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 Betreff des Beitrags: Re: VDH Papierfragen,bin leicht verwirrt
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Itundra hat geschrieben:
Auch ohne Verein! Man muss ja kein Mitglied sein! Dann stellt es der VDH zur doppelten oder dreifachen Eintragungsgebühr aus!



Ja richtig, aber es muss ein eingetragener Züchter sein.
Sonst könnte ja jeder Papiere beantragen ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: VDH Papierfragen,bin leicht verwirrt
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FCI Zuchtordnung
Zitat:
Punkt 15: Nachkommen von zwei reinrassigen Eltern derselben Rasse, die von der FCI anerkannte
Abstammungsnachweise ohne jegliche vom nationalen kynologischen Verband
ausgesprochene Vorbehalte oder Einschränkungen haben, sind Rassehunde und haben
daher Anspruch auf von der FCI anerkannte Abstammungsnachweise.
In der Regel dürfen Welpen nur an Privatpersonen verkauft werden; die
Exportahnentafel muss auf deren Namen ausgestellt sein.


Ich bin mir sicher, dass du das einklagen kannst! Mal abgesehen davon, dass in besagtem Fall die Züchterin ja offenbar Mitglied in dem Verein ist!
Außerdem: Ich war bis vor kurzem auch nicht Mitglied, weil diejenigen, die direkt unterm ÖKV züchten nirgends Mitglied sein können. Also...

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 Betreff des Beitrags: Re: VDH Papierfragen,bin leicht verwirrt
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Hope hat geschrieben:

Ja richtig, aber es muss ein eingetragener Züchter sein.
Sonst könnte ja jeder Papiere beantragen ;)

Es kann jeder Papiere beantragen. Je nachdem, wie sich der Verein auf die Hinterbeine stellt, ist das dann eben mit entsprechendem Aufwand verbunden.

Ich weiß von einem Fall, wo die Hündin keine ZZL hatte, nach etwa 9 Monaten Hin und Her hat der ZV dann doch Papiere ausgestellt. Eben weil die Eltern beide FCI-Papiere haben. Die AT ist ja ein reiner Abstammungsnachweis und darf keinem Hund verweigert werden, wenn die Eltern beide eine FCI-AT haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: VDH Papierfragen,bin leicht verwirrt
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Und was steht dann als Zwingername in den Papieren?
Wenn der Besitzer kein Züchter ist?


das man kein Mitglied sein muss is klar..
Aber eben FCI Züchter.

Sonst könnten Vermehrer ja ganz normal für ihre Welpen FCI Papiere beantragen - sofern die Eltern FCI papiere haben zb.

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 Betreff des Beitrags: Re: VDH Papierfragen,bin leicht verwirrt
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Soweit kenn ich mich damit nicht aus.

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 Betreff des Beitrags: Re: VDH Papierfragen,bin leicht verwirrt
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Muss man ja keinen Zwingernamen haben! In vielen Ländern ist das nicht nötig (In Finnland z.B. bei den ersten dreien nicht) Samur hieß ja anfangs auch nur Rova und erst nach Beantragung des Zwingernamens rückwirkend Pakkashelmen

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Ich gehe davon aus das in Finnland wie in den meisten anderen Ländern auch der Nationale Dachverband die Papiere ausstellt (das wäre bei uns dann der VDH) und nicht der jeweilige die Rasse betreuende Club.
Daher bekommen dort ALLE Welpen aus nachweislich reinrassigen Elterntieren FCI Papiere.
Darum findet man oft auf ausländischen AT nur Vornamen (ohne Zwingernamen).
In diesen Ländern gibts auch keine Dissidenzvereine. Wozu auch?
Die Qualität des einzelnen Tieres definiert sich durch seine Gesundheit und Abstammung. Nicht in welchen Verein sein Züchter Mitglied ist.

Die Welpen meines letzten Wurfs (bei Eltern FCI Papiere) würden vom VDH bzw IKFB wenn überhaupt nur Registerpapiere bekommen (ohne Ahnen! auch wenn die Abstammung durch DNA bewiesen werden könnte) die nicht zur Zucht berechtigen würden.
Würde ich aber zB nach Holland ziehen und dann dort eine Wurfwiederholung machen wäre es kein Problem über den Raad van Beheer FCI-Papiere für diese Vollgeschwister zu erhalten die DANN auch wieder vom VDH/IKFB anerkannt würden.

Die ausländischen Züchter zu denen ich Kontakt habe verstehen das Ganze nicht. Diese können aber , sollte ich mal einen Welpen ins Ausland verkaufen meine DissiAT gegen eine Gebühr in FCI-Papiere umschreiben lassen.
Geht nicht überall, aber es gibt Länder da geht das.

Finde das schon sehr verquer das innerhalb der FCI so unterschiedlich verfahren wird.


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Mir ist mal eben was eingefallen.
Ich kenne einen Fall (bezogen auf Border Collie), wo eine Hündin "versehentlich" von einem Rüden gedeckt worden ist.
Beide Hunde haben keine ZZL, aber sind registrierte BC's.
Eine weitläufigere Bekannte hat einen Welpen aus besagtem Wurf - aber auch nur, weil sie die Eltern kennt und man eben Rückschlüsse ziehen kann.
Sie hat mittlerweile offizielle Papiere für ihren Hund. Also wenn man will geht das!

