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 Betreff des Beitrags: Re: Goldendoodle -Talk
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Meritaton hat geschrieben:
Hoffnungsschimmer hat geschrieben:
- bspw. jenen Züchter, der seine Hunde nicht an Menschen verkauft, die selbst scheren und nicht zum Hundefrisör gehen (gerade letzte Woche erlebt)...


Kann ich aber durchaus verstehen. Wer sich evtl. zum ersten Mal einen Pudel holt, hat keine Ahnung von der Fellpflege und dem Scheren eines Pudels und sollte zummindest am Anfang erst Mal zum Friseur gehen und sich das ganze zeigen lassen. Es haben schon genug Leute, weil sie keine Ahung hatten oder nicht vorsichtig genug waren, ihren Hund böse verletzt. Der Hund steht schließlich während der ganzen Prozedur, wenn er noch nicht dran gewöhnt ist, nicht still wie eine Statue und da ist schnell was passiert. Und wenn die Leute daraufhin keine Lust mehr haben, auch nicht zum Bürsten, dann verfilzt das Fell ganz schnell.

Gruß Uta mit Bonny und Buffy


Das kann zwar sein, aber es gibt genug Leute, die das selbst hinkriegen. In dem von mir beschriebenen Gespräch ging es ja auch darum, dass der Hund nicht "verhunzt" wird, alos zB alles Fell auf eine Länge - denn das, so Zitat Züchterin, würde ein schlechtes Licht auf ihre Zucht werfen, nach dem Motto "Wo haben Sie denn DEN her?! So wie der aussieht, kann der von keinem guten Züchter kommen". Das fand ich sehr übertrieben. Ich hab über eine Stunde mit der Frau telefoniert und ich bin weiß Gott kein Otto-Normal-Hundehalter ohne Ahnung, aber als ich gesagt hab, dass ich Dana selber schneide werde, war das mein Todesurteil in ihren Augen, weil SIE es nicht mag, wenn Hunde in Modeschur rumlaufen und ich ihren Hunde so verhunzeln könnte.

Klar hat sie auch gemeint, das sei alles nicht so einfach und sie kenne Leute, die zu geizig für den Frisör sind, die stehen dann nachher wieder bei ihr auf der Matte weil sie es nicht alleine hinkriegen - aber das gilt nicht für alle Fälle und fand ich schon ziemlich oberflächlich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Goldendoodle -Talk
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kater hat geschrieben:
prinzipielle finde ich rassemischungen o.k. - wenn die elterntiere möglichst gesund sind und die "züchter" keine überzogenen preise verlangen.
aaaaaaaber man sollte echt auf die rassen die verpaart werden achten. nich 2 schöne hunde ergeben einen schönen welpen und ende. man sollte schon sehr viel ahnung von den ausgangsrassen haben.

So sehe ich das auch.
Ich bin kein "Rassefanatiker", von mir aus können auch Hunde unterschiedlicher Rassen miteinander verpaart werden, WENN dabei für die entstehenden Welpen keine gesundheitlichen oder charakterlichen Einbußen zu erwarten sind.
Das setzt dann natürlich wieder umfangreiche Kenntnis und Untersuchungen im Vorfeld voraus, was dann natürlich nicht weniger zeit- und geldaufwändig ist, wie andere, anerkannte Zuchten auch :-??

Es gibt gewisse Mischungen, denen kann ich von Grund auf nichts abgewinnen (wie der "Aubo" z.B.), weil jede Rasse für sich schon "schwierig" ist, bei anderen Rassen, und zugegebenermaßen gehört für mich der Goldendoodle auch dazu, sehe ich da jetzt nicht so das Problem. (Vielleicht kenne ich mich dazu aber auch mit den Ausgangsrassen zu wenig aus).

