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FCI Rassestandard 248 - Pharaohound
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Autor:  Itundra [ 06.01.2012 20:26 ]
Betreff des Beitrags:  FCI Rassestandard 248 - Pharaohound

Rassebeschreibung auf hundund: https://www.hundund.de/hunderassen/pharaonenhund/

PHARAONENHUND
(Pharaoh Hound)

ÜBERSETZUNG : Uwe H. Fischer und Dr. Paschoud.

URSPRUNG : Malta.

PATRONAT : Grossbritannien.

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES : 24. 06. 1987.

VERWENDUNG : Wachsamer, leidenschaftlicher Jäger, der sowohl seine Augen wie auch seinen Geruchsinn benutzt. Bei der Arbeit auf kurze Distanz gebraucht er auch seine Ohren in bemerkenswerter Weise.

KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp.
Sektion 6 Urtyp.
Ohne Arbeitsprüfung.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Von mittlerer Grösse, edle Haltung mit klar umrissenen Linien. Anmutig, dabei kraftvoll. Sehr schnell bei freier, leichtfüssiger Bewegung und mit wachsamem Ausdruck.

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) : Wachsam, intelligent, zutraulich und verspielt.

KOPF : Fang geringfügig länger als der Schädel. Die obere Begrenzungslinie des Schädels verläuft parallel zu der des Fangs. Der Kopf stellt sowohl von oben als auch von der Seite betrachtet einen stumpfen Keil dar.

OBERKOPF :
Schädel : Lang, trocken und gut geformt.
Stop : Geringfügig ausgebildet.

GESICHTSSCHÄDEL :
Nasenschwamm : Immer fleischfarben, im Einklang mit der Farbe des Haarkleides.
Kiefer / Zähne : Kraftvolle Kiefer mit starken Zähnen, Scherengebiss, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.
Augen : Bernsteinfarben, im Einklang mit der Farbe des Haarkleids. Oval und mässig tief gebettet, mit entschlossenem, intelligentem Ausdruck.
Ohren : Mittelhoch angesetzt. Sie werden bei Aufmerksamkeit aufgerichtet getragen, dabei sind sie sehr beweglich. Am Ansatz breit, sind sie gross und fein.

HALS : Lang, schlank, muskulös und leicht gebogen. Linie des Kehlbereichs trocken.

KÖRPER : Geschmeidig, mit nahezu gerader oberer Linie. Die Länge des Körpers, von der Brustbeinspitze zum Sitzbeinhöcker, ist etwas grösser als die Widerristhöhe.
Kruppe : Zum Rutenansatz hin leicht abfallend.
Brust : Tiefe, bis zu den Ellenbogen reichende Brust. Gut gewölbte Rippen.
Bauch : Mässig aufgezogen.

RUTE : Mittelhoch angesetzt, am Ansatz dick, sich zur Spitze (peitschenartig) verjüngend, in Ruhehaltung gerade bis unter das Sprunggelenk reichend. In der Aktion hoch und gebogen getragen. Die Rute sollte nicht zwischen die Läufe geklemmt werden. Eine Schraubenrute ist unerwünscht.

GLIEDMASSEN

VORDERHAND : Vorderläufe gerade und parallel.
Schultern : Kräftig, lang, gut zurückliegend.
Ellenbogen : Gut anliegend.
Vordermittelfu : Kräftig.

HINTERHAND : Stark und muskulös. Gliedmassen, von hinten gesehen, parallel.
Kniegelenk : Mässig stark gewinkelt.
Unterschenkel : Gut ausgebildet.
PFOTEN : Stark, gut aufgeknöchelt und fest. Weder aus-noch einwärts gedreht. Gut gepolsterte Ballen. Afterkrallen dürfen entfernt werden.

GANGWERK : Frei und fliessend; der Kopf wird ziemlich hoch getragen, und die Schrittweite des Hundes sollte, ohne jegliches Zeichen von Anstrengung, viel Boden decken. Die Läufe und Pfoten sollten sich in einer Linie mit dem Körper bewegen. Jegliche Tendenz, die Pfoten seitwärts zu werfen oder eine steppende Aktion, sind höchst unerwünscht.

HAARKLEID

HAAR : Kurz und glänzend, von fein und dicht bis etwas harsch. Keine Befederung.

FARBE : Rostbraun bis dunkelrostbraun, wobei die folgenden weissen Markierungen zulässig sind : Weisse Schwanzspitze sehr erwünscht; weisser Brustfleck ("Stern" genannt); Weiss an den Zehen. Schmale weisse Blesse auf der Mittellinie des Gesichts erlaubt. Fleckung oder Weiss in anderer Form als erläutert unerwünscht.

GRÖSSE :
Widerristhöhe : Rüden: im Idealfall 56 cm (von 56 bis 63,5 cm),
Hündinnen: im Idealfall 53 cm (von 53 bis 61 cm).

FEHLER : Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist.

Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.

N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

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