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 Betreff des Beitrags: Labrador die richtige Wahl?
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Hallo Ihr Lieben,

nachdem ich bereits viele Jahre (seit meiner Jugend) dem Wunsch nach einem Hund nicht nachgehen konnte, plane ich nun endlich die Umsetzung.
Gesucht wird ein mittelgroßer bis großer Hund der mit Wohnungshaltung klar kommt. Eine der wenigen Rassen über die ich mit diesen Anforderungen gestolpert bin ist der Labrador.
Ich bin ein großer Fan schwarzer Labradore aber möchte doch zumindest hören ob ihr meine Lebensumstände als angemessen anseht und/oder ihr eventuell andere Rassen vorschlagen würdet.

Vielleicht kurz zu mir: 33, ledig, Angestellter, Wohne in Leipzig

1. Habt ihr Hundeerfahrung, oder wäre es euer Ersthund?
Meine bisherige Hundeerfahrung ist leider nur zweiter Hand. Für einen eigenen gab es nie die nötigen Lebensumstände.

2. Wollt ihr einen Welpe, einen Junghund, einen Erwachsenen Hund oder würdet ihr auch einem Senior ein Plätzchen geben?
Ich erwäge eher einen Junghund da ich mir die Anerziehung der Stubenreinheit im 3. OG doch etwas zu hektisch für das Tier vorstelle?

3. Wollt ihr einen Hund vom Züchter oder könntet ihr euch auch mit einem Hund aus einem Tierheim oder einer Tierhilfe anfreunden?
Ich bin für alles offen.

4. Eure Rassevorstellung in Bezug auf den Charakter (Wachsamkeit, Schutztrieb, Jagdtrieb, Verhalten gegenüber Fremden, etc?) Gibt es bestimmte äußerliche Merkmale die man berücksichtigen sollte (wie Größe oder Fell)?
Ich suche vor allem einen Hund als Wegbegleiter. Freundlich und fröhlich, gegenüber Fremden nicht ängstlich/zu skeptisch, ein gewisser Wille zu gefallen ist auf jeden Fall erwünscht. In der Wohnung brauche ich keinen Wachhund. Eine gewisse Größe sollte er mitbringen da ich mit meinen 1.99m auch nicht gerade winzig bin. Es dürfen gern 50-60cm sein.

5. Wie würdest Du Dich (und ggf. Deine Familie/Partner) einschätzen? Bist du eher Nachgiebig Konsequent, Kompromissbereit? Bist Du eher ruhig oder temperamentvoll?
Ich bin eher ein entspannter, sehr empathischer Mensch. Bilde mir aber ein, strikt sein zu können wenn es zum Wohl des Hundes ist.

6. Wollt ihr eine Hundeschule/-verein besuchen? Wenn ja, nur bis der Hund erzogen ist/wenn ihr Problemen habt oder würdet ihr dieses Angebot auch über längere Dauer nutzen?
Würde mir definitiv eine Hundeschule suchen (Lese mich aktuell auch selber schlau) und später die Zügel selber in die Hand nehmen.

7. Würdet ihr Sport mit eurem Hund machen? Wenn ja, welchen? Hier bitte nicht verwechseln: Fahrradfahren, Spazierngehen, Joggen oder Reiten ist kein Hundesport!
Hundesport wäre z.B. Agility, THS, Obedience, Fährtenarbeit, VPG, Rettungshundearbeit....etc.
Habe ich mich (noch nicht) rein gelesen aber vermutlich eher nicht. Eventuell Obedience soweit es dem Stinker Spaß macht?

8. Hier könnt ihr alle sportlichen Betätigungen (die bei 6. keinen Platz gefunden haben), bei denen euer Hund euch begleiten soll anmerken.
Ich gehe gern gelegentlich joggen (realistisch 1-3 mal die Woche für eine Stunde) und auch Fahrrad fahren zum Park wäre denkbar. Ansonsten bin ich eher der Mensch zum spazieren/wandern.