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LG Sandra und Smilla


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 Betreff des Beitrags: Re: VDH Papierfragen,bin leicht verwirrt
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Sandra, das ist aber wieder was anderes. Du sprichst vom nachträglichen Phänotypisieren, um das geht es hier aber nicht!

Fladdermus: Genau so ist es! Ich möchte hier auch nicht Züchter, die das ausnutzen, beurteilen! Sondern lediglich aufzeigen, dass es sehrwohl möglich ist bzw. Vereine, die sich dagegen wehren, im Endeffekt auch "ausgetrickst" werden können!

Bei konkretem Fall versteh ich eins nicht: Wurden die Welpen von Frau A auch in Deutschland gezogen und dann in Italien die Papiere ausgestellt? Oder ohnehin in Italien geboren und gezogen.
Ich weiß nicht, wie das beim VDH ist, aber bei uns steht ganz klar, dass ein Züchter, seinen Hauptwohnsitz in Österreich haben muss, um dem ÖKV angehörig sein zu können bzw. unter diesem Züchten zu können. Ansonsten gibts seitens des ÖKVs (Wieder vermeintlich) keine Papiere!

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Greetz Julia
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Ich kenne jemanden, der ist Deutscher, hat in Frankreich eine c/o-Adresse und züchtet über die SCC, "sans affixe". Das geht - wenn in Frankreich ein Name ohne Zwingername in der AT auftaucht, heißt das noch lange nicht, daß der Hund nicht in der SCC gezüchtet wurde. Der Züchter hat nur eben keinen Zwingernamen beantragt. Die Franzosen machen kiene Wurfstättenabnahme, keine Wurfabnahme, nix. Denen reicht es, wenn der Züchter die Verpaarung meldet, die Papiere rechtzeitig beantragt und die Gebühr überweist.

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Ich kenne es so:
Wenn ein Hund mit FCI anerkannten Papieren aus dem Ausland importiert wird, muss zusätzlich zur Ahnentafel eine Auslandsanerkennung in 4 Sprachen vom jeweiligen Dachverband des betreffenden " Geburtslandes" des Hundes ausgestellt und bei geleget werden.
In diesem Falle von Italien aus, müsste das Zusatzblatt "Auslandsanerkennung" von der Stammbuchstelle des ENCI ausgestellt werden.
Mit der Originalahnentafel und der Auslandsanerkennung zusammen kann der Importhund in einem VDH Zuchtbuch registriert, resp. umschreiben werden. ( D.h. er bekommt dann eine VDH Zuchtbuch Nr. vom jeweilig betreuenden Rasseklub )
Und erst dann kann mit dem Hund überhaupt an Zucht gedacht werden.

Wenn aber, wie in diesem Fall, offensichtlich alle erforderlichen Untersuchungen und die ZZL fehlen, können so auch keine Papiere für die Welpen ausgestellt werden.

Liebe Grüsse
Susanne mit Rahan und Monello


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Da gibts auch wieder Unterschiede. Frankreich z.B. stellt Export-Pedigrees aus statt der Auslandsanerkennung.

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SandraBC hat geschrieben:
Mir ist mal eben was eingefallen.
Ich kenne einen Fall (bezogen auf Border Collie), wo eine Hündin "versehentlich" von einem Rüden gedeckt worden ist.
Beide Hunde haben keine ZZL, aber sind registrierte BC's.
Eine weitläufigere Bekannte hat einen Welpen aus besagtem Wurf - aber auch nur, weil sie die Eltern kennt und man eben Rückschlüsse ziehen kann.
Sie hat mittlerweile offizielle Papiere für ihren Hund. Also wenn man will geht das!


Super, warum spar ich mir dann nicht die ganzen Deckgebühren und laß meine Hündin auch "versehentlich" decken. Ich krieg trotzdem Papiere und hab mir 500€ oder mehr gespart. :???:

Gruß Uta mit Bonny und Buffy

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Die Welpen meines letzten Wurfs (bei Eltern FCI Papiere) würden vom VDH bzw IKFB wenn überhaupt nur Registerpapiere bekommen (ohne Ahnen! auch wenn die Abstammung durch DNA bewiesen werden könnte) die nicht zur Zucht berechtigen würden.

Fladdermaus, das ist so nicht ganz richtig! Wenn du Hunde ohne anerkannte AT hast kannst Du dafür eine Registerbescheinigung beantragen. Das hat nichts mit Zucht zu tun. Auch diese Registerhunde können nach Erfüllung der Auflagen für die ZTP die Zuchttauglichkeit bekommen und dementsprechend so in die Zucht kommen.
Nach 3 dokumentierten/nachweisbaren Generationen erhalten die Hunde dann eine Ahnentafel.


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 Betreff des Beitrags: Re: VDH Papierfragen,bin leicht verwirrt
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Zitat:
Export-Pedigrees aus statt der Auslandsanerkennung.


Babett, das ist doch das gleiche. Egal aus welchem FCI Land, wird ein Hund ins Ausland exportiert kann er in dem jeweiligen Zuchtbuch nur mit einem Exportpedigree/Auslandsanerkennung aufgenommen werden.
Wenn wir Welpen ins Ausland verkaufen, schicken wir die Ahnentafeln, sobald wir sie vom Zuchtverein erhalten zum VDH und der stellt die Auslandsanerkennung/Exportpedigree aus.

Nachzulesen hier: [url]http://www.vdh.de/faq-anerkennung-fuer-das-ausland.html
[/url]


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