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 Betreff des Beitrags: Re: Blickkontakt foerdern - aber wie?
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Polizeihund
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@Bobica

Welche denn?

Ich habe schon einige hanebuechenen Trainingsmethoden von "wohlmeinenden" Mitmenschen erhalten. Das harmlosteste war noch ein Spruehhalsband. :lipssealed:

Ich will ja nicht an den Symptomen arbeiten, sondern wichtiger ist mir tatsaechlich eine erlernte Verhaltensaenderung. Und da er aus dem TSch stammt und aller Wahrscheinlichkeit oft nicht gut behandelt wurde, werde ich einen Teufel tun aversive Methoden einzusetzen. Dann laufe ich lieber sein Leben lang mit ihm an der Schleppe. :)

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Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche. (R. Gernhardt)


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 Betreff des Beitrags: Re: Blickkontakt foerdern - aber wie?
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Junghund
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Trini hat geschrieben:
Hallo Ihr Lieben,

Bungee ist draussen leider kein Hund, der oft und regelmaessig Blickkontakt mit mir aufnimmt. Gibts da noch Tricks und Kniffe, mit denen ich das foerdern kann?

Schau ueben wir, klappt draussen aber nur wenn er direkt bei mir ist. Ansonsten versuche ich jeden Blickkontakt stimmlich oder koersprachlich Wert zu schaetzen. Einfach das er merkt, das ich es gesehen und bemerkt habe. Ist fuer mein Gefuehl aber immer noch viel zu wenig. Er soll das "Fragen" lernen. Aber irgendwie komme ich da gerade nicht weiter.....

LG
Martina




@ Martina,

ich z.B. fange ja schon im Welpenalter damit an und Spreche mit ihnen, dazu setze ich mich zu ihnen auf den Boden und da eben Welpen immer Neugierig für alles Neue sind, da bleibt der Blickkontakt eben nicht aus.

Die kennen das später auch nicht anders, egal ob ich sie Rufe oder wir sind Unterwegs, sie halten immer einen Blickkontakt zu mir.

Aber im Allgemeinen spreche ich auch ganz Normal mit meinen Hunden, würdest Du zu mir kommen und mich nicht gleich sehen und nur Hören, du würdest nicht wissen ob ich mich mit einem Menschen oder mit einem Hund unterhalte, denn A ich schreie mit keinen von meinen Hunden und B da gibt es auch keine scharfen Kommandos, das geht bei mir ganz Locker, ich Frage ob Sie sich z. B. nicht setzen wollen, so mache ich das bei mir zu Hause.

Sind wir aber Unterwegs und es muss sein das Er / Sie sich setzen muss, Spreche ich sie mit Namen an, und sage einfach
Setz dich hin, geht es ums Liegen dann sage ich einfach und das eben auch in einer normalen Tonlage, volle Deckung das kennt jeder meiner Hunde und außer mir und ihnen Bekommt das keiner mit.

Ich gehe ja z.B. auch nur in Bars, Restaurants, Kaffees, mit meinen Hunden wo die Besitzer und das Personal mich kennen, gehe ich in eine Bar und mein Moon ist dabei das ist ein Stattlicher Rüde, mit 28 kg der Besteht auf seine Schüssel voll mit O Saft, ist das eine neue Bedienung die das Natürlich nicht weiss, dann Guckt der mich an und dann eben die Bedienung und wenn das nicht gleich so Klappt dann wird er auch Laut, so das ich mit ihm auch Reden muss, die Gucken mich dann zwar immer Blöde an, aber das macht mir nichts aus denn ich weiss ja was mein Hund will.

Gehe ich mit dem gleichen Hund in ein Kaffee wo ich Bekannt bin, dann Bekommt er auch eine schüssel Kaffee und einen Keks, wobei der Kaffee mehr aus Milch besteht aber auch etwas nach Kaffee schmeckt und wenn da kein Zucker drin ist und das merkt er sehr schnell, dann wird Er wieder Laut, denn Er geht davon aus, für das Geld was ich da Zahle muss der Zucker dabei sein.

Ich bin mit diesen Nummern mit meinen Hunden in ganz Pattaya in den Etablissements, Kaffees und Restaurants bekannt, da weiss jeder das ich mit meinen Hunden ganz normal Spreche und ich Verlange auch das jeder meiner Hunde so wie ich Behandelt wird, denn es ist nun mal eine klare Sache, immer der der Zahlt kann auch in den meisten Fällen bestimmen.

Ich denke es gibt so an die 40 solcher Betriebe in Pattaya, wo wir Verkehren und da ich eben nicht will das meine Hunde aus irgendwelchen Schüsseln saufen und Fressen sollen, da haben die alle von mir Schüsseln bekommen und geht mal eine Verloren, was bisher nur einmal bei einem Besitzerwechsel vor kam, dann gibt es eben eine Neue.

Ich wollte eben damit nur Sagen das es nicht nur auf den Blickkontakt an kommt, denn ich bin der Meinung das der Kontakt im Allgemeinen stimmen muss und das kann man auch einen älteren Hund noch gut Beibringen.

