Unser Leben mit einem CdB

Perro de Pastor Mallorquin
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LianeE
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Unser Leben mit einem CdB

Beitrag von LianeE »

Hallo zusammen :waving:

ich würde gern hier die diskussion vom vermittlungs-thread weiterführen und von euren ehrfahrungsberichten mit einem CdB oder Ca-Mixen lesen wollen :)

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LianeE
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Beitrag von LianeE »

@Susanne
ich muss meinen Vorschreibern teilweise recht geben. allerdings habe ich auch noch eine andere theorie :)

Ich vermute, dass du ein CdB Neuling bist und dich mit der Rasse noch nicht wirklich beschäftigt oder über sie informiert hast. Aber das wird jetzt aller höchste eisenbahn :wink:

Der CdB ist auch im Umgang mit Artgenossen anders. CdB haben da ihre eigene Art. Sie spielen zum Beispiel sehr laut brüllen und mit viel körpereinsatz. Kann es nicht auch sein, dass du sein Verhalten gegenüber Ben nicht richtig einschätzen kannst? Vielleicht spielt er einfach nur sehr Ca typisch mit ben..

Wenn Diego mit Elvis (dem Hund von meinem Freund) spielt, Schauen uns Passanten immer erschrocken an und zerren ihre kinder weg. Man hat bei Diego und Elvis immer als Außenstehender dein Eindruck es ginge um Leben und Tod. Da wird geknurrt, gebrüllt und geschupst was das zeug hält. aber das ist einfach nur Ca-typisches Spiel- und kommunikationsverhalten. Wer das nicht weiß, denkt dass es sich dabei um eine gefährtliche situation handelt.

auch wenn ich mit diego spiele, bekommen es andere mit der Angst zu tun, weil er dabei so gefährlich wirkt :)

Fakt ist allerdings, dass es für dich nicht leicht werden wird mit zwei Jungspunden. Ich hab mir das auch schon gedacht, als du davon berichtet hast, dass du zu deinem Ben einen Ca-Junghund holen möchtest. Nur habe ich da noch nichts gesagt, bzw. abwarten wollen, wie sich die Sache bei euch entwickelt.

Du solltest das Verhalten zwischen den beiden genau beobachten und nötigenfalls einen der beiden aus der entsprechenden situation raus nehmen, wenns zu viel wird. Denn du bist der Chef, nicht Rocco und auch nicht Ben.

Gerade die zeit zwischen 1,5 bis 3 jahren kann sehr schwierig werden, denn da fangen die CdB an, langsam erwachsen zu werden. Sie brauchen weit aus länger als Retriver und Co. Aber auch nach dieser Zeit wird es schwierig bleiben.

Ana hat recht, es wird nie ganz einfach sein mit deinen beiden Rüden. Vielleicht solltest du schon jetzt darüber nachdenken, Ben kastrieren zu lassen, um späteren möglichen ernsten Kämpfen vorzubeugen.

Es gab mal eine Geschichte von einem Boxer und einem Kaukasen. Der Boxer war ca. ein jahr älter als der Kaukasenwelpe der zum bestehenden Rudel (es waren mehrere Hunde, aber der Boxer der einizige Rüde) hinzu kam. Mit ca. 2 Jahren wurde der Boxer vom Kaukasen fast zu tode gebissen. Das Frauchen hatte die Situation mit ihrem HSH nicht erkannt. Über Monate hinweg, zeigte der Kaukase deutliche Anzeichen von Dominanz gegenüber dem Boxer. Dieser war dem Kaukasen aber körperlich in keiner Art und Weise gewachsen. Sie nahm die Situation nicht erst, dacht immer sie sei der Boss und es würde nichts passieren. Dies war aber ein großer Irrtum... Denn HSH ordnen sich anderen Hunden nur ganz ganz selten und schwer unter.

Trotzdem wünsche ich euch natürlich nur das beste, aber sei gewarnt und nimm nötigenfalls professionelle Hilfe in Anspruch. Eine Hilfe, die sich mit HSH auskennt :wink:

Liebe Grüße

Liane

karosa

Beitrag von karosa »

Hallo Susanne,

als ich zum meiner ersten CdB-Hündin mit 8 Jahren einen zweiten CdB, sehr ängstlich im Charakter, dazuholte, ist dieser permanent von der Hündin (Paula) vermöbelt worden, aber richtig, und zwar sobald er nur auf der Bildfläche erschienen ist. Ich bin damals dazwischen gegangen mit einem sehr deutlichen AUS und Schimpf und Schande, das ganze hat aber keinerlei Wirkung gezeigt.

