laubwäldern. Ganze Pflanze (v.a. Beeren und Wurzeln) ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Herzjagen, Verkleinerung der Augenpupille, Muskelzuckungen, Erregung.


Falsche Akazie, Robinie, Weisse Robinie, Unechter Akazienbaum, Scheinakazie -
Stark giftige Garten- und Wildpflanze, Zier- und Forstbaum. Giftig für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und v.a. Pferde sind Rinde und Äste. Symptome: Kolik, Darmprobleme, Müdigkeit, erschwerte Atmung, Gleichgewichtsstörungen, Erweiterung der Augenpupille, Entzündung der Nieren.


Gefleckter Aronstab, Kleine Natterwurz, Kuh-, Zehr-, Fress-,Veronikenwurz -
Stark giftige Wildpflanze. Vorkommen v.a. in Laubwäldern und an Bachufern. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Durchfall, Erbrechen, Blutungen, erschwertes Atmen, gestörte Bewegungsabläufe, niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen.



Geissraute, Geissklee, Ziegenkraut, Fleckenkraut, Ziegenraute - Giftige Wildpflanze. Vorkommen in Auen, feuchten Wiesen und Schuttplätzen. Ganze Pflanze (v.a. während Blütezeit) ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Erschwertes Atmen, Husten, pochende Herzschläge, Muskelkrämpfe, Schaum aus Maul und Nase, Fieberkrämpfe.


Gemeine Eibe, Taxus, Ibe, Ife, Bogenbaum, Ifenbaum, Roteibe, Taxusbaum -
Stark giftige Gartenpflanze. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Herzjagen/langsamer Herzschlag, erschwertes Atmen, gestörte Bewegungsabläufe, gestörte Harnausscheidung, Erweiterung der Pupillen.

Gemeine Esche -
Giftige Wildpflanze. Vorkommen in Laubmischwäldern. Blätter sind giftig für Hunde (ev. Katzen) und Pferde. Symptome: Verstopfung, Kolik, Inkoordination, Flüssigkeitsansammlung unter der Haut, Apathie und Milchrückgang.



Gemeine Heckenkirsche, Rote Heckenkirsche, Gemeines Geissblatt -
Giftige Wildpflanze. Vorkommen an Waldrändern und Hecken. Beeren sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Kolik, Durchfall, Erbrechen, erhöhte Herzfrequenz, Herz-Kreislauf-Störungen, Apathie, extrem hohe Körpertemperatur.



Gemeine Hundspetersilie, Tollpetersilie, Gartenschierling, Hunds-Gleisse -
Sehr stark giftige Wildpflanze. Vorkommen in Äckern, Gärten, Wäldern. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Speicheln, Erbrechen, Kolik, Durchfall, erhöhte Herzfrequenz, Bewusstseinsstörung, Lähmung, Krämpfe, Erweiterung der Augenpupille.



Gemeiner Beinwell -
Schwach giftige Wildpflanze. Kommt in feuchten Wiesengräben und an Bachufern vor. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Eine Leberschädigung wäre nur bei Aufnahme grosser Mengen zu erwarten.



Gemeiner Besenginster, Besenstrauch, Gelbe Scharte, Gilbkraut, Mägdebusch -
Schwach giftige Wild- und Gartenpflanze. Vorkommen in sandigen, lichten Wäldern und Böschungen. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Darmverschluss, Lähmungen, Herzjagen, Bewusstlosigkeit, Erregung.



Gemeiner Natternkopf, Blaue Ochsenzunge -
Giftige Wildpflanze. Vorkommen an Trockenhängen, Schuttplätzen und Wegrändern. Ganze Pflanze für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Irritation der Magen-Schleimhaut, bei grossen Mengen Leberschädigung.


Glockenbilsenkraut, Krainer Tollkraut -
Sehr stark giftige Wildpflanze. Vorkommen in Laubwäldern und Schluchten. Ganze Pflanze (v.a. Wurzel) ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Schnelle Atmung, erhöhte Herzfrequenz, Erregung, Tobsucht, trockene Schleimhäute, Lähmung, erweiterte Augenpupille.



Goldgelbe Alpenrose, Gichtrose, Sibirische Alpenrose, Azalee - Giftige bis stark giftige Garten- und Wildpflanze. Blätter, Blüten und Honig sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Speicheln, Erbrechen, Kolik, Durchfall, langsames Atmen, Krämpfe, schwacher Puls, Depression, Zittern.


Goldhafer -
Giftige Wildpflanze. Vorkommen als Wiesengras im voralpinen Grasland. Ganze Pflanze ist für Pferde, Hunde, Katzen und Kleinsäuger giftig. Symptome: Abnorme Krümmung der Wirbelsäule, Trippeln, Bewegungsunlust, erhöhte Herzfrequenz und Apathie.



Grüne Nieswurz -
Sehr stark giftige Wild- und Gartenpflanze. Vorkommen in Gebirgswäldern und Gärten. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Speicheln, Durchfall, Erbrechen, Kolik, langsamer Herzschlag, Herzrhythmusstörungen, Herzstillstand, Lähmung, Erregung.



Gundelrebe, Gundermann, Erd-Epheu, Udram -
Sehr stark giftige Wildpflanze. Vorkommen in Wiesen, Wäldern und Gebüschen. Pferde besonders anfällig. Hunde, Katzen und Kleinsäuger weniger betroffen. Symptome: Erschwertes Atmen, Husten, erhöhte Herzfrequenz, Schweissausbruch, Zittern, Schleimausfluss, Appetitlosigkeit.


Hartheu, Johanniskraut Hartheu, Tüpfel-Johanniskraut, Tüpfel-Hartheu -
Giftige Wildpflanze. Vorkommen in Wäldern, Wiesen und an Waldrändern. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und v.a. Pferde giftig. Symptome: Rötung, Ödeme und schwarze Krusten an dünnbehaarten Hautstellen, Appetitlosigkeit, Unruhe.



Herbstzeitlose, Ägidibleambel, Giftkrokus, Herbstblume, Hundshode -
Sehr stark giftige Garten- und Wildpflanze. Vergiftungen von Hunden, Katzen, Kleinsäugern und Pferden besonders im Frühling durch die Blüten. Symptome: Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Kreislaufstörungen, schwankender Gang, Zähneknirschen, Lähmungen, Apathie, Unterkühlung.



Huflattich -
Ungiftige bis schwach giftige Wildpflanze. Vorkommen auf feuchten Böden, Äcker und Steinbrüchen. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Eine Leberschädigung wäre nur bei Aufnahme grosser Mengen zu erwarten.