Denn zuerst musst Du mal wissen wieso dein Hund draußen mit dir keinen Blickkontakt auf nimmt, wird Er von anderen Sachen abgelenkt die eben für ihn Interessanter sind als Du, wenn du das weiss dann liegt es an dir, dich für ihn Interessant zu machen und das kannst Du am besten mit seinem Lieblingsspielzeug machen, denn nur so Lernt er den Blickkontakt mit dir draußen am schnellsten und wie schon gesagt, in Ruhe viel mit ihm Reden.

Denn mit Hunden muss man Reden es sind ja Schließlich keine Menschen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Blickkontakt foerdern - aber wie?
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Polizeihund
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@Bangkaew

Wenn es so einfach waere, waeren wir schon viel weiter. :zwink:

Er hat bei Spaziergaengen kein Lieblingsspielzeug, was ihn interessiert. :o Und auch Leckerchen sind meist uninteressant.
Wir vermuten, dass er in einem seiner Vorleben mal kurzzeitig als Hueter eingesetzt wurde, den Grossteil seines bis dahin etwa 3-jaehrigen Lebens aber entweder auf einem eingezaeunten Grundstueck oder vielleicht auch an der Kette verbracht hat. Spaziergaenge kannte er warscheinlich nicht wirklich. Da huepft er einem heute noch vor lauter Aufregung bis an die Nasenspitze.
In den ersten Monaten waren wir nur Bremsklotz an der Leine. Die Gegend wurde staendig auf Bewegungen und Gerueche abgescannt (Rehe, Hasen, Eichhoernchen, Pferde und andere Tiere) und er nahm sich kaum Zeit die wichtigen Dinge des Lebens zu erledigen. Diesbezueglich sind wir auf dem richtigen Weg. Wir haben ihn eigentlich bis jetzt eigentlich draussen "nur" runtergefahren, um ihn ueberhaupt ansprechbar zu bekommen. Er ist ein absolut umwelt- und selbstsicherer Hund (daran liegt es nicht), der auch im Umgang mit fremden Hunden absolut gelassen und souveraen reagiert.

Er hat sich in Ungarn, ich vermute, aus Langeweile so einige "Hobbies" zugelegt, die mir persoenlich nicht ganz so gut gefallen. Eins seiner "lustigsten" Spiele war das Abhauen aus unserem Haus und dann Katzen oder Huehner jagen gehen. Wenn es im mal wieder gelungen war, uns zu uebertoelpeln, hatte er das breiteste Hundegrinsen im Gesicht, was man sich vorstellen kann. Das Thema scheint durch zu sein, aber wenn ihm eine Katze vor der Nase davon laeuft, wuerde ich heute noch nicht meine Hand fuer ihn ins Feuer legen.

Ich habe das Gefuehl, dass er mit mir kooperieren wollen muss. Daran arbeiten wir jetzt seit gut 15 Monaten. Druck - vermutlich auch in Form von Schlaegen und Tritten - hat er in seinem kurzen Leben wahrscheinlich schon mehr als genug bekommen und hat das abgeschuettelt. Er ist kein Hund, der sich schnell beeindruckt zeigt.

Und in den letzten Wochen hat sich auch noch mal einiges getan. Im Urlaub konnten auch unbekannte Strecken (da ist es noch wildreicher als hier) grossteilig an lockerer Schleppe bewaeltigt werden. Und auch hier sind wir mittlerweile immer oefter tatsaechlich gemeinsam, nebeneinander unterwegs. Und an Wegkreuzungen fragt er mittlerweile schon haeufig sehr schoen nach, wo es denn lang gehen soll, es sei denn kennt den Weg (auch wenn er noch nie zuvor da unterwegs war, aber das war irgendwie bei allen unseren Hunden so).

Lange Schreibe, kurzer Sinn: ich denke, wir sind auf einem guten und richtigen Weg, es wird aber noch einige Monate - vielleicht auch Jahre - dauern, bis wir an einem Punkt sind, wo es draussen richtig gut harmoniert.

LG
Martina

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Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche. (R. Gernhardt)


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 Betreff des Beitrags: Re: Blickkontakt foerdern - aber wie?
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Junghund
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@ Martina,

ich weiss schon dass ich jetzt durch meine Rasse sehr Verwöhnt bin, denn ich kannte ja Früher auch all diese Probleme, nur das gehört seit 17 Jahren eben der Vergangenheit an.

Ich weiss z.B. heute dass es mit meiner Rasse, im Welpenalter einfacher ist, mit mehr Hunden zu Arbeiten, als nur mit einem.

Ja gut das deiner mal Katzen jagt, das ist ja nichts Ungewöhnliches bei Hunden denn das machen meine auch, aber eben nur mit unseren eigenen, denn wir haben selber auch 3 Kater nur das ist bei denen nur Spiel, denn noch Nie wurde einer Verletzt und wenn wir Unterwegs sind da Interessiert sich keiner für die Katze vom Nachbarn X da Zählt nur das Rudel und ich, da kommt keiner auf die Idee alleine durch die Gegend zu Kaspern und das haben Sie ja auch nicht von mir Gelernt, denn das wurde ihnen ja schon im Welpenalter von ihren Eltern und dem Rudel gelernt.

