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 Betreff des Beitrags: Überhaupt ein Hund? Danach ggf. die Frage: Welcher Hund? ;)
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Hallo :blumenkuss:
Über die Google-Suche bin ich bereits mehrfach auf euer Forum gestoßen, konnte allerdings keine Rubrik finden in der meine Frage passt. Kurz gefasst: Ich hatte noch nie einen Hund, hätte aber gerne einen, bin aber unsicher, ob ein Hund für mich überhaupt passt.

Nun die Langfassung:
Ich bin mit 20 für das Studium von zu Hause ausgezogen und da ich ein absoluter Tiernarr bin, hat sich für mich damals schon die Frage gestellt, welches "große" Tier, zu mir und meiner Lebenssituation passt. Ich kam aus einem Katzenhaushalt und hatte Meerschweinchen. Da ein Hund für mich zu der Zeit absolutes Neuland war und ich mich mit Katzen auskannte, habe ich mir zu der Zeit für eine ältere Katze entschieden. Dieses Tier hatte ich nun 8 Jahre und wir haben ganz gut harmoniert. Nach dem Tod meiner Katze war mein erster Gedanke, dass ich gerne wieder eine Katze hätte, es haben mich aber einige Punkte abgeschreckt:
1) Fast alle meiner Bekannten sind auf Katzen allergisch (Hunde sind ok).
2) Ich möchte nicht noch einmal ein Tier in der Wohnung einsperren, sodass für mich eine Katze nur in Frage kommt, wenn ich ihr Freigang gewähren kann. Das ist momentan nicht möglich.

Neben dem Studium habe ich beim Tierarzt gearbeitet und mich in so gut wie jeden Hund verliebt. :lovemetoo: Mir gefällt die Vorstellung eines Tieres, was ich unterwegs mitnehmen kann. Mir ist bewusst, dass es viele Orte gibt, an denen Hunde nicht willkommen sind, aber ich habe in den letzten Wochen darauf geachtet und eigentlich betrifft das für mich nur das Kino. Und ich gehe einmal im halben Jahr ins Kino. :zwink:
Ich habe ab und an auf Hunde von Bekannten aufgepasst und so wie die Hunde in ihren Familien leben, wäre es definitiv für mich ok. Allerdings weiß ich nicht, ob die Hundehaltung für Hunde ok ist. Daher brauche ich einige grundlegende Infos bzw. eine Einschätzung meiner naiven Vorstellungen von Hundehaltung. Daher einige Infos zu mir:
Ich bin Ende 20, habe meine Ausbildung abgeschlossen und fange ab Mai an Vollzeit als Lehrkraft zu arbeiten (max. 28 Stunden/Woche + Konferenzen + Fahrtzeit). Den Hund könnte ich nicht mit nehmen. Ich wohne alleine, würde aber Ende des Jahres mit meinem Freund zusammen ziehen, der seinerseits einen zwölfjährigen Sohn mitbringen würde und der aber auch Hundeerfahrung hat. Ich wohne bzw. werde in einer Großstadt wohnen, ggf. jedoch in Stadtrandlage. Ein Auto ist derzeit nicht vorhanden und ich sehe momentan auch keine Notwendigkeit eines zu haben.
Das Problem was ich nun sehe: Ich bin doch relativ lange außer Haus, auch wenn ich keine 40+ Woche habe. Mein Tag beginnt morgens um halb 6 und ich könnte morgens nur eine kleine Runde gehen (15-20 Minuten). Danach müsste ein Hund relativ lange (bis späten Mittag, ggf. frühen Nachmittag) alleine sein. Geht das oder ist das schon ein Ausschlusskriterium? Würde ich mit meinem Freund zusammen wohnen, dann wäre das nicht so problematisch, da dieser erst später anfängt zu arbeiten und morgens um 8 auch nochmal mit dem Hund raus könnte. Er könnte einen Hund nur im absoluten Notfall mit ins Büro nehmen, wahrscheinlich wäre es einfacher für bestimmte Tage (bei Medikamentengabe o.ä.) entweder eine Betreuung zu organisieren oder zwischendurch nach Hause zu fahren.
Ich hätte einen Tag in der Woche, an dem ich im schlechtesten Fall bis 20 Uhr Konferenzen habe. Für diesen Tag bräuchte ich auf jeden Fall einen Hundesitter. Gibt es so etwas auf regulärer Basis?

Habe ich mich mit diesen Bedingungen als zukünftigen Hundehalter schon disqualifiziert? Zu meinen genauen Vorlieben/Rassevorstellungen kann ich nichts genaues sagen, da ich mich dort noch zu wenig auskenne. Ich weiß nur, dass ich einen Hund haben möchte, den ich Treppen hochtragen kann. Zu groß ist also nicht drin, aber etwas größer als ein Chihuahua darf er schon sein. Meine Vorstellungen liegen irgendwo zwischen einem Windspiel, Dackel, Basset Griffon,
Nova Scotia Duck Tolling Retriever, Boxer, Labrador, Golden Retriever.. Gerne auch ein Mischling, Hund aus zweiter Hand oder oder.
Traumhunde aber für mich, allein wegen der aktuellen Wohnsituation nicht realisierbar wären Weimaraner oder Setter.

