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 Betreff des Beitrags: Re: Durchschnitlicher Welpen-preis?
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Polizeihund
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Fladdermuus hat geschrieben:
Anja Schulz hat geschrieben:


Danke für den Link. Sehr interessant - für mich - finde ich die minimale Differenz zwischen dem Französischen Bully und dem Boston Terrier. Eigentlich dachte ich, dass der Bully mind. fünf Mal so oft fällt wie der Boston. Wahrscheinlich liegts daran, dass viele Bullys leider vermehrt werden... Ich habe noch nie irgendwo einen VDH-Bully getroffen, bei Nachfrage hieß es dann immer: von privat etc.


Ich denke gerade beim Bully gibt es sehr viele Züchter die MIT ABSICHT NICHT im VDH züchten.

Und gerade das finde ich schade, denn einige engagierte Bully-Züchter könnten sich wirklich - innerhalb des VDH - zusammen tun und gemeinsam zum Wohl der Rasse beitragen. Wenn man sich die meisten Bullys auf den VDH-Ausstellungen im Ring so anschaut, kriegt man ein Schrecken. Schnaufende tiefergelegte Hunde, oft mit entzündeten Augen, die oft auch noch zuviel auf den Rippen haben. Und sowas bekommt dann auch noch ein V. Es ist so traurig für die charismatische Rasse und ich kann die Ringrichter beim besten Willen nicht verstehen, sie sollten sich mal RICHTIG in den Rassestandard einlesen. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

In letzter Zeit lese ich oft von Bullys mit "besonderer" Farbe, blaue Bullys etc. Die kosten meistens - ohne Papiere natürlich - über 1.000 Euro, da Rarität, und es ist einfach nur traurig, dass die Käufer auf sowas reinfallen. Zumal das "blaue" an dem Hund ein Gendefekt ist, der oft Hautkrankheiten etc. mit sich bringt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Durchschnitlicher Welpen-preis?
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Andreas hat geschrieben:
Interessant ist, das die Welpenzahlen seit Beginn der Internetverbreitung bei vielen Rassen rückläufig sind. Im gesamten deutlich gesunken sind. Im Umkehrschluss würde das bedeuten, das seit bestehen von Foren weniger VDH-Hunde verkauft werden.


Dazu fallen mir aber noch zwei andere Aspekte ein:
die Internationalen Kontakte sind durch Internet enger, die Zuchtinfos schneller, Welt überhaupt kleiner geworden.
Wie steht es denn mit den Importhunden ? Weiss man etwas über die Zahlen der Importe ?
Und last but not least die Hundeverordnungen - Listenhunde ?
Könnte dies nicht auch einen Einfluss haben ?

Fragende Grüsse
Susanne mit Rahan und Monello


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 Betreff des Beitrags: Re: Durchschnitlicher Welpen-preis?
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Polizeihund
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Krambambuli hat geschrieben:
Race hat geschrieben:
da kommen noch Schau und so einiges an Prüfungen hinzu was andere Rassen nicht brauchen


Wat denn? Also ZZL kann ich mir vorstellen, dass die eigentlich alle Rassen benötigen und dafür muss man zumindest die besuchen und auch noch entsprechende Bewertungen für Schauen vorlegen, sonst läuft da auch nix.


Nöö, bei uns mußt du zur ZZL nicht zu einer Schau, wenn du ´nen Richter kennst, kannst du das auch privat machen lassen. Es wird zwar empfolen, daß der Hund mindestens 2 Mal ein SG bei einer Ausstellung erreicht haben soll, das ist aber eine Kann-Vorschrift und keine Muß-Vorschrift. Ich geh ausstellen, aber die ZZL hat unsere Zuchtwartin, die auch Richterin ist bei einem Klubtreffen gemacht. Das hat mich dann auch nur 16€ für die Eintragung in den Ahnenpaß gekostet und nicht noch zusätzlich 50€ Startgebühr für die Ausstellung.