9. Ein Hund möchte nicht nur körperlich sondern auch geistig ausgelastet (Erklärung siehe unten) werden. Ist dafür Zeit sowie Lust/Kreativität da um auch nach neuen Denkaufgaben für den Hund zu schauen?
Da ich meinen Hund gern als Familienmitglied sehen möchte, ist natürlich auch entsprechend viel zeit für ihn eingeplant. Abwechslung gehört natürlich dazu, ich möchte auf keinen Fall dass er/sie verdummt aus langer Weile. :???:

10. Wieviel Zeit plant ihr für die täglichen Spaziergänge des erwachsenen Hundes ein?
Mein Bauchgefühl wäre vermutlich so:
Morgens nach dem Aufstehen 30-45 Minuten
In der Mittagspause (~4-5h später) 30-60 Minuten
Nach der Arbeit vermutlich direkt noch mal eine Stunde und dann wie gewünscht/benötigt.


11. Lebenssituation: Leben Kinder mit im Haushalt? Wenn ja, wie alt sind diese?
Nein.

12. berufliche Situation: Seid ihr noch Schüler, schon in der Ausbildung oder habt ihr eine feste Arbeit?Könnt ihr für die nächsten Jahre einen Hund in euer Leben einplanen?
Ich bin IT-Angestellter mit gesundem Verdienst in einer 40h Woche. Mir steht es frei größtenteils Heimarbeit zu machen und/oder den Hund mit ins Büro zu nehmen. (Da vermutlich zum Ende des Jahres in ein anderes Gebäude gezogen wird, steht hier noch eine Klärung aus). Geplant wäre vermutlich Halbtags im Büro mit dem Hund daheim.

Gelegentlich (etwa alle 2-3 Monate) muss ich mal geschäftlich für 1-4 Nächte weg. Für diese Situationen würde ich den Hund bei Freunden/Nachbarn mit entsprechender Erfahrung oder einer Pension abgeben.

13. Wohnsituation: Wohnung (welcher Stock, Lift vorhanden, Erlaubnis vom Vermieter?) oder Haus? Wie viele Stufen/Treppen muss der Hund laufen?
3. Stock mit kleinem aber ruhigen Aufzug. Effektiv müssen nur 6 Stufen am Hauseingang überwunden werden. Etwas über 60qm die nicht zugemüllt sind.

14. Leben noch andere Tiere mit im Haushalt? Wenn ja welche?
Meine Lieblingshausspinne Erwin fängt in der Ecke der Küche gerne verirrte Fliegen.

15. Wie lange muss euer Hund täglich alleine bleiben?
Normalfall bei Halbtag im Büro: maximal von 7:45 bis 12:45 Uhr - 5h

16. Könnte sich im Krankheitsfall/Krankenhausaufenthalt/Sonstigem jemand zuverlässiges um den Hund kümmern?
Ja, eine Freundin in der Stadt betreut sonst ehrenamtlich Hund bei solchen Bedarfen.

17. Erkläre mit einigen Sätzen wie du dir ein Leben mit dem Hund vorstellen würdest, wie sich ein Hund in deiner Freizeit einbindet.
Den Hund sehe ich als steten Begleiter im Alltag und Anreiz seine Freizeit mit Bewegung zu nutzen. Verbringe gern einen großen Teil meiner Freizeit ohne permanent andere Menschen um mich zu haben und ein Hund passt da super rein.

Für Rückfragen/Kritik/Infos bin ich gern offen.

liebe Grüße,
der Bassmo


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 Betreff des Beitrags: Re: Labrador die richtige Wahl?
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Ein Labbi passt in mein eigenes Beuteschema so gar nicht ( ich kenne einfach zu viele beratungsresistente Abrissbirnen, die nur spielen und fressen im Kopf haben und mir vor allen Dingen oft zu distanzlos sind).

Aber ich gebe zu, dass sie eigentlich ganz gut Allrounder sind und zu deinen Wünschen recht gut passen.

Das Schicksal der Labradore ist, dass seit vielen Jahren nicht nur die Rasse an sich modern ist, sondern es oft auch noch eine besondere Farbe sein muss. So dass es viele gibt mit Allergien und Hauterkrankungen, überdimensionierte Watze und vieles mehr. So dass besonders viel Obacht bei der Züchterwahl Herrchen sollte (auch Junghunde gibt es beim Züchter).

