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 Betreff des Beitrags: Hodentumor und Prostataprobleme - Kastration
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Blindenführhund
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Hunderasse: Aussie
Mein(e) Hund(e): Yukon
Hallo ihr Lieben,

Vielleicht könnt ihr eure Erfahrungen mit mir teilen und mir so ein bisschen helfen
Yukon (10,5 Jahre, intakt) ist manchmal sehr verliebt in einzelne Hündinnen, so auch Freitag wieder. Vor 3 Jahren kam es dadurch schonmal zu einer Prostataentzündung, die aber gut mit Tardastrex behandelt werden konnte. Seither machen wir 2 mal im Jahr ein Ultraschall und bis auf kleine zysten ist immer alles gut gewesen. Jetzt hat er Sonntag leider blutige Tropfen verloren, teils wässrig, teils aber auch Knallrot. Wir sind zum Tierarzt und es wurde eine Schmerzempfindlichkeit der Prostata, eine leichte Vergrößerung und kleine zysten festgestellt. Die allein stellen laut Arzt noch nicht unbedingt einen Grund zur Kastration dar. Allerdings wurde nun so nebenbei eine kleine Veränderung im Hoden festgestellt, wahrscheinlich ein Tumor. Deswegen haben wir nun nächste Woche einen Termin zur Kastration.
Wahrscheinlich führt kein Weg dran vorbei, yukon soll gesund werden und noch viele Jahre bei uns bleiben
Dennoch bin ich traurig und habe Angst vor den Folgen der Kastration, wie erhöhtes Risiko für Krebserkrankungen (Milz, Knochen, Herz, Prostata), Wesensveränderungen, Gewichtszunahme und orthopädischen Folgen (kreuzband, Arthrose...). Bisher ist er fit wie ein 5 jähriger und deswegen hab ich Angst, dass es nur schlechter werden kann. Nur einen Hoden entfernen würde leider ja die Prostata nicht beruhigen, die in den nächsten Jahren bestimmt Probleme macht

Was würdet ihr tun und könnt ihr nicht beruhigen, was meine Bedenken und Zweifel betrifft?

Vielen dank und liebe Grüße!

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 Betreff des Beitrags: Re: Hodentumor und Prostataprobleme - Kastration
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Blindenführhund
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Hunderasse: ,Mischling, Shiba Inu, Chinese Crested Powder Puff
Mein(e) Hund(e): Tomte *1997-11.2.2018, Fiene *2008, Smilla *2016
Es ist immer eine Abwägungssache, aber in eurem Fall spricht einiges für eine Kastration.

Natürlich gibt es immer ein Narkoserisiko.
Charakterlich wird er sich nicht groß verändern, auch werden andere Hunde kaum anders auf ihr reagieren. Sein Gehabe und Auftreten und die maskulinen Merkmale sind über Jahre gereift und ritualisiert.

Eine Gewichtszunahme liegt schlicht und ergreifend an der Fütterung.

Die anderen Körperlichen Probleme sind nicht mal nachgewiesen, dass sie signifikant ansteigen, kastriert ihr nicht steigt durch die Belastung hingegen das Risiko von Prostata- und Hodenkrebs.

Freunde haben ihren Rüden jetzt gerade im Alter von 13 kastrieren lassen, weil ein Hoden entartet ist. Die einzige Veränderung: wenn er spielt fängt er nicht mehr an irgendwann aufzureiten bei seinem Lieblingsmädel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hodentumor und Prostataprobleme - Kastration
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Junghund
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Mein(e) Hund(e): Anny, Clara
Mich trifft es nicht besonders, weil ich nur kastrierte Hündinnen habe, aber im meinem Umfeld sind etliche Rüden im Alter durch Hodentumoren kastriert worden. Alle haben hinterher auch nicht anders ausgesehen, verhalten und gesundheitlich gab es auch keine Probleme. Sie wurden nicht dick, nicht träge, Tumore sind kastriert oder nicht genauso häufig oder selten. Da kenne ich keine besondere Anfälligkeit.
Wenn der Tumor nicht gestreut hat, der Tierarzt besonders vorsichtig mit der Narkose ist, steht einem gesunden fröhlichen Leben nichts im Weg!
Viele Rüden neigen im Alter zu Hodentumoren, schon die Blutung des Penis kann ein Zeichen sein, das sich da was bildet. Haben mir schon mehrere HH erzählt.
Ich würde mir nicht so große Sorgen machen, bis auf das Risiko der Betäubung sollte alles glatt verlaufen.
:thumbsup:


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 Betreff des Beitrags: Re: Hodentumor und Prostataprobleme - Kastration
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Blindenführhund
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Mein(e) Hund(e): Yukon
Vielen dank euch beiden schon einmal für die hilfreichen Beiträge! Das hat mich schon sehr beruhigt!

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 Betreff des Beitrags: Re: Hodentumor und Prostataprobleme - Kastration
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Rudelmitglied
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Scheinbar steht dein Entschluss ja schon fest, da kann ich dir nur noch raten, sprich doch mal mit deinem TA ueber eine Inhalatiosnnarkose.
Sie ist schonender als andere Narkosen.

Mein Ruede musste auch mit ca.15 Jahren noch wegen Veraenderungen in den Hoden kastriert werden. Danach war er nicht mehr wie vorher.
Das Fell hat sich veraendert, er ist auch wesentlich schneller gealtert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hodentumor und Prostataprobleme - Kastration
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Blindenführhund
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Beiträge: 642
Hunderasse: Aussie
Mein(e) Hund(e): Yukon
Mischlinge hat geschrieben:
Scheinbar steht dein Entschluss ja schon fest, da kann ich dir nur noch raten, sprich doch mal mit deinem TA ueber eine Inhalatiosnnarkose.
Sie ist schonender als andere Narkosen.

Mein Ruede musste auch mit ca.15 Jahren noch wegen Veraenderungen in den Hoden kastriert werden. Danach war er nicht mehr wie vorher.
Das Fell hat sich veraendert, er ist auch wesentlich schneller gealtert.


Inhalationsnarkose bekommt er.
Hat man bei der Diagnose eine Alternative? :( '

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