Gruß Uta mit Bonny und Buffy

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zur Welpenstatisik
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@kramba:

race meinte damit auch die arbeitsprüfungen. Ne Ausstellungen müssen ja fast alle machen (dachte eigentlich alle), aber was Prüfungen, Körung usw. angeht, das ist nur bei wenigen rassen pflicht.
bei den dsh ist es die BH, AD, IPO 1 und dann die Körung für die roten Papiere.
Das geht natürlich ganz schön ins Geld...Sprit, Helfer, Verein usw. die wollen ja alle ihr geld haben.
Wenn ich zum Training fahre, bin ich an dem Tag für 3 Hunde ca. 30€ los...


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zur Welpenstatisik
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@Mina
hast du mal zusammen gerechnet, was du bis zur SchH1 ausgibst? Ich denke den Hund in Ausbildung zu geben ist auf jeden Fall günstiger, zumindest wenn man keinen Mann hat der Helfer ist. Die Fahrt (Benzin) zum Platz und die Gebühren dort für Helfer ect. und die viele schöne Zeit die man sich da ans Bein bindet.

Lieben Gruß Katja

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Lieben Gruß Katja
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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zur Welpenstatisik
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Polizeihund
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habe ich auch schon mal überlegt, ja.
aber die ausbildung an sich macht mir ja auch spaß.
den eik will ich zB. selber führen und da ist mir das geld für den helfer auch wert. wenn alles klappt, startet er nächstes jahr mit 2,5 Jahren auf LGA (ich müsste nur mal fährten gehen... :roll: ).
meine hündin ist ein muttihammel. ich könnte mir nicht mal vorstellen, sie jemanden in pflege zu geben.

ansonsten...hm...ein talentierter HF für meine Olga wäre nicht schlecht. Aber da reicht mir keine grundausbildung á la 70/70/80. die wäre von der veranlagung her für viel mehr geeignet.
für ne normale ausbildung bis zur 1 und körung bezahle ich ca. 3000€
das geld muss auch erst mal da sein.
und so fahre ich halt, wenn ich kann. also nicht ganz so oft :p

was hast du da für preise bzw. was für preise kennst du für die ausbildung?

ich wollte mal eine hündin für 6 wochen in ausbildung geben. nur für abt. c. griffe usw. waren ok, da waren nur ein paar sachen zu machen und ich hätte es zeitlich nicht hinbekommen. die punkte wären auch egal gewesen.
angeboten hatte ich dafür einen welpen oder einen wurf...wurde abgelehnt, ich sollte 1000€ dafür bezahlen....hab dann dankend abgelehnt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Durchschnitlicher Welpen-preis?
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Anja Schulz hat geschrieben:
Fladdermuus hat geschrieben:
Anja Schulz hat geschrieben:


Danke für den Link. Sehr interessant - für mich - finde ich die minimale Differenz zwischen dem Französischen Bully und dem Boston Terrier. Eigentlich dachte ich, dass der Bully mind. fünf Mal so oft fällt wie der Boston. Wahrscheinlich liegts daran, dass viele Bullys leider vermehrt werden... Ich habe noch nie irgendwo einen VDH-Bully getroffen, bei Nachfrage hieß es dann immer: von privat etc.


Ich denke gerade beim Bully gibt es sehr viele Züchter die MIT ABSICHT NICHT im VDH züchten.

Und gerade das finde ich schade, denn einige engagierte Bully-Züchter könnten sich wirklich - innerhalb des VDH - zusammen tun und gemeinsam zum Wohl der Rasse beitragen. Wenn man sich die meisten Bullys auf den VDH-Ausstellungen im Ring so anschaut, kriegt man ein Schrecken. Schnaufende tiefergelegte Hunde, oft mit entzündeten Augen, die oft auch noch zuviel auf den Rippen haben. Und sowas bekommt dann auch noch ein V. Es ist so traurig für die charismatische Rasse und ich kann die Ringrichter beim besten Willen nicht verstehen, sie sollten sich mal RICHTIG in den Rassestandard einlesen. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

In letzter Zeit lese ich oft von Bullys mit "besonderer" Farbe, blaue Bullys etc. Die kosten meistens - ohne Papiere natürlich - über 1.000 Euro, da Rarität, und es ist einfach nur traurig, dass die Käufer auf sowas reinfallen. Zumal das "blaue" an dem Hund ein Gendefekt ist, der oft Hautkrankheiten etc. mit sich bringt.