Dass die Anhänger und Verfechter der jeweiligen Rassen (hier Golden Retriever oder Pudel) das natürlich nicht gerne sehen, weil man "seine" Rasse "rein" halten will, kann ich schon verstehen, wenn auch nicht persönlich nachvollziehen, das ist einfach eine Einstellungssache...

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 Betreff des Beitrags: Re: Goldendoodle -Talk
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Solange keine Goldendoodle mit Goldendoodle verpaart werden und auf ein einheitliches Erscheinungsbild sowie Charakter (und natürlich Gesundheit) gezüchtet wird, ist es keine Rasse. Sondern ein Mischling aus Goldie und Pudel.

Und weil eben nicht nach o.g. Kriterien "gezüchtet" wird, kannst du einen fast reinrassigen Pudel bekommen (den du ja nicht willst) oder einen 99%igen Goldie, den du ja auch nicht wolltest.

Das als Rasse zu betiteln, bringt Geld. Goldendoodle klingt einfach besser als Golden Retriever-Pudel-Mischling...

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 Betreff des Beitrags: Re: Goldendoodle -Talk
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Klotti hat geschrieben:
Solange keine Goldendoodle mit Goldendoodle verpaart werden und auf ein einheitliches Erscheinungsbild sowie Charakter (und natürlich Gesundheit) gezüchtet wird, ist es keine Rasse. Sondern ein Mischling aus Goldie und Pudel.

Und weil eben nicht nach o.g. Kriterien "gezüchtet" wird, kannst du einen fast reinrassigen Pudel bekommen (den du ja nicht willst) oder einen 99%igen Goldie, den du ja auch nicht wolltest.

Das als Rasse zu betiteln, bringt Geld. Goldendoodle klingt einfach besser als Golden Retriever-Pudel-Mischling...


Ich kenne mich da jetzt nicht sooo gut aus, da ich ja selbst nicht züchte und es auch nicht vor habe. Aber ich gehe davon aus, dass es aufgrund von Inzucht im Moment noch schwierig ist, die Goldendoodles untereinander zu verpaaren. Da die "Mischung/Rasse" ja noch nicht so lange existiert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Goldendoodle -Talk
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Spinnerminna hat geschrieben:
Klotti hat geschrieben:
Solange keine Goldendoodle mit Goldendoodle verpaart werden und auf ein einheitliches Erscheinungsbild sowie Charakter (und natürlich Gesundheit) gezüchtet wird, ist es keine Rasse. Sondern ein Mischling aus Goldie und Pudel.

Und weil eben nicht nach o.g. Kriterien "gezüchtet" wird, kannst du einen fast reinrassigen Pudel bekommen (den du ja nicht willst) oder einen 99%igen Goldie, den du ja auch nicht wolltest.

Das als Rasse zu betiteln, bringt Geld. Goldendoodle klingt einfach besser als Golden Retriever-Pudel-Mischling...


Ich kenne mich da jetzt nicht sooo gut aus, da ich ja selbst nicht züchte und es auch nicht vor habe. Aber ich gehe davon aus, dass es aufgrund von Inzucht im Moment noch schwierig ist, die Goldendoodles untereinander zu verpaaren. Da die "Mischung/Rasse" ja noch nicht so lange existiert.


sorry aber nein, bei der Population der F1generation hat man ja schon eine große Vielfalt, da man ja genug Ausgangsmaterial in Form von verschiedenen Hunden, der Ausgangsrassen hat.

manche züchten auch einen speziellen australischen Typ Doodle, und das auch in mehreren Generationen... wie ich vor ein paar Seiten schonmal geschrieben habe.

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 Betreff des Beitrags: Re: Goldendoodle -Talk
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Jenny hat geschrieben:
Spinnerminna hat geschrieben:
Klotti hat geschrieben:
Solange keine Goldendoodle mit Goldendoodle verpaart werden und auf ein einheitliches Erscheinungsbild sowie Charakter (und natürlich Gesundheit) gezüchtet wird, ist es keine Rasse. Sondern ein Mischling aus Goldie und Pudel.

