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 Betreff des Beitrags: Angstbeissen
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Mein(e) Hund(e): Susi
Hallo zusammen :)

Also es geht um meinen Hund Susi. Ein Jack Russell Terrier.
Sie ist so toll. Ich liebe meine Nase und möchte ihr so ein schönes Leben schenken. Sie wird im August 2 Jahre alt. Ich habe von Anfang an mit ihr viel trainiert und geübt, dass sie ein super Hund wird. Liebevoll, verspielt, gehorsam und angstfrei. Ich habe sie mit allem konfrontiert, damit sie keine Angst vor etwas hat und Alles kennt. Ich weiß, dass dieser Hund seeehr viel Bewegung braucht. Ich bin mit ihr täglich mind. 2 Std. spazieren und trainiere und spiele mit ihr bis heute sehr viel. Sie bekommt viel Liebe, aber ich bin auch sehr konsequent. Ich finde, dass ich fast alles super gemacht habe. Bis auuuf... ihre Angst vor großen Hunden. Sie wurde noch nie gebissen oder hat andere schlechte Erfahrungen gemacht. Sobald Susi einen großen Hund sieht geht das Gebelle los. Wenn der große Hund auf sie zugeht um an ihr einfach zu schnuppern, fängt das laute Gequietsche an und will angstbeissen. Ich muss sie jetzt immer an die Leine nehmen, wenn ich einen großen Hund sehe, um sie korrigieren zu können, aber wenn der große Hund kommt, bringt die Leine auch nicht mehr viel. Irgendwann wird sie sicherlich zurück gebissen. Ich möchte durch den Park laufen, ohne, dass sie auf große Hunde los geht und Angst hat.Jack russell haben es nunmal an sich, von Dingen oder anderen Tieren, die Angst machen, nicht wegzulaufen, sondern zu reagieren. In dem Fall bellen und notfalls angstbeissen. Bei kleinen Hunden gibts nie Probleme. Da will sie immer spielen. Als sie noch ein Welpe war, bin ich auch auf Hundewiesen gewesen, damit sie von Anfang an soziales Verhalten lernt. Damals hat sie sich bei größeren Hunden auf den Rücken unterworfen. Ich will mit ihr spazieren gehen, ohne, dass ich immer schauen muss, ob ein großer Hund in der Nähe ist und sie wieder anleinen muss. Sobald auf der Hundewiese große Hunde sind, muss ich diese leider vermeiden.
Ich würde mich, von einem erfahrenen Hundehalter über einen Tipp freuen, welche Technik ich hierbei anwenden kann.

Vielen Dank schonmal und liebe Grüße

Isabell


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 Betreff des Beitrags: Re: Angstbeissen
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Zitat:
Ich muss sie jetzt immer an die Leine nehmen, wenn ich einen großen Hund sehe, um sie korrigieren zu können, aber wenn der große Hund kommt, bringt die Leine auch nicht mehr viel.
Was machst du an Korrektur?

Ich gehe jetzt nur von dem aus,was ich lese..
Es könnte folgendes passiert sein..Dein Hund war als Welpe mit der Situation Hundewiese und großen Hunden,völlig überfordert..So wie es sich ließt und wie du es auch selber siehst,hat sie Angst vor ihnen..Eigentlich kommst dann du als Besitzer hinzu..Du nimmst deinen Hund aus solchen Situationen heraus und hilfst ihm..MAnchen Hunden macht das nichts aus,aber einigen wird das einfach zu viel..Und diesen sollte man dann helfen..Das fängt eigentlich im Welpenalter schon an..
Das kann dann so aussehen,das man nicht zuläßt,das ein größerer Hund den eigenen kleinen bedrängt..Das kann z.b bei einigen Welpen schon ausreichen..Im erwachsenen Alter,macht man es eigentlich recht ähnlich..Man hilft seinem Hund..Hilft ihm aus der Angst heraus..SChaut,das man das Vertrauen zu wenigen größeren,nicht aufdringlichen Hunden wieder aufbaut..
Dabei sollte man auf die Körpersprache seines Hundes achten..Ab wann wird es zu viel,wann sollte man die Entfernung vergrößern,wann kann man diese verringern..Einfach Leinen los und sieh zu,geht jetzt nicht mehr..Auch andere Hundebesitzer von größeren Hunden,sollten ihre Hunde an die Leine nehmen und nicht auf deinen Hund einfach so zulaufen lassen..
Wie du siehst,gehören hier mehrere Faktoren zusammen..



