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Schutzarbeit mit Doggen , was meint ihr dazu ?
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Autor:  Adi [ 18.02.2011 18:14 ]
Betreff des Beitrags:  Schutzarbeit mit Doggen , was meint ihr dazu ?

Bin am überlegen ob ich mir eine DD zulegen soll, und was man alles für tolle Sachen mit ihr anstellen kann.
Ich haben mich auch schon bei einigen Züchtern und Liebhabern dieser Rasse erkundigt,und hab auch schon bei ein Hundeschule angefragt!
Die BH und weiters BGH Prüfungen sind kein Problem bei der SchH sieht es da ander aus, die Meinungen gehen auseinander !
Nun meine Frage , kann man eine Schutzhundeausbildung mit der Deutschen Dogge machen? Oder sollte man es lieber lassen und wenn ja , warum sollte man es lassen ?

Bin auf eure Meinung gespannt !

Lg Adi

Autor:  simsala [ 24.02.2011 08:05 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schutzarbeit mit Doggen , was meint ihr dazu ?

Hallo Adi!

Hab als erstes mal eine Gegenfrage...

Was hast du davon wenn du mit deiner Dogge Schutz machen willst?
Warum willst du überhaupt eine Dogge?

Glg Julia

Autor:  Itundra [ 24.02.2011 10:38 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schutzarbeit mit Doggen , was meint ihr dazu ?

Hallo Adi!

Also ich kannte zwei Deutsche Doggen, die jeweils die ÖPO3 hatten! War echt spannend zuzusehen!

LG

Autor:  Adi [ 25.02.2011 18:26 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schutzarbeit mit Doggen , was meint ihr dazu ?

Also : Warum ich mich für eine Dogge entschieden hab ist klar!!
Ich möchte einen großen Hund , ausserdem finde ich ihr Wesen und ihr Auftreten einfach spitze, obwohl ich auch sagen muß das ab und zu mal ein echter Angsthase dabei ist , was ich wiederum GANZ UND GARNICHT spitze finde!!! Es ist einfach das Gesamtbild was es mir angetan hat !!!

Zu deiner 2ten Frage : Wenn eine Dogge eine guten Beutetrieb hat, verstehe ich nicht warum ich nicht auch eine Schritt in Richtung Schutzhundeausbildung wagen sollte ! Wenn sie in einem alter ist in dem ich auf das Wachstum keine Rücksicht mehr nehmen muß und sie das gerne macht finde ich das an sich eine gute Sache !!

VORRAUSSETZUNG IST NATÜRLICH EINE S E H R S E H R GUTE UNTERORTNUNG ! ! ! ! !

Was spricht dagegen ?

lg Adi

Autor:  Lienchen [ 26.02.2011 18:46 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schutzarbeit mit Doggen , was meint ihr dazu ?

Hi.

Fährte und UO dürften mit der Dogge kein Problem sein, in der Fährte muss das Döggelchen zwar beim Suchen ziemlich in die Grätsche gehen um mit der Nase zum Boden zu kommen, aber sei´s drum.

Ich weiß aber nicht, ob es für eine Dogge so gesund ist, regelmäßig über die Meterhürde zu hüpfen oder die Schrägwand zu nehmen und für den Helfer ist es sicherlich nicht einfach, 80 oder 90 kg Hund (nicht nur auf der Langen Flucht) sauber anzunehmen.

Das Revieren ist für eine Dogge auch nicht ganz so einfach, bei der Masse und den langen Schochen sind Doggen einfach nicht schnell und wendig genug, müssen weite Bögen laufen...

Mir wäre bei einer Dogge das Verletzungsrisiko zu hoch, besonders in Abt. C, gerade Doggen haben öfter mal mit der Halswirbelsäule zu kämpfen (Wobbler). Und kaum ein Helfer hat Erfahrung mit so einem Kaliber Hund. Wie will man eine Dogge richtig und für die Halswirbelsäule schonend annehmen? Ausdrehen und am Ärmel fliegen lassen wie einen 20 kg Mali kann er die nicht mal einfach. Und wie hoch soll der den Ärmel halten, wenn Dogge in der Langen Flucht auf den zu stürmt und 3 Meter vorm Helfer abhebt? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das klappt.

Außerdem sind Doggen echte Sensibelchen, mit einer SV-Hundeplatz-Standard-VPG-Ausbildung dürfte man bei einer Dogge nicht weit kommen.

Die meisten Doggen, die ich kenne, sind bis zum 2. Lebensjahr noch große Babys, richtige Kasperköppe, mit 4 sind sie schon seehr ruhig und mit 6 richtige "Senioren" und eher gemütlich. Doggen sind keine triebigen Sporthunde wie Mali und Co.

Wer VPG-Sport machen will, sollte sich keine Dogge holen. Da gibt es geeignetere Rassen.

Gruß
Lienchen

Autor:  Mina [ 26.02.2011 21:54 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schutzarbeit mit Doggen , was meint ihr dazu ?

es gibts solche und solche, nicht jede Dogge macht das auch mit. Zu DDR Zeiten gab es hier viele doggen, die auch schutzdeinst gemacht haben.

aber da scheiden sich auch die geister ;)

Autor:  lausimausi123 [ 27.02.2011 11:33 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schutzarbeit mit Doggen , was meint ihr dazu ?

