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Barfeinstieg und gleichzeitig Ausschlussdiät?
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Autor:  monty2k17 [ 30.05.2019 20:05 ]
Betreff des Beitrags:  Barfeinstieg und gleichzeitig Ausschlussdiät?

Hallo!

Ich möchte bei meinem Hund Monty (2 Jahre) eine Ausschlussdiät machen und mir stellt sich nun die Frage ob ich ihn damit gleichzeitig auf BARF umstellen kann.

Ich habe schon oft überlegt ob ich vom Nassfutter (Rinti) auf BARF umsteige. (Trockenfutter frisst er nicht)
Monty leidet an Juckreiz und leckt sich viel die Pfoten. Habe vor kurzem auch von meiner Tierärztin Apoquel bekommen was aber nicht mehr wirkte nachdem ich die Dosis halbierte, was nach 10-14 Tagen gemacht werden soll. Sie meinte ich soll ihm die doppelte Dosis weiter geben, dies möchte ich nicht tun weil es dann ja überdosiert und viel zu kostenintensiv für mich ist.

Wie soll ich jetzt an die Sache rangehen? Erst auf BARF umstellen und dann die Ausschlussdiät oder kann ich direkt Pferd + Kohlenhydratquelle geben? Pferd hat er noch nie gefressen und als Kohlenhydratquelle wollte ich Kartoffeln nehmen aber er hat schon 3-4 mal Kartoffeln bekommen, ist das dann schlimm?


Liebe Grüße...

Autor:  Janabaer [ 31.05.2019 14:22 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Barfeinstieg und gleichzeitig Ausschlussdiät?

Wenn du wirklich eine Ausschlussdiät machen willst, dann fallen erstmal auch sämtliche Zusatzstoffe (Mineralien und co) weg.

Es sollten erst mal Dinge gefüttert werden, die der Organismus nicht kennt. Das ist aber schwer.

Fütter doch erst mal Pferd mit Kartoffel. Ist der Juckreiz weg, dann ist es super. Egal, ob er Kartoffeln schon hatte. Pferd hast du mit Rinti ja vielleicht auch schon gefüttert.

Autor:  MJ-Dreamteam [ 18.10.2019 09:15 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Barfeinstieg und gleichzeitig Ausschlussdiät?

Grüße dich, selbstverständlich ist über die Ausschlußdiät auch der Einstieg ins Barfen möglich. Das Anfüttern der 6 Komponenten erfolgt halt nur über einen längeren Zeitraum, bzw. erst einmal fängst du ja mit einer Sorte Fleisch (die dein Hund noch nie zuvor gefuttert hat) an und einer Kohlenhydratquelle, beispielsweise gekochte Kartoffeln. Und dies wird dann über mindestens 6 Wochen so gefüttert, bis man den ersten Reiz setzt.

Nach den 6 Wochen nimmt man eine weitere Sorte Fleisch und eine weitere Sorte Gemüse hinzu und setzt damit den ersten Reiz. Eventuell wirst du aber sehr schnell merken, dass das Barfen/die Frischfütterung genau die Lösung der Probleme darstellt. So mancher Hund reagiert nur auf die veränderte Form des Fleisches, nicht aber auf die naturbelassene Urform.

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