Ich dachte darüber nach, warum es der an sich braven Paula offensichtlich einerlei war, was ich wollte, nämlich dass sie den Neuling in Ruhe lies. Ich hatte den Eindruck, dass sie kontrollieren wollte, nämlich wer sich bei uns frei bewegen durfte und wer nicht, und das war für mich der Anfang, sie erstens weitestgehend links liegen zu lassen, und, sobald sie nur die Zähne gezeigt hat beim Erscheinen meines neuen Diego, habe ich sie wortlos und gefühlsneutral aus dem Haus ausgesperrt in den Hof/Garten, was bedeutete, dass sie keine Kontrolle mehr ausüben konnte.

Eine deutliche Verhaltensbesserung hat sich bereits nach 3 x Aussperren gezeigt. Als es eine kleine Weile prima gelaufen war zwischen den beiden, habe ich vor Freude wieder angefangen mit ihr zu schmusen, was sofort zur Folge hatte, dass sie aufstand, um Diego zu vermöbeln. Für mich war die Sache damit klar.

Denke immer daran, dass sich nicht der Hund seinen Platz im Familiengefüge aussuchen sollte, sondern Du ihm einen zuweist, welchen auch immer.

Eine Kastration bei Mehr-als-2-Hund-Haltung halte ich für Pflicht, denn der Sozialstress für die Tiere ist enorm und zudem überflüssig, wenn man nicht züchtet.

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imme
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Beitrag von imme »

Ich möchte noch einmal ergänzen, dass Schwierigkeiten förmlich vorprogrammiert sind bei einem Haushalt mit zwei gleich starken, gleich alten und gleichgeschlechtlichen Hunden (besonders wenn es Rüden sind). Ganz ehrlich möchte ich gar nicht daran denken, was noch kommen mag, wenn die zwei erst in der Pubertät sind.

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Bailey
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Beitrag von Bailey »

Ich halte die Sache mit der Kastration für vernünftig - würde aber beide kastrieren.

Ich habe bei Unái auch die Erfahrung gemacht, daß ruhige und eindeutige Handlungen zum von mir gewünschren Ziel führen. Anmeckern, schütteln o.Ä. gehen völlig spurlos an ihm vorbei, das wird augenscheinlich gar nicht wahr genommen!

Übrigens : CdBs brauchen zwar lange, um richtig erwachsen zu sein, die Unverträglichkeit mit gleichgeschlechtlichen Artgenossen beginnt aber verhältnismäßig früh. Ich erinnere an die Aussage von Sergio, bei dessen Rüden es ab dem 7.Monat des jüngeren mit den Problemen anfing. Unái hat um seinen ersten Geburtstag herum damit begonnen, "Kampfhund" zu "spielen".

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imme
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Beitrag von imme »

Ich halte die Sache mit der Kastration für vernünftig - würde aber beide kastrieren.

Und selbst dann kann es schief gehen. - Sorry, aber mir ist wichtig, dass ein Bewusstsein dafür da ist, dass eine Kastration kein Allheilmittel ist, auch ungewünschte Folgen haben kann und vor allem, dass nie 100% vorher gesagt werden kann, wie sie einen Hund und seine Entwicklung beeinflusst. Mal ganz davon abgesehen, das es eine OP ist, ohne gesundheitlichen Hintergrund. Einen vom Typ her schon recht unsicheren Hund früh kastrieren zu lassen, kann zum Beispiel voll nach hinten los gehen.

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Beitrag von LianeE »

@Susanne

Bitte fühl dich nicht durch unsere Aussagen angegriffen oder schlecht. ich denke dass ich jetzt für alle spreche: es ist toll, dass du dich rocco angenommen hast und ein schönes zuhause gibst :goldcup:

Es sind alles nur gut gemeinte Ratschläge und niemand will dich angreifen :wink:

Und wir würden uns sehr freuen, dich in Hamburg begrüßen zu können!!!

Liebe Grüße

Liane

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imme
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Beitrag von imme »

Ja, Liane, du sprichts für alle (zumindest auch für mich). :wink:

Ich finde, es gehört dazu ganz ehrlich seine Gedenken äußern zu dürfen. Was nützt es einem, wenn jeder seinen Mund hält und erst, wenn es dann wirklich Schwierigkeiten gibt der Spruch kommt: "Ich habe es ja gleich gewusst." Ich persönlich wäre vor ein paar Jahren froh gewesen, wenn ich mehr Leute um mich gehabt hätte, die mir ehrlich ihre Bedenken gesagt hätten.

Wer weiß, vielleicht zeigst du uns ja, dass wir uns um sonst Sorgen gemacht haben, Susanne.