Huhu,man kann schon mit einer Dogga auch SD machen, nur gibt es hier so wie bei fast allen Rassen auch welche, die sich dafür weniger eignen un andere die sich wiederum mehr dafür eignen... wenn du eine DD von einem züchter holst, der auch selbst mit ihr VPG sport macht ist die chance, dass sie sportlich fit ist eher als eine bei einem züchter, der sie eher für denhaus/familien gebrauch züchtet.

Autor:  DorianGrey [ 03.03.2011 13:32 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schutzarbeit mit Doggen , was meint ihr dazu ?

Hallo

Ich bin der Meinung, dass Doggen generell für Hundesport ungeeignet sind, zumindest, wenn man mehr will, als den Hausgebrauch.
UO mit Dogge ...... ist sicher sehr witzig zum Zusehen :lol: .... bei jedem Komando wird mal nachgefragt, ob man das wirklich ausführen muss.....also ich würde gerne zusehen *hihi*
Und Schutz finde ich als generelle Schnapsidee, diese Hunde haben von Natur aus einen massiven Schutztrieb, den braucht man wirklich nicht fördern, ich glaube das wäre dann sehr schwer im Alltag zu kontrollieren.

Es gibt natürlich Ausnahmen......

Autor:  simsala [ 03.03.2011 13:46 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schutzarbeit mit Doggen , was meint ihr dazu ?

@Dorian Grey

Also UO mit einer Dogge finde ich nicht wirklich lustig, denn gerade ein Hund dieser größ sollte beim ersten mal hören.....

@adi

Ich finde auch das es nicht wirklich nötig ist mit einer Dogge Schutz zu machen, der Schutztrieb ist sowieso da, und im ernstfall wird deine Dogge dich schützen.

Wenn du dir jedoch bewusst bist welche Verantwortung du übernimmst und alles ohne Druck und aufbaust , natürlich auch auf die Gelenke achtest, sehe ich kein Problem darin.

Schlunzige Grüße von Doggenbub Castro und Doggenbaby Cuba

Autor:  DorianGrey [ 03.03.2011 17:53 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schutzarbeit mit Doggen , was meint ihr dazu ?

@simsala

Du hast mich komplett missverstanden!
Ich meinte damit nicht, dass eine Dogge nicht hören soll/kann, sondern dass sie für fortgeschrittene UO bis Turnierreife eher ungeeignet sind, weil sie zu stark hinterfragen.
Da gehts dann einfach nicht so zackig zu wie bei den Retrievern oder dgl, da würde bei jedem Kommando ein fragender Blick kommen und dann das Kommando ausgeführt, ala: Naja wenn ich halt muss. :p
KLar gibt es Ausnahmen, aber ich glaube die meisten Doggen bräuchten zur richtig korrekten UO(und ich meine da wirklich für ambitionierte Besitzer bzw. die die nötig wäre einen Richtung Schutz gearbeiteten Hund in der Größe zu kontrollieren) richtig viel Druck dahinter für eine korrekte Ausführung und das wäre für diese Sensibelchen nichts.

Den Hausgebrauch(Hier, sitz, platz, fuß) kann man jeder Dogge lernen.

Autor:  Mina [ 03.03.2011 20:26 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schutzarbeit mit Doggen , was meint ihr dazu ?

Ich finds merkwürdig, dass heutzutage viele immer noch so eine konservative Meinung gegenüber dem Schutzdienst haben :vulcan:

Autor:  DorianGrey [ 03.03.2011 20:45 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schutzarbeit mit Doggen , was meint ihr dazu ?

Wie meinst?

Autor:  doglady [ 03.03.2011 20:58 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schutzarbeit mit Doggen , was meint ihr dazu ?

DorianGrey hat geschrieben:
@simsala


Ich meinte damit nicht, dass eine Dogge nicht hören soll/kann, sondern dass sie für fortgeschrittene UO bis Turnierreife eher ungeeignet sind, weil sie zu stark hinterfragen.



Ich schweif mal kurz von der Rasse ab aber ein Husky hinter fragt auch immer trotzdem kann man mit ihr ne tolle UO laufen, siehe Sky oder andere Huskies hier im Forum.

Warum nicht?

Für den SD wäre mir zwar ne DD zu groß aber Interessant fände ich es alle mal und wenn der Hund die Veranlagung dazu hat na dann.

Autor:  Mina [ 03.03.2011 21:04 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schutzarbeit mit Doggen , was meint ihr dazu ?

früher wurden viele doggen im sd gearbeitet ;)

also nur weil ein schutzdienst macht, bedeutet das noch lange nicht, dass er ne unkontrollierbare waffe ist. Im Gegenteil. Wenn die Veranlagung da ist, kann sie in den richtigen Bahnen gelenkt werden. Der Hund wird leichter zu kontrollieren, zumal er sich auch etwas ausleben darf.
sollte die Veranlagung so nicht da sein und es geht nur über die Beute, dann macht er halt ne Beutearbeit.
Schutzdienst bedeutet doch nicht, dass der Hund scharf gemacht wird :vulcan:
somit müssten alle schutzhunde unkontrollierbare Waffen sein.

Alle Skeptiker lade ich hiermit herzlich ein, sich vom Gegenteil zu überzeugen :waving:

Autor:  Mina [ 03.03.2011 21:08 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schutzarbeit mit Doggen , was meint ihr dazu ?

ach ja: hab selbst mal ne Dogge gehetzt und war aber froh, dass der nicht wusste, dass er mich eigentlich apportieren kann :evil:

das schwierige ist halt nur, einen geeigneten Helfer für eine Dogge zu finden.

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