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 Betreff des Beitrags: Anpassungsfähige Hunderasse für Besitzerin mit Handicap?
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Hallo!

Ich suche eine Hunderasse, die zu meinem Leben mit allen Ecken und Kanten passt.

Ich halte mich hierbei mal an die Vorgaben aus dem Forum (in geänderter Reihenfolge). Ihr wollt ja ganz schön viel wissen! :D
Vielen Dank im Voraus, schon allein fürs Lesen.

Über mich und was den Hund erwartet
(Erfahrung, Wohn-, Lebens- und Berufssituation)
Erfahrung
- Familienhund, für den ich ab ca. der zweiten Lebenshälfte die alleinige Verantwortung hatte. Beim Kauf des Airedale Terrier als Welpe, war ich zu jung um gross mitzumischen.
- Hundesitting für div. Hunde aus der Nachbarschaft, Bekanntenkreise, etc.
- Ferienarbeit mit Tierheim und Problemhunden.

"Wie würdest Du Dich einschätzen?"
Ich bin im Umgang mit Hunden liebevoll aber konsequent. Durch Betteln lass ich mich nicht weichkochen, dafür lobe ich gerne überschwänglich, wenn der Hund etwas gut gemacht hat. Ansonsten bin ich ein ruhiger, aber fröhlicher Mensch.

Wohnsituation:
Wechselhaft!!!

1. Haus mit Garten. Ehemaliges Zuhause meiner verstorbenen Airdale Dame, die sich nur im EG aufhielt. Ob wir ihrem Nachfolger das auch antrainieren, ist noch nicht entschieden.
Mitbewohner: Etwas ältere Hundelieberhaberin, kaum da unter der Woche, viele Streicheleinheiten an Wochenenden.
Umfeld: Eher ländlich ("Wohn"-Dorf, ohne Bauerhöfe etc.). In der Nähe gibt es 2 Wäldchen, sowie ein 2km langer Spazierweg an einem Bach, für grössere Runden gehts ab die die Nachbarsortschaften.

2. WG in einer Eigentumswohnung, zweistöckig, wobei sich der Hund nur im EG aufhalten soll (dort befinden sich alle Gemeinschaftsräume wie Küche, Bad, grosses Wohnzimmer, sowie meine beiden Zimmer). Ausserdem gibt es eine kleine Terasse und einen ca. 1x5m Rasenstreifen... Der Hund könnte da, abgesehen von Gassi gehen, angeleint mit mir Sonnen...
Mitbewohner: Zwei junge Herren. Beides Tierliebhaber ohne Hunde Erfahrung. Ich erlebe sie aber öfters mit dem Kater der Ex-Mitbewohnerin, bei der wir oft eingeladen sind, davon abgeleitet schätze ich, wird der eine (eher ruhiger, geduldiger Kerl) die Schmusestation für den Hund. Der Andere (eher aktiv, sportlich, Partygänger), der Raufpartner zum Austoben.
Haben unterschiedliche Arbeitszeiten, es ist also fast immer einer da - und ich natürlich!
Umfeld: Stadtrand/Vorstadt. Ca. einen halben Kilometer enfernt gibt es ein sehr langezogenes Waldstück. Mehrere Kilometer lang, jedoch nur etwa 30m breit (Lärmdämpfer zwischen Wohnsidlung und Rangierbahnhof). Möchte da den Hund lieber an einer Flexi-Leine führen. 4km durch den Wald wohnt ein Verwandter meiner Mitbewohner, mit riesigem Garten. Ob Hund sich da austoben darf, wird zur Zeit abgeklärt. Dies würde die Gassi-Ausflüge natürlich super verlängern, da ich dort verschnaufen könnte (siehe unten) und Hund sich weiter austoben.

Wechsel ca. alle 2-4 Wochen. Also z.B. 2 Wochen Wohnung, 3 Wochen Haus, 2 Wochen Wohnung,... Hund wäre mit dabei.

