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 Betreff des Beitrags: Ridgeback anschaffen
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Beiträge: 1
Geschlecht: Männlich
Hunderasse: Rhodesian Ridgeback
Mein(e) Hund(e): Den Namen halte ich geheim
Hallo zusammen, ich bin hier neu im Forum und habe leider noch keinen Treat meines persönlichen Anliegens gefunden^^
Ich würde gerne von ein paar erfahrenen Hundehaltern
(vorzugsweise Ridgeback-Liebhabern) eine Empfehlung haben, bevor ich zum NABU oder Hundeplatz gehe um mich dort beraten zu lassen.
Ich würde mir gerne einen Hund anschaffen.
Ich bin männlich, alleine und sehr streng, was Hundeerziehung angeht und habe durchaus Erfahrung gesammelt.
Hatte noch keinen eigenen Hund.
Ich habe in jungen Jahren 2x Pitbullwürfe mitgemacht und habe mich um mehrere Tiere gleichzeitig gekümmert - mit Erfolg über mehrere Wochen.
Auch habe ich bereits mehrmals auf Schäferhunde aufgepasst und viel Zeit mit ihnen verbracht, nicht nur vor der Couch sondern auch geistig, sowie physisch beschäftigt.
Das war aber nie der Grund, weil man mal 2 Tage auf einen Vierbeiner aufpasst sich selbst einen anzuschaffen, da ich auf Wechselschicht gehe.
Ich bin mir durchaus der Verantwortung bewusst, aber bin derzeit noch etwas ängstlich was die Pflege eine RR's angehen würde.
Wie gesagt ich gehe auf Wechselschicht und bin 8 Std Arbeiten, d.h ca 9 Std aus der Wohnung.
Ende des Jahres geht es in ein Haus mit einem kleinen Garten.
Hier gibt es Hundeschulen, welche ich natürlich besuchen werde und ich bin sportlich sehr aktiv und auch sehr fit.
Ich könnte mir diese Verantwortung mit meinem Bruder und dessen Freundin teilen,welche beide ebenso bereit sind auf den kleinen aufzupassen wie ich.
Das Partyleben ist für uns vorbei und es gibt schönere Dinge im Leben ^^
Folgendes : Die beiden Wohnen 10 km von mir entfernt.
Die beiden Wohnen auf dem Arbeitsweg, also kein Problem den Hund dort abzugeben.
Die Freundin meines Bruders arbeitet im Büro (eigenes Büro)
und ihr Arbeitsweg liegt auf dem meiner Wohnung, also könnte Sie den Hund abholen und mit zur Arbeit nehmen. Er wäre dann ca. 2 std alleine bis jemand anderes kommt um ihn zu holen.
Mein Bruder hat ebenfalls Wechselschicht und alles immer um 2 Tage versetzt, würde also auch passen, von der Zeit.
Der Hund wäre nie länger als 1-2 Stunden alleine.
Um Geld machen wir uns keine Sorgen,das ist vorhanden.
Meine Wohnung macht mir nur sorgen, habe 80 qm, aber leider eine Dachgeschosswohnung - aber wie erwähnt, es geht bald in ein Haus.
Ich würde gerne scharfe Kritik hören, was geht, was gar nicht geht.
Ich finde, das sind alles gute Voraussetzungen, aber ich kann mich ja auch täuschen.
Ich finde die Hunde toll und möchte ihm natürlich ein schönes Heim schenken und auch sehr viel Aufmerksamkeit - habe bereits viel gelesen.
Hier gibt es Hundeschulen, viele Hundewiesen - eine tolle Umgebung für einen Hund, alles nicht weit entfernt.
Um die Aktivität mache ich mir keine Sorgen, ich gehe z.B. auch im Regen joggen...
Wenn ich etwas vergessen habe sollte, bitte alles Raustippen was nur so geht :)
LG Florian


