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ganz viele fragen an die experten
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Autor:  Wuffix [ 07.01.2007 10:26 ]
Betreff des Beitrags:  ganz viele fragen an die experten

hallo leute!
ich hoffe ich bekomme eine antwort, denn um den chow- chow ist in diesem forum ja eher weniger los...
stimmt es, dass es nur einen österreichischen (oÖ) Züchter für diese Rasse gibt? woher habt ihr eure Hunde her? was haben sie gekostet? (nur der hund und gegenenfalls impfungen... nicht ausstattung)
würdet ihr bestätigen, dass diese rasse schwieriger zu erziehen ist? und worin genau äußert sich das? dauert das lernen langsamer oder sind die wirklich so stur und wollens einfach nicht machen und wie setzt man sich dann durch? einfach fünfmal sagen bringt ja wohl auch nichts.. oder sind das alles nur gerüchte?
ist es möglich fährte mit dem hund zu machen oder ist er dafür vollkommen ungeeignet?
lg
ich freue mich auf eure antworten

Autor:  SyBa [ 15.01.2007 16:44 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Wuffix,

mein Chow-Chow ist leider seit 20 Jahren tot :cry: , aber einen Teil der Fragen kann ich Dir beantworten:

Der deutsche Club ist hier:
http://www.chow-chow-acc.de/

Mein Hund kam leider von einem Vermehrer (damals waren meine Eltern leider schlecht informiert) und daher sehr häufig krank.

Welpen kosten bei einem guten Züchter mindestens 800 Euro, je nach Rasse auch mehr.

Chow-Chows sind sehr schlaue Hunde, mit der üblichen Erziehung kommt man nicht wirklich weit. Ein echter Chow-Chow ist stolz und eigenwillig :wink: , aber wenn er seine(n) Chef(in) liebt, macht er einfach alles. Meine Hündin jedenfalls wurde erst dann ein Traum, als ich mit ihr völlig hundeuntypisch umgegangen bin *ggg* - keine strengen Kommandos, eher sanfte Sätze Marke "Setz dich bitte mal hin". Nicht lachen, sie gehorchte wirklich supersupergut und konnte einige Kunststückchen !

Besonders lauffreudig war meine Dame allerdings nicht, da konnte es schon vorkommen, dass sie sich auf den Weg setzte und nicht dazu zu bewegen war, noch einen Meter zu gehen. DAS ist halt ein Chow-Chow :wink: .

Die Haare sind sehr dicht, und Du kannst Dich auf einen Dauerkampf gegen sie einstellen. Kannst auch jedes Jahr einen Pullover stricken damit.

Aber sonst sind Chow-Chows einfach supertolle Hunde, etwas für Individualisten !

Viele Grüße,
Sylvia

Autor:  Wuffix [ 17.01.2007 22:55 ]
Betreff des Beitrags:  danke

:goldcup: ich freue mich wirklich, dass mir endlich jemand geantwortet hat! hab mir schon ein bisschen sorgen gemacht... :wink:

Autor:  chow_ [ 09.02.2007 22:57 ]
Betreff des Beitrags: 

echt 800€? also wir holen unseren höchstwahrscheindlich von einem ungarischen züchter. dort kosten die nur so um die 250€ sind aber genau so gesund.

Autor:  michl [ 09.02.2007 23:21 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo,

glaubst du das wirklich?? :(
Im Bekanntenkreis haben wir gerade eine schlechte Erfahrung mit einem Chow gemacht.War auch billig aus Ungarn,aber total überzüchtet.Er wurde leider nur 1 Jahr alt.Ich würde mir nur Hunde von deutschen Züchtern kaufen.Gute Hunde kosten gutes Geld!!
Ich bin übrigends kein Züchter!!
LG,michl :)

Autor:  SyBa [ 17.02.2007 16:15 ]
Betreff des Beitrags: 

chow_ hat geschrieben:
echt 800€? also wir holen unseren höchstwahrscheindlich von einem ungarischen züchter. dort kosten die nur so um die 250€ sind aber genau so gesund.