Lebenssituation:
Kompliziert.

- Zum einen wäre da der oben beschriebene Wohnortwechsel. Das sollte für Hunde aber kein Problem sein, v.A. nicht wenn er von klein an daran gewöhnt ist. Herausforderung besteht in der Fahrt alle paar Wochen zwischen den Orten - diese dauert mit öffentlichen Verkehrsmitteln über 6h (Umsteigezeit inkl.)! Wobei ich die in Abschnitte gliedern könnte. 30min Busfahrt, Umsteigen auf reinem Asphalt, 1h Zugfahrt, kurzer Spaziergang in nem Pärkchen, 4h Zugfahrt, Umstieg auf reinen Asphalt ins Auto oder U-Bahn, sobald aus der Innenstadt raus (ca. 30min) Gassi gehen. Bzw. Rückfahrt das gleiche andersrum.
Das ein Welpe das nicht packt, ist mir klar. Der wird sanft erst mal an kurze Busfahrten rangeführt, die langsam gesteigert werden. Ich kenne jemanden, die macht die gleiche Totur mit einem Kater an der Leine! Da werden wir das einem Hund schon antrainieren können.

- Meine Gesundheit. Ich habe eine chronische, unheilbare Krankheit, die mir körperliche Aktivitäten stark erschwert. Auch Ausflüge müssen genau geplant sein. Oben beschriebene Reise verlangt mir viel ab und ist das absolute Maximum an Belastung (und das obwohl ich ja fast nur Sitze). Ich kann Gassi gehen, jedoch nicht zu lange am Stück und ohne Joggen/Rennen, Radfahren evtl. Dafür kann ich sonst dem Hund viel Zeit widmen. Siehe auch weiter unten.

berufliche Situation:
Durch meine Krankheit bin ich nur sehr eingeschränkt Arbeitsfähig. Ich hab jedoch eine für mich passende Stelle gefunden. Ein absoluter Traumjob! Wichtig für Hund:
- Darf mit zur Arbeit (Treppe, 1. Stock), trifft da evtl. auch mal den Hund vom Chef (Dt. Pinscher, zur Zeit noch selbst ein Welpe).
- Ich arbeite aber meistens von zu Hause / Unterwegs. Kann mir meine Zeit sowohl zu Hause als auch im Büro selbst einteilen und somit viele Spiel- oder Gassipausen einlegen. Dazwischen sollte sich der Hund aber ruhig verhalten können.
- Sehr selten muss ich 2-4 Tage ins Ausland ohne Hund, für Hundesitter wäre gesorgt.

Andere Tiere im Haushalt
Nein. Jedoch Nachbarshunde direkt auf der anderen Zaunseite bei Wohnsitz "Haus", sowie Nachbarskatzen rundherum, die an Zäunen bekanntlich wenig Interesse haben.

Wie lange muss euer Hund täglich alleine bleiben?
Eigentlich, gar nicht. Geplant ist, dass der Hund mich überall hin begleitet - ausser vlt. zum Arzt und eben die seltenen Geschäftsreisen (Hundesitter).

Könnte sich im Krankheitsfall/Krankenhausaufenthalt/Sonstigem jemand zuverlässiges um den Hund kümmern?
Ja. Mitbewohner, Chef und Eltern stellen sich zur Verfügung, für die Geschäftsreisen als auch bei Notfällen, etc.

Erkläre mit einigen Sätzen wie du dir ein Leben mit dem Hund vorstellen würdest, wie sich ein Hund in deiner Freizeit einbindet.
Wie bereits gesagt: Hund wäre immer dabei. Der Hund würde definitiv zu meinem "Hobby" und Begleiter werden. In Verpflichtungen (Arbeit, Einkauf, etc.) wird er mit eingebunden. Bei meinen körperlichen Pausen, wird z.B. vorm Fernseher gekrault, von der Gartenbank aus Apportiert, aufm Boden das Hundehütchenspiel gespielt (siehe unten), etc.


