Cystinsteine

Hier wird alles zum Thema Hund bequatscht.
Antworten
Dackel Franz
Forums-Welpe
Forums-Welpe
Beiträge: 1
Registriert: 19. Dez 2017, 18:27
Geschlecht: Weiblich
Hunderasse: Rauhaardackel
Mein(e) Hund(e): Franz

Cystinsteine

Beitrag von Dackel Franz »

Guten Abend zusammen!
Unser dackel Franz ist 3 Jahre alt. Zunächst stellten wir vor etwa 8 Wochen fest dass er am Ende der Gassi runde Blut im Urin hatte. Zum Tierarzt gefahren Vermutung harnwegsinfekt. In der urindiagnostik zwar Blut sichtbar aber sonst keine Auffälligkeiten. Antibiotikum für eine Woche. 2 Wochen später wieder Blut im Urin. Nach ultraschall und röntgen war klar dass er harnsteine hat. Der Übeltäter war zunächst im Urin unentdeckt. Franz bekam von royal canin urikinary. Nochmals ultraschall nach 2 Wochen. Keine Verbesserung aber bei voller blase nochmals Urin abgenommen und siehe da der Übeltäter cystinkristalle. Er hat von da ab u/D von Hills erhalten. Waren heute 2 Wochen nach kontinuierlicher Gabe des Futters beim Tierarzt zum ultraschall. Die Steine haben sich aufgelöst! :freu:
Ich wollte dieses Forum nutzen um andere Halter zu informieren. Nach der Diagnose habe ich kein forum gefunden indem darüber berichtet wurde.

Benutzeravatar
Engelhardt Mario
Forums-Welpe
Forums-Welpe
Beiträge: 2
Registriert: 16. Feb 2021, 16:41
Hunderasse: Yorkshire Terrier
Mein(e) Hund(e): Sammy, Leo

Re: Cystinsteine

Beitrag von Engelhardt Mario »

Hallo

Unsren 5 1/2 Jahre alten Yorkshire Terrier wurden vor 2 1/2 Jahren die Cystinsteine entfernt.
Dann ging es los. Spezialfutter Royal Canin Urinari UC.
Wir haben auch eine Ernährungsberatung hinzugezogen die
das Urinari auf normale Lebensmittel übersetzt und vorgeschlagen hat.
7 Monate später wieder Große Operation wo die Cystine entfernt wurden.
Jetzt hatten wir auch einen anderen Tierarzt aufgesucht der eine Spezialschulung auf Cystine aufgesucht hatte.

Jetzt ist unser Sammy seit 2 Jahren komplett Steinefrei.

Der Trick: Der Sammy bekommt 3 Fütterungen am Tag.
Nierenspezialfutter Trocken und Nass mit 200ml Wasser beigemischt. Das spült die Mistdinger Cystine komplett raus.
Einmal am Tag die Tablette astrol Uri oxal beigemischt.

Der PH Wert wird dabei automatisch auf 7 gehalten.
Alle 3 Monate Kontroll Ultraschall und Urintest.

LG
Mario

Pinscherliebe
Forums-Welpe
Forums-Welpe
Beiträge: 1
Registriert: 11. Jun 2021, 09:54
Geschlecht: Weiblich
Hunderasse: Zwergpinscher
Mein(e) Hund(e): Othello

Re: Cystinsteine

Beitrag von Pinscherliebe »

Hallo zusammen,
ich bin neu hier, weil ich auf der Suche nach einem Spezialisten für Cystinsteine bin.
Folgendes:
Othello, 4,5 Jahr alt, bislang roh ernährt (Prey Modell rar - was mir sehr wichtig war und ich deswegen auch einen solchen Züchter ausgesucht hatte) hatte vor Ostern etwas rötliches Pippi. Nach Beobachtungen war 14 Tage nichts mehr zu sehen, dann plötzlich wieder. Schmerzen hat er für mich gefühlt nie gehabt, er war immer fit.
Ich ging zum Tierarzt (Vertretung da meine TA in Urlaub), die junge Assistenzärztin diagnostizierte Blasenentzündung, eine Antibiotikumgabe war folgend, 10 Tage später wieder Blut, weiter Antibiotikum.
Dann Blut- und Urinuntersuchung mit angeratenem Barfprofil (hat außer enorme Kosten nichts gebracht! Doch mein Gewissen wurde durch die Aussage der Ärztin beeinträchtig, viel zu viel Protein :-( so habe ich das Profil erstellen lassen - 200€ mit 0 Aussagekraft). Bei der Urinuntersuchung wurden Cystinsteine festgestellt.
Meine Tierärztin war dann wieder hier, Ultraschalluntersuchung mit eindeutig großem "Punkt", da jedoch keine Erfahrungswerte über solche Steine vorhanden waren, wurde mir angeraten in die Tierklinik zu gehen.
Wieder Urinuntersuchung und mit einem richtig guten Ultraschallgerät hat man dann auch die vielen Cystinsteine deutlich frei schwimmend gesehen. Die Harnröhre war zu dem Zeitpunkt frei, also keine Blockade durch Gries oder Stein.
Es wurde eine dringende OP angeraten.
Die OP ist gut überstanden, es waren jede Menge große Steine. Auf Anraten der ersten beiden Tierärzte habe ich auf Low Protein Trocken- und Nassfutter umgestellt und auch den Hund kastrieren lassen, in der Tierklinik wurde auf die Kastration nicht hingewiesen, dass ggf. ein Zusammenhang mit Hormonen auch Cystinsteine entstehen können.
Mein Hund hat die Ernährungsumstellung mit vielen Fragezeichen bislang gut hingenommen.
Die Ernährung ist extrem teuer, der Froster noch voll mit gutem Fleisch.
In der Tierklinik hat mir ein Rezept für Captimer 100mg verschrieben. Das wird nur in Japan hergestellt und wegen des Wirkstoffs Tiopronin habe ich nun Thiola 100mg erhalten (100 Tabletten 160€, das Medikament sollte das restliche Hundeleben eingenommen werden...……)
Es waren 4 Ärzte involviert, jede/r hatte eine andere Meinung, drei keinerlei Erfahrung mit den Cystinsteinen.
Als Laie fühle ich mich schlecht beraten und die enormen Kosten drücken mit etwas aufs Gemüt.
Frage:
Wer hat Erfahrungswerte mit den Steinen, welcher Hund hatte auch diese Probleme gehabt, wie geht es ihnen heute?
Ich suche auch einen Arzt der hier spezialisiert ist und einen Ernährungsberater für Hunde mit diesen Problemen in Süddeutschland - am Besten in der Ecke Freiburg.
:o3
Danke Euch

Benutzeravatar
Janabaer
Blindenführhund
Blindenführhund
Beiträge: 874
Registriert: 24. Jan 2017, 17:20
Geschlecht: Weiblich
Hunderasse: ,Mischling, Shiba Inu, Chinese Crested Powder Puff
Mein(e) Hund(e): Tomte *1997-11.2.2018, Fiene *2008, Smilla *2016

Re: Cystinsteine

Beitrag von Janabaer »

Da kann ich leider nicht mit dienen, ich bin nicht aus der Gegend.

Aber ich bekomme nicht ganz auf die Reihe, was die Kastration da bewirken sollte!?!

Antworten

Zurück zu „Allgemeines“