Anja, ich weiß, was du meinst, Aber mach dir auf der nächsten CACIB mal die Mühe, und guck im Katalog nach der Herkunft dieser "schnaufenden, tiefergelegten" Fett-Bullys. Das sind hauptsächlich Hunde aus RU, DK oder NL, oder aus deren Ahnen.

Klar gibt es solche auch vom VDH-Züchter, wenn man denn sowas züchten möchte. Aber die Bullys, die auf deutschen Linien basieren, sehen in der Regel nicht so aus, sondern viel funktioneller und dennoch standardnahe.
Und eine Plazierung im Ring sagt nichts über die Eignung zur Zucht aus. Ist ja keine Zuchtschau mehr.
Gerade in der Jugend- und Zwischenklasse siehst du Bullys, deren Besitzer zwar hoffnungsvoll auf eine Zuchteignung schielen, die aber unsere ZTP nicht bestehen. Spätestens nach durchgefallener ZTP tauchen die Hunde auch nicht mehr in den Ringen auf.

Ich hoffe ja auf eine dringende Überarbeitung des Richterwesens. Die müssen,was den Standard im Zusammenhang mit Funktionalität betrifft, unbedingt noch mal Hausaufgaben machen. Egal wo diese falsch zusammen gebauten Bullys her kommen, sie dürfen auf keinen Fall in der Plazierung stehen und als Maß aller Dinge gelten! Denn genug Züchter orientieren sich an solchen Bewertungen und sehen diese Hunde als Zuchtziel an. Das kann es nicht sein.

Bei den Bullys erschreckt mich weniger die hohe Zahl an papierlosen Exemplaren. Kann ja jeder da kaufen, wo er will. Oder boshafter: Jeder bekommt am Ende den Hund, den er sich verdient.

Mich als Züchter erschreckt viel mehr, wie sehr die Zahl der VDH-Züchter gestiegen ist, und wie wenig proportional die Welpenanzahl dazu anstieg. Die Verlustrate an Welpen ist viiiel zu hoch...

Die blauen Bullys sind nicht VDH-Ding. Es ist eine im Standard als Fehlfarbe fest geschriebene Varietät, die von der Zucht auszuschließen ist.
Es gab in den letzten Jahren einen Wurf mit zwei ungewollten blauen Welpen, worauf aber züchterisch reagiert wurde. Keine Sorge, diese Hunde leben. Man weiß inzwischen, aus welchen Linien das kam, und hat von der zuchtleitung ein Auge drauf, das eine solche Kombination nicht wieder zu Stande kommt.

Ansonsten sehe ich es bei den Blauen, wie bei den anderen: Wer meint, für einen fehlfarbenen Hund mit erheblichem Krankheitsrisiko (zu den ohnehin schon reichlich vorhandenen Baustellen im Bully) so viel Geld ausgeben zu müssen, soll damit glücklich werden. Der soll aber hinterher auch nicht rumheulen, sondern die A***backen zusammen kneifen und zu seinem Hund stehen, auch finanziell, wenns dann doch schief gelaufen und man Dauergast beim TA ist.

Welpenstatistiken sind schon immer Schwankungen unterlegen gewesen. Zeigen sie doch auch, welche Rassen beim Bürger gerade IN sind.

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Grüßchen, Ute
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 Betreff des Beitrags: Re: Durchschnitlicher Welpen-preis?
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Polizeihund
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Bei uns auf dem HuPla war bis letztes Jahr eine alte Bully-Hündin, die wirklich noch mit knapp 12 Jahren 10 km-Wanderungen mitgemacht hat. Die Besitzer fanden das ganz normal... Es war eine drahtige, kleine Hündin, die in jungen Jahren zwei Würfe im VDH gehabt hatte und dann mit 4 Jahren abgegeben wurde.