Viele Grüße
Erna


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 Betreff des Beitrags: Re: Angstbeissen
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Mein(e) Hund(e): Susi
Danke für deine Rückmeldung Erna,

da hab ich wohl den Punkt als Welpe dummerweise versaut. Jetzt muss ich das wieder in Ordnung bringen.

Bezüglich Korrektur:
ich nehme meine Nase kurz an die Leine, bevor sie den großen Hund bemerkt hat und gehe so selbstbewusst wie es geht vorbei. Sobald sie die Ohren nach vorne legt und schon ihr Fell anfängt sich zu sträuben, zieh ich sie kurz mit der Leine zur Seite, um sie abzulenken. Ich muss das manchmal öfters machen und dabei sage ich "Nein". Manchmal funktioniert es und manchmal nicht, vor allem Nicht wenn der andere Hund die Susi bemerkt hat.

Wie kann ich sie denn aus der Situation raus nehmen? Wenn der Hund sie beschnuppern möchte und meine dann überfordert ist, müsste ich dann doch den anderen Hund korrigieren, was mir leider nicht zusteht. Ist ja nicht meiner, vor allem wenn er nur schnuppern möchte.

Es ist aber auch meine, die gerne anfängt ohne Leine. Manchmal beobachte ich die großen Hunde, ob sie sich für Susi interessieren. Falls nicht, gehe ich mit ihr ein Stück weiter, um mit ihr Ball zu spielen. Irgendwann kommt meine auf die Idee auf den großen Hund zuzulaufen und das nicht unmittelbar nach dem ableinen, sondern nach etwas Spielzeit, und meint den Hund anzubellen. Wenn der Hund auf einmal Interesse zeigt, fängt dann das gequietsche und angstbeissen an. Und dann bin ich wieder die Doofe und die Spielzeit ist vorbei. Ich bin immer schnell peinlich berührt und das versaut mir den ganzen Spaziergang mit ihr :( Ich möchte ihr viel Bewegung geben und dass sie sich nicht für jeden Hund interessiert.

Sie ist ansonsten ein perfekter Hund.

Liebe Grüße
Isabell


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 Betreff des Beitrags: Re: Angstbeissen
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Leitwolf
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Ideal wäre es einen guten Trainer vor Ort zu finden..Damit er dich und deinen Hund sieht und dir Tips geben kann..

Ich würe dir empfehlen,dich mit der Thematik weiter auseinander zu setzten..Körpersprache des Hundes,wieso reagiert er so,wie er es macht...Welche Hilfe kann ich ihm geben,worauf muß ich achten..Bei mir,bei meinem Hund..

Vom lesen her,würde ich wohl erst einmal diese Hundewiese meiden..
Es sind fot kleinere Schritte die zum Erfolg führen..Nicht jeder Hund ist gleich,darum auch die Idee mit dem Trainer..

Wie kannst du deinem Hund helfen..
Kontakte nur gezielt zulassen..Das heißt auch,das unangeleinte Hunde,deinen Hund nicht zu bedrängen habe..Es ist auch Wichtig, ein Gespür dafür zu bekommen..Manchen Hunden hilft es eine gewisse Entfernung einzuhalten,andere schlagen von sich aus lieber bögen..Versetzte dich etwas in die Lage deines Hundes..
Er sieht die Welt mit anderen Augen..

Dein Hund möchte z.b aus einer Situation heraus,kann es aber nicht..Welche Möglichkeiten hat er?

http://www.hundeverhaltensberatung-andres.ch/angst/
Etwas zum Thema Angst...

Du siehst,es gehört einiges zusammen....


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 Betreff des Beitrags: Re: Angstbeissen
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Isa91 hat geschrieben:
Es ist aber auch meine, die gerne anfängt ohne Leine. Manchmal beobachte ich die großen Hunde, ob sie sich für Susi interessieren Falls nicht, gehe ich mit ihr ein Stück weiter, um mit ihr Ball zu spielen.. Irgendwann kommt meine auf die Idee auf den großen Hund zuzulaufen und das nicht unmittelbar nach dem ableinen, sondern nach etwas Spielzeit, und meint den Hund anzubellen. Wenn der Hund auf einmal Interesse zeigt, fängt dann das gequietsche und angstbeissen an. Und dann bin ich wieder die Doofe und die Spielzeit ist vorbei. Ich bin immer schnell peinlich berührt und das versaut mir den ganzen Spaziergang mit ihr :( Ich möchte ihr viel Bewegung geben und dass sie sich nicht für jeden Hund interessiert.

