Umstellung von TroFu zu Barf

Biologisch artgerechtes rohes Futter für Hunde
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MarJess
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Umstellung von TroFu zu Barf

Beitrag von MarJess »

Hallo ihr Lieben ☺️

Wir sind neu hier im Forum und absolute Einsteiger was das Barfen angeht. Seit 4 Wochen gehört ein 13 Wochen alter Labrador Welpe zu unserer Familie.
Nach langen hin und her haben wir uns nun für das barfen entschieden, womit wir in ein paar Tagen starten möchten.
Wir haben uns von einer Expertin einen Futterplan erstellen lassen und uns beraten lassen. Sie steht uns auch weiterhin zur Verfügung, ich habe trotzdem 2/3 Fragen an euch, weil ich gerne mehrere Meinungen hören möchte.

-Habt ihr von jetzt auf gleich mit dem TroFu aufgehört und das barfen angefangen ?
-Uns wurde strikt von Wurmkuren abgeraten, was meint ihr dazu ?
-Und wie macht ihr es in Urlaub wenn das barfen nicht möglich ist ?

Ich hoffe, es war nicht zu viel auf einmal und hoffe auf ein paar nützliche Antworten. ☺️

Mischlinge

Re: Umstellung von TroFu zu Barf

Beitrag von Mischlinge »

MarJess hat geschrieben: 1.-Habt ihr von jetzt auf gleich mit dem TroFu aufgehört und das barfen angefangen ?
-2.Uns wurde strikt von Wurmkuren abgeraten, was meint ihr dazu ?
3.Und wie macht ihr es in Urlaub wenn das barfen nicht möglich ist ?
Zu 1
Ich würde beim Umstellen immer mal etwas Rohes dazu tun, um auszuprobieren, ob er es mag.
Du kannst auch Zwischenmahlzeiten einführen und vom Tagesbedarf am Trockenfutter abziehen.

Des weiteren würde ich dir das Büchlein von Swanie Simon empfehlen "BARF Biologisch Artgerechtes Rohes Futter für Welpen und trächtige Hündinnen", ist nicht teuer

Zu 2
Mit welcher Begründung wurde denn von einer Wurmkur abgeraten?
Wurmkuren sollte man nicht prophylaktisch geben, sondern nur, wenn auch ein Befall vorliegt

Zu 3
Ich würde den Hund für den Urlaub auch an hochwertiges Dosenfutter gewöhnen (Reinfleischdosen). Kann auch nützlich sein, wenn man vergessen hat, die Barf-Portion rechtzeitig aufzutauen.

MarJess
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Re: Umstellung von TroFu zu Barf

Beitrag von MarJess »

Zu der Wurmkur:
Der kleine hat bisher 5 Wurmkuren bekommen (vom Züchter)
Unsere Barf-Beraterin meinte, das dies er schädlich ist und auch Bakterien im Darm abtöten würde, die er eigentlich braucht.
Durch das Barfen würde die Darmflora gestärkt und wir sollten die Kur nur benutzen, wenn wirklich ein Befall vorliegt.
Unsere Tierärtzin sagt da was anderes und rät weiterhin zur regelmäßigen Wurmkur.

Zu dem Dosenfutter:
So hatte ich mir das schon überlegt, kannst du das vielleicht was empfehlen ?

Vielen Dank für deine Antwort :)

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Janabaer
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Re: Umstellung von TroFu zu Barf

Beitrag von Janabaer »

Wenn Würmer vorhanden sind muss auch entwurmt werden. Aber nicht "nach Plan" alle drei Monate.

Ich selbst entwurmt meine Tiere nach Bedarf und Verdacht.

Wer auf der sicheren Seite sein will sollte regelmäßig Kotproben nehmen.

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Re: Umstellung von TroFu zu Barf

Beitrag von MJDreamteam »

Grüße dich, wir haben von jetzt auf gleich mit dem Barfen angefangen. Das Barfen oder die Frischfütterung selber wird dann schrittweise aufgebaut.

Zum Thema Wurmkuren... egal wie oder was gefüttert wird sollte man immer erst einmal testen via Kotprobe, ob überhaupt eine Wurmkur nötig ist, sprich ob ein Befall vorliegt. Jede Wurmkur einfach so in den Hund gebracht, haut einmal die komplette Darmflora weg. Im Darm liegt das Immunsystem und das ist dann erst einmal geschwächt. Geschwächt heißt dann, dass Tor und Tür offenstehen für eine tatsächliche Ansteckung. Also immer schön erst eine Kotprobe von 2 - 3 Tagen sammeln, einsenden und analysieren lassen und ist ein Befall vorhanden, dann kann man sich überlegen ob man mit natürlichen Mitteln herangeht oder ob man tatsächlich die Wurmkur geben möchte. Wenn ja, dann auf jeden Fall im Nachgang die Darmflora wieder aufbauen.

Urlaub... Wir fahren meist nach Dänemark in den Urlaub und achten beim Buchen schon darauf, dass ein Gefrierschrank vorhanden ist. Für 14 Tage nehme ich dann das Fleisch tiefgefroren mit, Obst und Gemüse wird dann Saisonal vor Ort gekauft.

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