Immergrüner Buchsbaum, Beetzaun, Buchs, Grabkraut -
Stark giftige Garten- oder Wildpflanze. Selten in Laubwald, häufiger in Parkanlagen. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Durchfall, Krämpfe, Lähmungen, Tod durch Atemlähmung.



Jakobs-Kreuzkraut, Jakobs-Greiskraut, Spinnenkraut, Krötenkraut, Zehrkraut -
Sehr stark giftige Wild- und Zimmerpflanze. Ganze Pflanze, insbesondere Jungpflanze, ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger, Ziervögel und insbesondere Pferde giftig. Symptome: Abmagerung, Taumeln, Krämpfe, Unruhe, häufiges Gähnen, Depression, Koma, Blindheit.


Klatschmohn, Feldmohn, Wilder Mohn -
Giftige Wildpflanze. Vorkommen bei Äckern, Schuttplätzen und an Wegrändern. Ganze Pflanze (v.a. der Milchsaft) ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Blutiger Durchfall, erschwertes Atmen, Erregung bis Raserei, Krämpfe.



Kornrade -
Stark giftige Wildpflanze. Seltene Feldblume. Ganze Pflanze für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Speicheln, Erbrechen, Kolik, Durchfall, erhöhte Herzfrequenz, Kreislaufversagen, schnelle Atmung, Zittern, Inkoordination, Lähmung.



Liguster, Rainweide, Tintenbeere -
Giftige Wildpflanze. Vorkommen an Waldrändern und Hecken. Blätter, Beeren und Rinde sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Kolik, Inkoordination, Lähmungen, erhöhte Herzfrequenz, extrem hohe Körpertemperatur, Erweiterung der Augenpupille.



Maiglöckchen, Maiblume, Maischelle, Marienglöckchen, Marienblume, Tal-Lilie -
Sehr stark giftige Wild- und Gartenpflanze. Vorkommen in Wäldern, Gebüschen und Gärten. Ganze Pflanze, aber auch das Gießwasser ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Herzrhythmusstörungen, niedrige Herzfrequenz, Krämpfe, erschwertes Atmen, Schlaflosigkeit.



Mistel, Drudenfuss, Hexenbesen, Donnerbesen -
Schwach giftige bis giftige Wild- und Zimmerpflanze. Vorkommen auf Bäumen; Weihnachtsschmuck. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger, Ziervögel und Pferde giftig. Symptome: Magen-Darm-Störungen, Muskelzuckungen, übermässige Harnausscheidung, Augenpupillen-Erweiterung, Allergien.



Sauerklee, Hain-Sauerklee, Waldklee, Hasenklee, Kukucksklee - Giftige Wildpflanze. Vorkommen in Wäldern und Hügelregionen. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Durchfall, Erbrechen, Herzarrhythmien, Muskelkrämpfe.


Scharfer Hahnenfuss, Knolliger Hahnenfuss, Gift-Hahnenfuss, Butterblume -
Schwach giftige bis giftige Wildpflanze. Vorkommen in Wiesen, Gräben und an Teichufern. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Speicheln, Kolik, Durchfall, Husten, Schluckbeschwerden, Nasenausfluss, geschwollene Maulschleimhaut, Unruhe.

Schwarze Nieswurz, Christrose, Schneerose -
Sehr stark giftige Wild- und Gartenpflanze. Vorkommen in subalpinen Wäldern und Gebüschen und im Garten. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Speicheln, Durchfall, Erbrechen, Kolik, Lähmungen, Erregung, Erweiterung der Augenpupille.

Schwarzer Holunder -
Schwach giftige Wild- und Gartenpflanze. Vorkommen in Gärten und Waldlichtungen. Blätter, Früchte und Rinde sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, erhöhte Herzfrequenz, Koordinationsstörungen, Krämpfe, erschwertes Atmen.



Schwarzer Nachtschatten -
Stark giftige Wild- und Gartenpflanze. Vorkommen an Wegrändern, in Äckern und Gärten. Ganze Pflanze (v.a. Beeren) ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde stark giftig. Symptome: Lähmung, Erregung, bleiches Aussehen, Gelbsucht, Nierenschädigung, Schleimhautreizung.


Schwarzes Bilsenkraut, Schafkraut, Zigeunerkraut, Hühnertod -
Sehr stark giftige Wildpflanze. Vorkommen an Wegrändern und Schutthalden. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und v.a. Pferde giftig. Symptome: Stuhlverstopfung, Lähmungen, schnelle Atmung, Tobsucht, Durst.



Stinkende Nieswurz -
Stark giftige Wildpflanze. Vorkommen in Wäldern und an steinigen Abhängen. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Speicheln, Durchfall, Erbrechen, Kolik, erhöhte Herzfrequenz, Lähmungen, Erweiterung der Augenpupille.


Weisse, Blaue oder Gelbe Lupine, Vielblättrige Lupine -
Giftige bis stark giftige Wild-, Garten-oder Kulturpflanze. Samen und Blätter sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Inkoordination, Krämpfe, Zittern, erschwertes Atmen, Unruhe, Depression, Koma, bleiches Aussehen.



Weisser Germer, Weisser Nieswurz -

Sehr stark giftige Wildpflanze. Vorkommen im Alpengebiet, in feuchten Wiesen und Lichtungen. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Speicheln, Kolik, Durchfall, langsame Atmung, Krämpfe, Lähmung, tiefe Herzfrequenz, Unterkühlung.

Quelle: http://www.tierschutz.ch/gift/Vergiftun ... ldpflanzen Hier können Bilder der Pflanzen eingesehen werden


KULTURPFLANZEN

Ackerbohne, Puffbohne, Saubohne, Pferdebohne, Dicke Bohne -
Stark giftige Kulturpflanze. Bohnen, Samen und Pollen für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und v.a. Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Kolik, verminderte Urinausscheidung, Fieber, bleiches Aussehen, ev. Gelbsucht, Milz- und Leberschwellung.



Buchweizen, Echter Buchweizen, Heidekorn, Heidel, Heidegrütze, Flende, Hede -
Stark giftige Kultur- und Wildpflanze. Grösster Giftgehalt in jungen Blüten und Samenschalen. Hunde, Katzen, Kleinsäuger und v.a. Pferde sind betroffen. Auftreten der Symptome bei Sonnenexposition: Rötung und Ödeme auf ungeschützten Hautpartien. Leber- und Nerven-Symptomatik.



Gartenbohne -
Stark giftige Kulturpflanze. Rohe Bohnen sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Fressunlust bis Futterverweigerung, Durchfall, Magen- und Darmentzündung, Krämpfe.