Sie ist ansonsten ein perfekter Hund.

Liebe Grüße
Isabell

Du merkst, dass sie durch die Ablenkung nicht lernt, mit den großen Hunden umzugehen, also musst du etwas ändern.

Mein Tipp: suche dir große souveräne Hunde, mit denen du laufen kannst oder einen guten Trainer der dir sagen kann, was du an deinem Verhalten ändern musst.

Wie sieht es denn bei dir selbst mit großen Hunden aus? Hast Angst vor ihnen? Traust du ihnen, wenn ihr eine Begegnung habt?
Wenn nicht, kann es gut möglich sein, dass du dein "Misstrauen/Angst" auf deinen eigenen Hund überträgst. Da kann dir dann ein guter Trainer helfen


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 Betreff des Beitrags: Re: Angstbeissen
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Blindenführhund
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Mein(e) Hund(e): Idefix
Ich bin in diesem Fall mal sehr pessimistisch, weil ich hier auch so einen Kandidaten an der Leine habe. Ebenfalls einen Terrier, der sehr unsicher bei Begegnungen mit anderen grossen Hunden reagiert. Meine Situation ist allerdings verschärft, weil ich eine unkastrierten Rüden habe, der auf andere intakte Rüden auch proaktiv aggressiv reagiert und sie ordentlich angeht.

Leider ist Idefix, der bald 9 Jahre alt wird, schon dreimal von unangeleinten Tut-Nix-en gebissen worden und ich bin in so einer Situation auch schon einmal ins Knie gebissen worden. Ich habe viel trainiert und mehrere Trainer hinzugezogen, aber nach jedem Beissvorfall wurde es schlimmer. Ich habe eine Stinkwut auf die Leute, die meinen, mein Hund müsse das doch lernen und wenn die Situation eskaliert erzählen, das hat er aber noch nie gemacht, das liegt an ihrem Hund, der ist gestört. Nein mein Hund ist nicht gestört, er ist nur sehr wählerisch, was seine Freunde angeht. Das ist sein gutes Recht. Er muss sich nicht von jedem anderen Hund eine proktologische Untersuchung gefallen lassen. Ich schütze meinen Hund, halte Abstand zu grossen fremden Hunden und bitte andere HH ihre Hund nicht einfach so zu meinem hinlaufen zu lassen. Terrier wurden nie in Richtung ausgeprägte Sozialverträglichkeit hin gezüchtet, ganz im Gegenteil, sie waren früher oft Einzelhunde.

Ich gehe gelegentlich mit einer Jack Russel Hündin, die auch nicht mit jeder anderen Hündin kann. Daher muss auch ihre Halterin andere HH bitten ihre Hunde anzuleinen. Ich finde das sollte selbstverständlich sein.

Erst vor 14Tagen ist ein ausgewachsener junger Doggenrüde voll Speed auf uns losgeschossen. Als Idefix ihn konsequent abwehrte, wurde der auch unwirsch und begann uns knurrend zu attackieren. DAS IST NICHT SCHÖN!!! Idefix hat vor Angst laut ausgejault und ich habe der Dogge eine Wurfkette vor die Füsse geknallt. Das hat gewirkt, macht aber keinen Spass.

Ich kann nur das Buch "Terrier centric dog training" empfehlen. In diesem Buch wird auf die besonderen Verhaltensweisen von Terriern eingegangen und wie man damit umgeht. Man kann einen Hund erziehen, aber nicht seinen Charakter verändern.

Zum Thema Hundewiese: Wer schon mal seinen kleinen Hund hat schreien und winseln hören nachdem ihm ein 35kg Rüpel im Spiel voll Schwung ins Kreuz gesprungen ist, sollte sich nicht wundern, wenn sein Hund dauerhaft die Lust an solchen Spielen verliert. Das geht mitunter ganz schnell und hinterlässt eine lebenslange Verhaltensänderung. Auch das habe ich leider schon erlebt.

Wenn man von seinem Hund Gehorsam einfordert, hat man im Gegenzug die Pflicht ihn zu beschützen.

Gruss
regi


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 Betreff des Beitrags: Re: Angstbeissen
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Isa91 hat geschrieben:
Bezüglich Korrektur:
ich nehme meine Nase kurz an die Leine, bevor sie den großen Hund bemerkt hat und gehe so selbstbewusst wie es geht vorbei. Sobald sie die Ohren nach vorne legt und schon ihr Fell anfängt sich zu sträuben, zieh ich sie kurz mit der Leine zur Seite, um sie abzulenken. Ich muss das manchmal öfters machen und dabei sage ich "Nein". Manchmal funktioniert es und manchmal nicht, vor allem Nicht wenn der andere Hund die Susi bemerkt hat.