Der Hund
(Anschaffungsalter und -art, Sport und Aktivitäten des Hundes)
Hundealter
Welpe.
Für meinen ersten wirklich eigenen Hund, möchte ich "ganz von vorne" Anfangen. Mir ist bewusst, dass Welpen mehr Arbeit machen. Ich habe zur Zeit hohe Ansprüche an den Hund (Wohnungswechsel, Zugfahrt, Büro, öV,...) und natürlich an mich als Halter, da ist es einfacher einen Welpen langsam hineinwachsen zu lassen. Bei älteren Hunden weiss man ja leider oft nicht, ob sie verkorkst sind. Damit befasse ich mich gerne in Zukunft mit mehr Erfahrung.

Zucht oder Tierheim
Ich tendiere zur Zeit noch eher zur Zucht.
Ich bin generell Tierheimhunden nicht abgelehnt, im Gegenteil. Meine Tante hat viele Hunde aus Tierheimen geholt, und ich durfte öfters mit diesen Tieren arbeiten. Dabei waren oft Hunde, mir schlechter Vergangenheit und entsprechenden Problemen. Meine Tante kümmert sich sehr gut und konsequent um diese Tiere und gliedert sie wieder ein. Dies möchte ich in ferner Zukunft auch können. Zur Zeit traue ich mir aber einerseits die Rehabilation eines Hundes noch nicht zu, zuwenig Erfahrung - andererseits habe ich zur Zeit noch einen etwas ungewöhnlichen Lebensstil. Ein Hund hat darin zwar Platz, muss aber entsprechend daran gewöhnt werden

Hundeschule/-verein
Abgesehen vom Pflichtprogramm (Schweiz), habe ich bisher nicht geplant, eine Hundeschule zu besuchen. Da der Weg dahin, das Mitmachen, etc. mir zu viel Energie abverlangen könnte (es wird gefährtlich sobald ich sie nicht selbst einteilen kann). Falls ich aber merke, dass ich Hilfe benötige (abgesehen vom weisen Rat meiner erfahrenen Tante), werde ich mich gerne an eine Hundeschule wenden und für alles andere eine Lösung finden.

Hundesport
Gleiches Problem wie bei der Hundeschule. Aber im Garten bei Wohnsitz 1 hatte ich früher schon einen Parkur für den Airedale. Den kann man wieder aufbauen (Tunnel, etc.). An Abwechslung und Beschäftigung wird es dem Hund nicht fehlen - bei passender Rasse.

Menschensport mit Hund als Begleiter
Evtl. Fahrrand. Eher selten.

Geistige Aktivitäte für den Hund
Auf jeden Fall! Jede Menge Ideen, Freude und viel Zeit dafür habe ich auch.
Meine Airedale Dame hat das geliebt und ich auch. Es ist auch noch viel Hundespielzeug vorhanden, mit dem gewissen etwas. Beispielsweise ein Kong oder der Favorit meiner verstorbenen Hündin: Das Hütchenspiel. Besonders schön fand ich daran, dass meine Hündin die Hütchen immer sehr sanft hochgehoben und beiseite gestellt hat, bevor sie sich das Leckerchen holte.

Wieviel Zeit plant ihr für die täglichen Spaziergänge des erwachsenen Hundes ein?
20-40 Minuten. Mehr pack ich zur Zeit nicht. Im Welpenalter stört das ja noch nicht, dass es eher kurz ist. Ich erhoffe mir durch das regelmässige Gassi Gehen eine Steigerung. Falls eine Verschlechterung auftritt, würden andere Leute das Spazieren übernehmen... (Mitbewohner, Nachbar mit eigenem Hund,...) Ich hoffe aber soweit kommt es nie.