Hanf, Marihuana, Haschisch -
Giftige Kulturpflanze. Zur Faser- und Ölgewinnung angebaut. Blätter und Blüten sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger, Pferde und Ziervögel giftig. Symptome: Erbrechen, Speicheln, Koordinationsstörungen, Erweiterung der Augenpupille, rhythmische Augenbewegungen, Unterkühlung.



Kartoffel, Erdapfel, Grumbeere -
Stark giftige Kulturpflanze. Beeren, Keimlinge, grüne Kartoffeln und oberirdische Teile sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger, Ziervögel und Pferde giftig. Symptome: Magen- und Darmentzündung, schwacher Puls.



Knoblauch -
Giftige bis stark giftige Kulturpflanze. Knoblauch-Zwiebel ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger, Ziervögel und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Blutharnen, bleiches Aussehen, Gelbsucht.


Küchenzwiebel, Bollen -

Giftige Kulturpflanze. Zwiebel ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger, Ziervögel und Pferde giftig. Symptome: Durchfall, Koordinationsprobleme, bleiches Aussehen, Blut im Harn.


Lein, Saat-Lein, Flachs -
Sehr stark giftige Kulturpflanze. Samen und Keimpflanzen sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Taumeln, Krämpfe, Zittern, Zuckungen, schnelle Atmung, langsame Herzfrequenz.


Luzerne, Alfalfa -
Giftige Kultur- und Futterpflanze. Blätter und Stengel sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Hautentzündung, welche bei Sonnenexposition auftritt, Fruchtbarkeitsstörungen, Wachstumsstörungen.


Weisse, Blaue oder Gelbe Lupine, Vielblättrige Lupine -
Giftige bis stark giftige Wild-, Garten-oder Kulturpflanze. Samen und Blätter sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Inkoordination, Krämpfe, Zittern, erschwertes Atmen, Unruhe, Depression, Koma, bleiches Aussehen.

Quelle: http://www.tierschutz.ch/gift/Vergiftun ... rpflanzen/


PILZE

Frühjahrslorchel, Speiselorchel, Giftlorchel, Stockmorchel -
Sehr stark giftiger Pilz. Vorkommen im Frühjahr in Kiefernwäldern auf sandigen Böden. Ganzer Pilz ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Übelkeit, Kolik, Erbrechen, Durchfall, Ausbleiben der Urinausscheidung, Kreislauf- und Nierenversagen, Organblutungen.



Grüner Knollenblätterpilz, Grüner Giftwulstling, Grüner Mörder - Sehr stark giftiger Pilz. Vorkommen Juli bis Oktober in Laubwäldern. Ganzer Pilz ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, nach 12-24 Stunden schwere Leber- und Nierenschädigung.


Kegelhütiger Knollenblätterpilz, Spitzhütiger Knollenblätterpilz -
Sehr stark giftiger Pilz. Vorkommen Juli bis Oktober bei Nadelbäumen. Ganzer Pilz ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, schwere Leber- und Nierenschädigung.



Mutterkornpilz -
Sehr stark giftiger Pilz. Vorkommen vorwiegend auf Roggen- und Triticale-Ähren, aber auch auf anderen Getreide- und Grasblüten. Ganzer Pilz ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und vor allem Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, blauschwarze Glieder, epilepsieartige Krämpfe.



Nadelholz-Häubling, Gift-Häubling -
Sehr stark giftiger Pilz. Vorkommen im September-November auf morschem Holz. Ganzer Pilz ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, nach 12-24 Stunden schwere Leber- und Nierenschädigung.



Orangefuchsiger Hautkopf, Orangefuchsiger Schleierling -
Sehr stark giftiger Pilz. Vorkommen im September-November auf morschem Holz. Ganzer Pilz ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, nach 12-24 Stunden schwere Leber- und Nierenschädigung.


Roter Fliegenpilz, Fliegenpilz -
Stark giftiger Pilz. Vorkommen im Laub- und Nadelwald. Ganzer Pilz ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Herzjagen/Herzverlangsamung, Verkleinerung/Erweiterung der Pupille, Darmverschluss, Erregung, Sinnestäuschungen, motorische Störungen.

Quelle: http://www.tierschutz.ch/gift/Vergiftun ... zen/Pilze/
Hier können auch Bilder der Pilze eingesehen werden


Zuletzt geändert von alfinchen am 19.10.2007 22:57, insgesamt 4-mal geändert.

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Meine Frage dazu..., ab welche Menge sind die giftig? Ich glaube nicht dass ein oder zwei Bläte schon so ein wirkung haben....ich habe mich mit dem Thema nicht auanander gesezt, aber wir haben Garten und ich glaube Emy hat schon alles "probiert"...


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Hi,
also als ich die Liste gelesen habe, musst ich mich doch fragen was ich den noch in die Wohnung stellen darf *grübel*
Zumal ich eine Efeutute und Efeu habe an denen meine Katzen mit vorliebe arbeiten. Ich denk auch das da die Menge die gefressen wurde eine Rolle spielt. Wäre intressant wenn man da was nachlesen könnt.

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liebe Grüsse.........Helga, Chandro & Magic


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Ich glaube, dass man die Menge nicht so pauschal sagen kann. Was einen Yorkie schon umbringt, läßt einen Rottweiler vielleicht kalt. Will sagen, dass es immer auf den Hund ankommt - Gewicht, Alter, sonstige Beschwerden. Genaueres weiß ich da leider auch nicht.

Es steht bei jeder Pflanze auch immer dabei: schwach giftig, giftig, stark giftig und sehr stark giftig. Danach kann man sich ein bisserl richten.

Zur Beruhigung: hier gibt es eine Liste ungiftiger Zimmerpflanzen: http://www.tierschutz.ch/gift/Allgemein ... rpflanzen/


Hier werden die einzelnen Gifte auch nochmal nach Giftigkeitsgranden gelistet: http://www.tierschutz.ch/gift/Gefaehrlichkeitsgrad/

Ich hab einfach mal die Kategorie sehr stark giftig hierein kopiert, vielleicht hilft das, den Überblick zu bewahren? :wink:

Als sehr stark giftig gelten:

Adlerfarn, Adlersaumfarn, Grosser Waldfarn, Johanniswurz, Jesus-Christwurz -
Sehr stark giftige Wildpflanze. Vorkommen in Laubwäldern und Kahlschlägen. Ganze Pflanze, insbesondere Jungpflanze, ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und v.a. Pferde giftig. Symptome: Blutiger Durchfall, Blut im Urin, Muskelzuckungen, motorische Störungen, Krämpfe, allergische Reaktionen.