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imme
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Beitrag von imme »

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für Eure Besorgnis, aber bevor ich auf "Leben mit dem Ca" überschwenke, wollte ich Euch nur beruhigen. Nach mittlerweile 10 Tagen ist Rocco - nach einigen anfänglichen Raufereien - superdick mit Ben befreundet. Sie gehen sehr kameradschaftlich miteinander um und liegen in meinem Büro in meinem Haus gemeinsam auf einer alten Kindermatratze. Und der kleinen Lola leckt er immer die Nase ab. Genauso meinen 5 Maine Coon-Katzen. Aber da ich 4 Kinder habe, kommt mir das alles sehr vertraut vor: "Pack verschlägt sich, Pack verträgt sich".

Schön, dass die zwei sich zur Zeit gut verstehen. Ich wünsche dir wirklich, dass es auch während und nach der Pubertät so bleibt.

Lajana

Beitrag von Lajana »

Hallo Ihr Lieben,
wisst Ihr, alles was mit meinen Viechern zu tun hat, ist für mich positiver Stress.

Einer meiner Söhne bekam vor 3 Jahren mit 10 Knochenkrebs, bekam 1 Bein amputiert, 1 Jahr Chemotherapie, dann 1 Jahr Ruhe, wir haben uns alle ein neues Leben aufgebaut - dann Januar 2007 eine hühnereigroße Metastase in der Lunge. Wieder Chemo, durch einen Krankenhauskeim die halbe Lunge verloren, dennoch tapfer gekämpft, die ganze neue Chemo durchgestanden. Wir dachten, Alexander könnte nach den Herbstferien 2007 wieder in die Schule. Die Blutwerte wurden plötzlich rapide schlechter, er war rasend schnell vollkommen verkrebst. Er hat die Klinik so gehasst - ich habe ihn die letzten 3 Wochen zu Hause gepflegt, jeden Tag meinen Sohn angeschaut, mit ihm geredet, ihn gestreichelt - und gewußt, in 2 oder 3 Wochen ist er tot. In der Nacht, als er starb, lag ich neben ihm. Um 6 Uhr wachte ich auf - mein Kind atmete nicht mehr. Er starb am 26.10.2007 vier Tage vor seinem 13. Geburtstag. Den haben wir dann mit seinem eineiigen Zwillingsbruder Thomas und seinen zwei kleinen Schwestern ohne ihn gefeiert. (Mein Mann ist übrigens ein halbes Jahr nach der Diagnose nach Neuseeland abgehauen. Hochintelligenter Informatiker - aber leider sehr egoistisch).

Jetzt könnt Ihr vielleicht verstehen, dass alles was mit meinen Viechern zu tun hat, für mich halb so schlimm und absolut schaffbar ist. Es ist wirklich schwer, mich nach den 3 Jahren Kampf gegen den Krebs mit meinem Sohn noch zu schocken. Abgesehen davon vertragen sich die beiden jetzt wirklich blendend. Vielleicht auch deshalb, weil ich mittlerweile eine gewisse Ruhe und Autorität verströme, die ich vor dieser Krise nicht hatte.

Liebe Grüße
Susanne

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karosa

Beitrag von karosa »

Liebe Susanne,

es gibt für mich keine Worte für das, was Euch geschehen ist. Sei ganz fest gedrückt!!!

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LianeE
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Beitrag von LianeE »

Auch von mir, mein aufrichtiges mitgefühl... weiß gar nicht was ich sagen soll...

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imme
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Beitrag von imme »

Susanne, es tut mir wirklich schrecklich leid!! Es ist einfach furchtbar und mit fehlen dazu die Worte!

Aber auch, wenn ich jetzt mit Sicherheit von einigen schräg angeguckt werde: Dein persönliches Schicksal ändert in meinen Augen nichts an der Situation mit den beiden jungen, gleichstarken Rüden.
Probleme mit den beiden sind nun einmal fast vorprogrammiert, spätestens in der Pubertät. - Auch wenn es sich hier im Grunde um Lappalien handeln, im Gegensatz zu dem, was du und deine Familie schon durch gemacht haben. - Bist du dir bewusst, dass es passieren kann, dass du dich von einem der Hunde wieder trennen musst, eben weil es tatsächlich passieren kann, dass sich die beiden an die Gurgel gehen?

Nachtrag: Also, nicht das dass jetzt hier falsch rüber kommt. Ich sage keines Falls, dass ich es dir nicht zu traue, solch ein Rudel harmonisch zu führen. Ich kenne dich nicht, weiß nicht, was du für Hundeerfahrung hast,... Mir machen lediglich einige Aussagen von dir Bauchschmerzen. Du scheinst dir ganz sicher zu sein, dass alles klappen und du das alles schaffen wirst. Das ist toll, aber es hängt eben nicht nur von dir ab. Was ist, wenn es doch nicht so läuft, wie gedacht?