Zusammen gefasst:
- Der Hund ist überall dabei (Büro, Freizeit, öV, Stadt/Land,...) und fast nie alleine
- Viel Aufmerksamkeit, aber wenig Sport/Gassi
- Unbedingt "Gesellschaftstauglich" (öV, Büro)
- Sein Umfeld/Terretorium/Alltag ändert sich regelmässig


Rassevorstellung
Nun zum wichtigsten Teil, darum geht es in dem Thread ja! Ich suche schliesslich Vorschläge, für eine "zu mir" passende Rasse!

Charakter:
- Den Umständen oben entsprechend; Ruhig, Geduldig, Gelehrig
- Nicht "zu aktiv" (Ja jeder Hund ist aktiv - wer oben gelesen hat, weiss was ich meine)
- Wie Anhänglich / Selbstständig kann ich gar nicht richtig einschätzen. Er ist zwar immer bei mir, muss aber auch ohne meine Aufmerksamkeit klarkommen und natürlich auch ich ohne die seine. :D
- Fremden gegenüber darf er gerne zurückhaltend oder desinteressiert sein, aber keinen Falls aggressiv. Denke das hilft bei ö.V. und im Büro.
- Geringer Jagdtrieb von Vorteil, aber keine Pflicht. So lang es nicht gerade eine Rasse ist die ohne Jagd vollkommen unglücklich ist.
- Nicht bellfreudig! Die Wohnung ist zwar eine Eigentumswohnung und Haustiere kein Problem, aber die Nachbarn sind sehr empfindlich und beschweren sich über jedes Geräusch...

Äusserlich:
- wenig haarend wäre schön, erspart Ärger mit Mitbewohnern :P
- Mittelgross (ca. 40-55cm Schulterhöhe).
Theoretisch finde ich ja, je grösser desto besser. Den Umständen entspricht aber eher ein kleinerer Hund. (Zugfahrt, teilweise Stadtwohnung, soll mich an schwachen Tagen nicht gleich von den Krücken reissen :D) Schosshündchen sind aber nichts für mich. Grösse "Beagle" ist das Minimum.
- Typus Bulldogge, Mops und Windhunde sind optisch eher weniger mein Ding. Die Optik hat aber für mich mit Abstand die geringste Priorität.



Ich freu mich über alle Tipps und Rassenvorschläge!


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 Betreff des Beitrags: Re: Anpassungsfähige Hunderasse für Besitzerin mit Handicap?
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Hi.

Das ist ja schon eine ganz schöne Litanei und Du hast Dir im Vorfeld viele Gedanken gemacht.

Wo ich z.B. gar kein Problem sehe, ist der Wechsel des Wohnortes und die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Wo ich mehr Probleme sehe ist die fehlende Auslastung, ich wüsste jetzt wirklich keine Hunderasse, die mit 20 bis 40 Minuten Gassigang am Tag auzulasten wäre.
Alternativ käme hier unter diesen Umständen dann nur ein älterer, bereits sehr genügsamer Hund in Frage...

Solltest Du aber gemeint haben, dass Du mehrfach täglich (3 - 4 x am Tag jeweils 20-40 Minuten Gassi gehst, wäre das schon eher machbar.

Zur Rassefrage: Einen nicht haarenden Hund in der gewünschten Größe gibt es: Den Pudel. Pudel sind auch anpassungsfähig, aber doch sehr agil und aktiv, einen Pudel sehe ich unter den von Dir geschilderten Bedingungen eher nicht.

Ich hätte zwar nie gedacht, dass ich das mal tun würde, zudem die "Rasse", die mir bei Deiner Beschreibung zuerst durch den Kopf schoss, (noch) keine anerkannte Rasse ist, aber trotzdem empfehle ich Dir, diesen Hund mal anzuschauen, der könnte dem was Du suchst nahe kommen: http://www.ezfg.de/index.php/de/der-elo/beschreibung

Gruß
Lienchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Anpassungsfähige Hunderasse für Besitzerin mit Handicap?
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Hallo Lienchen, danke für deine schnelle Antwort!
Lienchen hat geschrieben:
Wo ich mehr Probleme sehe ist die fehlende Auslastung, ich wüsste jetzt wirklich keine Hunderasse, die mit 20 bis 40 Minuten Gassigang am Tag auzulasten wäre.
Alternativ käme hier unter diesen Umständen dann nur ein älterer, bereits sehr genügsamer Hund in Frage...