Alpensalamander -
Sehr stark giftig. Markante Giftdrüsen hinter Ohren und auf Rücken. Hunde und Katzen sind betroffen. Symptome: Luftnot, Husten, pfeifendes Geräusch beim Atmen, Kräftezerfall, Speicheln; die Vergiftung ist meist tödlich, jedoch sehr selten.



Blauer Eisenhut, Fuchswurz, Giftkraut, Mönchskappe, Sturmhut, Tübeli -
Sehr stark giftige Wild- und Gartenpflanze. Vorkommen auf feuchten Plätzen und in Gärten. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Speicheln, Kolik, übermässige Harnausscheidung, Herzrhythmusstörungen, Unterkühlung.


Blausäure und deren Salze -
Blausäurehaltige Algen und Abwasser sind für alle Tiere sehr stark giftig. Symptome: Bei hohen Dosen Tod innert Minuten. Bei mittleren Dosen: Erregung, Mageninhalt und Atemluft riechen nach Bittermandelöl, Schleimhäute sind hellrot, Krämpfe.


Deutsche Wespe -
Sehr stark giftig. Häufigste Wespe Mitteleuropas. Symptome: Erbrechen, blutige Ausscheidung, erhöhte Körpertemperatur; Lebensgefahr nur bei multiplen Stichen, Stich in Zunge oder Rachen, oder bei allergischen Reaktionen. Hunde, Katzen und Pferde sind gefährdet.


Dieffenbachie, Schweigrohr, Schweigstock, Giftaron -
Sehr stark giftige Zimmerpflanze. Ganze Pflanze und auch Giesswasser ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Kolik, erschwertes Atmen, Inkoordinaton, Apathie, Körperschwäche, Herzrhythmusstörungen, Veränderungen der Augen.


Engelstrompete, Trompetenbaum, Daturabäumchen -

Sehr stark giftige Gartenpflanze. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Erweiterung der Augenpupille, Herzrhythmusstörungen, trockene Schleimhaut, Erregung, Depression, Schluckbeschwerden.


Erdkröte -
Sehr stark giftig. Meist tödliche Vergiftung bei Verschlucken oder Beissen. Olivbraun, Giftdrüsen hinter Ohren und am Rücken. Bis zu 11 cm gross. Symptome: Luftnot, pfeifender Atem, Kräftezerfall, Herzrhythmusstörungen, Muskelkrämpfe. Gefährdet: Welpen und Katzen.


Feuersalamander -

Sehr stark giftig. Giftdrüsen hinter Ohren und auf Rücken. Symptome: Luftnot, Husten, pfeifender Atem, Kräftezerfall, Muskelkrämpfe, Herzrhythmusstörungen, Speicheln; Vergiftung ist selten, jedoch meist tödlich. Hunde und Katzen sind betroffen.



Frostschutzmittel (mit Ethylenglykol) -
Sehr stark giftig. Frostschutzmittel wird vorwiegend von Hunden wegen des süßen Geschmackes aufgeleckt. Symptome: Koordinationsprobleme, Durst, Bewußtlosigkeit. Nach 2-3 Tagen akutes Nierenversagen.


Frühjahrslorchel, Speiselorchel, Giftlorchel, Stockmorchel -
Sehr stark giftiger Pilz. Vorkommen im Frühjahr in Kiefernwäldern auf sandigen Böden. Ganzer Pilz ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Übelkeit, Kolik, Erbrechen, Durchfall, Ausbleiben der Urinausscheidung, Kreislauf- und Nierenversagen, Organblutungen.



Gemeine Hundspetersilie, Tollpetersilie, Gartenschierling, Hunds-Gleisse -
Sehr stark giftige Wildpflanze. Vorkommen in Äckern, Gärten, Wäldern. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Speicheln, Erbrechen, Kolik, Durchfall, erhöhte Herzfrequenz, Bewusstseinsstörung, Lähmung, Krämpfe, Erweiterung der Augenpupille.


Gift gegen Feldmäuse (mit Crimidin) -
Sehr stark giftig. Krampfgift, welches gegen Feld- und Scherenmäuse eingesetzt wird. Für alle Haus- und Nutztiere giftig. Symptome: Speicheln, intensive Ruderbewegungen, Krämpfe.



Glockenbilsenkraut, Krainer Tollkraut -
Sehr stark giftige Wildpflanze. Vorkommen in Laubwäldern und Schluchten. Ganze Pflanze, v.a. Wurzel, ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Schnelle Atmung, erhöhte Herzfrequenz, Erregung, Tobsucht, trockene Schleimhäute, Lähmung, erweiterte Augenpupille.


Goldregen, Bohnenbaum, Gelbstrauch, Goldrausch, Kleebaum - Sehr stark giftige Gartenpflanze. Vorkommen als Zierstrauch in Gärten und Parkanlagen. Ganze Pflanze (auch getrocknet) ist für Hunde, Katzen, Pferde (selten Kleinsäuger) giftig. Symptome: Kolik, niedriger Blutdruck, Schweissausbrüche, Koma, Krämpfe, Koordinationsprobleme.


Grüne Nieswurz -
Sehr stark giftige Wild- und Gartenpflanze. Vorkommen in Gebirgswäldern und Gärten. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Speicheln, Durchfall, Erbrechen, Kolik, langsamer Herzschlag, Herzrhythmusstörungen, Herzstillstand, Lähmung, Erregung.

Grüner Knollenblätterpilz, Grüner Giftwulstling, Grüner Mörder -
Sehr stark giftiger Pilz. Vorkommen Juli bis Oktober in Laubwäldern. Ganzer Pilz ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, nach 12-24 Stunden schwere Leber- und Nierenschädigung.



Gundelrebe, Gundermann, Erd-Epheu, Udram -
Sehr stark giftige Wildpflanze. Vorkommen in Wiesen, Wäldern und Gebüschen. Pferde besonders anfällig. Hunde, Katzen und Kleinsäuger weniger betroffen. Symptome: Erschwertes Atmen, Husten, erhöhte Herzfrequenz, Schweissausbruch, Zittern, Schleimausfluss, Appetitlosigkeit.


Herbstzeitlose, Ägidibleambel, Giftkrokus, Herbstblume, Hundshode -
Sehr stark giftige Garten- und Wildpflanze. Vergiftungen bei Hunden, Katzen, Kleinsäugern und Pferden besonders im Frühling durch die Blüten. Symptome: Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Kreislaufstörungen, schwankender Gang, Zähneknirschen, Lähmungen, Apathie, Unterkühlung.



