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Drogenspührhunde
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Seite 1 von 3

Autor:  *Alina & Enya* [ 27.12.2009 18:26 ]
Betreff des Beitrags:  Drogenspührhunde

Wenn Enya aus irgendeinem Grund vielleicht nicht für die Rettungshundearbeit geeignet ist, habe ich mal eine Frage.

Und zwar habe ich schon ein paar mal im Fernsehen gehört, dass sie
ihren Hund zum Drogenspührhund Ausbilden.

Aber wie läuft das denn dann ab?

Wenn ich Enya zum Drogenspürhund Ausbilde, kann ich dann auch was mit ihr machen?

Wisst ihr wie ich das meine? :???: :dizzy:

Autor:  Citymaus [ 27.12.2009 18:29 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drogenspührhunde

Willst Du das rein privat machen oder arbeitest Du beruflich mit dem Hund?
Das mit dem Drogenspürhund dürfte schonmal daran scheitern, dass Du den Stoff bzw. die
Drogen zur Dufteingabe gar nicht besitzen darfst.

Autor:  *Alina & Enya* [ 27.12.2009 18:48 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drogenspührhunde

Hab mal im Fernsehen gesehen, dass es so extra "Trainings" Drogen dafür gibt.

Ich würde wenn auch mit Enya irgendwo hin und sie nach Drogen suchen lassen.

Ich weiß halt wie gesagt nicht ob so was möglich ist.

Weil wenn ich z.B mit ihr zum Zoll gehen will, müsste ich doch selber auch beim Zoll arbeiten?

Autor:  Citymaus [ 27.12.2009 19:06 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drogenspührhunde

Der Zoll hat seine eigenen Hundeführer. Ob diese "Trainingsdrogen" noch genutzt werden weiß ich nicht. Wie würdest Du denn mit Enya suchen wollen? Wenn Du irgendwas ehrenamtlich machen willst hast Du denn schonmal über Mantrailing nachgedacht? Oder ist das nichts für Dich?

Autor:  *Alina & Enya* [ 27.12.2009 19:13 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drogenspührhunde

Ja hatte ich. Ich möchte ja auch gerne mit ihr zur Rettungshundestaffel, aber vielleicht liegt ihr das ja nicht.

Und dann dachte ich in die Richtung Drogenspürhunde, dass sie schon nach etwas sucht. Jetzt nicht in die Richtung ZOS sondern wirklich eingesetzt wird, wie eben die Hunde vom Zoll.

Ich weiß wie gesagt nicht ob ich Enya irgendwo Einsätzen könnte.

Weiß nicht genau wie ich das erklären soll, was ich damit meine.

Autor:  Citymaus [ 27.12.2009 19:16 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drogenspührhunde

Ich glaub ich verstehe schon was Du meinst, dass Du sie privat ausbildest und dann quasi angefordert werden kannst wenn irgendwo ein Drogenspürhund gebraucht wird. Richtig? Also hier in Bayern gibts das definitiv nicht.
Sucht sie denn generell gerne mit der Nase?

Autor:  *Alina & Enya* [ 27.12.2009 19:38 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drogenspührhunde

Ja so meine ich das.

Enya sucht sehr gerne ja. Und wenn es mit der Rettungshundearbeit nicht klappt, mache ich auf jeden Fall auch etwas, wo sie ihre Nase einsetzt.

Autor:  Katrin85 [ 27.12.2009 20:10 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drogenspührhunde

Alina14 hat geschrieben:
Enya sucht sehr gerne ja. Und wenn es mit der Rettungshundearbeit nicht klappt, mache ich auf jeden Fall auch etwas, wo sie ihre Nase einsetzt.

muss es denn zwingen so was "großes" sein? Gibt doch auch genug Hundevereine/schulen in denen auch nasenarbeit angeboten wird. Oder ZOS oder Fährte oder Mantrail for fun oder oder oder..

?!