Solltest Du aber gemeint haben, dass Du mehrfach täglich (3 - 4 x am Tag jeweils 20-40 Minuten Gassi gehst, wäre das schon eher machbar.
Oh ja, natürlich mehrmals täglich! Entschuldigung, mir stürtzte beim Verfassen mitten drin mal der Laptop ab... In der ersten Fassung stand drin "3-5x täglich", ist mir wohl verloren gegangen. Ich hab krankheitsbedingt keine Ausdauer (auch bei gemütlichen Spazieren) und brauche Pausen, aber dafür würd ich öfters los gehen :) Mir liegt das Wohl des Tiers sehr am Herzen.

Ich höre mich parallel an mehreren Orten um und lese zur Zeit jeden Tag viel über Rassen und Wesen (ja mir ist Individualität und Charakter durchaus bewusst, aber Anhaltspunkte schaden ja nicht).

Mir wurde der Elo auch schon von anderen empfohlen, aber ist ein Elo nicht einer der eher abgelehnten "Designerhunden" wie Pomsky und Co.?

Ausserdem wurde mir mehrfach ein Amstaff empfohlen, davor schrecke ich aber zurück. Nicht wegen dem Hund, sondern den extra Genehmigungen, etc. Auch hatten wir mal einen Amstaff im Dorf bei dem schon ohne Vorfälle Leute dann die Strassenseite wechselten wenn er und sein Frauchen Gassi gingen... Das will ich mir in einer vollen Strassenbahn gar nicht vorstellen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anpassungsfähige Hunderasse für Besitzerin mit Handicap?
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Ich schließe mich einmal Lienchen an..Auch ich dachte sofort an den Elo..

Der Elo ist nicht VDH anerkannt..
Er ist ein Mischling...
Mittlerweile,wohl aber recht gut gemixt..
Vor kurzem,gab es dazu noch einen Bericht in einer Hundezeitung..Es war die Dogs..

Ich würde mir die Rasse,immer auch selber anschauen.. :zwink:
Auf dem Hundeplatz,habe ich jetzt einige Elos kennen gelernt..
Es sind eher ruhige Hunde,die auch ihren eigenen Kopf haben..

Am Staff,ist wirklich oft ein Problem..
Deine Bedenken,würde ich auch so sehen..



Viele Grüße
Erna


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 Betreff des Beitrags: Re: Anpassungsfähige Hunderasse für Besitzerin mit Handicap?
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Als Züchter müsste ich ja meine Rasse in den Vordergrund stellen, denn was Intelligenz und Charakter angeht da ist ja der Bangkaew von keiner Rasse zu Toppen, denn das haben unzählige Test ja schon Bewissen.

Und wie ich in einer Fachzeitschrift erst kürzlich gelesen hatte Läuft zurzeit an der Chulalongkorn-Universität in Bangkok wieder so ein Test an den unter anderen auch Deutsche Schaeferhunde, Dobermänner und Belgische Malinois teilnehmen Auftraggeber ist die Regierung man will Raus finden welche Hunde sich besser für den Zoll und das Militär eignen.

Das nur mal am Rande, aber ich muss meinen Vorschreibern da schon zustimmen für dich ist ein Elo genau Richtig, denn was ich bis jetzt über die Hunde gehört habe, das war nur gutes Er mag zwar etwas viel Temperament haben, aber besser so als wenn er nur Rum liegt, das ist meine Meinung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anpassungsfähige Hunderasse für Besitzerin mit Handicap?
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Elo kenne ich keinen persönlich, kann also dazu nichts sagen.