Und gegenwärtig lebt in der Familie unseres Helfers ein Boston-Terrier "Anton", der in Punkto Temperament und Durchsetzungsfähigkeit ein Riese ist. Der Hund ist ein Hammer. Nix zartes Kleinhundchen, der will's wissen! :evil:

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Grüße von Susanne


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 Betreff des Beitrags: Re: Durchschnitlicher Welpen-preis?
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Quarus hat geschrieben:
Bei uns auf dem HuPla war bis letztes Jahr eine alte Bully-Hündin, die wirklich noch mit knapp 12 Jahren 10 km-Wanderungen mitgemacht hat. Die Besitzer fanden das ganz normal... Es war eine drahtige, kleine Hündin, die in jungen Jahren zwei Würfe im VDH gehabt hatte und dann mit 4 Jahren abgegeben wurde.

Und gegenwärtig lebt in der Familie unseres Helfers ein Boston-Terrier "Anton", der in Punkto Temperament und Durchsetzungsfähigkeit ein Riese ist. Der Hund ist ein Hammer. Nix zartes Kleinhundchen, der will's wissen! :evil:

So sollen die beiden Rassen normalerweise auch sein, Zucht auf Leistung, Vitalität und Gesundheit. Zum Glück nehmen sich viele Züchter das zu Herzen.

@Ute

Danke für Deinen Beitrag. Sollte ich irgendwann einen Bully suchen, würde ich keine Bedenken haben Deine Zuchtstätte aufzusuchen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zur Welpenstatisik
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Was die Gesundung der Bullys angeht ist in den letzten Jahren innerhalb des VDH/IKFB schon einiges in die richtige Richtung gegangen.
In meinem Fall war es so das ich - als ich begann mich für die Zucht zu interessieren - von der für mich zuständigen Landesgruppe so gar kein positives Feedback erhalten habe.
Daraufhin habe ich in anderen Vereinen nach einer für mich passenden Hündin gesucht und bin auch fündig geworden.

Die Zustände haben sich inzwischen geändert, die LG hat einen anderen Vorstand. Nun züchte ich aber in einem anderen Verein und müsste - Ute korrigiere mich wenn ich daneben liege - mindestens 2 Jahre Zuchtpause machen, meinen Zwingernamen ändern bzw zumindest wieder bei "A" beginnen und die Blutlinie von Momo ausfliessen lassen. Und gerade SIE ist für mich der Inbegriff einer guten Zuchthündin.
Sie ist eine fürsorgliche Mutter, bringt ihre Welpen mit Leichtigkeit zur Welt, hat Milch im Überfluss und bisher alle geborenen Welpen auch aufgezogen. Zudem gesundheitlich topp.

So bleibe ich halt in der Dissidenz bis sich vielleicht mal etwas ändert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zur Welpenstatisik
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Ich hab keine Ahnung, wie das Procedere zur Zeit aussieht, Bri. Sowas kommt wohl auch sehr selten nur vor. Zumal es in der Dissidenz ja auch Möglichkeiten gibt, seine kurzfristigen züchterischen Pläne passabel umzusetzen. Für die meisten Züchter reicht das, um zufrieden zu sein, so dass sich ein Vereinswechsel in den VDH für sie nicht "lohnt".

Die bisherige Zucht aufzugeben, sich einer Reglementierung zu unterwerfen, die einem nicht immer zwingend schlüssig erscheint, und eine Hündin raus zu nehmen, die bisher ihre Welpen prima geworfen und groß gemacht hat, und die sich zu belastbaren Begleithunden entwickelt haben - hm, dazu gehört schon wat. Entweder muss man einen besonders großen Knall haben, oder ne masochistische Ader.
Selbst wenn der Vorstand gewechselt hat, es würde immer irgendwo jemanden geben, der sowas ausgräbt und drauf rumreitet. Hüben wie drüben! Und zwar so, dass du es mitbekommst. So sind Menschen, das macht auch vor Züchtern nicht halt. :dizzy:

Du weißt, was ich meine. Auf der eine Seite bist du die, die nun was Besseres sein will. Auf der anderen Seite biste die, die mal "woanders" gezüchtet hat. Das wäre, als wenn du aufs Dorf ziehst. Kannste 20 Jahre da leben, und bleibst die Zugezogene.