Und weil eben nicht nach o.g. Kriterien "gezüchtet" wird, kannst du einen fast reinrassigen Pudel bekommen (den du ja nicht willst) oder einen 99%igen Goldie, den du ja auch nicht wolltest.

Das als Rasse zu betiteln, bringt Geld. Goldendoodle klingt einfach besser als Golden Retriever-Pudel-Mischling...


Ich kenne mich da jetzt nicht sooo gut aus, da ich ja selbst nicht züchte und es auch nicht vor habe. Aber ich gehe davon aus, dass es aufgrund von Inzucht im Moment noch schwierig ist, die Goldendoodles untereinander zu verpaaren. Da die "Mischung/Rasse" ja noch nicht so lange existiert.


sorry aber nein, bei der Population der F1generation hat man ja schon eine große Vielfalt, da man ja genug Ausgangsmaterial in Form von verschiedenen Hunden, der Ausgangsrassen hat.

manche züchten auch einen speziellen australischen Typ Doodle, und das auch in mehreren Generationen... wie ich vor ein paar Seiten schonmal geschrieben habe.


Ah, ok. Dankeschön. :zwink:

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Andreas hat geschrieben:
Habe gestern mal einige Seiten durchforstet, aber keine entdeckt bei der "Stammbäume" einsehbar sind. Oft sieht man nur Eltern und Welpen.
Auch scheint es mir so, als das es keine richtige Organisation gibt.


das ist halt das, was mich auch stört, vorallem wenn ich ein potenzieller Welpenkäufer wäre.

Was aber ja nicht heißt, dass es solche Züchter nicht gibt, denn wenn ich eine neue Rasse schaffen will muss ich Stammbäume anlegen, auswerten und mit diesen erlangten Ergebnissen bewusst weiterzüchten.

Dazu fehlen aber wohl genügend verantwortungsvolle Züchter.

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 Betreff des Beitrags: Re: Goldendoodle -Talk
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Hoffnungsschimmer hat geschrieben:
Meritaton hat geschrieben:
Hoffnungsschimmer hat geschrieben:
- bspw. jenen Züchter, der seine Hunde nicht an Menschen verkauft, die selbst scheren und nicht zum Hundefrisör gehen (gerade letzte Woche erlebt)...


Kann ich aber durchaus verstehen. Wer sich evtl. zum ersten Mal einen Pudel holt, hat keine Ahnung von der Fellpflege und dem Scheren eines Pudels und sollte zummindest am Anfang erst Mal zum Friseur gehen und sich das ganze zeigen lassen. Es haben schon genug Leute, weil sie keine Ahung hatten oder nicht vorsichtig genug waren, ihren Hund böse verletzt. Der Hund steht schließlich während der ganzen Prozedur, wenn er noch nicht dran gewöhnt ist, nicht still wie eine Statue und da ist schnell was passiert. Und wenn die Leute daraufhin keine Lust mehr haben, auch nicht zum Bürsten, dann verfilzt das Fell ganz schnell.

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In dem von mir beschriebenen Gespräch ging es ja auch darum, dass der Hund nicht "verhunzt" wird, alos zB alles Fell auf eine Länge - denn das, so Zitat Züchterin, würde ein schlechtes Licht auf ihre Zucht werfen, nach dem Motto "Wo haben Sie denn DEN her?! So wie der aussieht, kann der von keinem guten Züchter kommen".


So ist es aber leider vielfach. Die Leute sehe ja nur, wie der Hund von außen aussieht und wenn er da schon auf deutsch gesagt sch... aussieht, dann schließen die meisten leider darauf, daß die Zucht Mist sein muß. Wobei, wie ich finde eine ordentliche Modeschur durchaus gut aussieht. Aber da liegt leider das Manko, das will auch gelernt sein und bei den meisten Laien, die ihre Hunde dann selbst schneiden sieht der Hund hinterher entsetzlich aus und man erkennt keine Rasse mehr.