Honigbiene -
Sehr stark giftig. Symptome: Erbrechen, blutige, Ausscheidung, ev. Erstickungsgefahr, erhöhte Körpertemperatur; Lebensgefahr besteht nur bei multiplen Stichen, Stich in Zunge oder Rachen, oder bei allergischen Reaktionen. Hunde, Katzen und Pferde sind gefährdet.


Hornisse - Sehr stark giftig. Symptome: Erbrechen, blutige Ausscheidung, ev. Erstickungsgefahr, erhöhte Körpertemperatur, Lebensgefahr besteht nur bei multiplen Stichen, Stich in Zunge oder Rachen, oder bei allergischen Reaktionen. Hunde, Katzen und Pferde sind gefährdet.


Hummel -
Sehr stark giftig. Symptome: Erbrechen blutiger Flüssigkeit, Muskelkrämpfe, blutige Ausscheidung, Kreislaufkollaps, Entzündungen; Lebensgefahr besteht nur bei multiplen Stichen, Stich in Zunge oder Rachen, oder bei allergischen Reaktionen. Hunde, Katzen und Pferde sind gefährdet.



Jakobs-Kreuzkraut, Jakobs-Greiskraut, Spinnenkraut, Krötenkraut, Zehrkraut -
Sehr stark giftige Wild- und Zimmerpflanze. Ganze Pflanze, insbesondere Jungpflanze, ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger, Ziervögel und insbesondere Pferde giftig. Symptome: Abmagerung, Taumeln, Krämpfe, Unruhe, häufiges Gähnen, Depression, Koma, Blindheit.


Kegelhütiger Knollenblätterpilz, Spitzhütiger Knollenblätterpilz - Sehr stark giftiger Pilz. Vorkommen Juli bis Oktober bei Nadelbäumen. Ganzer Pilz ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, schwere Leber- und Nierenschädigung

Kleinsäuger- und Vogelgift (mit Strynchin) -
Sehr stark giftig für alle Haus- und Nutztiere. Köder zur Vertilgung von Vögeln, Kleinsäugern oder Füchsen. Symptome: Krämpfe, Unruhe, Tiere können innert 30-40 Minuten nach Giftaufnahme durch Atemlähmung sterben.


Kolbenfaden -
Sehr stark giftige Zimmerpflanze. Blätter sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel giftig. Symptome: Speicheln, Durchfall, Erbrechen, erschwertes Atmen, Krämpfe, Koordinationsstörungen, niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen.


Lebensbaum, Abendländischer Lebensbaum, Friedhofsbaum, Lebenszaun -
Sehr stark giftige Gartenpflanze. Vorkommen in Hecken und Gärten. Ganze Pflanze, insbesondere Blätter, ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Magen- und Darmentzündung, Krämpfe, gestörte Harnausscheidung, Leber- und Nierenschädigung.



Lein, Saat-Lein, Flachs -

Sehr stark giftige Kulturpflanze. Samen und Keimpflanzen sind für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Taumeln, Krämpfe, Zittern, Zuckungen, schnelle Atmung, langsame Herzfrequenz.



Leistungsförderer (mit Ionophoren) -
Leistungsförderer mit Ionophoren sind bei unkontrollierter Aufnahme für alle Haus- und Nutztiere sehr stark giftig. Symptome: Durchfall, Kolik, Muskelschwäche, Tachykardie, Herzinsuffizienz, erschwertes Atmen.



Maiglöckchen, Maiblume, Maischelle, Marienglöckchen, Marienblume, Tal-Lilie -

Sehr stark giftige Wild- und Gartenpflanze. Vorkommen in Wäldern, Gebüschen und Gärten. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Herzrhythmusstörungen, niedrige Herzfrequenz, Krämpfe, erschwertes Atmen, Schlaflosigkeit.



Mutterkornpilz -
Sehr stark giftiger Pilz. Vorkommen vorwiegend auf Roggen- und Triticale-Ähren, aber auch auf anderen Getreide- und Grasblüten. Ganzer Pilz ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und vor allem Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Durchfall, blauschwarze Glieder, epilepsieartige Krämpfe.



Nadelholz-Häubling, Gift-Häubling -
Sehr stark giftiger Pilz. Vorkommen im September-November auf morschem Holz. Ganzer Pilz ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, nach 12-24 Stunden schwere Leber- und Nierenschädigung.

Oleander, Rosenlorbeer -
Sehr stark giftige Zimmer- und Gartenpflanze. Ganze Pflanze, frisch oder getrocknet, ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger, Ziervögel und Pferde giftig. Symptome: Erbrechen, Kolik, Durchfall, Herzrhythmusstörungen, schnelle Atmung, kalte Extremitäten, Erweiterung der Augenpupille.


Orangefuchsiger Hautkopf, Orangefuchsiger Schleierling -
Sehr stark giftiger Pilz. Vorkommen im September-November auf morschem Holz. Ganzer Pilz ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, nach 12-24 Stunden schwere Leber- und Nierenschädigung.



Ratten- und Mäusegift (mit Coumarinderivaten) -
Sehr stark giftiges Ratten- und Mäusegift. Alle Haus- und Nutztiere sind betroffen. Symptome: Blutungen aus allen Körperöffnungen, Unterkühlung (unter 35 Grad), erschwerte Atmung, Erblindung.



Ratten- und Mäusegift (mit Phosphiden) -
Sehr stark giftiges Mäuse- und Rattengift. Alle Haus- und Nutztiere gefährdet. Symptome: Erschwerte Atmung, Erbrechen, Kolik, stark erhöhte Herzfrequenz, Krämpfe.



Ratten- und Mäusegift (mit Thallium) -
Sehr stark giftig für alle Haus- und Nutztiere. Wird nur noch sehr selten zur Kleinsäugerbekämpfung eingesetzt. Symptome: Sehr stark gerötete Schleimhäute, Verlust der Behaarung, Speicheln, Krämpfe, erschwerte Atmung.



Ratten- und Vogelgift (mit Alpha-Chloralose) -
Sehr stark giftig. Alle Nutz- und Haustiere sind betroffen. Symptome: Gestörte Bewegungsabläufe, starke Unterkühlung (unter 35 Grad), erschwerte Atmung, Krämpfe.


Rattengift (mit ANTU) -
Sehr stark giftig für alle Haus- und Nutztiere. Hunde sind besonders gefährdet. Symptome: Tiere verharren in derselben Stellung, Speicheln, Erbrechen, Husten.