Muss man ab können, dann könnte man theoretisch wechseln. :zwink:

Furchtbar schlimm finde ich, um mal wieder auf Statistik zurück zu kommen, das nur wir VDHler die Qualzucht bei brachicephalen Rassen widerlegen müssen. Mit unseren knapp 300 Welpen im Jahr! Da werden in der Woche (!) im einschlägigen Net mehr neue FB, Mopse, EB, Pekinesen, etc. angeboten, als im VDH im ganzen Jahr fallen... :knife:

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Grüßchen, Ute
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 Betreff des Beitrags: Re: Durchschnitlicher Welpen-preis?
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Blindenführhund
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Danke Uta, Mina und Fladdermaus für die ausführliche Beantwortung meiner Fragen :)

@ Mina

Ich habe ein ähnliches Prozedere wie bei Euch für die ATs im Kopf und habe dann auf Mindestanforderungen bei den Rassen runtergebrochen, die nicht zu den Gebrauchshunden zählen. Das war allerdings ein Irrtum, wie Uta erklärte. Meine Güte, ich will wohl nie züchten. Viel zu kompliziert!

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Ich will nicht alles besser wissen, ich weiß es einfach.
Und wenn ich was nicht weiß, weil ich nicht allwissend bin,
dann steht das dabei.

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Frau Werwolf's Hexenkessel


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zur Welpenstatisik
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Junghund
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Spanielteam hat geschrieben:
ich frag mich wo die

3.074 Deutsch Drahthaar

sind haben wir so viele Jäger in D ??
und das war eine sinkende Welpenzahl


**Wenn ich den Jagdhunde-Foren (in einigen bin ich auch) Glauben schenken darf, werden doch gerade in D und Ö Deutsch Drahthaar, Kurzhaar und Langhaar bevorzugt strikt nur in Jägerhände abgegeben, man ist da grad in D sehr fanatisch, was ich aber auch sehr gut finde, denn so schön sie sind, so schwer sind sie auszulasten und zu beschäftigen. Dazu muss man auch sagen, dass ich so etliche Züchter/Jäger aus dem ehemaligen Ostblock kenne, die bevorzugt auf den deutschen "Markt" für derartige Rassen zurück greifen.
Umgekehrt finde ich die Zahlen für den Gordon Setter und Irish Red Setter nicht glaubhaft, denn nachdem es in D sicher um die 50 VDH-Züchter für GS gibt, die im Jahr nicht selten sogar bis zu 3 Würfe haben (und die GS haben oft große Würfe), kann ich mir die angegebene, magere Zahl von über 300 Welüen nicht wirklich vorstellen!

Und bei den beliebtesten Rassen ist es doch logisch, dass da viele Trittbrettfahrer ohne ordentliche Papiere gründlich "mitverdienen"?! Wobei diese ja auch schon zu zünftigeren WelpenPreisen tendieren und damit die Käufer Richtung Osten oder ... zu dem nächsten "Übel" treiben, dem "Auslands-Tierschutz" als nächsten "Schnäppchen-Anbieter" ....

Liebe Grüße
Gini, Rodin & Primo


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Krambambuli hat geschrieben:
Danke Uta, Mina und Fladdermaus für die ausführliche Beantwortung meiner Fragen :)

@ Mina

Ich habe ein ähnliches Prozedere wie bei Euch für die ATs im Kopf und habe dann auf Mindestanforderungen bei den Rassen runtergebrochen, die nicht zu den Gebrauchshunden zählen. Das war allerdings ein Irrtum, wie Uta erklärte. Meine Güte, ich will wohl nie züchten. Viel zu kompliziert!



:lol:
das ist auch ne wissenschaft für sich :snore:


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