Möhrchen
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Beitrag von Möhrchen »

Hmmm, als ex- CdB Rüdenhalterin kann ich nicht alles was bezüglich der Toleranz von CdB Rüden gegenüber anderen Rüden im gleichen Haushalt gesagt wurde, unterschreiben.

Ja klar meiner (großes 55 kg Monster) war kein CdB mit Papieren.. aber er hatte alle Attribute eines "ordentlichen " HSH (Rüden). Unter Anderem extremst teritorial Artrgenossen gegenüber, Rüden wie Hündinnen die in der unmittelbaren oder mittelbaren Umgebung unseres Hauses angetroffen wurden, wurden agegangen und wehe es lief einer an unerem Grundstück vorbei etc..

Wenn ich aber einen Hund (Rüde oder Hündin) ins Haus gebracht habe ging das vollkommen in ordnung, der Hund wurde in Ruhe gelassen oder es bildeten sich richtige Freundschaften (klingt richtig kitschig oder?) ,ich habe einen 3,5 Jährigen Rhodesian Ridgeback Rüden für ein halbes Jahr bei mir aufgenommen da war der Llop gerde mal 4 und es ging total gut nach ein Paar anfänglichen "verbalen" Raufreien. Mit anderen Rüden (die alle kleiner waren) hat er sich sowieso nicht so abgegeben er war freundlich reserviert im Haus, hat draußen mit ihnen gespielt . An seinen Platz (Körbchen) durfte allerdings keiner zu nahe kommen, das war aber dann als die Neulinge es kapiert hatten auch kein Problem.

Da habe ich wohl Glück gehabt mit Llop.

Aus eigener Erfahrung halte ich die Haltung zweier Rüden; HSH oder nicht, die im "jungen" Alter zusammenkommen für machbarer als zwei Mädels die sich schon mal angegangen sind, kenne für den zweiten Fall viele sehr positive Beispiele.


Gegenteilige Erfahrungen habe ich nämlich mit meiner CdB Hündin gemacht. Sie ist ähnlich heftig was die teritorialität angeht, wenn nicht sogar ernshafter als mein verstorbener Rüde. Bei ihr verhält es sich so: alle Hunde die ICH bringe werden freundlcih bis indifferent aufgenommen Rüde wie Hündin, mit Hündinnen bilden sich immer wieder tiefe Freundschaften aber wehe es kommt am Anfang zu einer Auseinandersetzung....dann ist (war) es so ziemlich vorbei. Da kommen dann Ernstkämpfe zustande die wirklich nicht lustig sind..Ist bei (zum Glück nur) einem Pflegehund von mir der Fall gewesen, ich glaube Mora und diese(CdB Mix) Hündin hätten sich gegenseitig umgebracht. Bei den Rüden hatte ich sowas nie. :cool:

@ Lajana: Nichts destotrotz ist Umsicht gefragt, nach Deinen Lebenserfahrungen sind solche Dinge wirklich pille-palle aber ich verstehe Dich schon auch als eine Person der seine Hunde glücklich wissen will. Sie wären nicht glücklich wenn sie sich einfach nicht ausstehen können, auch wenn sie nicht kämpfen, können sie sich gegenseitig das Leben zu Hölle machen wenn es nicht zusammenpasst. Darauf würde ich grundsätzlich achten.

Eine Kastration wäre m. E. bei anhaltenden Streitereien zu überlegen. Auch wenn eine Kastration absolut kein Allheilmittel für Verhaltensprobleme sein kann, nimmt es den Hunden einen gewissen Stress insbesondere beim zusammenleben.

Abschließend: Ich wäre vorsichtig und "auf der Hut" mit Prognosen was die beiden Jungs betrifft aber es ist nicht gesagt dass eine solche Kombination zum Scheitern verurteilt ist. HSH sind durchaus auch im gleichgechlechtlichen Verbänden gut zu halten, besonders wenn sie sich lange oder früh genug kennengelernt haben...

Das Buch "HUndereich" von Mirjam Cordt ist evtl. eine gute Quelle was die Erfahrung der Zusammenführung von HSH betrifft.

Gerade komme ich aus der Türkei aus meienm "Heimaturlaub" und konnte dort beobachten wie zwei unkastrierte Kangal jungs seit 5.5 Jahren ihr Zuhause teilen, absolut einträchtig...

Ich drücke die Daumen..

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imme
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Beitrag von imme »

Sehr schön geschrieben, Beril.
Genau das ist es. Es kann alles gut gehen, aber was ist, wenn nicht?

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