Rattengift (mit Bromethalin) -
Sehr stark giftig. Alle Haus- und Nutztiere sind betroffen. Symptome: Gestörte Bewegungsabläufe, Erbrechen, Muskelzuckungen, Krämpfe, Lähmungen, allergische Reaktionen

Rattengift (mit Scillirosid) - Sehr stark giftiges Rattengift. Alle Haus- und Nutztiere sind gefährdet. Symptome: Starkes Erbrechen, starke Reizung der Schleimhäute, niedriger unregelmässiger Herzschlag.



Schwarze Nieswurz, Christrose, Schneerose -
Sehr stark giftige Wild- und Gartenpflanze. Vorkommen in subalpinen Wäldern und Gebüschen und im Garten. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Speicheln, Durchfall, Erbrechen, Kolik, Lähmungen, Erregung, Erweiterung der Augenpupille.


Schwarze Witwe - Sehr stark giftig. Vergiftung meist tödlich. Symptome: Durchfall, Erbrechen, Bauchmuskelstarre, Krämpfe, Lähmungserscheinungen, erhöhter Blutdruck. Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde sind betroffen.



Schwarzes Bilsenkraut, Schafkraut, Zigeunerkraut, Hühnertod -
Sehr stark giftige Wildpflanze. Vorkommen an Wegrändern und Schutthalden. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und v.a. Pferde giftig. Symptome: Stuhlverstopfung, Lähmungen, schnelle Atmung, Tobsucht, Durst.




Unkrautbekämpfungsmittel (mit Dipyridinium) -
Sehr stark giftig für alle Haus- und Nutztiere. Symptome: Nach 1-3 Tagen: Haut- und Schleimhautläsionen, Ersticken möglich, Erbrechen, Durchfall, Kolik, Krämpfe, gestörte Harnausscheidung.



Weisser Germer, Weisser Nieswurz - Sehr stark giftige Wildpflanze. Vorkommen im Alpengebiet, in feuchten Wiesen und Lichtungen. Ganze Pflanze ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Pferde giftig. Symptome: Speicheln, Kolik, Durchfall, langsame Atmung, Krämpfe, Lähmung, tiefe Herzfrequenz, Unterkühlung.


Zuletzt geändert von alfinchen am 28.02.2006 11:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Erste-Hilfe-Massnahmen
Quelle: http://www.tierschutz.ch/gift/Detail/ersthilfe.html


Falls der Tierhalter bei seinem Tier eine Vergiftung durch einen bestimmten Stoff beobachten konnte, sollte er vor dem Aufsuchen des Tierarztes Erste-Hilfe-Massnahmen durchführen, sofern das Tier bei Bewusstsein ist. Diese Sofortmassnahmen ersetzen selbstverständlich keinen Tierarztbesuch, sondern sollten nur als Vorbereitung zur ärztlichen Behandlung angesehen werden!

Je nach Art des aufgenommenen Giftes sehen diese Sofortmassnahmen anders aus: Wurde der Giftstoff eingenommen, kommt als Erste-Hilfe-Massnahme das Auslösen des Erbrechens in Frage. Bei inhalierten Giften ist die Belüftung der Atemwege sehr wichtig und bei Giften, welche mit der Haut in Berührung kamen, eine gründliche Auswaschung der betroffenen Stelle. Falls die Augen des Tieres mit Giftigem in Berührung kamen, sollten diese ebenfalls gründlich gespült werde. Nach Beenden der Erste-Hilfe-Leistung sollte so schnell als möglich der Tierarzt kontaktiert werden. Alle Informationen, welche man zum aufgenommenen Giftstoff verfügbar hat, sind zum Tierarzt mitzubringen (Verpackungen, Flaschen, Pflanzen, das was vom Stoff noch übrigbleibt etc.). So kann der giftige Stoff rascher ausfindig gemacht und eine effiziente Behandlung schneller eingeleitet werden.

Falls nur der Verdacht auf eine Vergiftung besteht, jedoch keine Kenntnisse über den betreffenden Giftstoff vorliegen, sollte ohne Verzögerung und Anwendung von Sofortmassnahmen der Tierarzt aufgesucht werden. Erste-Hilfe-Massnahmen sind also nur dann sinnvoll, wenn man zumindest eine Ahnung hat, um was für eine Vergiftungsart resp. um was für einen Giftstoff es sich handeln könnte.

Bei Bewusstlosigkeit des Tieres ist ebenfalls unverzüglich der Tierarzt aufzusuchen, ohne im Vorfeld eigene Erste-Hilfe-Massnahmen zu treffen. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass der Kopf beim Transport tief gelagert wird, damit Erbrochenes nicht in den Atemwegen bleibt und die Atmung somit behindert.



1. Eingenommene Giftstoffe, Gruppe A

Falls eine Giftaufnahme beobachtet wurde, ist es sinnvoll, wenn der Besitzer möglichst schnell nach oraler Giftaufnahme beim Tier das Erbrechen auslöst.

Brechreiz auslösen nur unter folgenden Bedingungen:

Gifteinnahme erfolgte innerhalb der letzten 30-60 Minuten
Das Tier ist bei Bewusstsein, aktiv und kooperativ
Keine Aufnahme folgender Stoffe: Alkalienhaltige Batterien, Haushaltsmittel wie etwa WC- und Abflussrohr- Reiniger, Reinigungsmittel jeder Art, Geschirrspülmittel und Anti-Rost-Mitteln, Kerosin für Petroleum- oder Paraffinlampe, Benzin, Feuerzeugflüssigkeit
Das Brechen kann beim Tier auf verschiedene Arten ausgelöst werden. Früher wurde einem das Eingeben von Salz und Senf angeraten, was jedoch nach neuesten Erkenntnissen nicht mehr empfohlen werden kann. Unter Umständen kann dies nämlich einen zusätzlichen schädlichen Einfluss haben. Folgende zwei Stoffe sind zum Auslösen des Erbrechens geeignet. Welcher der beiden Stoffe schlussendlich verwendet wird, spielt keine Rolle, da beide eine ähnlich starke Wirkung aufweisen.

Stoffe, welche das Brechen auslösen:

Wasserstoffperoxid (3 %): Kann in jeder Apotheke rezeptfrei bezogen werden! Dosierung: 1 Esslöffel pro 10 Kilogramm Körpergewicht.
Sirup (IPECAC): Ist nur in bestimmten Apotheken erhältlich (z.B. Falken-Apotheke, Zürich). Sirup ist ohne Rezept erhältlich.
Dosierung: Hund ½ bis 1 Teelöffel pro 5 Kilogramm Körpergewicht.
Katze 1 Teelöffel bei einer mittelgrossen Katze.
Es empfiehlt sich, einer dieser beiden Stoffe im voraus anzuschaffen, damit sie dem vergifteten Tier in Notfallsituationen ohne Verzögerung eingegeben werden können.