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 Betreff des Beitrags: Re: Goldendoodle -Talk
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Vielleicht eröffnet ihr beiden Pudelbegeisterten ja einen eigenen Threads über Vor- und Nachteile der jeweiligen Schuren! Ist hier ein wenig OT :waving:

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Greetz Julia
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 Betreff des Beitrags: Re: Goldendoodle -Talk
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Julia, kannst du unsere Beiträge entsprechend zu einem neuen Thema bei den Pudeln machen? Sonst gehen die bisherigen Einträge ja iwie verloren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Goldendoodle -Talk
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Klar doch :)

Hier: pudel/diskussion-schuren-beim-pudel-t115919.html könnt ihr Pudelbegeisterten weiterdiskutieren!

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 Betreff des Beitrags: Re: Goldendoodle -Talk
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hi zusammen
ist das "pudel-gen" eigentlich sehr dominant? kenne mich in hunde zucht ja nu gar nicht aus. aber habe jetzt etliche labra - und golden - pudel mixe hier gesehen (sind allerdings alles noch welpen und junghunde). die sehen alle sehr "pudelig" aus. alle haben locken und den eher leichten körperbau eines pudels.
hier ist jetzt (ganz neu) eine mischung aus mittelpudel (oder heißen die zwergpudel? - kleiner als ein königspudel ?) und labrador, der wird laut besitzerin nicht so groß. hat aber mit 12 wochen schon eine schulterhöhe von 42 cm, soll laut erzeugerin ca. 46 cm hoch werden. ich glaube da haben die sich wohl verschaukeln lassen :frohh: , der wir garantiert größer.
ist halt immer ein überraschungspaket, so ein mix. nur weil der papa klein ist, muss das kind ja nicht nach ihm kommen.
lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Goldendoodle -Talk
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kater hat geschrieben:
hat aber mit 12 wochen schon eine schulterhöhe von 42 cm, soll laut erzeugerin ca. 46 cm hoch werden. ich glaube da haben die sich wohl verschaukeln lassen :frohh: , der wir garantiert größer.


Oh ja ..... der wird grösser. Sie sollen sich schon mal auf 60+ einstellen. Meine 58er Grosspudelhündin war mit 12 Wochen auf jeden Fall noch unter 40 cm.

Es gibt ja kein "Pudelgen" in dem Sinne. Aber das generelle "pudelige" Aussehen - sprich die typische Fellstruktur ist sehr durchschlagend in nahezu jeder Mischung.


@all

wie einige hier auf die Idee kommen, dass der Grosspudel ein leichterziehbarer idealer Anfänger-Familienhund ist weiss ich nicht.

Der Grosspudel ist KEIN lockiger Golden Retriever oder Labrador Retriever.

GPs sind im Allgemeinen reservierter Menschen gegenüber, haben eine niedrigere Reizschwelle, sprich sind schneller "oben raus". Dazu gibt es eine ganze Reihe von GP, die ne gewisse "Schärfe", "Schutztrieb" oder wie auch immer man das nennen möchte, haben - also Hunde, die in in ihren Augen bedrohlichen Situationen eher dazu neigen nach vorn zu gehen als erst mal zurückzuweichen.
Dann gibt es unter den GPs noch genügend Hunde mit deutlichem Jagdtrieb und der Fähigkeit das komplette Jagdverhalten abzuspulen - inkl. Töten.
Generell sind sie "nervöser" als Labbi und Golden - dazu lernen sie rasend schnell - und leider nicht nur das, was man gern möchte.

Also alles in allem nicht unbedingt der ideale Anfängerhund.

Das dann in Verbindung mit einem relativ distanzlosen Labbi, der eher zu den "Flirt"-Hunden zählt .......

gar keine gute Idee so von wegen unbedarfter Anfänger - wenn da zuerst der Labbi durchkommt und dann auf einmal der Schalter umgelegt wird und der GP "erscheint" ..............

