Ein paar Fragen zum Rotti

Rottweiler Metzgerhund
Antworten
Trinity07

Ein paar Fragen zum Rotti

Beitrag von Trinity07 »

Halli Hallo erstmal

vor genau 4 Stunden ist hier eine Rottidame auf Pflege eingezogen. Die Dame soll 6 Monate sein und kommt aus einem Ausländischem Tierheim.
Ich selber bin Dobermann Besitzer. Eine Hündin nun fast 3 Jahre alt.
Und grad eben hat es hier mächtig geknallt also was der Grund war kann ich nicht sagen aber sie sind halt aufeinander los. Ein lauter Brüller von mir und gut war.
Davor haben sie eine Weile miteinander gespielt wobei die Rottidame meiner Dobihündin immer das Spielzeug klaut und auch extrem grob ins Spiel geht.Die Rottidame hat meiner Dobihündin auch immer die Lefzen geleckt aber wollte auch einmal aufreiten.
Was soll ich davon halten??
Ich hatte schon viele Pflegehunde auch Hündinen aber da gab es noch nie Stress.
Auch jagt die Rotti Dame mit Vorliebe meine Katzen lässt sich aber bis jetzt mit einem Nein davon abhalten.
Also schimpfen versteht sie mittlerweile scheinbar.
Nun lass ich die beiden nicht mehr aus den Augen aber was mach ich heute Nacht??
Weiß ja nicht wie weit die gehen würden.

Was würdet ihr in so einem Fall machen??
Sie machen lassen oder doch dazwischen gehen wenn es noch einmal vor kommt.
Zu der Rottihündin muss ich noch sagen-sie kann nichts also ist der toale trampel ob sie wirklich 6 Monate ist weiß ich nicht...Sie stand hrute sogar schon auf dem Wohnzimmertisch :headtowall: :wink:

So eure fachkundigen Meinungen sind gefragt. :D

Alley Cat
Blindenführhund
Blindenführhund
Beiträge: 621
Registriert: 10. Mai 2008, 21:31
Geschlecht: Weiblich
Hunderasse: Mischling
Mein(e) Hund(e): Chesterfield Blueberry
Wohnort: linz - oberösterreich

Re: Ein paar Fragen zum Rotti

Beitrag von Alley Cat »

rottweiler in dem alter sind extreme grobmotoriker.

hört sich einfach an, als ob sie noch keine erziehung genossen hätte...

bei hündinnen kann es generell heftig krachen. ich würde die hunde fürs erste trennen in der nacht.

Trinity07

Re: Ein paar Fragen zum Rotti

Beitrag von Trinity07 »

hi

ich habe sie heute Nacht getrennt. Meine Dobihündin schläft sowieso immer bei uns im Bett aber die Rottidame hat die ganze Nacht gepienst weil sie alleine war :(

Heute konnte ich jetzt schon öfter beobachten das meine Dobidame die eigentlich total der aufgeschlossene Hund ist sich stark zurück zieht als wäre sie traurig/geknickt.
Sobald sie anfangen miteinander zu balgen fängt meine Hündin irgendwann an zu knurren und zeigt ihr die Zähne.
Aber die Rottidame lässt das teilweise einfach kalt nur manchmal legt sie sich dann zu Boden um dann aber wieder mit vollem Elan auf sie drauf zu springen.
Ich denke die Rottidame will einfach nur spielen aber meine finded sie wohl einafach doof.