2. Eingenommene Giftstoffe, Gruppe B

Wurde ein Giftstoff aus der nachfolgenden Gruppe eingenommen, darf kein Brechreiz ausgelöst werden, sondern muss eine Neutralisation des Magens eingeleitet werden:

Alkalienhaltige Batterien
Haushaltsmittel wie WC- und Abflussrohr-Reiniger, Reinigungsmittel jeder Art, Geschirrspülmittel und Anti-Rost-Mittel
Kerosin: Petroleum- oder Paraffinlampe
Benzin und Feuerzeugflüssigkeit
Stoffe, welche zur Neutralisation des Magens eingegeben werden sollen:

Milch
Eier
Kohle (Dosierung gemäss Beipackzettel
Der Besitzer sollte zur Neutralisation entweder Milch oder Ei eingeben und zusätzlich zum einen der beiden Lebensmittel Kohle eingeben!

Hat der Tierbesitzer nur Verdacht auf eine Vergiftung, weiss aber nicht, um was für einen Giftstoff es sich dabei handelt, sollte sowohl auf das Auslösen des Erbrechens als auch auf die Eingabe von neutralisierenden Stoffen verzichtet werden. In diesem Fall sollte der Tierarzt sofort, ohne vorangehende, selbst eingeleitete Sofortmassnahmen aufgesucht werden.



3. Inhalierte Giftstoffe

Falls das Tier einen giftigen Stoff inhaliert hat, also giftigen Dämpfen ausgesetzt war, sollten unmittelbar vor dem Tierarztbesuch folgende Sofortmassnahmen getroffen werden:

Das Tier sofort an die frische Luft bringen oder in einen Raum mit guter Belüftung.
Falls man beim Tier Atemnot feststellt, sollte sofort eine künstliche Beatmung vorgenommen werden: Dabei soll das Maul zugehalten und das Tier durch die Nase beatmet werden.


4. Giftstoffe, welche mit der Haut in Berührung kamen (Kontaktgifte)

Falls die Haut des Tieres mit Giftstoffen in Berührung gekommen ist, sollte der Tierhalter so schnell als möglich folgende Erste-Hilfe-Massnahmen treffen:

Bei Kontakt mit Giftstoffen in Puderform das Gift mit einer Bürste (mit stabilen Borsten) sorgfältig von der Haut abwischen. Dabei ist es sehr wichtig, die Augen, die Nase und den Mund des Tieres (und Besitzers!) vor Berührungen mit dem giftigen Puder zu schützen. Anschliessend die betroffene Stelle gründlich mit laufendem Wasser abwischen.
Falls das Tier mit einem Giftstoff flüssiger Konsistenz in Berührung kam, sollte die betroffene Stelle direkt (ohne vorangehendes Bürsten) mit laufendem Wasser abgewischt werden. Danach sollte der Tierhalter die Stelle noch mit Seife und Wasser während mindestens 15 Minuten reinigen.

Nicht versuchen, das Gift auf der Haut zu neutralisieren!!


5. Giftstoffe im Auge

Gelangen Giftstoffe ins Auge des Tieres, sollte der Tierhalter vor dem Tierarztbesuch folgendermassen vorgehen:

Die mit Gift in Kontakt gekommenen Augen während mindestens 10 Minuten gründlich mit Wasser auswaschen.
Anstatt Wasser kann zu diesem Zweck auch eine Salzlösung verwendet werden. Die Ausspülung mittels Salzlösung scheint für die Augen besonders gut verträglich zu sein.
Herstellung der Salzlösung: 2 Teelöffel Salz auf ¼ Liter warmes Wasser


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Mein(e) Hund(e): Mokwai, Fleur und Blue
Tolle Arbeit Silvia! :goldcup:

Ich habe Rhodedendron (ich weiß leider nicht, wie man es schreibt :oops: ) vermißt. Ich habe oft gehört, dass die Blüten besonders giftig für Hunde und Katzen sein sollen.

Da muß ich wohl bei uns in der Gartenanlage sehr aufpassen. Es ist alles voller dieser Pflanzen...

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Anja Schulz hat geschrieben:
Tolle Arbeit Silvia! :goldcup:



Da schließe ich mich an!!!!

Wow, was für Liste(n) :shock:


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Gaaanz großes Lob für die Fleißarbeit! :goldcup:

Aber eine Frage habe ich da noch: Fressen die Tiere freiwillig solche Pflanzen, die für sie giftig sind?

Ich käme nie auf die Idee Candy irgend etwas ins Futter zu mischen, aber sie frisst auch schon mal Gräser und irgendwelche Unkräuter am Wegesrand. Zimmerpflanzen hat sie nie angerührt. Und wenn ich ihr (nach heftigem Betteln) eine Knoblauchzehe oder Chilischote anbiete, spuckt sie die wieder aus.

Wissen Hunde, was sie fressen können, wenn sie selbst entscheiden dürfen?

Liebe Grüße


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Gute Arbeit!!!Fundisa


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Handwerksfrau hat geschrieben:
Gaaanz großes Lob für die Fleißarbeit! :goldcup:


Vielen Dank :D

Zitat:
Aber eine Frage habe ich da noch: Fressen die Tiere freiwillig solche Pflanzen, die für sie giftig sind?

Ich käme nie auf die Idee Candy irgend etwas ins Futter zu mischen, aber sie frisst auch schon mal Gräser und irgendwelche Unkräuter am Wegesrand. Zimmerpflanzen hat sie nie angerührt. Und wenn ich ihr (nach heftigem Betteln) eine Knoblauchzehe oder Chilischote anbiete, spuckt sie die wieder aus.

Wissen Hunde, was sie fressen können, wenn sie selbst entscheiden dürfen?

Liebe Grüße

Ich glaube, es ist unterschiedlich. Bei meinem Dackel wäre ich mir eigentlich auch 100%tig sicher, dass er kein giftiges Zeug anrührt. Er hat auch noch nie Zimerplanzen oder überhaupt Pflanzen angerührt. Das einzige, was ihn mal gefährdet hat, war eine Kröte, die er gerne töten wollte, die aber ihr giftiges Sekret abgesondert hat und so sein Maul verätzt hat. Aufgeben wollte der Dackel trotzdem nicht. Auf die Art ist sogar der Dackel eines befreundeten Züchtes verstorben. Der hatte ne giftige Kröte gefressen und das nicht überlebt. Bis dahin wußte ich auch nicht, dass Kröten überhaupt gefährlich sind.