Wie kann ich sie denn aus der Situation raus nehmen? Wenn der Hund sie beschnuppern möchte und meine dann überfordert ist, müsste ich dann doch den anderen Hund korrigieren, was mir leider nicht zusteht. Ist ja nicht meiner, vor allem wenn er nur schnuppern möchte.



Bei Hundebegegnungen ausweichen, nicht direkt drauf zu gehen.

Ein Alternativverhalten antrainieren. Nicht nur "nein".
Ich habe meinen Hund "schau hier" beigebracht.
Heißt, sie sollen mich anschauen und nicht den andern Hund beglotzen und anbrüllen.

Zusammen mit möglichst einen Bogen laufen, Abstand halten zu entgegen kommenden Hunden funktioniert das mittlerweile ganz gut.

An der Leine gibts für meine mit fremden Hunden überhaupt keinen Kontakt.
Rosie hat Angst und Ali wird ausgesprochen ruppig. Von daher "nein" und ich kann das uneinsichtigen HH auch deutlich verklickern. Das sie ihren Hund zu sich zu holen haben.

Wenn das nicht funktioniert, habe ich keine Probleme damit, auch fremde Hunde zu korrigieren. Zum Schutz meines eigenen Kleinhundes und auch zum Schutz des fremden Hundes vor meinem möglicherweise recht unfreundlichen Rüden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Angstbeissen
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Danke für eure Kommentare,

ich halte meine Susi jetzt öfters an der Leine. Tatsächlich läuft sie nach öfteren korrigieren (also nach einigen Spaziergängen) an vielen Hunden vorbei, ohne sie zu beachten. Klar schaut sie mal rüber, aber das wird auch korrigiert. Finde ich schonmal gut. Das mache ich erstmal weiter so. So lange bis ich sie überhaupt nicht mehr korrigieren muss. Dann kann man es mit Leine auf Hundewiesen versuchen. So kann man sich langsam hoch steigern auf ohne Leine.

Vor großen Hunden hab ich keine Angst. Ich finde alle Hunderassen.

Ich finde schon, dass mein Hund, trotz Terrier, sonst ein gutes Sozialverhalten hat. Sie merkt wenn Hunde kb auf sie haben und entfernt sich sofort wieder. Sowie das Spielen mit anderen Hunden. Sie teilt auch ihr Spielzeug. zB. Ball oder Stöckchen. Es sind halt nur die großen Hunde die sie unsicher machen. Natürlich gehe ich mit ihr an Orte, wo sie mal einem Hasen hinterher jagen darf. Ist nunmal ein Jagdhund. Das gehört zu ihr. Man muss nur lernen, sie wieder abzurufen, denn haben sie einmal die Beute entdeckt, sehen sie nur noch das Eine.

Ich werde jetzt einfach viel trainiere, trainieren und trainierrn.

Danke für eure Tipps. Diese nehme ich mir zu Herzen.

Liebe Grüsse

Isabell


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 Betreff des Beitrags: Re: Angstbeissen
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Nun, nur schauen verbiete ich nicht. Ist ja immer noch ein Hund, kein Automat. Nur anstarren und los tösen sind nicht erlaubt.

Ich hoffe, Du vergißt das Loben für richtiges Verhalten nicht.

Auf Hundewiesen mit Leine ist für mich ein no go. Wenn da 3 bis 5 frei laufende Hunde auf einen angeleinten zurennen, geht garnicht.

Da macht man sich, wenns schlecht läuft, alles bisher erreichte kaputt.

Ich meide im grunde Hundewiesen sowieso. Dort sind meistens zuviel aufdringliche Hunde, deren Besitzer noch nicht mal erkennen, dass ihr Hund nicht spielt, sondern mobbt. Oder gleich anfangen wird zu raufen.

Meine Hunde haben einige Kontakte, die wir öfter treffen, zusammen laufen, wo die Hunde sich gut verstehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Angstbeissen
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Danke Friida,

ich werde darauf mehr achten und freue mich schon auf Besserung in der Zukunft.

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Angstbeissen
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Nunja, was heisst gutes und schlechtes Sozialverhalten. Wenn ein Hund nicht von anderen Hunden bedrängt werden möchte und das erst durch knurren und dann durch abschnappen kund tut, dann ist das für mich kein schlechtes Sozialverhalten. Meiner Meinung nach sind dann die Besitzer gefragt, wenn der andere Hund diese Verwarnung nicht akzeptiert und sich nicht verdrückt. Dies gilt besonders dann, wenn beide Hunde unterschiedlich gross sind.