Wobei es zugegebenermassen schlimmere Mischungen gibt - Hovawart und GP bsp. - da graut es mir persönlich davor, einen solchen Hund in den Händen eines Anfängers zu sehen -> der Hovi als ein Hund, der im Allgemeinen eher eine hohe Reizschwelle, dafür aber einen durchaus vorhandenen Drang nach vorne hat gepaart mit einem GP mit relativ niedriger Reizschwelle und evtl. auch nem Drang nach vorne ......


@Smilla

die ganzen "Doodle"-Mischlinge sind nirgendwo anerkannt. Auch nicht in den USA, Australien oder wo auch immer. Es sei denn, man versteht unter "anerkannt", dass man mal eben einen "Verband" gründet, der dann diese Mischlinge als Rasse anerkennt.

Übrigens - die ganzen Behauptungen von wegen gezielter Zucht und so und Zuchtzweck sind alle Märchen.
Fakt ist - der australische Blindenhund-Ausbilder, der den "Labradoodle" quasi erfunden hat, hat das mehr oder weniger aus der Not heraus gemacht. Er hatte einen Kunden, der auf Hundehaare allergisch reagierte. Also hat er einen Grosspudel gesucht - aber wie das so ist - er hat keinen Welpen/Junghund gefunden, der auf diesen speziellen Kunden per Allergietest "passte". Zum einen musste er ja erst mal Züchter finden, die bereit waren, ihre Welpen an eine Blindenführhundschule abzugeben - da ist längst nicht jeder Züchter bereit dazu. Dann musste er die Hunde auch noch testen lassen.
Da er nach mehreren Versuchen nichts Passendes gefunden hat, kam er auf die Idee, vielleicht einfach mal eine der Labbi-Hündinnen der internen Zucht der Blindenführhundschule von einem GP-Rüden decken zu lassen.
Tatsächlich war unter den Welpen auch ein Welpe dabei, bei dem der Allergietest für diesen Kunden das OK gab. Hätte auch anders ausgehen können - nämlich dass kein einziger Welpe "passend" war.
Aber nun bekommen Hündinnen idR nicht nur einen Welpen. Wenn ich mich richtig erinnere, waren es 6 Welpen in dem Wurf. Also 5 "Überzählige". Bzw. die Leute von besagter Blindenführhundschule dachten sich, dass sie für die anderen Welpen auch problemlos Interessenten finden würden, da sie eine sehr lange Warteliste hatten. Aber keiner wollte einen Mischling!!!!
Also erklärte besagter Ausbilder kurzerhand die Mischlinge als eine "neue besondere Rasse speziell für Blindenführhunde" namens "Labradoodle" ..... und konnte auf einmal gar nicht genug Welpen haben .......
Besagter Ausbilder meinte später mal in einem Interview wenn er gewusst hätte, was daraus entstünde hätte er das nicht gemacht!

Tja - und was genau ist daraus entstanden?
Eine Geldquelle für die Hundevermehrer und Hundehändler.

Es wird hier teilweise auf die langjährige Zucht mit "Multigen-Labradoodles" in Australien verwiesen und dass dort bereits über so und so viele Generationen Labradoodles "rein" gezüchtet werden (kannst auch Goldendoodle nehmen, kommt auf's gleiche raus) - vielleicht sollte man sich dabei aber klarmachen, was da genau geschehen ist:
mir zumindest kommt das kalte Grausen, wenn ich mir Welpenfabriken vorstelle, die im 2-Monats-Rhythmus um die 20 Würfe "ausstossen". Wohlgemerkt - alle 2 Monate. Kann man sich ausrechnen, wie viele Hündinnen da "leben".