Autor:  Frederike [ 27.12.2009 20:48 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drogenspührhunde

Sofern jemand das liest und was falsch ist, dann bitte verbessern:

bei der polizei ist es bspw so, dass drogen u sprengstoffhunde vorerst normale diensthunde sind, die dann je nach begabung eine zusatzausbildung erhalten oder nicht.
Wobei schon für die grundausbildung zum diensthund stark selektiert wird.

wenn ich richtig informiert bin hast du auch beim zill keine chance.

die hunde werden von beamten geführt, durchlaufen weiterhin ständig eignungsüberprüfungen usw.

situationen,die solche hundeverlangen sind meist nicht ungefährlich. Leute bei denen drogen gefunden werden sind meist nicht die verträglichsten ;)

meines wissens gibt es keine privaten hundeführer,die von polizei und zoll für deren zwecke angefordert werden.
Warum auch? Die polizei und der zoll bilden selbst aus. Sollte dann geld ausgegeben werden für externe? Rettungshunde schon, aber dann eben über die staffeln.

wie gesagt, ich kenne mich in dieser sparte nicht besonders gut aus, wenn du informationenn haben möchtest, dann wende dich doch einfach mal an die entsprechenden stellen. Da wird man dir dann die entsprechenden gegebenheiten nennen, wann so etwas in frage kommen würde oder warum eben auch nicht.

Autor:  Raven [ 27.12.2009 21:08 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drogenspührhunde

Soweit ich informiert wurde, kannst Du in Deutschland privat keine Drogenhunde ausbilden. Chemische Trainingshilfen gibt es zwar, allerdings nutzt Dir das fuer die Praxis eher wenig, da viele Drogen in der Realitaet verschieden zusammengesetzt werden. Kokain vom Haendler A ist nicht gleich Kokain vom Haendler B, deswegen wird mit vielen verschiedenen Drogen derselben Art trainiert.

Was etwas einfacher ist, aber wohl in Deutschland weniger genutzt wird, sind (halb-)legale Drogen wie Alkohol und Tabletten (Contraband). Wir bilden auch Hunde fuer Schimmel und Handys aus.

Autor:  Frederike [ 27.12.2009 21:14 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drogenspührhunde

Ja. Schimmelhunde gibt es auch in D. Das ist auch etwas was man privat machen kann.

allerdings weiss jeder wie ungesund schimmel ist. Wenn ich meinem hund gutes will, dann lasse ich das lieber.

wenns um die beschäftigung geht, dann kann man seinen hund ja im prinzip auf alle substanzen trainieren, die legal zu erwerben sind.

wenn ich fabis threads so verfolge gehts ihr aber eher darum eine "richtige"arbeit mit enya zu machen, oder?

ich würde dir doch eher - sofern sie dazu geeignet ist - zum MT raten. Das ist für dich und deinen hund das ungefährlichste :-

Autor:  *Alina & Enya* [ 27.12.2009 21:39 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drogenspührhunde

Also, wenn es so überlege denke ich auch das es das nicht gibt, so wie ich es mir vorgestellt hatte.

Aber ich wollte mich mal Informieren.

Jetzt gucken wir erst einmal mit er Rettungshundearbeit.
Ich denke das wird Enya großen Spaß machen. Sie muss suchen, was sie gerne macht und gerade bei Trümmersuche rumklättern.

Sie ist offen für neues und hat auch keine Ängste vor neuen Herausforderungen.

Vielleicht mache ich nebenbei noch ZOS oder halt Mantrailing.

Weiß ja nicht was es noch so gibt.

Autor:  *Alina & Enya* [ 27.12.2009 21:39 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drogenspührhunde

Mucki88 hat geschrieben:
wenn ich fabis threads so verfolge gehts ihr aber eher darum eine "richtige"arbeit mit enya zu machen, oder?


:yes:

Autor:  Frederike [ 28.12.2009 03:53 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drogenspührhunde

Zur info: ein im mantrailing ernsthaft geführter hund sollte nicht in der flächensuche (oder trümmersuche) eingesetzt werden.

dahinter stecken völlig verschiedene arbeitsweisen und es könnte den hund verwirren bzw stört dessen ausbildung.

lies dich am besten bevor du etwas beginnst noch etwas in die themen die dich interessieren ein, damit du dich später nicht ärgerst und ihr euch selbst im weg steht :waving:

Autor:  *Alina & Enya* [ 28.12.2009 09:44 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drogenspührhunde

Echt? Das wusste ich auch nicht.

Wenn sie Trümmer oder Flächensuche macht, dann würde ich sie nebenbei noch mit z.B. ZOS Auslasten.

Dann mache ich kein Mantrailing. Nur wenn ihr z.B die Trümmersuche gar nicht liegt, dann würde ich eventuell Mantrailing mit ihr machen.

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