Aber das bringt dich ja nicht weiter und über Schläge und Tritte, da müssen wir uns gar nicht Unterhalten, denn wenn ich das Erleben will, da muss ich nur auf eine Party von Thais gehen dann kann ich das Live mit Erleben, aber das ist jetzt nicht so das die Thais jetzt ihre Hunde Treten und Schlagen, so wie wir das Verstehen ein Thai Streichelt seinen Hund nicht so wie wir, der Tätschelt den auf den Kopf wenn Du verstehst was ich meine und wenn der wo liegt, da würden wir z.B. um den Hund rumlaufen, das macht ein Thai nicht der geht auf den zu und da gibt es eben ein kleinen Tritt, so das der Hund eben aus dem Weg geht, denn der Hund soll vor dem Thai Angst haben und nicht Ungegehrt die meinen das auch nicht Böse, denn Thais die lieben Hunde das sieht man alleine im Straßenverkehr, die durch Straßenhunde entstehen, viele würden nicht passieren wenn die einfach weiter Fahren würden, aber die Fahren lieber ihr Auto kaputt, als einen Hund zu Überfahren, denn das hängt mit der Religion zusammen.

Und bei Bangkaews das weiss jeder Thai würde der ihm auf den Kopf schlagen (Tätscheln) oder nach ihm Treten, der wäre schneller im Krankenhaus als ihm Lieb wäre, denn das haben die Thais mitte der 60 zigern als die Bangkaews in Mode kamen schnell Lernen müssen, denn Sie hatten jetzt einen Hund der ganz das Gegenteil war, was Sie bisher Gekannt haben, diese Rasse lies sich das nicht Gefallen denn Sie können Böse und gut sehr genau Unterscheiden und so kam es nicht selten in der Zeit vor, das der eine und andere Thai mal von einem Bangkaew gebissen wurde und bei 70% aller Thais ist das heute auch noch im Kopf, das ein Bangkaew beißt aber wieso Er das macht das können die nicht Sagen.

Und das hat mich immer Aufgeregt, bei mir in der Strasse weiss jeder, was ich für Hunde habe und wie viele ich habe und heute wissen die auch, das kein Hund ein Beißer ist, dazu habe ich fast 2 Jahre gebraucht um das denen in meiner Strasse zu Lernen, denn Thais lassen sich nämlich nichts von Ausländern sagen, denn als die Gewusst haben das ich mein Haus gekauft habe, da hatte ich gleich mit den meisten Krieg wegen meiner Hunde und das ging so weit, das ich so gar Giftköter in meinem Grundstück gefunden habe.

Aber dank meiner außergewöhnlichen Lernmethoden fressen meine Hunde eben nichts auf der Strasse oder Überhaupt was auf den Boden liegt, denn sie Fressen nur das was in ihren Schüsseln ist und so konnten die Giftköter keinen Schaden anrichten.

Nur dann hatten die Thais in meiner Strasse mit mir ein Problem denn sie hatten mir ja jetzt den Krieg erklärt und der dauerte auch fast ein Jahr, denn bei einem Thai muss es immer erst weh tun, bis der was Begreift und so kam ich mal mit einem Junghund von 4 oder 5 Monate alt ich weiss es heute nicht mehr so genau Er kann auch jünger gewesen sein und einem älteren Rüden, der junge Kasperte einem Huhn hinterher und der Besitzer kam mit einem Stock dazu, ich glaubte damals das war reine Absicht von dem denn seine Hühner laufen bei dem nicht auf der Strasse rum.

Also der stand jetzt vor dem Junghund mit dem Stock, der kleine war Erschrocken und blieb stehen und Bellte den an mehr passierte nicht, aber der Thai holte aus und Schlug auf den kleinen ein, so das der natürlich Gequietscht hat er hatte zwar nicht richtig Getroffen was ich so gesehen hatte, aber es hat wohl doch weh getan.

Ja und wer meinen Hunden weh tut der Spuckt mir ja ins Gesicht und das lasse ich mir von keinem Gefallen, aber ich musst da auch nichts Großes machen, denn durch das Quittchen von dem kleinen hat das den Althund auf den Plan gerufen, und der war eben schneller als ich bei dem Thai und hat da auch gleich zu gebissen und seit dem war Ruhe bei mir.

Heute habe ich mit keinem Thai in unserer Strasse mehr was im Gegenteil, die Kaufen bei uns alles was Sie für ihre Hunde brauchen, also alles ist nur ein Lernprozess egal ob Hund oder Mensch.

Wenn du eben der Meinung bist das ihr auf den richtigen weg seit, dann ist es doch gut, eine Ferndiagnose ist ja bekanntlich immer Schwerer als wenn ich den Hund vor Ort sehen würde, denn da würde ich vielleicht was ganz anderes Sagen was Du machen könntest, aber so kann ich dir eben nur das so weiter geben wie ich das mit meinen mache und gemacht habe.


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