TU DAS NICHT !!! :redcard:

Erstens unterstützt Du damit Vermehrer - dazu gibt es hier viele Threats. Kannst Du damit leben, dass die Chow-Mutter ihr Leben lang werfen muss wie eine Machine - nur als Beispiel ?

Zweitens: Du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit den gesparten Betrag zum Tierarzt tragen !

Unser Chow-Chow stammte (leider, damals war man noch nicht so aufgeklärt) auch von einem Vermehrer. Er war andauernd krank, hatte ein superempfindliches Verdauungssystem, Fellprobleme, dann eine Gebärmutterentzündung, so dass man sie entfernen mußte, und am Ende Darmkrebs.

Der Hund wurde nur 7 Jahre alt und war nie richtig gesund !

In dieser Zeit waren Chow-Chows noch etwas mehr in Mode als heute, und ich habe mehrere (!!!!) andere Chows kennengelenrt, die nur wenige Jahre alt wurden.

Viele Grüße,
Sylvia

Autor:  Naddl [ 24.03.2007 20:17 ]
Betreff des Beitrags: 

chow_ hat geschrieben:
echt 800€? also wir holen unseren höchstwahrscheindlich von einem ungarischen züchter. dort kosten die nur so um die 250€ sind aber genau so gesund.


Jetzt hast du hoffentlich eingesehen dass das nicht gut war!

Autor:  Lawless Louis [ 20.11.2007 13:24 ]
Betreff des Beitrags: 

Hi Wuffix,

es gibt zwei im ÖKV eingetragene österreichische Züchter. Einer davon in oö (das war schon mal richtig) und die zweite in nö.
Allerdings gibt es zwei weitere Hobbyzüchter, die zwar anerkannt sind und gute gesunde Hunde züchten, aber halt nicht eingetragen. Halt, drei. Hab vergessen. Ein Kennel wurde erst vor wenigen Wochen "eröffnet".

Wenn jemand sofort fragt wieviel ein Hund kostet stimmt mich das schon eher nachdenklich. Trotzdem: für einen guten gesunden Chow mußt du mit ca. 1200 - 1400 Euro rechnen.

Ungarische Züchter kann ich nur empfehlen. Ich kenne zwei sehr gute. Die Betonung liegt allerdings auf "ZÜCHTER" !!!! Soweit mir im Moment bekannt, verlangt der eine 1100 Euro. Beim zweiten weiß ich´s jetzt nicht genau, liegt aber irgendwo in dem Niveau.

Ein Chow ist nicht unbedingt "schwer" zu erziehen. Man muß nur wissen worauf man sich einläßt und was man will. Er wird niemals innerhalb von einer halben Sekunde auf den Boden knallen wennst es ihm befiehlst. Aber er wird sich hinlegen. In seinem persönlichen Tempo. Man muß einfach sehr sehr konsequent sein. und nicht übermäßig hart. Ist ein bissi schwer da die richtige Mischung zu finden. Aber wenn man es mal raus hat geht es ganz leicht.

Fährte würd ich nicht empfehlen. Überhaupt ist der Chow kein Arbeitshund. BGH-A wird er noch über sich ergehen lassen aber viel mehr wird nicht drinnen sein.

LG

Autor:  melanie140684 [ 07.08.2008 22:47 ]
Betreff des Beitrags: 

hallo,
habe auch seit cs 5 jahren eine chow chow dame und habe sie aus bulgarien als strassenhund mitgenommen bei dem was ich hier schon gelesen habe kann ich nur sagen das ich echt glück mit krankheiten hatte ausser am anfang war halt ein typischer strassenhund.sie war ca 1-2 jahre alt und ich hatte am anfang echt meine probleme mit ihr da sie nie gehorchen musste und auch keine grenzen kannte ihr einfache befehle wie suitz oder platz bei zubringen war echt hart und bin mit der sanften methode auch besser gefahren als mit strengen befehlen,ihren dickkopf kann ich nur bestätigen und er bringt einen oft zur verzweiflung aber trotz all dem sind sie die treusten und sanftesten hunde die ich je kennengelernt habe.

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