Für mich steht erst einmal die Frage im Raum, ob ich als Hundehalter überhaupt in Frage käme. Hundeschule wäre für mich selbstverständlich und würde ich auch nach den Welpenkursen beibehalten (bzw. dann zu irgendetwas anderem Wechseln, ich kenne mich da nicht aus :uho1: ). Fanntastisch fände ich es, wenn ich den Hund auf kürzeren Strecken auch mit zum Joggen nehmen könnte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Überhaupt ein Hund? Danach ggf. die Frage: Welcher Hund?
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Blindenführhund
Blindenführhund

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Mein(e) Hund(e): Idefix
Klar geht das, Du hast Dir ja schon einige Gedanken gemacht und so, wie es für mich klingt bist Du sehr verantwortungsbewusst.

Wir hatten eine ähnliche Situation als wir Idefix angeschafft haben. Wir haben uns schon vor dem Kauf einen festen Betreuungsplatz gesucht. Es gibt einige Anbieter für Hundebetreuung, von einfachen Gassigängen über Rudelausläufe bis hin zu Betreuung in der Familie. Es ist allerdings schwieriger einen Betreuungsplatz für intakte Rüden zu finden, es ist viel leichter, wenn der Hund sehr gut verträglich ist. 4-5 Stunden kann ein erwachsener, gesunder Hund aber auch problemlos alleine bleiben. So war bei uns Betreuung nicht täglich erforderlich.

Welpen und Junghunde können i.d.R. weniger gut alleine bleiben, müssen dies langsam lernen und haben anfangs mehr zerstörerisches Potential und mehr Aktivitätsdrang. Aus diesem Grund würde ich zu einem Hund >3Jahre raten, da kann man den Charakter, individuelle Probleme und Eigenheiten sowie die Verträglichkeit recht gut einschätzen kann. Mindestens 1,5 Stunden besser 2 Stunden Zeit solltest Du Deinem Hund schon täglich widmen können. Morgens eine kürzere Runde und nachmittags eine grosse Runde mit Spielen, Interaktion und Übungen sollten o.k. sein. Joggen ist für viele Hunde nicht o.k, weil sie gerne ausgiebig schnüffeln. Manche Hunde mögen aber die schnelle gemeinsame Bewegung, nur sind diese meist grösser.

Wenn Du Setter magst und Dich Jagdtrieb nicht stört, wäre evtl. ein Cocker etwas für Dich.
Gruss
regi


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 Betreff des Beitrags: Re: Überhaupt ein Hund? Danach ggf. die Frage: Welcher Hund?
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Forums-Welpe
Forums-Welpe

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Wohnort: Wuppertal
Geschlecht: Weiblich
Hunderasse: Golden Retriever
Mein(e) Hund(e): Daisy, Chilli
Hallo indum,

ich bin auch der Meinung, dass ein erwachsener Hund besser zu Dir passt, als ein junger, da die Welpenerziehung und das Stubenreintraining sehr zeitintensiv sind.
Wenn Du am Tag länger weg bist solltest Du Dich in Deiner Umgebung nach einem guten Hundesitter umschauen. Davon unabhängig solltest Du abends und morgens (+ Wochenende)soviel Zeit wie möglich mit Deinem Hund verbringen.

Einen Hundesitter kannst Du vielleicht im Bekannten- oder Familienkreis finden, oder in einer guten Hundetagesstätte (HuTa). Alternativ kannst Du einen Dog Walker zu Dir nach Hause bestellen, der sich mittags 1 bis 2 Stunden mit Deinem Hund raus gehst.

Viele Grüße
Lena Mai


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 Betreff des Beitrags: Re: Überhaupt ein Hund? Danach ggf. die Frage: Welcher Hund?
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Polizeihund
Polizeihund
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Wohnort: Wuppertal
Hunderasse: PON, Huete-Mixe? oder Astramis
Mein(e) Hund(e): Herr Hund und Spunky im Herzen, Bungee und Hotti
Meine Vorschreiber haben ja schon zum Thema Hundehaltung geschrieben.

Zur Rassewahl: Wenn Du einen Hund ueber mehrere Stockwerke tragen musst, fallen m.M. nach Boxer und Retriever raus - es sei denn, Du kannst 20 - 25 kg Lebendgewicht locker tragen. Da wuerde ich lieber im Bereich unter 40 cm und um die 10 kg bleiben.

Was genau erwartest Du von Deinem zukuenftigen Begleiter? Was genau fasziniert Dich am Setter oder Weimaraner? Die o.g. Rassen scheinst Du eher nach der Optik ausgewaehlt zu haben. Klar muss die Optik fuer einen selbst stimmen, aber das ist nur der kleinste, gemeinsame Nenner. Bei beiden ist mit Jagdtrieb zu rechnen und der Weimaraner soll auch eine gewisse Mannschaerfe mitbringen und wird vom guten Zuechter nicht an Nichtjaeger vermittelt. Und das sind Eigenschaften, die man haendeln koennen muss.

Ohne mehr zu wissen, wuerde ich einfach mal den Vizla, den Papillon oder auch die kleineren Terrier-Rassen wie z.B. Cairn oder Scotch ins Feld schmeissen. Auch der Cocker oder der Pudel koennten geeignete Kandidaten sein.

LG
Martina

_________________
Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche. (R. Gernhardt)


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