Mein Bully ist da ganz anders. Der mampft gerne mal Dinge, die er findet. Es ist zwar jetzt mit zunehmendem Alter besser geworden. Aber er hat mal im Vorbeigehen das Blatt einer Zimmerpflanze gefuttert, was mich in helle Panik versetzt hat und woraufhin ich diese Liste hier eingestellt hab.


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erst mal ein lob :goldcup: !

wo ich aber nicht so recht zustimmen kann ist die sache mit dem knoblauch oder den zwiebeln! also ich geb meinem hund in der zeckenzeit knoblauch und sie lebt und lebt und lebt und spielt und spielt ....... :D ! also ehrlich, ich kenne keinen hund der unter jeglich aufgeführten anzeichen gelitten hat. mein hund isst auch gern zwiebeln und sie hat danach weder nen flotten otto noch gelbsucht!
Ps.: mein hund hatte mal vom Tierarzt etwas für ihre haut verschrieben bekommen, reines naturmittel da sie eh schon solche probleme hat und da war knoblauch drin! hmmmm wollte der etwa meinen hund um die ecke bringen :dizzy: ....nö ich denke nicht :thumbsup:

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Erstmal hast Du natuerlich recht - das Thema Knoblauch ist hier besser aufgehoben als in der Pinkeldiskussion. :wink:

Hier meine Antwort aus jenem Thread:

Piercing_Medusa666 hat geschrieben:
tierärzte und co sagen gern das knoblauch giftig wäre! ich habe aber noch keinen hund gesehen der daran gestorben ist!!! sorry wieso sollte denn der knoblauch für den hund gefährlich sein und für den menschen nicht? es gibt viele naturmittelchens für hunde wo knoblauch drin ist!!!
LG


Ich erinnere da gerne mal an Schokolade... :roll:

Zu Knoblauch:

Zitat:
Knoblauch:
Toxische Dosis
Hunde: 5g/kg Körpergewicht ganzer Knoblauch oder 1.25 ml/kg Körpergewicht Knoblauchextrakt während 7 Tagen.


(Quelle: Veterinärmedizin der Uni Zürich )

Zitat:
Knoblauch ist für Hund giftig bis stark giftig, weil diese Pflanze N-Propyldisulfid enthält.
In den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) führt N-Propyldisulfid aus Knoblauch zur Bildung von sogenannten Heinz-Körpern, die zum Aufplatzen der Blutzellen führen. Bei einer Aufnahme größerer Mengen von Knoblauch, aber auch bei einer regelmäßigen Fütterung kleiner Mengen führt dieser Inhaltsstoff zu lebensbedrohlicher Anämie (Blutarmut).


(http://otterrute.de/html/gefahrliche_lebensmittel.html )

Zitat:
Knoblauch
Wie bei der Zwiebel, kommt das N-Propyldisulfid auch im Knoblauch vor. Immer noch werden Produkte verkauft, die Knoblauch beinhalten und behaupten, dass dadurch dem Hund Gutes getan würde. Doch das stimmt nicht wirklich. Auch wenn in diesen Produkten durch Trockenverfahren kaum eine Wirkung hervorgehoben werden könnte.

Bei einer Aufnahme größerer Mengen von Knoblauch, aber auch bei einer regelmäßigen Fütterung kleiner Mengen führt dieser Inhaltsstoff zu lebensbedrohlicher Anämie (Blutarmut).


(http://www.welpen.de/service/overmeier/artikel73.htm )


Da ich schon oefters gelesen habe, dass regelmaessige Einnahme auch von kleinen Mengen von Knoblauch auf die Dauer Schaeden anrichten kann, verzichte ich gaenzlich darauf - weise aber gerne darauf hin, dass Vor- und Nachteile umstritten sind.


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ich fütter meinen hund ja nicht 3 zehen am tag. naja das mit dem herzproblemen denk ich eher nicht! es wird in der medizin verwendet und auch naturvölkerstämme schwören auf knoblauch bei herzbeschwerden!!!
jeder soll seine meinung haben, ich habe keinerlei schlechte erfahrung damit gemacht und habe auch noch nie was schlechtes gehört! ich kenne neben meinem hund noch einen andren staff der liebt zwiebeln über alles. an sein trockenfutter geht er nur ran wenn man zwiebelwürfel mit untermischt und das will er jeden tag!!! dieser hund ist nun an die 10 jahre alt und erfreut sich bester gesundheit! das einzigste was er bis jetzt hatte war eine bisswunde von einer dogge... was ist nun gefährlicher ???
LG

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Piercing_Medusa666 hat geschrieben:
ich fütter meinen hund ja nicht 3 zehen am tag. naja das mit dem herzproblemen denk ich eher nicht! es wird in der medizin verwendet und auch naturvölkerstämme schwören auf knoblauch bei herzbeschwerden!!!
jeder soll seine meinung haben, ich habe keinerlei schlechte erfahrung damit gemacht und habe auch noch nie was schlechtes gehört! ich kenne neben meinem hund noch einen andren staff der liebt zwiebeln über alles. an sein trockenfutter geht er nur ran wenn man zwiebelwürfel mit untermischt und das will er jeden tag!!! dieser hund ist nun an die 10 jahre alt und erfreut sich bester gesundheit! das einzigste was er bis jetzt hatte war eine bisswunde von einer dogge... was ist nun gefährlicher ???
LG


Hallo Piercing_Medusa666,

wenn Du so ein Knoblauchfan bist, schau doch mal auf meiner HP nach. Ich habe dort Knobikekse eingestellt und einen Bericht über Keksebacken.

Gruß Rena :waving:


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Deswegen schreibe ich extra 'umstritten'. Ich persoenlich werde das Risiko nicht eingehen. Dass andere Dinge gefaehrlicher sind, hat fuer mich keinen Zusammenhang.

Ganz sicher weiss ich aber, dass was fuer Mensch gut ist, muss fuer Tier nicht auch gleich gut sein. Gerade kuerzlich habe ich gelesen, dass Teebaumoel fuer Voegel toedlich sein kann - beim Menschen wird dies ja auch oefters als Heilmittel gebraucht. Auch Trauben, Nachtschattengewaechse und wie bereits gesagt Schokolade sind/ist gitftig fuer den Hund, nicht jedoch fuer Mensch.

:waving:


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