Amstaff würde ich auf jeden Fall abraten. Die haben ordentlich Power, vor allem als Welpen/Junghunde. Etwas ruhiger werden sie so ab 3-5 Jahren. Aber auch dann ist ordentliche körperliche und geistige Auslastung noch Pflicht.

Ein unausgelasteter Staff ist ne Plage. Und der reißt u.U. bei ungezügeltem Temperament auch Erwachsene ohne Behinderung von den Füßen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anpassungsfähige Hunderasse für Besitzerin mit Handicap?
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Ich empfehle keine Rasse, sondern einen bestimmten TH-Hund. :D

Giulia, die im TH Coesfeld sitzt. Wir haben sie vor einigen Wochen besucht und sie ist eine wirklich sehr nette, freundliche und absolut umweltsichere Huendin, die es lieber gemuetlich angehen laesst und wirklich keinen Hundesport benoetigt. Die beschriebenen Macken sind mit etwas Konsequenz und Bindung sehr gut in den Griff zu bekommen und hoeren sich deutlich schlimmer an, als sie sind. Wir mussten eher drueber schmunzeln, weil sie dabei so halbherzig ist. Jagdtrieb duerfte vorhanden sein, duerfte aber, so wie sie sich benimmt, auch gut und schnell in den Griff zu bekommen sein. Sie ist eine echte Zuckerschnute.

Unser Ersthund ist leider noch nicht soweit, sonst waere sie sofort hier eingezogen.

Falls Du in erreichbarer Naehe von Coesfeld bist, schau sie Dir an! Sie koennte perfekt passen.

LG
Martina

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 Betreff des Beitrags: Re: Anpassungsfähige Hunderasse für Besitzerin mit Handicap?
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Da bin ich sofort für, schaut Euch Giulia doch mal an.

Was den ELO betrifft sehe ich den mittlerweile nicht mehr als "Modemixtur" an, weil da ein Verein hintersteht mit ernsthaften Zuchtbemühungen seit 1987 und dort auch seit Jahren Reinzucht ELO x ELO betrieben wird mit dem Hauptzuchtmerkmal "Wesen" und "Gesundheit" und weniger Optik, es gibt ja Bestrebungen, dass diese Hunde mal als Rasse offiziell anerkannt werden, so wie es so einige andere "neue" Rassen auch in letzter Zeit bereits geschafft haben mit der Anerkennung.

Schau mal hier, da steht was zur Geschichte des ELO http://www.ezfg.de/index.php/de/der-elo/geschichte

Diese ganzen derzeit hippen Modemixturen sind F1-Mischlinge, Mutter Rasse A, Vater Rasse B - daraus kann keine Rasse kommen, auch wenn die dann Pomsky, Cockapoo Frops oder Maltipoo genannt werden, das sind definitiv Mischlinge und nur zum Zwecke der Gewinnmaximierung des Produzenten "gezüchtet" besser gesagt vermehrt.
Von solchen Kreationen würde ich definitiv die Finger lassen.