Auch das was hierzulande so geschieht ist nicht das Gelbe vom Ei. Zum einen kann man nicht von einer Rasse sprechen wenn immer nur die Ausgangsrassen verpaart werden oder maximal noch die F1 untereinander.
Zum anderen - was kommt denn tatsächlich in die "Doodle"-Vermehrung (Zucht kann man das nicht nennen)?
Häufig genug genau die Hunde, die bei den Ausgangsrassen keine Zuchtzulassung erhalten hätten - so von wegen Zuchtausschliessende Fehler und so.

Es ist ja ganz nett zu wissen, dass die Vorfahren deines Hundes HD-frei waren. Weisst Du aber auch über Erbkrankheiten Bescheid, auf die vor 1-2 Generationen vielleicht noch gar nicht getestet werden konnte?

Und dann haben wir ja noch gar nicht darüber gesprochen, wie das überhaupt so mit dem Ahnennachweis ist.
Ich hatte vor etwa 2 Jahren auf einer Website eines "Doodle-Züchters" eine 5-Generationen Ahnentafel gesehen - und mich fast verschifft vor Lachen.
Nicht nur, dass jeder einzelne aufgeführte Name der Name eines Grosspudels war (und zwar eines real existierenden ;) ) - das machte es für mich ja gerade erst so einfach - nöööööö, da trat auch das eine oder andere interessante Phänomen und Paradoxon auf - mal so als kleine Beispiel-Hitliste:

- bei den Ururgrosseltern gleich zweimal Wurfgeschwisterverpaarung -> bevor jetzt aber jemand kommt von wegen Inzuchtkoeffizient -> macht euch da mal keine Sorgen ;) - denn
1. vererben sich bei den Doodles ja eh nur die besten Eigenschaften und
2. waren die Ururgrosseltern zu dem Zeitpunkt als ich die "Ahnentafel" gesehen habe gerade mal 2 Jahre alt :cool:

- bei den Urgrosseltern - immerhin 8 an der Zahl - waren die ersten 5 aufgeführten Rüden, die letzten 3 Hündinnen :evil:

- gleich mehrere gleichgeschlechtliche Verpaarungen, Parthenogenese oder ähnliches

- mehrere männliche Gebärende

- und für die SiFi-Fans unter uns -> offensichtlich ist es den Doodle-Züchtern bereits gelungen, Zeitsprünge durchzuführen ......
So war bsp. ein Vater in diesem Pedigree ganze 4 Jahre JÜNGER als sein Sohn .....


Wundert es eigentlich jemanden, dass jeder der aufgeführten Pudel entweder direkt oder über seine Nachkommen (in den Ausstellungskatalogen werden immer auch die Eltern der ausgestellten Hunde aufgeführt) auf 2-3 der ganz grossen Ausstellungen des entsprechenden Jahres (2009/2010) ausgestellt worden war?

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Viele Grüße
Cindy


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Danke Cindy für deinen Beitrag! :thumbsup:

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Greetz Julia
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 Betreff des Beitrags: Re: Goldendoodle -Talk
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Hey Zusammen
eigentlich wollte ich nur über Welpenfütterung nachlesen - aber bei dem Thema Goldendoodle muss ich auch meinen Senf los werden. ..
seit 3 Tagen habe ich so eine kleine Maus.
Ob reinrassig oder nicht - ist mir sch... egal. Ich habe bestimmt mehr bezahlt als im Tierschutz - aber es war mir wichtig, wie der Hund aufwächst und ich die "Familie" kennenlernen durfte. Und ich bin Fan von beiden Rassen. Die GR sind mir für die Wohnung etwas zu gross und die Pudel (naja sind nicht so mein Ding). Aber die Pudel haaren nicht, sind äusserst gelehrig und die Retriever liebe ich einfach und auf die Mischung was bei meiner entsteht bin ich einfach mal gespannt. Also die Paarung war mein "Wunschding" Und vorallem wie sie aufwuchs. Jetzt mal abwarten und züchten will ich eh nicht.
LG
Karin


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