Meint ihr das geht auf Dauer gut???
Kann sie leider nicht ewig trennen sie müssen mit einander auskommen vor allem wenn ich mal einkaufen muss oder so.
Ich hoffe natürlich das die Rottidame schnell vermittelt werden kann aber solang ist sie nun mal hier :dizzy:

bechen
Forums-Welpe
Forums-Welpe
Beiträge: 40
Registriert: 25. Jan 2010, 18:00

Re: Ein paar Fragen zum Rotti

Beitrag von bechen »

Ich denke deine Hündin ist etwas genervt von so einem ungestümen Verhalten.
Rottis sind wirklich sehr grobmotorisch ,was nicht passt wird passend gemacht ,meine ist auch so,wenn Tisch und Stuhl zu eng stehen und sie nicht durchkommt na dann wird eben geschoben bis es passt. :wink:
Aber wenn du nicht da bist, würde ich sie in der ersten Zeit nicht zusammen lassen.
Meine Hündin hat irgendwann beschlossen,sie mag keinen anderen Hunde mehr,trotz 2 Jahre HS und ganz vielen Konkakten zu anderen Hundis.
Viel Glück bei der Suche eine schönes zu Hause

Ginni
Rudelmitglied
Rudelmitglied
Beiträge: 289
Registriert: 21. Mai 2009, 18:17
Wohnort: Hannover

Re: Ein paar Fragen zum Rotti

Beitrag von Ginni »

Hallo,

meiner Meinung nach ist die Problematik hier nicht rasseabhängig - der jungen Dame fehlt einfach Erziehung, das ist alles. Rottis brauchen, vor allem in dem Alter, klare Regeln, die konsequent und fair durchgesetzt werden. Wenn ihr bisher keine Grenzen gesetzt wurden, weder von Menschen, noch von Hunden, wundert mich ihr Verhalten nicht.

Heute konnte ich jetzt schon öfter beobachten das meine Dobidame die eigentlich total der aufgeschlossene Hund ist sich stark zurück zieht als wäre sie traurig/geknickt.


Was mir Sorgen macht ist das Verhalten, was Deine jetzige Hündin zeigt. Nicht selten ist es so, dass Hündinnen, die sich einmal so richtig in der Wolle hatten, danach nicht wieder miteinander klarkommen. Auch kann es durchaus passieren, dass Hündinnen bei einer Auseinandersetzung bis zum "bitteren Ende" gehen. Dies solltest Du im Hinterkopf haben.

So wie Du es schreibst, hört es sich für mich nicht stimmig an. Zum einen ist die Rottihündin offensichtlich gar nicht erzogen, braucht also jetzt unbedingt eine klare Führung (keine harte Hand) und auch viel Aufmerksamkeit. Sie wird viel testen, schauen, wie weit sie in ihrem neuen "Rudel" gehen kann.

Meint ihr das geht auf Dauer gut???


Allein von Deinen Beschreibungen her würde ich jetzt sagen, dass es mir persönlich zu heikel wäre und ich täte die Hündin lieber abgeben, besser erst einmal zu Jemandem, der alleine für sie da ist und sich voll auf sie und ihre Defizite punkto Erziehung konzentrieren kann.

Und nicht zuletzt: es hört sich ein bisschen so an, als wenn Deine eigene Hündin selber nicht damit einverstanden ist, dass die Rottihündin bei Euch eingezogen ist. Die Chemie stimmt evtl nicht, oder evtl ist Deine Hündin generell eher ein Hund, der Frauchen lieber für sich alleine haben möchte und auf Dauer durch andere Hunde schnell gestresst ist.

Trinity07

Re: Ein paar Fragen zum Rotti

Beitrag von Trinity07 »

Ginni hat geschrieben:Hallo,

meiner Meinung nach ist die Problematik hier nicht rasseabhängig - der jungen Dame fehlt einfach Erziehung, das ist alles. Rottis brauchen, vor allem in dem Alter, klare Regeln, die konsequent und fair durchgesetzt werden. Wenn ihr bisher keine Grenzen gesetzt wurden, weder von Menschen, noch von Hunden, wundert mich ihr Verhalten nicht.

Erziehung hat sie noch gar keine Genossen da sie sofort in ein Tierheim in Griechenland kam wo leider sehr viele Hunde sitzen und keiner sich dort um Erziehung etc. kümmern kann.
Wir werden mit ihr jetzt allerdings die Hundeschule besuchen.