Von einem AmStaff würde ich ebenfalls abraten, es sind tolle Hunde, aber die Auflagen sind je nach Bundesland sehr hoch bis unmöglich zu erfüllen -in den meisten Bundesländern ist ja sogar die Anschaffung von Privat strafbar und nur über den Tierschutz erlaubt, in einigen ist die Haltung von Staffs sogar ganz verboten. Wesenstest, Sachkundenachweis, Führungszeugnis, Haltungserlaubnis, Kontrolle der Wohnverhältnisse... in vielen Mehrfamilienhäusern (Auch Eigentumswohnanlagen) sind "Listenhunde" gar nicht erlaubt von Eigentümerseite aus... da müsstest Du Dich vorher sowieso erkundigen, wie es da mit Hundehaltung aussieht. Die ist in einer Eigentumswohnung nicht zwangsläufig erlaubt, da kommt es drauf an, was in der Eigentümerversammlung zum Thema Hundehaltung beschlossen wurde. Ein häufiger Irrtum von Leuten, die meinen, sie wohnen in einer Eigentumswohnung und könnten sich dann einen Hund anschaffen... da ist schon so mancher böse erwacht, wenn dann die Hausverwaltung mit dem Verbotsbeschluss gewunken und auf Abschaffung des Hundes bestanden hat...
In öffentlichen Verkehrsmitteln haben fast alle Hunde Maulkkorbzwang (Gewöhnung daran ist wichtig), einige Nahverkehrsbetriebe befördern gar keine "Listenhunde". Außerdem wird man mit einem solchen Hund sehr oft angefeindet, da muss man ein sehr, sehr dickes Fell haben.
Aber alleine schon vom Hund an sich würde ich abraten, ein Staff passt definitiv nicht in Dein Leben, so wie Du es geschildert hast.

Gruß
Lienchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Anpassungsfähige Hunderasse für Besitzerin mit Handicap?
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Vielen Dank für Eure Antworten!

Ich habe mich nochmals genauer mit dem Elo auseinandergesetzt und werde ihn mir bald in natura ansehen. :) Ist auf jedenfall in der engeren Wahl!
Dann war wohl die Seite, die den Elo zu den Designerhunden packte, im unrecht. Sowas möchte ich nämlich nicht unterstützen...

Auch der Bangkaew gefällt mir auf den ersten Blick. Werde ich mir morgen nach der Arbeit noch genauer angucken. Die Rasse kannte ich noch gar nicht und war auch in den vielen Verzeichnissen die ich durchforst habe nicht aufgeführt :gruebel: Muss meine Hausaufgaben wohl nochmal von vorne beginnen!

Das TH Coesfeld liegt leider sehr, sehr weit von mir entfernt. Ich wohne im Süden der Schweiz. Ich hab mir online Giulia trotzdem mal angeguckt. Sie wirkt ja sehr aufgeweckt, aber eine Unverträglichkeit mit anderen Tieren? Könnte bei mir schon arg problematisch werden (jedenfalls bis man das raus hat, falls man es raus bekommt). Schliesslich sind alle Nachbarsgrundstücke voller Hunde und auch im Büro läuft einer rum.
Aber ich werde mich in den örtlichen TH's wohl doch mal umsehen.

Amstaff habe ich ja bereits selbst ausgeschlossen. Nehme an, die Leute die mir den ans Herzen legen, versuchen der Rasse wieder einen besseren Ruf zu verleihen. Schön wäre es ja, aber passen tut sie leider nicht zu mir. Danke für die Bestätigung.

Das mit der Wohnung ist abgeklärt, war das erste, was ich getan habe :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Anpassungsfähige Hunderasse für Besitzerin mit Handicap?
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Ondra,

mach dir mal keine Hoffnung in ganz Europa gibt es keinen Bangkaew Züchter, es gibt zwar einige Bangkaews aber die sind alle von mir und Nachzuchten gibt es noch keine weil alle noch zu Jung sind.

Am 05.12.2016 verlassen wieder zwei Bangkaews Thailand auch die sind von mir, eine Hündin von 6 und ein Rüde von 4 Monaten die werden bei mir Abgeholt.

Ich bin im übrigen auch der einzige Züchter der Überhaupt Bangkaews Exportieren darf, denn dazu braucht man hier eine Lizenz und das ist gerade für diese Rasse sehr schwer so ein Papier zu Bekommen, denn bis 2008 war die Ausfuhr dieser Hunde verboten heute geht das, aber die Regierung vergibt nicht an jeden eine Lizenz denn die finden immer einen Grund um das eben Abzulehnen bei mir hängt das damit zusammen weil unsere Zucht schon seit 1949 Besteht und damit sind wir die älteste Bangkaew Zucht in Thailand, dazu kommt das mein Schwiegervater den Bangkaew verband Gerundet hat und in Regierungsgreisen sehr gute Freund und Familienmitglieder sitzen hatte.
Also wenn Du einen meiner Hunde haben möchtest dann kannst Du dich gerne bei mir Melden, kein Problem, ich glaube es sind 5 oder 6 Schweizer an die ich auch schon Hunde verkauft habe, allerdings Leben die hier, bis auf einen der aus Spanien extra wegen diesen Hund nach Thailand gekommen ist und der hat ihn auch gleich Mitgenommen.