So eine Auseinandersetzung hatte eine Bekannte in der Kombi Zwergschnautzer/Riesenschautzer. Der Zwerg hatte nur vier kleine Löcher im Pelz, die kaum geblutet haben. Trotzdem ist die Bekannte zum TA, der meinte das war knapp, ein cm weiter vorn und die Nieren wären perforiert gewesen. So RiesenschautzerCanini sind doch recht lang im Vergleich zu einem Zwerg.

Ja, ich habe Angst aber nicht vor grossen Hunden, sondern um meinen Hund und vor gedankenlosen oder dummen oder blöden Hundehaltern. Hier bei uns sind einem Mann zwei Schäfis abgenommen worden nachdem sie einen Kleinhund getötet und etwas später einen weiteren lebensgefährlich verletzt hatten, sowie eine Skaterin angegriffen hatten. Es stellte sich raus, dass der gute Mann bereits ein Hundehaltungsverbot hatte und die Schäfis auf seine Lebensabschnittsgefährtin gemeldet waren. Laut Zeitung soll der gute Mann sich kaputtgelacht haben, während seine Hunde sich die Zwerge gepackt haben.

Ich habe auch schon einmal eine heulende, blutverschmierte Hundehalterin getroffen deren Zwerg meinte er könne Schafe jagen. Der Schäferhund im Dienst sah das anders. ... Keine Ahnung, ob der Zwerg das überlebt hat.

Mein Hund ist durchaus sozialkompetent und hat auch noch nie gebissen. Sieht man ihn mit Hündinnen und friedlichen Kastraten, dann kann man das gut beobachten. Unter Rüden kommt es allerding zu Wettbewerbsverhalten und mein Terrier kapiert leider nicht, dass er mit 16 kg öfter mal den Rückzug antreten sollte statt die Schnauze aufzureißen. Wenn Dein Hund gerne mal die Option Rückzug zieht sei froh, das spart Tierarztkosten, hilft aber nicht immer.

Viel Glück weiterhin
regi


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 Betreff des Beitrags: Re: Angstbeissen
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Isa91 hat geschrieben:

Natürlich gehe ich mit ihr an Orte, wo sie mal einem Hasen hinterher jagen darf. Ist nunmal ein Jagdhund. Das gehört zu ihr. Man muss nur lernen, sie wieder abzurufen, denn haben sie einmal die Beute entdeckt, sehen sie nur noch das Eine.



Darauf möchte ich noch mal zurück kommen.

Das ist jetzt nicht wirklich Dein Ernst? Oder?

Du weißt schon, das das verboten ist? Das fällt unter Wilderei. Und wenn Du Pech hast und einen übereifrigen Jägersmann im Revier, erschießt der dir kurzerhand den Hund.

Ganz davon abgesehen. Woher nimmst Du das Recht, Hasen in Todesangst zu versetzen, nur damit Dein Hund ein bißchen Spaß hat.
Jagdlich geführte Hunde dürfen im übrigen auch nicht einfach so hetzen, aus Spaß an der Freude. "ist nunmal ein Jagdhund" ist kein Argument.

Wenn ich als Nichtjäger einen Jagdhund halte, habe ich die Pflicht und die Möglichkeit, den anders als mit Hasenhetzen auszulasten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Angstbeissen
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Ich geh doch nicht in Jägergebiete, damit sie Jagen darf. Ich bin in einem Park!! Manchmal sieht sie halt nen Vogel oder sonstiges und springt hinterher? Was ist daran verboten? Außerdem hab ich kein Roboterhund. Also das finde ich nicht in Ordnung, dass du mich hier voll schlecht abstempelst, als ob ich eine Tierquälerin wäre. Vor Allem Ich, die sich für Tiere und Natur einsetzt, wo es nur geht. Das find ich nicht ok. Ich habe einen sehr lieben und ausgeglichenen Hund. Da wird mir niemand was anderes erzählen.

Das ist das erste Forum wo ich mich angemeldet habe, um einfach nette Hilfe zu bekommen und da findet sich direkt irgendwer, der dann meint sich etwas rauszupicken, was man ins negative Licht werfen kann. Oh man.

Vielen Dank an den Rest, von denen ich wertvolle Tipps erhalten habe.

Gerne möchte ich dieses Forumthema beenden


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