Was mir Sorgen macht ist das Verhalten, was Deine jetzige Hündin zeigt. Nicht selten ist es so, dass Hündinnen, die sich einmal so richtig in der Wolle hatten, danach nicht wieder miteinander klarkommen. Auch kann es durchaus passieren, dass Hündinnen bei einer Auseinandersetzung bis zum "bitteren Ende" gehen. Dies solltest Du im Hinterkopf haben.

[color=#800000]Ja das weiß ich aber meine Hündin hat sich bis jetzt mit jedem Hund verstanden.Bin ja Pflegestelle und habe hier immer einen starken durchlauf Rüden wie Hündinen.
Aber die Rotti Hündin ist einfach so ein Fall für sich. Eben ein tolpatschiger Esel auf vier Pfoten- so war meine Hündin in dem Alter auch nur konnte sie wenigstens die Grundkommandos und hat gehört.
[/color]

So wie Du es schreibst, hört es sich für mich nicht stimmig an. Zum einen ist die Rottihündin offensichtlich gar nicht erzogen, braucht also jetzt unbedingt eine klare Führung (keine harte Hand) und auch viel Aufmerksamkeit. Sie wird viel testen, schauen, wie weit sie in ihrem neuen "Rudel" gehen kann.
Allein von Deinen Beschreibungen her würde ich jetzt sagen, dass es mir persönlich zu heikel wäre und ich täte die Hündin lieber abgeben, besser erst einmal zu Jemandem, der alleine für sie da ist und sich voll auf sie und ihre Defizite punkto Erziehung konzentrieren kann.

Das Problem ist ja das ich Pflegestelle bin und die sind bekanntlich Rar also schwierig eine neue zu finden und da werden dann auch immer andere Hunde sein ausser sie findet einen Endplatz aber da sind wir ja eh schon auf der Suche.

Und nicht zuletzt: es hört sich ein bisschen so an, als wenn Deine eigene Hündin selber nicht damit einverstanden ist, dass die Rottihündin bei Euch eingezogen ist. Die Chemie stimmt evtl nicht, oder evtl ist Deine Hündin generell eher ein Hund, der Frauchen lieber für sich alleine haben möchte und auf Dauer durch andere Hunde schnell gestresst ist.


Sie reagiert das erste mal so-vorher gab es nie Probleme-eigentlich hat sie immer alles gerne geteilt auch Frauchen :)

Sorry aber ich kann das mit dem Zitieren nicht.

Die Rottimaus ist nun ein wenig ruhiger und nicht mehr so extrem aufgedreht.Mal abwarten.

kremser veilchen

Re: Ein paar Fragen zum Rotti

Beitrag von kremser veilchen »

@trinity07@Meine Dobihündin schläft sowieso immer bei uns im Bett

ich will nicht mal meine katze im bett, aber einen dobermann? schläfst du gern in hundehaare? ich könnte mir nicht vorstellen das mein rotti bei mir im bett liegt, ich habe mein vorzimmer mit einen kindergitter abgetrennt so weit darf er und aus, sorry mich geht es eh nix an aber ich denke halt etwas hygiene würde nicht schaden.

Graefin

Re: Ein paar Fragen zum Rotti

Beitrag von Graefin »

Puh, schwierige Situation. ICh würde erstmal noch ein paar Tage abwarten und schauen wie sich die Rottidame entwickelt. Das Mädel ist ja noch jung. Es kann natürlich sein, dann es von seiten der Dobihündin einmal heftigst knallt und dann ist es, zumindest unter den Beiden geklärt. Es kann aber genauso sein, dass es permanent unterschwellige Agressionen gibt, was unter Hündin ziemlich übel ausgehen kann.
Trenne die Beiden wenn ihr nicht da seid und beobachtet die Beiden wie sie miteinander umgehen. Wenns längerfristig Aggressionen gibt würde ich auch über die Abgabe nachdenken.

kremser veilchen hat geschrieben:ich will nicht mal meine katze im bett, aber einen dobermann? schläfst du gern in hundehaare?
[...]
sorry mich geht es eh nix an

Du gibst dir deine Antwort schon selber :dozey:

Antworten

Zurück zu „Rottweiler“