Aber ich muss dir gleich Sagen, wenn Du dich für einen von meiner Entschließt, dann dauert das ca. 1- 1,5 Jahr denn A werden diese Hunde nur in der Regenzeit läufig und die ist schon vorbei, B lasse ich auch immer nur eine Hündin im Jahr belegen und C ich habe immer mehr Vorbestellungen als Welpen und da nach wenn alles passt Vergebe ich meine Welpen, das nur mal als Info.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anpassungsfähige Hunderasse für Besitzerin mit Handicap?
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Mein(e) Hund(e): Ali, Rosie
@bangkaew

So wie Du deine Rasse immer beschreibst, wäre sie doch für die TE sowieso nicht geeignet.

Denn sie sucht ja eigentlich einen Hund, der problemlos ohne große Ansprüche einfach nur mitläuft.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anpassungsfähige Hunderasse für Besitzerin mit Handicap?
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Mein(e) Hund(e): Herr Hund und Spunky im Herzen, Bungee und Hotti
Oh schade, dass Du soweit weg bist. Wie ich schrieb, ist Giulias Beschreibung nicht zutreffend. Sie ist eine schicke, nette, .ruhige hoehergelegte Cairn-Terrierin. :)

Schau Dich wirklich mal in den oertlichen THs und TSch-Organisationen, die nit Pflegestellen arbeiten um. Ich koennte mir vorstellen, dass Du mit einem erwachsenenm umweltsicheren Hund besser bedient bist als mit einem Welpen, bei dem man - trotz toller Erziehung nie wirklich im Vorhinein weiss, was man bekommt. Es gibt wirklich voellig unkomplizierte, alltagstaugliche Hunde im TSch, um Dir mal Mut zu machen.

Der richtige Hund wird Dich schon finden! :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Anpassungsfähige Hunderasse für Besitzerin mit Handicap?
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Hunderasse: Bangkaews
Friida hat geschrieben:
@bangkaew

So wie Du deine Rasse immer beschreibst, wäre sie doch für die TE sowieso nicht geeignet.

Denn sie sucht ja eigentlich einen Hund, der problemlos ohne große Ansprüche einfach nur mitläuft.



@ Friida,

ich Unterscheide doch zwischen Bekleid, Wach und Familienhund, aber alle haben eins gemeinsam, Sie laufen zu keinen weder Mensch noch Tier und sie Verlassen auch ihren Halter nicht, selbst wenn eine Katze aufspringen würde.

Nenn mir eine Rasse die solche Eigenschaften, schon von Geburt aus hat, ich kenne außer dem Bangkaew sonst keine.

Aber es ist ja auch nicht gesagt das die TE einen bei mir Kauft, denn meine Hunde sind ja auch nicht gerade die Billigsten.


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bangkaew hat geschrieben:
ich Unterscheide doch zwischen Bekleid, Wach und Familienhund...


Sind "Bekleid-Hunde" solche, denen man zwingend irgend welche Mäntelchen anziehen muss???


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 Betreff des Beitrags: Re: Anpassungsfähige Hunderasse für Besitzerin mit Handicap?
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Wohnort: Am Golf von Thailand
Hunderasse: Bangkaews
meine Bekleidhunde sind darauf Trainiert, ihre Person in jeder Situation zu Beschützer man könnte auch sagen es ist ein Bodyguard auf 4 Pfoten.


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