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 Betreff des Beitrags: Re: Ridgeback anschaffen
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Geschlecht: Männlich
Hunderasse: Terrier
Mein(e) Hund(e): Robin
Hallo Dol-Lee, überlege dir das noch mal mit dem Ridgeback, gerade als Ersthund.
Zitat: "..und sehr streng, was Hundeerziehung angeht". Das solltest du bei einem Richie gleich vergessen, die sind recht sensibel, Konsequenz ja, aber Strenge und Grobheit kann da eine Menge kaputt machen, und dann hast du ein wörtlich zu nehmendes großes Problem. Insbesondere zu Anfang ist es ganz wichtig, für den Hund da zu sein, eine 8 bis 9-stündige Abwesenheit geht nach meiner Meinung nach überhaupt nicht, bei keiner Rasse. Wir haben gerade einen einjährigen Ridgeback-Rüden im Dorf, da muss das Frauchen ganz schön aufpassen, wenn der mal pöbelnd losgeht fliegt die nur noch hinterher. Der Ridgeback muss ordentlich ausgelastet werden, täglich 2-3 Stunden Gassi gehen, aber auch dazwischen Beschäftigung durch Kopfarbeit und spielen (bei einem Welpen natürlich noch nicht). Hundeschule ist gleichfalls angeraten, eine gute Sozialisierung ist bei so einem Kraftpaket besonders wichtig. Was mir schon öfter aufgefallen ist: der Aalstrich auf dem Rücken wird von anderen Hunden gerne mal als "Bürste" interpretiert, schon geht der Punk ab. Ich würde dir unbedingt anraten, erstmal umziehen (ein Umzug wäre auch für jeden anderen jungen Hund nicht unproblematisch), die Lage gewissenhaft überdenken und erst dann eine Entscheidung treffen. Denn ein "kleiner" Garten taugt einem Richie bestenfalls zum Pinkeln, der würde eher eine Parkanlage brauchen :zwink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ridgeback anschaffen
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Beiträge: 34
Geschlecht: Weiblich
Hunderasse: Mix, Podenco-Mali-Mix
Mein(e) Hund(e): Anny, Clara
Als Anfängerhund würde ich auch keinen Ridgeback empfehlen. Sie sind schwierig, schöne große Hunde sicher, aber nicht leicht zu handhaben. In meiner Nachbarschaft habe ich einen und sehe öfteren einen anderen. Die Frau mir dem in meiner Nachbarschaft, sie ist Hundeerfahren, musste einen ganz speziellen Trainer nehmen, weil es mit den "normalen" Trainern nicht geklappt hat. Jetzt ist der Hund alt, und mir erzählte die HH das sie viele gesundheitliche Probleme mit ihm hat. Der andere Hund war Zeit seinens Lebens am Halti (Halfter für den Hund wie beim Pferd), ohne konnte sie keinen Schritt aus dem Haus machen... Selbst am Fahrrad nur mit Halti, ihr Hund war angriffslustig und andere wollten ihm ans Leder, wegen seinem Aalstrich...

Was heute Züchter nicht erzählen, ist: als ich 1965 meine Ausbildung gemacht habe, hatte ich eine Freundin aus Südwestafrika. Die erzählte mir schon damals, das es solche Hunde auf ihrer Farm gibt. Sie wurden gehalten, damit nicht die Einheimischen sie abschlachten. Deshalb auch der Strich auf dem Rücken, das sollte die, damals waren es die Zulus, die die weißen Farmer ermordeten, das aufgestellte Fell sollte ihnen zeigen, die Hunde sind zum Angriff bereit. Sie wurden als Wach- und Schutzhunde gezüchtet, nicht für die Jagd, sondern sie sollten alle dunkelhäutigen Menschen sofort ohne Vorwarnung angreifen... Sie waren auch nicht ans Haus gebunden, sondern liefen frei rum, vermehrten sich unkontrolliert, ab und zu wurden welche erschossen, wenn sie zuviel wurden... Viel Kontakt hatten sie zu ihren HH nicht. In einer Hundeschule habe ich eine Frau getroffen, die auch von einer Farm in Südafrika kam, das das heute noch genauso gemacht wird. Die Hunde sind kein Familienmitglied, sondern nur zum Schutz....

Ich weiß, das heute die Züchter bemüht sind aus ihnen freundliche Familienhunde zu züchten, aber durch ihre Gene muss man sehr aufpassen. Ob man mit Strenge was erreicht, weiß ich nicht, konsequentes Handeln ist wichtig. Als Anfängerhund könnte ich die Rasse nicht empfehlen... :thumbsdown:


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