Wenn du nicht auf einen Rassehund bestehst und ja nicht unbedingt einen Welpen suchst, dann wirst du im Tierheim garantiert fündig. Im Tierschutz gibt es sehr viele Hunde, die auf deine Beschreibung passen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Labrador die richtige Wahl?
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Wie gesagt bin ich absolut offen für einen Hund aus dem Heim / der Rettung. Ich habe nur bei einem Mischling Angst dass sich auf einmal eine Menge Husky oder Wachhund raus kristallisiert und ich mit dem 24/7 Bewegungsdrang oder dem starken Trieb zu bellen nicht klar komme. :uho1:

Der Labby ist für mich die scheinbare Schnittmenge aus Größe/Will to Please/ Wohnungshaltung/Attraktivität.

Bin für gute Alternativen empfänglich. Will aber keinem Hund eine Wohnung antun der sich darin nicht wohl fühlen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Labrador die richtige Wahl?
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Ich denke,das es schon passen würde...
Einen Junghund-erwachsenen Hund,sehe ich hier auch eher..

Was man nicht vergessen sollte..Gerade junge Labradore,können recht stürmisch und Grobmotorisch sein...

Vielleicht wird es auch ein Hund aus dem Tierschutz?Laradore in Not ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Labrador die richtige Wahl?
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Erna hat geschrieben:
Ich denke,das es schon passen würde...
Einen Junghund-erwachsenen Hund,sehe ich hier auch eher..

Was man nicht vergessen sollte..Gerade junge Labradore,können recht stürmisch und Grobmotorisch sein...

Vielleicht wird es auch ein Hund aus dem Tierschutz?Laradore in Not ?


Habe da gestern auch mit einer Freundin drüber gesprochen. Ein Junghund aus dem Tierschutz kommt definitiv in Frage. Auch entsprechende Mischlinge. Meine Hauptsorge ist dort wie berechenbar das zukünftige Wesen des Tieres ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Labrador die richtige Wahl?
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Zitat:
Meine Hauptsorge ist dort wie berechenbar das zukünftige Wesen des Tieres ist.
Das liegt auch immer etwas daran,wie weit du dich auf den Hund einstellen kannst..
Auf einer Pflegestelle,werden sie dir schon etwas über den Hund sagen können..Bei Mischlingen ist es dann aber auch so,das es schon auch Wundertüten sind..Auch wenn Labrador mit dabei ist..Wir haben hier im Wald eine ganz tolle Hündin..Labradormix..Sie ist mit unter einem Jahr,bei den 5 Besitzern..Für mich und den jetztigen Besitzern,nicht ganz nachzuvollziehen..
Vorstellen kann ich mir aber,das die Leute andere Vorstellungen hatten..Die Hündin ist aufgeweckt,freundlich...Für manche vielleicht zu aufgeweckt?..Es ist eine eher sportliche Hündin,schmal,die gerne läuft..Mancher,ist da sicherlich überfordert mit..

Junghunde sind dann zum Teil auch pubertierend,auch das kann eine etwas anstrengende Zeit sein.. :zwink:

Es kommen immer mehrere Faktoren zusammen..

Erwachsene Hunde,sind zum Teil etwas besser einschätzbar...Allerdings kommt es auch immer etwas darauf an,woher sie kommen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Labrador die richtige Wahl?
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Man kann noch soviel planen, bedenken, überlegen usw - und dann kommt doch alles anders, als man denkt, denn es handelt sich immerhin um Lebewesen und nicht um steuerbare Computerprogramme....

Schau dir Hunde an, lass dich drauf ein - und dein Hund und du, ihr werdet euch finden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Labrador die richtige Wahl?
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Mein(e) Hund(e): Tomte *1997-11.2.2018, Fiene *2008, Smilla *2016
Bei einem etwas älteren SecondHandHund kannst du viel mehr von Wesen sehen, als bei einem Welpen.

Das mag ich ja gerade daran.

Ein Welpe aus vernünftiger Aufzucht wird immer aufgeschlossen, verspielt und niedlich sein. Ein Junghund und erst recht ein Erwachsener zeigt viel mehr von seinem Wesen.


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